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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: Charlie und die Schokoladenfabrik (2005)

Lars76 zu Charlie und die Schokoladenfabrik

Detailverliebt, bizarr, psychedelisch, schwarzhumorig und trotz allem ein Familienfilm. Oder auch ein Kinderfilm für Erwachsene. Über die Laufzeit von knapp zwei Stunden nie langweilig. Auf das Duo Burton/Depp ist halt immer Verlass!

9.0

Hendrik

Der Film ist zweifellos sehenswert. Wenn man Tim Burton, seinen Humor und seine ästhetische Haltung mag, sollte man ihn kennen und wird ihn mögen. Für Kinder unter 30 ist er natürlich vollkommen ungeeignet. Wer glaubt, dass er es hier mit etwas Mary- Poppins- ähnlichem zu tun bekommt, wird unter Umständen nachhaltig verstört..

Lars76

Da bin ich ganz bei Dir. Ist für mich nicht nachvollziehbar, daß die FSK hier eine 0-Einstufung vergeben hat, da der Film durchaus seine gruseligen Momente hat, sowohl optisch als auch akkustisch durch den Score bedingt.

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Cover: Grave Encounters 2 (2012)

Majkel_Kroyst zu Grave Encounters 2

Das Sequel zu einem gar nicht so richtig schlechten Found-Footage-Nacht-in-der-Irrenanstalt-Horror, das den Vorgänger niveauvoll (!) unterbietet. Respekt! Sollte man beruhigt in der Videothek stehen lassen. Verhakter, halborigineller Found-Footage-Schrott.

Ich stehe der numerischen Beurteilung von Filmen durchaus skeptisch gegenüber, aber dieser Film hat mich gelehrt, dass die quantitative Einordnung ihren Reiz hat. Denn gerade die Bezugslosigkeit der nackten Zahl zur unmittelbaren Erfahrung, die sich sprachlich ausdrücken lässt, ermöglicht es, mitzuteilen, wie dieser Film einzuordnen ist.
2,0 ist im Nirgendwo kurz über "fast der letzte Dreck" und "schlecht." Grottenschlechtigkeit drückt sich am besten durch Unverortbarkeit aus.

Der Film startet gemächlich, doch erweckt er durch eine halbwegs geschickte Einführung der Charaktere und indirekte Plot-Eröffnung die Hoffnung, dass, wenn der erwartbare Spannungsbogen gehalten wird, ein schöner Horror folgen wird. Diese Erwartung wird konsequent enttäuscht.
Es ist Horrorfilmen zueigen, dass sich die Protagonisten geradezu anti-selbsterhaltend verhalten, und man ist bereit, einigen Schwachsinn zu ertragen, aber in diesem Fall fragt man sich dann doch viel zu früh, wieso die Crew dermaßen unreflektiert in ihr Verderben rennt.

[Spoiler]Um es zusammenzufassen: Die Protagonisten wollen beweisen, dass "Grave Encounters (1)" nicht Fiktion ist, sondern Wahrheit; dass es eine ehemalige Nervenheilanstalt gibt, in der es grauselig spukt und in der die Crew des vormaligen Filmteams, die die Einrichtung erforschen wollte, auf ekelhaft Weise durch Geister zu Tode kam. Kurzum: Die vorherige Film-Crew hat sich die Anstalt angeschaut und ist draufgegangen. - Das soll nun bewiesen werden.
Tja, möchte man da zurufen: Das könnt ihr nur beweisen, indem ihr ebenfalls reingeht und abkratzt. Und so ist es. Wenig überraschend.
Peinlich ist es, dass der "Hauptdarsteller" als quasi dem-Bösen-dienende Figur überlebt, um das Found-Footage-Genre billig zu adeln.


Eher bemitleidenswert ist es, wie verzweifelt der Film versucht, den ersten Teil miteinzubeziehen, nicht zuletzt unter Zuhilfenahme von Szenen-Schnipseln aus Teil-1.
Kurzum: Ein schwacher Film, der halbstark anfängt, dann konsequent abbaut und schließlich wirr bis lächerlich endet.

Fazit: Teil 1 war kein Burner, aber Teil 2 ist wirklich ziemlicher Scheiß. Interessant finde ich es, wie man auf den ersten Teil so konsequent schlecht aufbauen kann.

