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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: Stone Cold - Kalt wie Stein (1991)

Lars76 zu Stone Cold - Kalt wie Stein

Der vom Dienst suspendierte Cop Joe Huff wird vom FBI zu einem Undercover-Einsatz genötigt, bei dem er eine schwerkriminelle Biker-Gang infiltrieren soll. Es wird ein Himmelfahrtskommando, denn "Gott vergibt, die Bruderschaft nie".
Testosterongeschwängerter Old-School-Actioner, der ordentlich wummst und einfach großen Spaß macht!

8.0
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Cover: Hardcore (2015)

Lars76 zu Hardcore

Die Erstsichtung im Heimkino bringt keine neuen Erkenntnisse, die Wertung bleibt stabil.

7.0
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Cover: A Beautiful Day (2017)

Hendrik zu A Beautiful Day

Ja, "Beautiful Day" abstrahiert seine Geschichte teilweise bis zur Unverständlichkeit. Phoenix gibt den müden, gequälten Schmerzensmann mitunter überdeutlich, die ganze Sache wirkt ein wenig zäh, unfertig und darüberhinaus wenig innovativ. Einzig einen Killer, der den ganzen Film gewillt und damit beschäftigt ist, sich selbst umzubringen, hab zumindest ich so noch nicht gesehen... Hat mich nicht überzeugt.

6.0
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Cover: A Beautiful Day (2017)

Lars76 zu A Beautiful Day

Joaquin Phoenix ist Joe, ein vernarbtes, lebensmüdes Wrack, ein Auftragskiller (?), den sein neuer Job mitten hinein in einen pädophilen Kinderschänderring führt, um die Tochter eines Senators zu befreien und die Täter leiden zu lassen, wie es der Vater wünscht. Nach getaner Arbeit muss Joe jedoch feststellen, daß der Senator, der offenbar selbst am schändlichen Treiben beteiligt war, sich suizidiert hat oder umgebracht wurde. Das Mädchen wird erneut entführt, und die Hintermänner richten ein Blutbad in Joes Umfeld an, wovon u.a. auch seine senile Mutter betroffen ist. Nach unkonventioneller Beisetzung letzterer und einem erneuten erfolglosen Suizidversuch, macht Joe sich wiederum auf, das Mädchen zu finden und hinterlässt ebenfalls eine blutige Schneise.
Die Gewalt, von Joe vorzugsweise mit einem Hammer ausgeführt, bleibt hier überwiegend off-screen, was ihr aber angesichts der erzielten Ergebnisse und der Fantasie des Zuschauers nichts an Härte nimmt. Was den Bildern an expliziter Intensität fehlt, macht zeitweise ein düster-atmosphärischer Score wieder wett. Die Hintergründe zu Joes Figur bleiben leider im Halbdunkeln, werden nach und nach nur in fragmentarischen Rückblenden offenbar. Zu erahnen ist eine mehrfache Traumatisierung durch desolate Familienverhältnisse in der Kindheit, beim Militär und evtl. beim FBI.
Direkt nach dem Kinobesuch hat bei mir zwar keine Enttäuschung aber eine gewisse Ratlosigkeit und Ernüchterung überwogen. Einen Tag später grüble ich immer noch über den Film und will ihn jedenfalls irgendwann nochmals im Heimkino sichten. Allein für eine solch nachhaltige Wirkung gibt es von mir eine Empfehlung.

7.0
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Cover: Inglorious Bastards - Das Original (1978)

Lars76 zu Inglorious Bastards - Das Original

1944, Frankreich. Ein Gefangenentransport der US-amerikanischen Militärpolizei, der eine bunte Mischung aus Deserteuren, Mördern, Dieben und Befehlsverweigerern in ein Lager bringen soll, wird unterwegs von der deutschen Luftwaffe angegriffen. Dadurch und durch die eigenen Leute, die einen Ausbruch verhindern wollen, dezimiert, können noch einige Gefangene entkommen und versuchen, sich quer durchs Kampfgebiet in die Schweiz abzusetzen. Unterwegs geraten sie immer wieder in Scharmützel mit den deutschen Besatzern, bis sie schließlich eigene Leute in deutschen Uniformen irrtümlich aufreiben, um dann deren Platz in einem gemeinsamen Plan mit dem französischen Widerstand einzunehmen. Ein Transportzug mit V2-Raketensprengköpfen soll infiltriert, angegriffen und die Technik gestohlen werden, natürlich ein Himmelfahrtskommando.
Dieses offensichtliche Italo-Rip-Off von "Das dreckige Dutzend" erreicht nie dessen Klasse, unterhält aber mit einem nie enden wollenden Feuerwerk aus Action, Schießereien und Explosionen gut und kurzweilig.

