Kommentare
Lars76 zu Runaway Girl
... hat mal rein gar nichts mit "Comedy" zu tu, wie es die erste Angabe hier bei "Genres" verkündet. Geboten bekommt man ein vor sich hin plätscherndes Drama in Form eines Roadmovies, ohne Spannungskurve und Höhepunkte.
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Lars76 zu Ambulance
Als der Comiczeichner Josh Baker (Eric Roberts) auf der Straße eine Frau anspricht, bricht die wenig später zusammen und wird von einem Krankenwagen abgeholt. Josh findet sie jedoch weder in dem angeblich angefahrenen Krankenhaus noch in einem anderen wieder und macht sich beharrlich auf die Suche nach ihr, wobei ihm die Polizei anfangs in Gestalt von Lieutenant Spencer (James Earl Jones), der ihn für verrückt hält, keine große Hilfe ist.
Dem Zuschauer wird schnell ein wahnsinniger Arzt präsentiert, der offenbar bevorzugt Diabetiker entführen lässt und in seiner geheimen "Klinik" an Ihnen Experimente durchführt. Spätestens als Hosh ebenfalls dahinterkommt, schwebt auch er in Lebensgefahr.
Die eigentlich interessante Geschichte ist mit wenig Thrill und noch weniger Action, dafür aber mit einigem schrägen Humor inszeniert, was ich eher als unpassend empfand.
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Lars76 zu Eden Lake
Auch nach 10 Jahren bleibt der wertungsstabil und ein Paradebeispiel für verstörenden, kompromisslosen Horror, der sich plötzlich und unerwartet im Alltag auftut, ganz ohne übernatürliche Elemente.
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Lars76 zu Das Syndikat
... ist kein Gangsterfilm, wie der deutsche Vertriebstitel vermuten lässt, sondern ein pessimistischer Polizeithriller, in dessen Mittelpunkt der integre Kommissar Bertone steht, der zwischen allen Fronten aufgerieben wird. Von Öffentlichkeit und Presse wird die Polizei einerseits wegen Zunahme der Kriminalität und andererseits für übertriebene Polizeigewalt kritisiert. Angeklagte werden aufgrund von Mangel an Beweisen nicht verurteilt und kommen wieder frei, oder es kommt durch findige Verteidiger gar nicht erst zu Verhandlungen. Gleichzeitig geht ein Staatsanwalt (Mario Adorf) jedem noch so kleinen Verdacht von Polizeigewalt nach und setzt so die Beamten unter Druck.
Als es bei einem Raubüberfall zweier Kleinkrimineller zwei Tote gibt, kann einer der Täter, Michele Settecamine (Jürgen Drews), mit einer Geisel fliehen. Gleichzeitig tritt eine geheime Organisation auf den Plan, die offenbar Selbstjustiz übt, indem sie Mörder und andere Schwerverbrecher, aber auch aus ihrer Sicht die Moral der Gesellschaft untergrabende Individuen wie Prostituierte und homosexuelle Freier ermordet und sie der Öffentlichkeit zur Schau stellt.
[Spoiler]Trotzdem der Mörder Settecamini die Geisel auf der Flucht schließlich auf drastische Art und Weise ermordet, tut Kommissar Bertone unter Einsatz seines Lebens alles dafür, daß er sich unbeschadet den Behörden stellen kann. Bertone selbst bleibt auf der Strecke, denn das titelgebende "Syndikat" ermordet auch Unschuldige, die sich ihnen entgegenstellen.