2.0
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Cover: The Bay - Nach Angst kommt Panik (2012)

fabian zu The Bay - Nach Angst kommt Panik

Also die Protagonistin hat mich nicht nur etwas genervt ... Davon unabhängig ist er wirklich interessant gemacht, mal was anderes. Und die Idee mit den verschiedensten Perspektiven ist super und daraus kann man sicherlich einiges machen. Was mir gefehlt hat war der (Grusel-) Horror. Plätschert vor sich hin, es wird alles immer schlimmer, aber gefesselt hat's mich nicht. Das hätte mit den guten alten Zombies oder Geistern oder ähnlichem sicherlich besser funktioniert. In diesem Fall war die ungewöhnliche Story für meine Horror - Vorlieben kontraproduktiv.

6.0
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Cover: Chinese zum Mitnehmen (2011)

fabian zu Chinese zum Mitnehmen

Schöner Film, fürs Gefühl und gute Laune, Roberto ist echt ne dufte Marke. Hätte mir noch besser gefallen wenn er lustiger gewesen wäre. Erinnert mich ziemlich an le Havre.

6.8
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Cover: Cotton Club (1984)

Majkel_Kroyst zu Cotton Club

Ein üppig ausgestatteter Gangster-(Musik-)Film, irgendwo zwischen "Der Pate", "Es war einmal in Amerika" und irgendwas angesiedelt, mit der typischen, die 20er-Jahre feiernden Opulenz mit gelackten, dunklen Holzoberflächen, Sonnenlicht, das sich im Tabakrauch bricht und bleischwerer Gewaltästhetik.
Ein Highlight: Die Szene, in der Gregory Hines' Step-Tanz gegengeschnitten wird zum Auftragsmord.
Sowas kann man sich ab und zu gut angucken.

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Cover: Oblivion (2013)

Majkel_Kroyst zu Oblivion

Hat mir wesentlich besser gefallen, als erwartet. Fand ihn unterhaltsam und dafür, dass der Plot bekannt bzw. recht eklektisch ist, auch relativ überraschend.

Ich fand den Film gut, allerdings scheine ich mit meiner Meinung hier eher allein zu sein. Generell hänge ich ja dem alten Kalauer an: Was ist besser, als ein Film mit Tom Cruise? Richtig: Ein Film ohne Tom Cruise.
Man kann dem Film durchaus einiges vorwerfen, aber ich habe mich letztlich doch für eine numerisch hohe Wertung entschieden, weil mir viele Ideen gut gefallen haben und der Film auf mich recht rund wirkt, allerdings mit Dellen.
Ich verstecke mal den restlichen Kommentar im Spoiler. Dann wird es nicht so nervig lang hier.

[Spoiler]Ich habe schon länger keinen Mainstream-Film gesehen, der so viele Klassiker bzw. andere Filme zitiert bzw. Motive und allgemein Elemente aufnimmt. Mir fallen da schlagartig „Planet der Affen“, „Matrix“, „12 Monkeys“, „Wall-E“(!), „Schlaflos in Seattle“, „Moon“, „Total Recall“ und, und, und - ein. Ich behaupte, dass jeder halbwegs einschlägig vorgebildete Zuschauer von der ersten Szene an eine Idee hat, was demnächst kommen wird. Das Raisonnieren des Protagonisten über seine bruchstückhaften Erinnerungen, die unterlegt sind mit altfilmigwirkenden Rückblenden und der Hinweis darauf, dass er einer verpflichtenden Erinnerungslöschung, die ansonsten unkommentiert bleibt, unterzogen wurde, zeigt, wohin der Zuschauer denken soll. Kurzum: Man weiß, dass sich hinter der Geschichte, die der Protagonist bislang als Wirklichkeit annimmt, eine riesige Sauerei steckt, dass die Guten eigentlich die Bösen sind, ... und so weiter.

