Kommentare
Frank_L zu High-Rise
Das Settung in einem Hochhaus und einer darin lebenden Gesellschaft in all ihren Facetten ist ein wirklich guter Aufhänger. Das funktoniert 1 Std lang auch wirklich gut. Dann springt die Handlung so unglücklich, dass die 2 Std für die Katz ist. Schade; sehr gute Idee, die nur mangelhaft zu Ende geführt wurde.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Hendrik zu Suburbicon - Willkommen in der ...
"Suburbicon" ist voll von tollen Details und Momenten aber ja, die Kombination aus Rassismus-Drama und Noir-Groteske funktioniert insgesamt nur sehr eingeschränkt. Das Drama wirkt wenig zwingend, gleichsam drangepappt. Das Thema ist aber gleichzeitig zu wichtig, um diese nachlässige Behandlung zu vertragen. Der Ton in beiden Handlungssträngen ist auch zu unterschiedlich, sie stören einander. Darüberhinaus hat Lars alles wichtige gesagt. Mir hat übrigens Matt Damon mit seiner Darstellung des klemmig-skrupellosen Gardner Lodge am besten gefallen! Trotz allem:Toller Film!
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Out of Sight
Dank Dir nochmals, Hendrik, für die Überlassung der DVD!
Der Film macht Spaß, aber so richtig warm werde ich mit Soderberghs Stil wohl nie, insgesamt geht er mir an seine Stoffe oft zu nüchtern heran, wie auch hier. Dennoch ist es einer seiner stärkeren Filme, nicht zuletzt aufgrund des Casts und des OSTs, der teils schön funky ist.
Soderbergh konzentriert sich in seiner Verfilmung des Romans von Elmore Leonard auf die humorigen Aspekte der Geschichte, die Brutalitäten bleiben (leider) etwas auf der Strecke. Diesbezüglich mit mehr Werktreue inszeniert wäre die filmische Adaption noch besser gelungen. Auch die Aufweichung des Endes hin zum Guten im Vergleich zum Buch schmeckt mir nicht.
Alles in allem ein guter Film, dessen Eindruck eventuell noch besser ist, ohne direkt vorhergehende Lektüre des Romans.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Jagd durch London
... ist ein durchschnittlicher Actionthriller über Verschwörungen und Terrorismus, wobei die Bösen einmal nicht Islamisten, sondern geldgierige Spekulanten ohne jedes politische Ziel sind. Im TV kann man gerne mal einen Blick riskieren.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Die Nacht der Creeps
1959 bricht in der Nähe einer Universität ein Psychopath aus einer Nervenklinik aus und ermordet eine Studentin, deren Freund zeitgleich ein außerirdisches Objekt im Wald inspiziert und dabei von einem Parasiten befallen wird.
Die tiefgefrorene "Leiche" des Studenten wird 1989 von zwei Loosern bei der missglückten Durchführung eines Verbindungsstreiches aufgetaut, wodurch der Parasit in seinem Gehirn sich vermehren kann, bis der Kopf platzt und die Parasiten sich auf die Suche nach weiteren Wirten machen, um sie zu Brutkästen und willenlosen Zombies zu machen. Auch der irre Axtmörder von damals wird durch die Parasiten wiederbelebt.
Hört sich sehr trashy an, ist aber vielmehr eine liebevolle, durch und durch gelungene Hommage an B-Filme mit Zutaten aus dem SciFi-, Horror- und Slasher-Genre die großen Spaß macht.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Feinde - Hostiles
Die Kombination von Regisseur und Cast bzw. Christian Bale (beide hatten schon bei "Auge um Auge" zusammengearbeitet) machen den schon fast zu einem Kinopflichttermin, wenn er denn irgendwann kommt.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Suburbicon - Willkommen in der ...