7.0
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Cover: Die perfekte Erpressung (1973)

Lars76 zu Die perfekte Erpressung

Der stellvertretende Gefängnisdirektor Vito Cipriani (Oliver Reed) wird von Unbekannten, die seine Frau entführt haben, erpresst. Er soll dem Ganoven Milo Ruiz (Fabio Testi) zur Flucht verhelfen, will er seine Frau noch einmal lebendig wiedersehen. Als es Cipriani nicht gelingt, Ruiz gewaltsam dazu zu bringen, die Namen der Erpresser preiszugeben, bietet er ihm die Möglichkeit zur Flucht, um danach festzustellen, daß Ruiz tatsächlich nicht weiß, wer ihn aus dem Gefängnis befreien will. Gemeinsam versuchen Cipriani und Ruiz, an Informationen zu kommen und müssen bald erkennen, daß es den Erpressern nicht allein um die Befreiung Ruiz' geht und sie ein falsches Spiel spielen, wobei Cipriani und Ruiz beide auf der Abschussliste stehen. Sie kommen einer Verschwörung auf die Spur, die sich bis in höchste Kreise erstreckt.
Ruhig inszenierter, aber nicht minder spannender, pessimistischer Thriller mit einem überaus zynischen Ende.

7.0
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Cover: Terminator (1984)

Frank_L zu Terminator

Jupp, das Gesamtpaket passt!

8.2
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Cover: Serenity: Flucht in neue Welten (2005)

Lars76 zu Serenity: Flucht in neue Welten

... ist ein trotz seiner knapp zwei Stunden Laufzeit kurzweiliger SciFi-Actioner, der trotz seiner zweifellos vorhandenen Düsternis diese auch immer wieder mit einem Galgenhumor auflockert, der gar nicht deplatziert wirkt. Daß es eine ihm zugrunde liegende Serie (Firefly) gibt, habe ich erst nach der Erstsichtung entdeckt, und der Film funktioniert absolut auch ohne Serienvorkenntnisse.

8.0
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Cover: 3 Tage in Quiberon (2018)

Lars76 zu 3 Tage in Quiberon

Ungefähr ein Jahr vor ihrem Tod begibt Romy Schneider sich für eine Alkohol- und Tablettenentgiftung in eine als Luxushotel "getarnte" Entzugsklinik in Quiberon an der französischen Atlantikküste. Sie willigt in der Zeit in ein Interview mit dem "Stern" ein, was an den titelgebenden Tagen vom Journalisten Michael Jürgs geführt wird, der vom Fotografen Robert Lebeck begleitet wird, einem Freund und Vertrauten Romy Schneiders. Auch dabei ist eine Jugendfreundin Schneiders, die sie als Unterstützung eingeladen hat.
Der Film zeigt einerseits eine emotional zerrissene, unglückliche, von Selbstzweifeln geplagte, andererseits aber auch eine lebensbejahende und -lustige Frau, konsequent inszeniert in s/w, wie Lebeck Romy Schneider damals fotografierte.
Empfehlenswert ist dieses Drama jedenfalls, hat man Interesse an der Privatperson Romy Schneider und ihrer Biografie, ansonsten dürfte eher gepflegte Langeweile vorherrschen.

8.0
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Cover: Die Entführung von Bus 657 (2015)

Lars76 zu Die Entführung von Bus 657

Vaughn arbeitet seit Jahren im Casino von Pope (Robert De Niro). Als seine Tochter schwer erkrankt, kann Vaugh irgendwann die Krankenhausrechnungen und eine eigentlich anstehende Operation nicht (mehr) bezahlen. Er bittet Pope um einen Vorschuss, der ihm nicht gewährt wird. Als Cox, ein anderer Casino-Mitarbeiter, Vaughn vorschlägt, einmal in der Woche im Casino gewaschenes Geld zu rauben, willigt Vaughn nach anfänglichen Zweifeln ein. Doch der Coup läuft aus dem Ruder, der Fluchtwagenfahrer macht sich alleine vom Acker. So kapern Vaughn, Cox und angeschossener Komplize samt Beute einen Linienbus, und weil sie zufällig dabei von der Polizei beobachtet werden, artet das Ganze zu einer Geiselnahme aus. Fortan werden sie sowohl von den Cops als auch von Popes Schergen verfolgt.
Solider Actionthriller mit kleinen Logikfehlern und einigen Wendungen und Überraschungen.

