Kommentare
Woodegger zu Carrie
Carrie 2.0 kann hier einfach nur gesagt werden. Wer das Original von Brian de Palma gesehen hat, wird hier zumindest nicht negativ überrascht sein, was bei Remakes ja eher selten der Fall ist.
Dem Original werden bis auf erwartet besseren Specialeffekten und Verschiebung der Handlung in heutige Zeiten (Stichwort Internetmobbing) aber auch keine neuen Aspekte hinzugefügt, was aber zu verschmerzen ist.
Chloë Grace Moretz gibt vielleicht eine etwas zu niedliche Carrie ab, ist schauspielerisch aber über allem erhaben. Sissy Spacek hate damals einfach diesen unbeschreiblichen Psychoblick :)
Mir hat Carrie 2013 dank starker Schauspieler, soliden Effekten und wenig KlimBim insgesamt gut gefallen, auch wenn man sicherlich mit dem Original genauso gut bedient wäre. Es spricht ab und zu jedoch nichts dagegen eine alte Geschichte nochmal zu erzählen, damit nachfolgende Generationen was damit anfangen können.
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Lars76 zu Wut
Selten schafft es ein Hauptdarsteller so schnell und dauerhaft alle Unsympathien auf sich zu ziehen und beim Zuschauer ungeahnte Aggressionen zu wecken. Neben dieser beeindruckenden Authentizität verblassen die anderen Schauspieler leider etwas. Dennoch ist Wut eine erstaunlich gute TV-Produktion.
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Lars76 zu Colors - Farben der Gewalt
Für mich einer der Klassiker des Polizeifilms! Dennis Hopper inszeniert sehr authentisch vor L.A.-Kulisse, Robert Duvall und Sean Penn überzeugen beide als auf ihre ganz eigene Art idealistische Cops, man sieht in Nebenrollen viele bekannte Gesichter, unter anderem Don Cheadle und Tonny Todd, und Herbie Hancock hat einen fetten Score beigesteuert. Daneben ist natürlich Ice T's Colors zum Klassiker geworden.:
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Hendrik zu The Cooler - Alles auf Liebe
Es ist schwer diesen Film uneingeschränkt zu mögen. Auch wenn Macy, Bello und Baldwin Beachtliches leisten, "The Cooler" mühelos tragen und sehenswert machen, sind sie doch gezwungen gegen ein aufreizend unorginelles Drehbuch anzuspielen und sich in Szenen wiederzufinden, die man alle so oder besser schon häufiger gesehen hat. Ein guter Film aber die eine oder andere eigene Idee hätte der Sache definitiv mehr Schwung und Haltbarkeit verliehen.
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Frank_L zu The Amazing Spider-Man 2: Rise of ...
Exakt 3,5 Stunden nach Teil 1 hab ich mir den Nachfolger angesehen. Weitere Eckpunkte: erste Mal im neuen ZooPalast und natürlich in Dolby Atmos. PS: und wieder Brille vergessen ...
Story: Kampf gegen Electro, Suche nach Infos zu seinen Eltern und Beziehungspflege zu Gwen. Grundlegend ok - nun zur Ausgestaltung. Das mit Electro fetzt - tolle 3D Bilder, wobei ich das alles ein wenig zu bunt empfand. Das Gesamtkonstrukt um Kampf gegen Bösewicht und Überschneidung mit der Beziehung zur Liebsten ist nicht neu, aber da möchte ich nicht rummeckern.
Das mache ich mal zu folgenden Punkten: die erhoffte Auflösung oder Weiterstrickung der Story um seine Eltern war mehr als dünn. Zudem werden hier weitere Andeutungen hingeworfen, um das Thema möglicherweise noch schööön in die Länge zu ziehen. Sehr unbefriedigend.
Die durch den Trailer ausgelöste inhaltlich Grunderwartung an den Film, wird nicht erfüllt. [Spoiler]Da tauchten doch auch Rhino und the Green Goblin auf ... im Film ist Rhino wenn überhaupt 5 Minuten zu sehen. Green Goblin hat auch nur einen Auftritt. Hab mir durch die vielen Charaktere echt mehr Vielseitigkeit versprochen ...
