Kommentare
fabian zu Der große Crash - Margin Call
Nichts halbes und nichts ganzes. Für Leute die sich etwas mit dem Thema auskennen kratzt alles nur an der Oberfläche, für jemand der es verstehen will ist die Darstellung des Problems zu unklar. Und als normaler Thriller viel zu lahm. Also irgendwie für keine Zielgruppe das richtige.
Klar, schon ganz nett zu sehen wie skrupellos die Banker sind, aber irgendwie ist das ja allen klar und überrascht nicht. Und die Banker mit vermeintlichen Gewissensbissen wirken viel zu aufgesetzt und eher als Mittel zum Zweck, nämlich die bösen Banker noch skrupelloser erscheinen zu lassen. Unterhalten wird man, und es gibt einige interessante Aspekte (wer agiert und reagiert eigentlich, welche Wahl hat man etc) aber durch die Oberflächlichkeit bringt das nichts. Also lieber ne Doku zum Thema oder Wall Street mit Michael Douglas.
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lordvalek zu Breaking Bad
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lordvalek zu The Shield: Gesetz der Gewalt
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fabian zu The Shield: Gesetz der Gewalt
Habe heute durch Zufall eine Folge gesehen, heftig spannend. Hat jemand mehr gesehen? Lohnt es sich?
Ewal
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fabian zu Die Satansweiber von Tittfield
Das Gekreische des Oberweibs ist schwer zu ertragen (zumindest in der Originalfassung), ansonsten heftiger Trash über drei Frauen mit Brüsten die die Hälfte der Zeit den halben Bildschirm füllen, gepaart mit leerem Gequatsche und Gekreische. Damals mag es ein erotischer Psychothriller gewesen sein, heute bzw. für mich nur Quatsch.
Auf die angeblich im Raum stehende Umsetzung von Tarentino wäre ich aber sehr gespannt.
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Lars76 zu Tollwütig
Eindringliches Südstaatendrama mit Dennis Hopper als cholerischem Rassisten.
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Majkel_Kroyst zu Hangover 3
Kein großer Wurf und nicht so aberwitzig, wie es die ersten beiden Teile waren, aber durchaus unterhaltsam. Muss man allerdings nicht wirklich gesehen haben.
Es ist weniger ein richtiger Nachfolger der ersten beiden Teile, sondern eher der Versuch, die Reihe mit einiger logischer Konsequenz zu Ende zu bringen. Wenn auch der grundlegende Witz der vorangegangenen Filme, nämlich die Filmrissfrage: "Was haben wir letzte Nacht gemacht?" nicht gestellt wird, so wird doch das Soziogramm der Folgen dazu genutzt, die Sache im Sinne der Serie zu beenden.
Soll heißen: die Dramaturgie konzentriert sich nicht zuletzt auf die Figur des Alan und lässt die Story nicht zuletzt um ihn kreisen. Damit entpuppt diese Komödie schließlich als coming-of-age-movie. Wer hätte das gedacht?
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Majkel_Kroyst zu Hangover 2
Ein würdiges Sequel, dass die Schraube notwendigerweise noch ein bisschen anzieht, wenngleich die Originalität des ersten Teils nicht erreicht wird.
Außerdem bietet der Film einen grausigen Höhepunkt, wenn Mike Tyson "One Night in Bangkok" ... sagen wir: von sich gibt.
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Majkel_Kroyst zu Hangover
Geiler Streifen. Nicht gerade Arthouse, aber einer der Filme der letzten Jahre, die mich am besten unterhalten haben.
Ein Film, an dem sich sicherlich die Geister scheiden. Filme, in den Babys mitspielen, sind normalerweise nicht mein Ding, aber hier geht es in Ordnung. Schöne Ideen, großartige Gags und die perfekten Schauspieler für die Rollen.
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Lars76 zu Die Fremde in dir
Jodie Foster wandelt auf Charles Bronsons Spuren, erstaunlicherweise jugendfrei.
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Majkel_Kroyst zu Side Effects - Tödliche Nebenwirkungen
Der Film hat mich enttäuscht, obwohl ich nicht allzu viel erwartet habe, weil diese Art vertrackte Psycho-Thriller mit halbvorhersehbaren Irrungen und Wirrungen nicht mein Ding sind. Aber nachdem er mich anfänglich beinahe überzeugt hatte, stagnierte er gegen Mitte, um dann gegen Ende in Sachen konsistenter Unterhaltung und Anspruch abzuschmieren.