In einer Ende der 1940er-Jahre am Reißbrett entworfenen US-amerikanischen Kleinstadtidylle wächst Ende der '50er-Jahre der junge Nicky Lodge auf, zusammen mit seinem autoritären Vater Gardner Lodge (Matt Damon) und seiner seit einem Autounfall an den Rollstuhl gefesselten Mutter Rose Lodge (Julianne Moore). Aus Nickys Sicht wird erzählt, wie die ihn umgebende oberflächlich heile Welt zusammenbricht und die gartenzaunweiße Fassade bröckelt, als erst die erste schwarze Familie in die weiße Vorzeigewelt zieht und wenig später bei einem scheinbar eskalierenden Raubüberfall seine Mutter ermordet wird.
Vor dem Haus der farbigen Nachbarn etablieren sich dauerhafte Mahnwachen, die sich im Verlauf der Handlung zu einem wütenden Mob auswachsen. Und schon kurz nach der Beerdigung von Nickys Mutter holt sein Vater deren Zwillingsschester Margaret (Julianne Moore in einer Doppelrolle) ins Haus, vorgeblich, um Nicky einen konstanten Mutterersatz zu bieten. Doch Nicky, der ein guter Beobachter ist, findet schnell heraus, daß nicht alles so ist, wie es scheint zu sein, und gerät selbst in akute Lebensgefahr.
Visuell und akkustisch ist George Clooneys Verfilmung eines Jahrzehnte alten Drehbuches der Coen-Brüder mit seinem perfekten '50er-Jahre-Produktionsdesign und seinem teils jazzigen Score ein Leckerbissen. Auch die Schauspieler machen einen erwartungsgemäß guten Job, wobei Oscar Isaac mit einem recht kurzen Auftritt als schmieriger, korrupter Versicherungsdetektiv alle in den Schatten stellt.
Natürlich merkt man dem Stoff an, daß er aus der Feder der Coens stammt, obwohl die Inszenierung nie den Humor und die Absurdität ihrer eigenen Inszenierungen erreicht. Warum Clooney (wenn meine Informationen richtig sind) den Rassismus-Handlungsstrang beigefügt hat, bleibt unklar, denn der bleibt nur Kulisse und Randnotiz, was der Thematik nicht gerecht wird. Zwar trägt die Inszenierung Clooneys eigene Handschrift, ohne den Stil der Coens zu kopieren, aber die Kombination von Rassismus-Drama und zynisch-schwarzhumorigem Noir-Thriller funktioniert nur bedingt. Zumindest hält beides der spießigen, oberflächlich blütenreinen weißen Mittelschicht den Spiegel vor, der die tiefen Abgründe hinter der Gartenzaunfassade zeigt.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu MIRR
Mirr
Dokumentarfilm von Mehdi Sahebi, Schweiz 2016
Länge: 90 Minuten
Text zuklappen
Inmitten einer riesigen Kautschukplantage im Nordosten Kambodschas bewirtschaftet Binchey, ein Vater von fünf Kindern, sein letztes Feld. Er weiß, er wird das Land bald verlieren.
Die Großgrundbesitzer, die alle rundum enteignen, werden ihm auch noch dieses Feld nehmen. Damit stellt sich die existenzielle Frage, wovon die Familie künftig leben soll. Die ungesicherte Zukunft trifft sie im Innersten und wird zur Zerreißprobe.
Anders als seine Söhne hat Binchey jedoch die Hoffnung, ein neues Stück Land zu finden. Er macht sich auf die Suche - und kehrt verändert zurück.
Redaktionshinweis: Der Dokumentarfilm "Mirr" wurde 2016 auf der Duisburger Filmwoche mit dem Förderpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet. "Mirr" ist der Auftaktfilm zum 3sat-Begleitprogramm anlässlich der 41. Duisburger Filmwoche. Um 23.55 Uhr folgen die Dokumentarfilme "Offshore - Elmer und das Bankgeheimnis" und um 0.45 Uhr "Arlette". Am Dienstag, 14. November strahlt 3sat um 22.25 Uhr den Dokumentarfilm "Rudolf Thome - Überall Blumen" aus. Diese Dokumentarfilme liefen in den vergangenen Jahren im Wettbewerb. 3sat ist seit 1996 Medienpartner der Duisburger Filmwoche.