Es gibt einige kleinere Überraschungen, aber letztlich läuft der Film in die Richtung, die man von Anfang an erwartet. Genauso verhält es sich mit den Charakteren, die keine nennenswerte Entwicklung während des Film durchlaufen. Auch beim Protagonisten, Tom Cruise aka Jack Harper, passiert nicht viel. Er ist von Anfang an misstrauisch, wähnt, dass da ein Geheimnis lauert und behält recht. Seine „Team-Gattin“ ist zu sehr von der bösen Seite überformt, als dass sie eine Hilfe sein könnte bzw. Rettung finden könnte. Seine „echte“ Frau hat die Rolle der verhuschten Lichtfigur und ist mehr Symbol, denn Charakter und liefert wenig Dynamik, sondern schmachtet vor allem vor sich hin. Und die Rebellen oder wie man sie nennen will, liefern auch in erster Linie die Stanze, die man braucht, um diesen Film nach Vorschrift zu einem Ende zu bringen. Morgan Freeman macht sich seine Sache leicht und spielt einfach Laurence Fishburnes „Matrix“-Rolle nach – Tom Cruise macht mit. Der Anführer-Sidekick der Rebellen weiß auch, was er zu tun hat: Misstrauisch, aber im Herzen gut und nicht zuletzt ein edler Recke.
Ach ja – von Tom Cruise gibt es auch keine unerwartbaren Überraschungen, was seinen mimischen Ausdruck angeht. Cruise schauspielerische Bandbreite verdient es ja eigentlich nicht, so genannt zu werden, aber gerade angesichts seiner Ausdrucksarmut ist es erstaunlich, in welchen Rollen er dann doch funktioniert. Auch wenn ich sie eigentlich nicht mag, so muss ich doch zugeben, dass die Cruise'sche Ausstrahlung enorm ist. (Ganz davon abgesehen, dass Cruise demzufolge, was man so hört insgesamt nicht gerade sympathisch erscheint.) Die alphamännchenhafte Virilität, mit der er durch seine Filme stolziert trägt ihn seit Jahrzehnten durch die Filmwelt und liefert auf eigenartige Weise immer wieder Energie für tolle Rollen (z.B. in „Tropic Thunder“, „Magnolia“, „Rain Man“ usw.) Kurzum: Tom Cruise ist eigentlich scheiße, aber er funktioniert und mit ihm kann man gute Filme drehen.

Die eigentlichen Wendungen des Films fallen eher im Kleinen an, wenn überhaupt. Da kommt dann mal ein Punkt daher, mit dem nicht unbedingt zu rechnen war, der aber dann doch gut hinein passt. So z.B., wenn der Zuschauer Tom Cruise in seine „Henry-David-Thoreau-Gedächtnishütte“ folgen darf. Das ist zwar wenig überraschend, aber in dem Moment wird darauf hingewiesen, dass auch der Zuschauer nicht immer alles weiß, ein billiger Trick, der aber das Feld öffnet.

Schön, wenn auch nicht gerade genial, sind die Stilmittel, die der Film aufwendet, besonders in ihrer grausamen Übertreibung.
Besonders in den Anfängen überfällt der Film den Zuschauer optisch mit Farbfiltern und einer geradezu erschlagenden Ästhetisierung, die wenig subtil klarmacht, dass da etwas nicht stimmt. Warm, erdig und ockerig dröhnt das Licht in dem hyper-designten Bungalow über den Wolken (sic!), den Cruise und seine Frau bewohnen. Ein klitzekleines bisschen Kapitalismuskritik klingt an, wenn die wiederkehrende Frage der Leitstelle, ob das Paar (Crusie + Frau) noch immer ein „effizientes Team“ seien, von Cruise Gefährtin affirmierend wiederholt wird. Das war es dann aber auch. „Oblivion“ bleibt meilenwert von der flächig-harten Kritik eines „Elysiums“ entfernt.
So beunruhigend einlullend, erdig, wie die Farben des Films eigentlich schon alles abdecken, so deckt der x-meterhohe erdige Staub auf der verwüsteten Erde alles zu, was von der menschlichen Zivilisation übrig geblieben ist. Die Analogie in die die Gebäude zu den Erinnerungen gesetzt werden, ist geradezu unverschämt. Da ragt aus dem erdigen Dreck die Aussichtsplattform eines hohen Stadtgebäudes auf, auf dem sich offenbar ein wichtiger Teil eines früheren Lebens des Protagonisten abgespielt hat. Und genauso, wie der Ort der Erinnerung aus dem Dreck ragt, ragt auch die Erinnerung aus dem Unterbewussten auf.
Wieder weiß der geneigte Zuschauer: „Aha, auch hier ist also einiges verborgen!“
Ich hätte fast ein wenig doof gegrinst, als Cruise in seinem Fluggerät zur Basis heimkehrt, nachdem er seine „echte Frau“ gefunden hat. Da eiert das Fliewatüüt pötzlich ganz mächtig und setzt rumpelig auf der Landeplattform auf und nicht mehr so übermenschlich gezirkelt, wie vorher. Damit auch der letzte Depp weiß, dass hier jemand in seinen Grundfesten erschüttert wurde und nicht mehr perfekt weiter funktionieren kann. (Da muss ich natürlich an „Léon“ in „Léon – Der Profi“, wenn Jean Reno plötzlich nach einem Killer-Auftrag verwundet zurückkehrt, weil er durch die Entdeckung der Liebe zu Mathilda quasi seine Unverwundbarkeit verloren hat, indem er zum Menschen wurde. Ein uraltes Motiv, dass bis zu Adam und Eva (Paradiesverlust durch Erkenntnis von Gut und Böse) und darüber hinaus zurück reicht. „Oblivion“ kratzt an der Thematik allerdings lediglich.)
Mir scheint es, dass die Stilmittel in „Oblivion“ so gewählt wurden, dass niemand zurück gelassen wird, bloß weil ihn evt. die Interpretation überfordert. Ich frage mich, ob „Oblivion“ seine Zuschauer für ein wenig schlicht gestrickt hält oder die Autoren es einfach nicht subtiler hin bekommen habe – oder ob es vielleicht Absicht ist, weil dahinter noch eine Botschaft steckt, nämlich die, dass man jahrzehntelang über die eigentlich offensichtlichen Dinge hinwegsehen kann und dass Gewohnheit, Selbstverständlichkeit und Angst einen daran hindern, den Dreck weg zu räumen, um zu erkennen, dass es hinter dem schönen, glatten Leben ein wirkliches gibt, zu dem der Mensch doch eigentlich hin will und soll.
Auch nicht besonders tief schürfend, aber immerhin eine radikale Kritik.