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Lars76 zu Marshall
Anfang der '40er-Jahre arbeitet Thurgood Marshall als junger Anwalt für die Bürgerrechtsbewegung NAACP, die überall in den USA die Verteidigung von Afroamerikanern übernimmt, die unschuldig, nur aufgrund ihrer Hautfarbe, eines Verbrechens angeklagt werden. In diesem auf wahren Begebenheiten beruhenden Fall wird Marshall nach Connecticut geschickt, wo ein schwarzer Chauffeur beschuldigt wird, seine weiße Dienstherrin (Kate Hudson) vergewaltigt und anschließend versucht zu haben, sie zu ermorden. Marshall wird vom zuständigen Gericht als auswärtiger Anwalt nicht zugelassen, so daß ein ortsansässiger weißer, jüdischer Anwalt, der ausschließlich Erfahrung in Zivilprozessen hat, die Verteidigung des Angeklagten übernehmen muss, mit Marshall als Berater an seiner Seite.
Das Gerichtsdrama zeigt eindringlich das damals vorherrschende rassistische Klima des Misstrauens und der Ablehnung gegenüber Minderheiten, mit welchen Schwierigkeiten Afroamerikaner auf dem Bildungs- und Karriereweg zu kämpfen hatten und wie selbst Institutionen wie Gerichte mit allen Mitteln versuchten, an dem unsäglichen System der Rassenterennung festzuhalten.
Thurgood Marshall wurde 1967 der erste afroamerikanische Richter am Obersten Gerichtshof der USA.
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Lars76 zu Murphys Gesetz
... ist ein sehr unterhaltsamer, typischer '80er-Jahre Actionthriller, der wenig Wert auf "political correctness" legt und sich selbst trotz zahlreicher Klischees ironisch-humorig nicht ganz ernst nimmt. Für Auflockerung sorgt die (un)stimmige Chemie zwischen den beiden unfreiwilligen Buddies Cop und Kleinkriminelle. Zur Abwechslung gibt hier mit Carrie Snodgress mal eine Frau den psychopathischen, kaltblütigen Widersacher Bronsons, und das sehr überzeugend.
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Woodegger zu Star Wars - Episode VIII: Die letzten ...
Oh mein Gott, was war das denn? Mit diesem superteuren C-Movie hat Star Wars seinen vorläufigen Tiefpunkt unter Disney erreicht. Es gibt wirklich überhaupt, an keinem Punkt, irgendeine Charakterzeichnung, noch Szenen/Dialoge, die annähernd Tiefe oder Dramatik herstellen können. Stattdessen sehen wir knuffige Pinguine, vermeintlich witzige Sprüche bei noch so jeder Gelegenheit und restlos unterforderte Darsterller.
Ich erwartete hier ja keinen neuen Blade-Runner, aber so ein paar Dialoge und Szenen, die über Hauptschulniveau rausgehen und nicht nur auf größtmögliche Dummheit und Fanartikelverkäufe ausgerichtet sind.
Zitat Mark Hamil aus einem Interview mit IGN: "Sie hatten Zeit für mich übrig, wie ich ein großes Alien melke, aber nicht, um echte menschliche Emotionen zu zeigen?" Und genau diese Frage Hamils (mit der er sich bei Disney bestimmt keine Freunde gemacht hat) bringt dieses ganze Machwerk auf den Punkt!
3 Punkte gibt es für die Computerspezialisten und Maskenbildner, die haben natürlich einen fantastischen Job gemacht.
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lordvalek zu Auslöschung
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fabian
Da bin ich absolut bei dir und habe eigentlich nichts hinzuzufügen. Außer das ich ihn jetzt nicht so schlecht fand. Nur nicht im Ansatz so dolle wie er gehypt wird.
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lordvalek zu Pacific Rim 2: Uprising
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Lars76 zu Die Hunde des Krieges
... hat zu wenig Action (ein bißchen in der Eröffnung, im Finale satt, dazwischen kaum) und ist vor allem Söldner-Drama mit viel Christopher Walken und wenig Tom Berenger, beide zwar noch jung und unverbraucht, aber auch noch ohne Ecken und Kanten und ohne hervorstechende Leistung.
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Frank_L zu True Grit - Vergeltung
warum hab ich den nie kommentiert ...? Jedenfalls im Kino gesehen ... und schlechter als 8.0 war er definitiv nicht.