6.0
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Cover: Blood Orange (2016)

Lars76 zu Blood Orange

Der alternde Rockstar Bill (perfekt besetzt: Iggy Pop) lebt abgeschieden auf Ibiza mit seiner deutlich jüngeren Ehefrau Isabelle (hot as hell: Kacey Clarke). Die verkehrt mit Bills Wissen intim mit dem Poolboy während an einem Wandkalender ein zukünftiger Tag rot eingekreist ist. Was hinter diesem und jenem steckt, erfährt man erst im Lauf der Geschichte. Eines Tages taucht Isabelles ehemaliger Schwiegersohn auf, der ihr Erbschleicherei vorwirft und sein vermeintliches Eigentum, das Erbe seines verstorbenen Vaters, Isabelles Ex-Mannes, zurückfordert. Die spannungsgeladene Situation eskaliert auf intirigante Weise fatal.
Kammerspielartiger, optisch ansprechender, aber nur mäßig spannender Thriller, der sich auf vier Personen und, abgesehen von wenigen Ausflügen in die Umgebung, auf die Finca beschränkt.

6.0
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Cover: Atomic Blonde (2017)

Lars76 zu Atomic Blonde

... ist ein temporeicher, aber dennoch angenehm ruhig geschnittener, im Geheimdienstmilieu während des ausklingenden Kalten Krieges im brodelnden und pulsierenden Vorwendezeit-Berlin des Jahres 1989 angesiedelter Actionthriller. Daß der Regisseur aus dem Stunt-Fach kommt, sowohl als Performer als auch als Koordinator, sieht man den top inszenierten Actionsequenzen jeden Moment an. Vor allem in Nahkampf-Szenen macht die Hauptdarstellerin eine super Figur, präsentiert sich Charlize Theron doch in einem beeindruckenden physischen Zustand, soweit man das nach einem kurzen Blick beurteilen kann, wenn sie gleich zu Beginn ihren offenbar geschundenen Körper in ein Wanneneisbad gleiten lässt.
Aber nicht nur die Action überzeugt, auch die durch kalte Farben, Beton-Settings und 80s-Soundtrack erzuegte Atmosphäre passt perfekt zum Kalten Krieg, und die Agenten-Story bleibt Dank undurchsichtiger und zwielichtiger Figuren bis zum Ende spannend, was selbst die Hauptprotagonistin betrifft.

8.0
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Cover: The Equalizer 2 (2018)

Lars76 zu The Equalizer 2

Ich freu' mich sehr drauf!

6.0

Hendrik

Ja, schließe mich euphorisch an!

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Cover: Der Todesschrei (1978)

Lars76 zu Der Todesschrei

... ist ein eingenwilliges, surreales, bizarr-mysteriöses Horrordrama mit einer gekonnt bedrohlich inszenierten Atmosphäre.

6.0
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Cover: Gnadenlose Rache (2015)

Lars76 zu Gnadenlose Rache

Als ihre Tochter bei einem Campingausflug mit ihrem Freund verschwindet, forscht die ehemalige australische Geheimagentin Victoria, die mittlerweile in den USA lebt, nach und kommt einem Club von Menschenjägern auf die Spur. Nachdem die vor ihren Augen Victorias Tochter ermorden, dreht sie den Spieß um, die Jäger werden zu Gejagten und bekommen ordentlich den Arsch aufgerissen. Low-budget-"Hard Target"-Rip-off, das zumindest im O-Ton irgendwie Spaß macht. Die deutsche Synchro ist kaum zu ertragen.

4.0
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Cover: Der unheimliche Besucher (1971)

Lars76 zu Der unheimliche Besucher

... ist ein atmosphärisch dichter und spannender Thriller mit einem überzeugend aufspielenden Star-Ensemble.

7.0
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Cover: Hard Target 2 (2016)

Lars76 zu Hard Target 2

... kommt zwar in keinen Belangen an John Woos Van-Damme-Actioner heran, unterhält aber dennoch gut angesichts Scott Adkins und seines schlagkräftigen, weiblichen Sidekicks, die sich an exotischen Schauplätzen in temporeicher Action als Beute zahlender Menschenjäger behaupten müssen.

7.0
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Cover: "Tatort" Ich töte niemand (2018)

Lars76 zu "Tatort" Ich töte niemand

Seit langer "Tatort"-Abstinenz mal wieder die Bestätigung, diese Reihe, ausgenommen die "Schimanskis", links liegen zu lassen. Durchschnittliche, aber vor allem uninteressante und belanglose Krimikost.

5.0
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