(Quelle: http://www.3sat.de)
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu The Demon Hunter
Hatte in der Deadline eine gefühlt sehr gute Kritik gelesen, diese muss ich mir aber eingebildet haben oder da hat jemand einen anderen Film gesehen. Gespickt mit Kopf - Fass Elementen am Stück hilft auch die neu gewonnene Dolph Lundgren Sympathie seit „Es war doch nur ein Warnschuss“ nichts. Don’t kill it ist Murks.
Woodegger
Hab den nicht bis zum Schluss durchgehalten...
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu The Leftovers
Von Damon Lindelof (Lost) produziert wartet The Leftovers mit einer sehr interessanten Idee auf und erinnert mich (trotz des komplett anderen Settings) häufiger an Lost. Jeder der solchen Mystery Themen etwas abgewinnen kann kommt hier absolut auf seine Kosten. Für Details ist es jetzt schon zu lange her.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu Thor: Tag der Entscheidung
Thor 3 hinterlässt bei mir einen sehr zwiegespaltenen Eindruck.
Auf der einen Seite hat mich Thor: Tag der Entscheidung äußerst gut unterhalten. Die Sprüche zünden durchaus häufiger, die Action - Szenen sind super, der Soundtrack ist sehr kreativ, der Hulk mal anders, Jeff Goldblum großartig und und und. Hatte fast den ganzen Film ein lächeln um die Lippen.
Auf der anderen Seite passt das Ganze nicht ins bisherige und zukünftige Marvel Cinematic Universe. Zwar ist Thor schon immer mal für nen Witz gut, aber eigentlich ist er klar der ernsthafte und innerlich zerrissene Typ. Zwiespältiger Bruder, große Verantwortung, Liebe zur Sterblichen Jane … Thor hat viele offenen Baustellen. Bei den Avengers steht er schon durch seine Herkunft eher etwas am Rand, trägt dadurch aber auch zu deren Zusammenhalt und moralischer Ausrichtung. Aber nicht nur in Bezug auf Thor selbst, sondern auch hinsichtlich des aktuell ernsthaften Konflikts der Avengers in Civil War passt die locker leichte Helden Inszenierung einfach nicht. Übrigens in Teilen auch nicht innerhalb des Film [Spoiler]angesichts der gefühlten 1000den Toten und der Zerstörung Asgards.
Für sich genommen also ein sehr unterhaltsamer Streifen, bezüglich der Einordnung ins Marvel – Universum aber unpassend.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu Die Mumie
Ach ich weiß gar nicht was ich hier schreiben soll. Auf der einen Seite fand ich die Idee das ganze etwas düsterer Aufzuziehen gar nicht schlecht und grundsätzlich ist der Reboot auch solide Abenteuerfilm Kost. Auf der anderen Seite stehen da zunächst die doch irgendwie unpassende Mischung aus Humor und düsterer Ausrichtung und die arg auf Tom Cruise zentrierte Inszenierung. Und dann kommt da noch Scientology - Tom Cruise, nerviger Hollywood – „uns fällt nichts mehr ein und wir machen alles noch mal anders – neu“ – Kommerz und und und hinzu. Da bleibt eigentlich nur der Boykott. Das war mir schon vorher klar, aber vor allem nach dem so gelungenen Edge of Tomorrow fällt mir die generelle Ablehnung dann doch irgendwie schwer.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 1
fabian zu King Arthur: Legend of the Sword
Guy Ritchie bringt frischen Wind in die Arthus – Saga und hat mich sehr gut unterhalten. Dabei darf man jetzt auf dramaturgische Details schauen, aber die flotte, locker leichte Guy Ritchie übliche Inszenierung lässt einen bei solchen Details nicht lange verweilen.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu The Great Wall
The Great Wall ist ein ganz normaler Fantasy – Streifen. Nichts groß besonderes, aber für den Sonntagnachmittag (oder fürs krank auf der Couch liegen) durchaus geeignet.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 1
fabian zu Sense8
Was für ein unglaublicher Ärger. Da werden in der 2. Staffel alle Handlungsstränge weiter ausgebaut und warten auf eine detaillierte und ausführliche Weiterführung bzw. Auflösung, und nun wird die Serie einfach abgesetzt. Äußerst ärgerlich. Zu viel (gleichgeschlechtlicher) Sex für Netflix? Keine Ahnung warum man eine solch außergewöhnliche Serie absetzt. Zwar gibt’s wohl eine abschließende 2 Stunden Folge, aber das kann nur zu kurz sein um die vielen offenen Geschichte würdig zu Ende zu bringen.