Zudem gibt es wieder so eine Szene, die wir Nicht-Amerikaner nicht verstehen werden. Ich will ja fast behaupten, dass die extra für das Ami-Publikum geschrieben werden. Fabi: JEDE WETTE, dass du hierbei aufstehst und den Kinosaal verlässt!
Dolby Atmos ist wirklich kein Muss für den Film. Sound war ok, aber ich hatte nicht ansatzweise dieses überwältigende Gefühl wie beim letzten StarTrek. Man kann sich den Film getrost im normalen Dolby ansehen.
Zu guter letzt war ich auf die "post-credits scene" gespannt. Wie gehts weiter? Welche Bösewichter könnten auftauchen oder welche Überschneidungen zu anderen Marvel-Filmen könnte es geben? Und was kommt dann: [Spoiler]eine Szene aus dem neuen X.-Men Film und kein Mehrwert zum letzten offiziellen Trailer. Hä? völlig zusammenhangslos! Google sagt: das ist ne reine Werbemaßnahme, die aufgrund bestehender Altverträge gemacht wurde (btw Sony hat die Spiderman Rechte und Fox die X-Men Rechte). Es wird keine Verbindung zwischen beiden Welten geben - die Szene hatte definitiv keinen Bezug zu Spiderman. Ärgerlich.
Fazit: nette Action/Comicadaption - optisch gut, inhaltlich ein Rückschritt und auch der Spiderman-Humor tauchte nur sporadisch auf. Insgesamt überwiegen die negativen Sachen und ich hab nach dem Film das Gefühl, dass dieses Marvel-Franchise aufs Letzte ausgequetscht und in die Länge gezogen wird. Und das geht ordentlich auf Kosten der inhaltlichen Qualität.
fabian
Bin gespannt ob du recht hast, auch wenn es vermutlich eher die Couch wird :-)
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Frank_L zu The Amazing Spider-Man
Hab den jetzt auch endlich mal gesehen. Und ja, optisch gefällt der mir besser als die frühere Variante. Ich mags halt sehr, wenn man die Comic-Vorlage wiederkennt. Insofern tolle Bilder, coole moves und der Spiderman-Humor ist auch super - Sprüche wie in den Comics. Auch die Story fand ich gar nicht schlecht gestrickt (insbesondere Ausblick auf das Schaffen von Parkers Eltern ist eine gute Idee). Insgesamt reiht sich der Film gut in das Gesamtwerk der bestehenden Marvel-Verfilmungen ein.
Nun zu den Punktabzügen. Die Animationen waren insgesamt gut, aber der Lizard sah nun nicht wirklich wie im Comic aus. Hat mich persönlich total genervt. Und dann die letzte halbe Stunde: [Spoiler]wann kapieren die Amis, dass ihr Pathos-Mist nur in Amiland funktioniert und bei uns nur aufgesetzt wirkt … die Szene mit den Kränen und dann der score und und und … Kotz, ich kanns nicht mehr sehen.
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Lars76 zu Zwielicht
Streckenweise sehr spannender, aber auch sehr konventioneller Thriller, hervorragend besetzt mit Edward Norton und Richard Gere, der hier routiniert arrogant und überheblich spielt.
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Hendrik zu Frantic
Der Film besteht zu etwa gleichen Teilen aus Genialität, Thrillerklischees, Albernheiten und Polanskis Wunsch seine zukünftige Gattin Emmanuelle Seigner im Ledermini vor der Kamera herumstöckeln zu lassen. Die sehr gute Musik ist von Morricone und Harrison Fords Spiel wechselt zwischen Routine und Meisterschaft.
Interessant!
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Hendrik zu The White Storm
Auch sehr interessant, auch bisher nicht erhältlich!
Lars76
Es gibt zumindest eine HK-Veröffentlichung mit englischen Subs.
Hendrik
Jaja, aber Regionalcode 3. Und darüberhinaus hoffe ich schon auf eine DF.
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Hendrik zu Fung bou
Sieht aus wie eine Mischung aus "Hard Boiled" und "Heat", und ist zumindest in Deutschland bisher nicht zu bekommen. Für den Merkzettel!
