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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: Streetfighters (1982)

Lars76 zu Streetfighters

Zwar ist die Darstellung justizialer Abläufe arg unglaubwürdig, aber der unterhält einfach kurzweilig gut und bleibt nach erneuter Sichtung wertungsstabil. Allerdings muss ich meinen vorherigen Kommentar etwas korrigieren: Ein Actioner ist dies weniger, vielmehr ein Thriller.

7.0
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Cover: Die purpurnen Flüsse (2000)

Lars76 zu Die purpurnen Flüsse

Jean Reno ermittelt als Sonderermittler der französischen Polizei in einem bizarren Mordfall, dessen Opfer hoch in den französischen Alpen, nahe eines Eliteinternats gefunden worden ist. Im Verlauf kreuzen sich seine Wege mit einem anderen Kommissar (Vincent Cassel), der in scheinbar zusammenhängenden Fällen von Grabschändung und Aktendiebstahl ermittelt. Nach anfänglichen Missstimmungen zwischen dem ruhigen Routinier und dem jungen Heißsporn erkennen die beiden Ermittler schnell, daß ihre jeweiligen Fälle zusammenhängen und raufen sich zur gemeinsamen Klärung zusammen.
Dies ist ein spannungsgeladener, atmosphärisch dichter Thriller mit tollen Settings, garniert mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen. Und Vincent Cassel ist einfach cool, wenn er erst im Dienst "einen durchzieht", um sich dann kurze Zeit später einen völlig unerwarteten, aber umso ansehnlicheren Martial-Arts-Kampf mit faschistoidem Gesocks zu liefern.

8.0
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Cover: The Shootist - Der letzte Scharfschütze (1976)

Lars76 zu The Shootist - Der letzte Scharfschütze

In seinem letzten Film spielt John Wayne den in die Jahre gekommenen Revolverhelden J. B. Books, der von einem Arzt die niederschmetternde Diagnose Krebs erhält und sich in Carson City bei einer Witwe und deren Sohn einmietet, um seine letzten Tage in Würde zu verbringen und ebenso zu sterben.
In der Stadt gibt es verschiedene Männer, die aus unterschiedlichsten Gründen Interesse an einer Auseinandersetzung mit dem alternden Revolverhelden haben, sei es Rache oder einfach nur Geltungsbedürfnis. Dies macht sich Books zunutze, um einem langsamen und qualvollen Tod zu entgehen.
Obwohl 1901 schon von Pferden gezogene Straßenbahnen und erste Automobile durchs Bild huschen, ist dies kein melancholisch-romantisierender Abgesang auf den Wilden Westen bzw. das Western-Genre, denn der Film strotzt vor zynisch-schnoddrigem Humor und kann so sehr gut unterhalten.

7.0
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Cover: Terror in Block 11 (1954)

Lars76 zu Terror in Block 11

Zu Zeiten, in denen überall im Land Häftlingsrevolten aufgrund schlechter Haftbedingungen aufflammen, kommt es auch im Zellenblock 11 eines nicht näher bezeichneten Gefängnisses genau dazu. Gefangene nehmen die vier Wärter der Nachtschicht als Geiseln, um die Durchsetzung verschiedener Forderungen zu erpressen. Den Häftlingen gegenüber stehen der liberale, verständige Direktor, der selbst seit Jahren ähnliche Forderungen an die Politik stellt, und ein Abgeordneter des Gouverneurs, der mit starker Hand und kompromisslos gegen die Häftlinge vorgehen will. Als es auch in anderen Teilen der Strafanstalt zu Aufständen kommt, eskaliert die Situation mit Eintreffen der Staatspolizei, währenddessen in Block 11 Spannungen aufgrund unterschiedlicher Interessenslagen unter den Gefangenen auftreten.
Der Regisseur konnte dieses s/w-Gefängnisdrama im Staatsgefängnis von Folsom drehen, teils mit Insassen und Wärtern als Statisten, so daß das Ganze sehr authentisch wirkt. Unter den Figuren wird auf klischeehafte s/w-Zeichnung verzichtet, angeprangert werden sowohl die Haftbedingungen der Gefangenen, z. B. fehlende Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten, keine Trennung von "normalen" und psychisch kranken Straftätern, als auch die Arbeitsbedingungen der Wärter, z. B. Überbelegung mit Gefangenen bei gleichzeitiger Unterbesetzung mit Personal.

7.0
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Cover: Die Stunde der Patrioten (1992)

Lars76 zu Die Stunde der Patrioten

... ist ein spannender Actionthriller, der den Fokus vor allem auf den Thrill setzt, weniger auf die Action.

7.0
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Cover: Dead Man Down (2013)

Lars76 zu Dead Man Down

... ist ein solides Rachedrama mit nicht ganz passenden Actionanteilen, insgesamt etwas langatmig und zu konstruiert wirkend.

6.0
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Cover: Blade Runner 2049 (2017)

paul zu Blade Runner 2049

Wirklich guter Film, sollte man sich unbedingt im Kino ansehen (3D lohnt hier auch!). Wenn man noch nie in Berührung gekommen ist empfehle ich entweder vorher das Spiel zu spielen oder Teil 1 zu gucken: https://www.filmpaul.de/movie/blade-runner-84

9.0
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Cover: The Help (2011)

Lars76 zu The Help

... ist ein hervorragend besetztes, emotional anrührendes Drama mit einigen tragikomischen Auflockerungen. Dennoch geht diese Verfilmung des gleichnamigen Romans das zeitlose Thema Rassismus ernsthaft genug an, ohne in Albernheiten abzudriften.