Davon abgesehen ist die 2. Staffel mit kleineren Abstrichen ebenso gelungen wie die erste. In den ersten drei Folgen waren mir die aneinandergereihten Emo - Slowmo - Gruppen - Sequenzen etwas zu viel. Auch der der Schauspielwechsel bei Capheus war schade. Abgesehen davon ist die 2. Staffel von Sense8 wieder die volle Packung aus Emotionen, Spannung, moralischem Zeigefinger und sympathischen Figuren.
Schade, denn durch das abrupte oder dann krass reduzierte Ende ist es schwer die Empfehlung aufrecht zu halten.
Frank_L
Wachowski schreibt wohl dennoch an Staffel 3 und xhamster (PornoSeite) hat angeboten zu produzieren. Ich glaube zwar nicht, dass das so kommt, aber es lässt hoffen ;)
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu Stranger Things
Auch die 2. Staffel ist sehr gelungen. Zwar verliert sie etwas an Charme, und auch der Wow Effekt ist geringer da sie der ersten sehr ähnlich ist, atmosphärisch ist sie aber erneut stark. Also klare Empfehlung für jeden den die erste Staffel begeistert hat.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Der Affe im Menschen
Nach einem Unfall sitzt der Student Allen vom Hals abwärts gelähmt im Rollstuhl und ist auf umfassende Hilfe rund um die Uhr angewiesen. Ein Freund Allens, der in einem Labor an Kapuzineraffen experimentiert, indem er ihnen menschliche Gehirnzellen injiziert, um sie noch intelligenter zu machen, stellt eines der Äffchen einer Affentrainerin zur Verfügung, die es für Allen als ihn ständig begleitende Hilfe ausbildet. Im Laufe der Zeit entwickeln Allen und der Affe Ella eine sehr intensive Beziehung, die sich bis auf eine mentale Ebene ausdehnt. Ella teilt Allens Gefühlwelt und wird ungewollt zu seinem Werkzeug.
Spannender Horrorthriller vom "... of the Dead"-Regisseur.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Der Killerparasit
Ein Wissenschaftler hat für eine obskure Organisation ("die Regierung"?) einen Parasiten gezüchtet, der ihn dann jedoch selbst befällt. Um ein Gegenmittel zu entwickeln, flieht er aus dem Labor in eine ländliche Gegend, einen Agenten der Oragnisation auf den Fersen. Außer mit dem bekommt er noch Zoff mit ein paar "Punks", die ihn überfallen und dafür sorgen, daß die Parasiten sich ungewollt ausbreiten können.
Die Handlung ist in einem dsytopischen Endzeitsetting angesiedelt, wovon man allerdings nicht viel sieht, sondern nur vage Informationen nebenbei bekommt. Einziges Anzeichen für eine Zukunftsvision sind ein paar Laserwaffen. Genauso im Dunkeln bleibt der ursprünglich angedachte Zweck der Parasiten.
Geboten bekommt man eine Trashgranate mit einigen nett anzusehenden blutigen, schleimigen Splatter- und Creature-sfx und die damals zwanzigjährige Demi Moore in einer ihrer ersten Rollen, wobei sie kräftig einstecken muss.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Sindbad - Herr der sieben Meere
Empfehlung für Freunde von Fantasy-Trash!
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Die neuen Abenteuer des Herkules
Italo-Trash-Granate! Diesbezüglich durchaus eine Empfehlung!
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0