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Woodegger zu Mystic River
Trotz hervorragender Regie und Besetzung hat mich der Film im Gesamtpaket leider nicht überzeugt. Ehrlich gesagt fand ich ihn über weite Strecken sogar etwas langweilig, nicht straff genug inszeniert und das Handeln einer Person (Tim Robbins) leider nicht nachvollziehbar (Hier wurde einfach nur versucht Spannung zu erzeugen, was aber nicht gelingt).
Man sollte den Film mal gesehen haben und er ist auch wirklich nicht schlecht, aber diese überschwänglichen Kritiken kann ich für mich persönlich einfach nicht nachvollziehen. Prisoners hat mir deutlich besser gefallen, auch wenn man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen sollte!
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Lars76 zu Der Feuerteufel
Diese Stephen King-Adaption hält sich erfreulich nah an die Romanvorlage, ist aber trotz einiger Handlungsstraffungen etwas langatmig ausgefallen. Dennoch ist Firestarter eine der besseren King-Verfilmungen, mit einem coolen Tangerine Dream-Score.
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Lars76 zu Goldrausch
Blindempfehlung
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Lars76 zu Mado
Blindempfehlung
Hendrik
"Mado" ist sehr gut, allerdings eher reduziert, kammerspielartig. Darüberhinaus hat -anders als Plakat und Trailer suggerieren- Romy Schneider nur eine Minirolle. Lohnt sich aber auf jeden Fall!
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Majkel_Kroyst zu Fanboys
Lustig, ohne zu klamaukig zu sein mit diversen Cameos.
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Majkel_Kroyst zu Bad Country - Gewalt erzeugt Gegengewalt
Trotz guter Darsteller, Atmosphäre und guter Unterhaltsamkeit, letztlich doch mit Schwächen in der Dramaturgie. Irgendwie bleibt der Film unter seinen Möglichkeiten und hat mich deshalb nicht mitgenommen.
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Hendrik zu Bait - Fette Beute
Solider Mainstream-Actioner vom "Olympus"-Regisseur, der einige gute Ideen und überraschende Wendungen hat, grundsätzlich aber an seinen muffigen Witzen, inszenatorischer Harmlosigkeit und der Unausgewogenheit zwischen Komödie- und Thrillerelementen krankt.
Jamie Foxx in einer seiner frühen und weniger überzeugenden Rollen.
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Frank_L zu X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
Fabi: mit DEM Trailer kann ich mich schon viel eher anfreunden - und damit gleich mal der Aufruf zum gemeinsamen Kinobesuch … wer hat Interesse?
fabian
Klar, ich bin auf jeden Fall dabei. Termine kann ich aber erst am wochenende vorschlagen. Meld mich
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Lars76 zu Savaged
Die taubstumme Zoe wird in der Wüste New Mexicos von rassistischen, Indianer mordenden Rednecks vergewaltigt und fast ermordet. Ein Apache versucht, ihr Leben zu retten. Bei der Zeremonie ergreift jedoch der rachdurstige Geist eines Apachenhäuptlings von ihrem Körper Besitz, und die Rednecks bekommen, was sie verdammt nochmal verdienen. Kruder, blutiger Genremix aus R&R und Dämonenhorror, der in Deutschland nur eine SpioJK-Freigabe erhalten hat. Mal ganz angenehm, daß der Rape-Teil nicht so explizit ausfällt wie bei manch anderen Vertretern des Genres, aber so richtig warm geworden bin ich mit der ganzen Sache bei Erstsichtung nicht. Auf jeden Fall solide und Genreliebhaber können jedenfalls einen Blick werfen.
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fabian zu Drug War
Ich komme an diese Art von Filme einfach nicht ran. Zwar war Drug War frei von unpassendem Humor, Spannung hat sich bei mir aber nicht eingestellt. Einige Wendungen wie auch das Finale finde ich (wie in vielen Filmen dieses Genres aus dem asiatischen Raum) merkwürdig bis unpassend. Wobei er mir besser gefallen hat als viele andere.
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