Was bleibt von dem Film? Nicht wirklich viel. Er ist – vor allem in den Szenen im ' Basis-Bungalow' - erdrückend ästhetisierend fotografiert und vermeidet dramaturgisch eine Tiefe, die ihm wohl auch nicht gelungen wäre. Ästhetisch fällt der Film ab, wenn er sich dem Kern des Plots nähert. Das könnte man für ein Stilmittel halten, allerdings scheint es mir eher ein Zeichen mangelnder Ideen. Die Rebellen sind eher Staffage; Morgan Freeman stolziert als überstrahlende, stereotype Führerfigur durch die Geschichte. Die Konstellation Tom-Cruise-und-seine-beiden-Frauen bleibt geradezu schamlos unter ihren Möglichkeiten, als habe man das männliche, jugendliche Publikum nicht vergraulen wollen mit Beziehungsknatsch. Die Vorgeschichte wird mit ein paar knappen Rückblenden filmisch nachgeliefert, wobei die Frage, wie die ganze Klon-Aktion bzw. alles, was damals auf dem Alien-Raumschiff eigentlich noch passiert ist, ablief, gnädig ausgeblendet wird. Da kann sich jeder seine eigenen, schrecklichen Gedanken machen.


Was rettet den Film dann eigentlich noch davor, schlecht zu sein? Ganz einfach: er regt für seine Mittel geschickt zum Nachdenken an, ist schön anzusehen und ausreichend spannend.
So richtig kann ich mir allerdings auch nicht erklären, warum mich der Film zu so einem ausufernden Kommentar verführt hat.

7.0

Woodegger

ich hatte auch weniger erwartet, wurde dann letzendlich doch mit ein paar überzeugenden ideen und überraschenden wendungen belohnt. von daher ist dein positiver kommentar völlig legitim.
tom cruise stört zwar nicht, eine bereicherung für den film ist er deswegen wohl kaum! gibt nur wenige filme wo ich seine hollywoodfresse in zusammenhang mit schauspiel gut fand: interview mit einem vampir, geboren am 4. juli, cocktail, jerry maguire, rain man und in mission impossible ist er für mich auch perfekt besetzt...

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Cover: No Way Out - Es gibt kein Zurück (1987)

Majkel_Kroyst zu No Way Out - Es gibt kein Zurück

Den habe ich gesehen, als er damals auf Video rausgekommen ist. Also kurz nach dem Fall Jerichos. (Zwischendurch auch mal wieder in der Glotze.) Damals war Kostner noch ziemlich unbekannt, was kurze Zeit später verwunderlicher war, als heute.
Für ein differenziertes Urteil ist das alles ein wenig lange her, aber ich weiß, dass er mir damals wirklich gut gefiel und mich gut unterhalten hat.
Ich behaupte mal, dass er mich auch noch heute gut unterhalten würde.