8.0
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Cover: Blade Runner 2049 (2017)

Hendrik zu Blade Runner 2049

Ach naja..., Das Bild und Sound großartig sind, ist hier berechtigter Konsens, aus dem niemand der halbwegs bei Sinnen ist, ausscheren kann und wird. Aber sonst? Viel düster-raunendes, bedeutungsschweres Wort-Getöse, zum Teil unverständlich, nicht selten albern. Von den wirklich interessanten Fragen, die die Romanvorlage des Orginals aufwirft und von denen Scotts Verfilmung immerhin noch einiges wusste, ist hier kaum noch etwas geblieben. Mich hat das alles seltsam kalt gelassen. Als Oberflächenspektakel, wie gesagt, funktioniert er ganz uneingeschränkt, aber bei DIESEM Orginal, DIESER Vorlage, DIESEM Regisseur und DIESEM Hauptdarsteller hab ich mir einfach deutlich mehr erwartet...

7.0
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Cover: Blade Runner 2049 (2017)

Lars76 zu Blade Runner 2049

... ist eine rundum gelungene und vor allem dem Vorgänger respektvoll huldigende Fortsetzung, die mit viel Bild- und Tongewalt aufwartet. Trotz der beeindruckenden Lauflänge tritt keine Langeweile ein, gefühlte Längen bleiben aus, wenn man sich einfach im tollen Produktionsdesign verliert.
Im direkten Vergleich zum Vorgänger schneidet dieser bei mir besser ab, was zum einen an einer intensiveren, teils horrorfilmartigen Atmo liegt, die es hier so nicht gibt, zum anderen am Evangelis-Score, der mir eindeutig besser gefällt als der Hans Zimmers dieser Fortsetzung.
Obwohl es an der Inszenierung nichts auszusetzen gibt, gefallen mir Villeneuves realistische Werke besser, da sie eine weitaus höhere Intensität erreichen als seine SciFi-Filme.

8.0
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Cover: Arlington Road (1999)

Lars76 zu Arlington Road

... ist ein sehr spannender Paranoia-Thriller mit viel Suspense, hoher Intensität, unerwarteten Twists, einem bitterbösen Ende und einem hervorragend aufpielenden Cast.

8.0
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Cover: Maps To The Stars (2014)

Lars76 zu Maps To The Stars

... ist ein bitterböses, tiefschwarz humoriges, satirisch überspitztes und groteskes Drama über menschliche Abgründe vor und in der Kulisse Hollywoods. Neben Mia Wasikowska und Julianne Moore, der für ihren Mut zu ihrer Rolle der alternden Schauspielerin größter Respekt gezollt werden muss, sticht der junge Evan Bird als kotzbrockiger Kinderstar hervor.

8.0
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Cover: Blade Runner 2049 (2017)

lordvalek zu Blade Runner 2049

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7.5

fabian

Ich konnte mit dem Original auch nicht so viel anfangen und habe mich ziemlich gelangweilt. Von daher gilt meine positive Kritik ja vor allem Bild und Ton und dem übertragen der Seele des Originals. Story ist jetzt nicht der Weisheit letzter Schluss. Von daher bewerten wir das ganze glaub ich doch ziemlich ähnlich. Mich stören die anderen Sachen nur nicht so doll.

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Cover: Silvia S.: Blinde Wut (2015)

Lars76 zu Silvia S.: Blinde Wut

Silvia - studierte Architektin, Ehefrau und Mutter einer zehnjährigen Tochter - möchte in ihren Beruf zurückkehren, den sie angesichts ihrer Schwangerschaft aufgegeben hatte. Ihre Schwester Uta, ebenfalls Architektin und erfolgreich, gibt Silvia die Möglichkeit, sich mit einem Entwurf an einem Projekt ihres Büros zu beteiligen. Doch Uta ist mit Silvias Arbeit unzufrieden und lässt sie das deutlich spüren. Derart frustriert und durch einen weiteren Enkelwunsch ihrer Mutter unter Druck, entwickelt Silvia Neurodermitis und neigt vermehrt zu autoaggressivem Verhalten. Sie entfremdet sich zunehmend von ihrem Mann und ihrer Tochter, die mit immer übergriffigeren Liebesbekundungen ihrer Mutter überfordert ist. Die Ehe ist nur eine zwischenmenschliche Beziehung, die an Silvias Wut und der Unfähigkeit ihrers Umfelds, mit ihr umzugehen, scheitert. Bis es zu einer fatalen Eskalation kommt.
Intensives Psychodrama, für TV-Verhältnisse in allen Belangen auf hohem Niveau.

7.0
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Cover: 96 Hours - Taken 3 (2014)

Lars76 zu 96 Hours - Taken 3

Im dritten Aufguss sind die Bösen zwar auch wieder Ostblockler, aber nicht nur, und die Handlung ist nicht außerhalb der USA angesiedelt. So wird Liam Neeson als Verdächtiger im Mordfall an seiner Frau von US-Behörden verfolgt und muss sich vor allem gegen deren Zugriff zur Wehr setzen. Daran mag es liegen, daß der Härtegrad im Vergleich zu den beiden Vorgängern deutlich abnimmt, denn US-amerikanische Beamten kann man natürlich nicht so ohne weiteres platt machen wie irgendwelche Albaner, Russen etc.
Kann man als (hoffentlich) schwachen Abschluss der Trilogie gucken, muss man aber nicht.

7.0
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