Ich mag Jude Law eigentlich und sehe ihm auch gerne beim schauspielen zu, aber nachdem mich "Repo Men" und jetzt "Side Effects" mit Law in der Hauptrolle so enttäuscht haben, entwickelt er sich langsam zu meinem persönlichen Kassengift.
Ich fand allerdings auch C. Zeta-Jones in der Rolle fehlbesetzt und scheußlich. Die kuller-glupschäugige Hauptdarstellerin Rooney Mara überreißt ihre Rolle so konsequent durch den Film, aber besonders gegen Ende, [Spoiler]dass man ihr letztlich das moralisch fragwürdige Ende in der Klapse geradezu gönnt. Aber ist es nicht billig, wenn man den Negativ-Charakter eines Filmes hasst, bloß weil die Schauspielerin scheiße ist? Channing Tatum wird dadurch gerettet, dass er einen eher zurückhaltenden Part hat und außerdem schnell umgebracht wird. Gottlob. Da ich gerade im *Spoiler*-Bereich unterwegs bin, will ich einen der größten, wenn nicht den eigentlichen Schwachpunkt des Films ausbreiten: Was für ein schräges Frauenbild produziert der Streifen eigentlich? Wenn man den Film nicht ganz verschläft, ist einem irgendwann klar, dass das elfenhafte Glupschaugenengelchen (Mara) den Teufel im Leib hat und überhaupt nicht zart-zerbrechlich ist, sondern eine perfide, geldgeile Mörderschlampe, die mit ihrer Ex-Psychiaterin unter einer Decke steckt. Das die Ex-Psychiaterin nicht ganz sauber ist, ist klar, als Zeta-Jones das erste Mal die Bildfläche betritt. Die flache, überlegen arrogante Art der Medizinerin, die Zeta-Jones mit einem doppelt-und-dreifachen Gesichtskleister rüber reicht, ist so unglaubwürdig, dass man ihr die zu tief auf dem Näschen sitzende Halb-Intellektuellen-Brille aus der Visage wischen möchte.
Kurzum: die Hauptfrauen des Films sind entweder animierte Staffage, überfordert und flennend (Laws Frau, Tatums Mutter) oder materialistische, sexualisierte Lesben, die moralfrei und gewissenlos Mordkomplotte schmieden.
Neben der Gedankenlosigkeit, mit der das perfide Lesbenmordkomplott als Quell allen Übels dient, glänzt der Film durch die Lässigkeit, mit der der Hauptdarsteller seine ärztlichen Befugnisse missbraucht, um Rache zu nehmen bzw. seine Form der Gerechtigkeit wiederherzustellen. Lügen und Betrügen, gefälschte Gutachten, Falschaussagen, gefälschte Patientendaten und Tests, Missbrauch von Medikation und Zwangsunterbringung - alles OK, wenn es denn die bösen Lesben bestraft. Irgendwie ein bisschen komisch.
Soderbergh macht eigentlich gute Filme, aber dieser hier hat mir weiß Gott nicht so gefallen. Thematik und Idee sind selbst gar nicht so verkehrt und die immanente Kritik daran, dass die Gesellschaft sich offenbar nur noch mit Hilfe de pharmazeutischen Industrie am Laufen halten kann und letztere bemüht ist, dass das auch so bleibt, ist interessant und berechtigt. Leider war es das dann aber auch schon. Die Dramaturgie schleppt sich durch einige Genre-Brüche dahin und am Ende wurschtelt es sich dann so dahin.
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lordvalek zu Star Trek: Into Darkness
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lordvalek zu The Amazing Spider-Man
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Lars76 zu Gravity
Ich kann mich dem hier bisher Geschriebenen vorbehaltlos anschließen, rein ins Kino, auf jeden Fall die 3D-Fassung wählen und mehr staunen als genießen, denn über weite Strecken stellt sich tatsächlich ein merkwürdig beklemmendes Gefühl ein, trotz der Weite der Bilder. Gerade Szenen aus der Perspektive der Protagonisten, in denen sie unkontrolliert durch den Raum driften haben eine starke Wirkung. Sandra Bullock hat mir in zwei Szenen richtig gut gefallen: [Spoiler]Zum einen, als sie sich erstmalig schwerelos ihres Raumanzugs entledigt und noch besser, als sie bei einem Kontakt zur Erde offensichtlich fast den Verstand verliert. Ein Oskar wäre übertrieben, der sollte eher für die SFX-Arbeit oder Kamera vergeben werden.