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Cover: Pain & Gain (2013)

paul zu Pain & Gain

Auch wenn man ihn gesehen hat, weiß man nicht genau was man davon halten soll. Ich hatte etwas ganz anderes erwartet (Aktion) und bin mir jetzt unsicher ob es Gesellschaftskritisch, Humor oder Dokumentarisch gewesen sein soll. Der Erzählstil hat mir gut gefallen (das habe ich vorher noch nirgends gesehen) und die Schauspieler spielen ihre Rollen super und ich habe es ihnen total abgekauft... dazu kommt diese totale Dummheit der Figuren die zwischendurch erheiternd ist aber dann wieder so dumm das man am liebsten ausschalten will (im Kino etwas schwierig).

So richtig empfehlen kann ich ihn aber nicht, eventuell können andere User hier mehr Licht ins Dunkel bringen!

6.0
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Cover: American Werewolf (1981)

Frank_L zu American Werewolf

Fantastisch. Hat mir von vorne bis hinten gut gefallen. Und für 1980 unglaubliche Special-Effects. Zudem bietet der Film zwei, drei echte Lacher ohne albern zu wirken. Und Splatter-Szenen gibts auch. Empfehlung.

8.5

Lars76

American Werewolf in London ist wirklich einer der besten Werwolffilme aller Zeiten, mit einer tollen Atmosphäre, handmade SFX, die Filmgeschichte machten und einem Humor, der immer 100% passt. In Zeiten von CGI macht sich leider niemand mehr die Mühe, so faszinierende Verwandlungen zu kreieren. Will man sich den Film in die Sammlung stellen, sollte man auf die Bluray- oder englischsprachige Veröffentlichungen zurückgreifen, da in allen deutschen DVD-Fassungen eine kurze Handlungssequenz fehlt.

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Cover: The Counselor (2013)

fabian zu The Counselor

Die Besetzung, da kauf ich jetzt schon ein Ticket

7.0

Frank_L

Als ich vor ein paar Tagen von dem Film gehört / gelesen hab, hab ich ähnliches gedacht ... ;-)

Hendrik

DIESE Besetzung und DIESER Regisseur!

fabian

Oje, aber diese Kritiken :-(

Frank_L

hat mich auch mittelprächtig geschockt. Es wird ja schon von DEM Kandidat für die Goldenen Himbeere gesprochen :(

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Cover: Shootout - Keine Gnade (2012)

fabian zu Shootout - Keine Gnade

Die letzten Worte von Stallone waren: [Spoiler]Und weil ich ein neues Auto brauchte dachte ich ich kaufe mir was anständiges, warum nicht, das Leben ist kurz. So zusammenhangslos, bescheuert und sinnfrei dieser Satz, so auch der Film. Das einzige was ihn hoch hebt ist der Umstand das ich mit seinen Filmen aufgewachsen bin und Shoot Out zumindest einen minimalen Charme der Filme aus den 80ern besitzt, ist halt ein Old School Action Film. Auch hier die übliche Kritik, warum nur kann man einen solchen Film nicht in sich logisch hinbekommen. Aber, hier kenne ich die Antwort: Das ganze Budget wurde in die Maske und Nachbearbeitung von Stallones Gesicht und Körper investiert. Ihn so frisch aussehen zu lassen, da kann nicht mehr viel übrig geblieben sein.

4.9
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Cover: Der Elefantenmensch (1980)

Frank_L zu Der Elefantenmensch

Sehr eindringlicher, bewegender Film. Die s/w Optik ist gut gewählt - unterstreicht den zeitlichen Rahmen. Die Darstellung des Elefantenmenschen ist super - alle übrigen Darsteller (inkl. A. Hopkins) bekommen durch die eher geradlinigen gezeichneten Charaktere gar nicht erst die Möglichkeit Außergewöhnliches zu zeigen - aber das ist halt so - ist kein Kritikpunkt. Leider ist die Handlung auch eher geradlinig / ohne groß Überraschungen oder Wendungen - dafür ein kleines Minus.

8.0
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Cover: Freddy vs. Jason (2003)

Lars76 zu Freddy vs. Jason

Dieses crossover von zwei der größten Schlitzer der Filmgeschichte ist absolut gelungen und für mich der beste Freddy-Film nach den Teilen 1 + 7. Coole Grundidee, gelungene Umsetzung, ein hoher Blutzoll, und die Mischung aus Humor und Boshaftigkeit stimmt perfekt.