Lars76
... so sieht's aus. Auch mal die Bewertung nachgeholt.
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Frank_L zu Hänsel und Gretel: Hexenjäger
"Was will denn der Majkel zu diesem Streifen alles kommentiert haben" hab ich mir gedacht ... halber Roman ... nachdem ich den Film nun auch (im Extended-Cut) gesehen habe, kann ich mich Majkel aber nur anschließen. Die Story ist teilweise wirklich Wurst, insofern bleibt nette Unterhaltung. Ich hätte mir gern noch mehr Splatter gewünscht - aber ist halt i.W. ein Hollywood Streifen.
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Frank_L zu Warm Bodies - Zombies mit Herz
bin ganz beim Kommentar von Majkel!
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fabian zu Neuromancer
Gerade habe ich das Buch zu Ende gelesen und mich gewundert warum dieser Sci-Fi Meilenstein noch nicht verfilmt worden ist, siehe da, bald wird es soweit sein http://www.filmstarts.de/nachrichten/18513959.html
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Lars76 zu Suspiria: In den Krallen des Bösen
Nach der x-ten Sichtung, zuletzt gestern im "Savoy"-Kino/Hamburg auf großer Leinwand in der neuen 4k-Restauration, ist dieser Argento-Klassiker wertungsstabil und ein Paradebeispiel für "style over substance" im besten Sinne.
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Hendrik zu The Man from Nowhere
Lieber Lars, DEN müssen wir auch unbedingt sehen!
Lars76
Hab' den mal auf "Die Liste" gesetzt.
fabian
Steht schon ewig auf meiner Liste, falls ihr ihn euch anseht sagt doch mal Bescheid?
Lars76
Ja, klar, ist aber noch nicht verfügbar bei mir, nur auf der "to buy"-Liste.
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Hendrik zu The Villainess
Ja, visuell absolut beeindruckend, hochdynamisch, wild, irre und schön! Ich bin auch jedesmal von dem, für koreanische Actioner üblichen, Kontrast aus zärtlich-keuschen Liebesszenen und enthemmtem Gemetzel ganz hingerissen. Den großkotzigen Arschlöchern, die Sook-hee als "Bitch" verhöhnen, wird zuverlässig kunst und druckvoll das Lebenslicht ausgeblasen. Alles ziemlich toll und für Action-Aficionados sowieso eine Pflichtveranstaltung! Das zu Kritisierende, hat Lars kritisiert.
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Lars76 zu Einer von uns
Inspiriert von einer wahren Begebenheit wird vom Tod eines Jugendlichen erzählt, der während eines Einbruchs in einen Supermarkt von einem Polizisten erschossen wird.
Dieses österreichische Drama ist nicht als lineare Handlung inszeniert, sondern erzählt fragmentarisch, teils fast meditativ, von den Jugendlichen, die in einer großen Leere ihre Zeit auf dem Parkplatz des Supermarktes, manchmal auch in diesem, mit sinnfreien Aktivitäten verbringen.
Die Inszenierung verzichtet größtenteils auf Spannungsaufbau und völlig auf Schuldzuweisungen, Dialoge sind aufgrund des Dialekts teils schlecht zu verstehen.
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Frank_L zu Marvel's Jessica Jones
Staffel 2: geht in den ersten 6 Folgen einen düsteren und mystischeren Weg. Das passt zunächst ganz gut ... ab Folge 7 wird einem dann zuviel Zwischenmenschliches (will jetzt nicht spoilern) auf einmal aufs Auge gedrückt. Da nimmt dolle Fahrt raus ... schade.
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Frank_L zu Pacific Rim 2: Uprising
Dagegen war Teil 1 ein Kracher. Sehr leichte Kinokost - was keine Kritik sein muss. Das Monster-Bashing hätte deutlich früher beginnen können. Schauspieler und Story ... bla ...
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