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Frank_L zu Rush: Alles für den Sieg
Also ich fand ihn gut und ich bin wahrlich kein F1 Fan. Spannend erzählt und eingefleischte F1 Auskenner haben bestätigt, dass die dargestellten Tatsachen und Ansichten "wahr" sind. Das Genre Biography wird also in der Tat berührt und bietet eine gute Mischung mit der Action. Die ist wiederum nicht zu übertrieben dargestellt. Wenn ein F1 Auto aber laut wird, dann wirds auch im Kino laut - und das ist gut so. Ein wenig mehr 70er Atmosphäre hätt ich mir gewünscht - so bleibts doch "nur" ein Film aus diesem Jahrzehnt. Aber das Positive zum Schluss ... und ich hätte es nicht gedacht, aber der Brühl spielt den Lauda echt gut - allein diese Mimik ist ganz große Klasse. Auch die Kameraeinstellungen sind teilweise sehr kreativ - super! Und das Aufeinandertreffen dieser beiden extremen Sportcharaktere ist wirklich den Film wert.
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Lars76 zu Donkey Punch - Blutige See
Solider Thriller, bei dem niemand unschuldig bleibt.
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Majkel_Kroyst zu A History of Violence
Hat mir großartig gefallen. Vor allem gegen Ende geht so richtig die Post ab. Wenn man den entsprechenden Sinn für Humor hat, ist der Gewaltexzess auch richtig amüsant.
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Majkel_Kroyst zu Manderly
Einer meiner beiden Lieblings-Hitchcock mit Laurence Olivier old-school-schnöselig-heroisch als George Fortescue Maximilian de Winter und Judith Anderson als diabolisch-durchgeknallte Haushälterin Mrs. Danvers. Joan Fontaine spielt auch mit. Schaurig schöne Stimmung und große Klasse.
Natürlich nicht mehr ganz taufrisch mit seinen 73 Jahren.
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Majkel_Kroyst zu Iron Man 3
Gute Unterhaltung, allerdings fällt er im Vergleich zu den ersten beiden (und "Avengers") ab.
Die Geschichte fand ich ein wenig unkonzentriert und unausgegoren. Die Idee "Superheld bekommt Probleme mit sich selbst" ist ja nicht neu und auch ansonsten erschienen mir einige Ideen unoriginell.
Der "Mandarin" ging mir ein bisschen zu flott unter, auch wenn Ben Kingsley seine Sache gut macht. Und so weiter und so fort.
Gefehlt hat mir auch die großkotzige Virilität und die selbstgemachter-Superheld-Lässigkeit, sowie der Iron-Man-Knall der anderen Teile.
Der Film bzw. das Thema wirkte ein bisschen ausgelutscht. Ich glaube, es wäre mehr gegangen. Ehrlich gesagt hatte ich mir nach dem Trailer mehr versprochen. Vielleicht waren die anderen Teile auch einfach zu groß.
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Lars76 zu Mad Foxes - Feuer auf Räder
Für Trash-Fans, alle Anderen sollten ihre Finger davon lassen. [Spoiler]Hal verursacht mit seinem Auto einen Unfall, bei dem ein Nazi-Rocker stirbt und setzt damit eine Spirale aus blutiger Rache in Bewegung. Erst wird er nach einem Discoabend zusammengeschlagen und seine Begleitung vergewaltigt. Das wiederum veranlasst Hal, seine Martial Arts-Freunde auf den Plan zu rufen, die Nazi-Rocker werden verprügelt und ihr Boss kastriert. Am nächsten Tag richten die Biker im Kampfsportstudio mit MGs und Handgranaten ein Massaker an. Hal flieht zu seinen Eltern, wird dort jedoch entdeckt. Seine Eltern ( die Mutter im Rollstuhl ) und Hausangestellte fallen den Nazi-Rockern zum Opfer, woraufhin Hal die verbliebenen Bandenmitglieder dezimiert. Prädikate: Obskur, skuril, bizarr und ar nicht wertvoll, aber ein großer Spaß und ein legendäres Stück europäisches Grindhouse-Kino!
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