8.0

Lars76

Nach erneuter Sichtung sei ergänzend gesagt, daß Jason hier die coolere Sau ist und der Film eine noch bessere Bewertung verdienen würde, hätten die Macher durchweg auf ( schlechte ) CGI-sfx verzichtet, denn daß sie auch handmade können, zeigen sie zwischendurch ebenfalls.

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Cover: Freitag, der 13. (1980)

Lars76 zu Freitag, der 13.

War natürlich heute mal wieder fällig. Ein Klassiker mit einer simplen Story, aber mit Effekten von Tom Savini, einer gelungenen Atmosphäre, einem einprägsamen Score und jump scares, die auch heute noch funktionieren, selbst wenn's keine Premiere ist.

10.0
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Cover: King Kong (2005)

Majkel_Kroyst zu King Kong

Ich liebe den Film für den "epic fight" zwischen King Kong und den T-Rex.
King Kong zeigt den Kack-Dinosauriern, wo der Bartel den Most holt.

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Cover: Angst und Schrecken in Las Vegas (1998)

Majkel_Kroyst zu Angst und Schrecken in Las Vegas

Den kennt ja wahrscheinlich jeder. Und wer ihn nicht kennt, soll ihn anschauen. Wer den Film nicht geil findet, hat keine Ahnung.
(Das war einfach...)
Terry Gilliam ist mein Lieblingsregisseur (Ich würde behaupten, seitdem ich "Timebandits" vor dreißig Jahren das erste Mal gesehen habe; aber das ist vielleicht dann doch eine sehr steile These...)
An dem Film ist eigentlich alles toll: Die Story, die Gags, die visuelle Umsetzung und nicht zuletzt: die Schauspieler. Johnny Depp chargiert bis zum geht-nicht-mehr und Benicio Del Toro ist sowieso ein Schauspiel-Gott. Nicht zu vergessen Christina Ricci, die ihre Sache super macht.

Selten wird in Filmen so genussvoll konsequent die Hedonistensau raus gelassen. Bei aller Drogenverherrlichung, visuellen Explosionen und brillanter Spektakelunterhaltung bleibt am Ende ein melancholischer Nachklang darauf, dass dieser exzessive Ausbruch gegen bürgerliche Konventionen und die in ihm ausgedrückten Freiheitssehnsüchte, nur als Traum aus einer vergangenen Zeit herüber weht.

10.0
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Cover: Tarantula (1955)

Majkel_Kroyst zu Tarantula

Ein Klassiker! Den habe ich kurz vor Christi Geburt das erste Mal gesehen und war schwer beeindruckt. Kein Wunder, mit acht Jahren.

Wie gesagt, wirklich ein Klassiker (Jack Arnold!), mit schönen Tricks und einer widerlichen Grundidee. Ich kann mir nichts grauenhafteres vorstellen, als dass eine gigantische Spinne hinter mir her wäre.
Fabelhafte Idee. Und so naheliegend.

10.0
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Cover: This is England - Ende einer Kindheit (2006)

Woodegger zu This is England - Ende einer Kindheit

muss auch sagen, dass der film mich ziemlich gepackt hat. vor allem gefällt mir wie deutlich gemacht wurde, dass die skinheadbewegung ursprünglich überhaupt nichts mit rassismus zu tun hatte. für echte skins sind naziskins einfach nur "boneheads" und verdienen den namen "skinhead" nicht. leider wird in unserer gesellschaft gerne verallgemeinert und deshalb empfehle ich jedem den film einmal zu schauen...

8.0
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Cover: Muxmäuschenstill (2004)

Majkel_Kroyst zu Muxmäuschenstill

Ja, doch, jetzt wo ich wieder an den Streifen erinnert werde, muss ich auch sagen, dass er wirklich empfehlenswert ist.

Man könnte diesen dokumentarisch anmutenden Film als einen Moral-Essay bezeichnen. Unterhaltsam anzuschauen und sehr anregend.
[Spoiler]Dass der Protagonist, der mit seinem betonharten Regeldurchsetzungswahn letztlich nur scheitern kann, am Ende geradezu grotesk über den Haufen gefahren wird, ist nur kosequent und beschert dem Film ein irgendwie versöhnliches Ende, finde ich.

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