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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: Brooklyn Rules (2007)

Lars76 zu Brooklyn Rules

Das Drama um drei Freunde von Kindesbeinen an, die im Brooklyn der 70er Jahre im Dunstkreis der Mafia aufwachsen und alle unterschiedliche Lebenswege einschlagen, ist eigentlich klassischer Stoff für eine episch angelegte Geschichte. Hier plätschert es allerdings nur kurzweilig solide, aber auch recht vorhersehbar, gut eineinhalb Stunden vor sich hin.

6.0
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Cover: Voodoo Curse - Legba's Rache (2009)

Lars76 zu Voodoo Curse - Legba's Rache

Gleich vorweg: Es handelt sich hier um einen Amateurfilm und dementsprechend sind natürlich auch die darstellerischen Qualitäten zu bewerten. Dafür bietet er aber zeitweise eine bemerkenswerte Atmosphäre, gute Gore-sfx in Handarbeit und sehr coole Zombiemasken. Einziges Manko, daß aufgrund der überwiegend vorherrschenden Dunkelheit und schneller Schnitte die Effekte und Masken nicht immer voll zu genießen sind.
Noch zum Inhalt: Einige Grufties vollziehen auf einem Friedhof ein Voodoo-Ritual, das aus dem Ruder läuft und die Toten aus ihren Gräbern steigen lässt.

7.0
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Cover: Matinee - Die Horrorpremiere (1993)

Lars76 zu Matinee - Die Horrorpremiere

Parallel zur Kubakrise lässt ein B-Movie-Regisseur seinen neuen Horrorfilm in Key West Premiere feiern und spielt mit den realen Ängsten der Menschen im Angesicht des drohenden Atomkriegs. Charmante Komödie und Liebeserklärung ans Kino, speziell den Monsterfilm der 50er und 60er Jahre. John Goodman als B-Movie-Ikone ist sehr cool.

8.0
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Cover: Blue Valentine (2010)

Lars76 zu Blue Valentine

Sehr intensives Beziehungsdrama, sowohl in den Szenen des verliebten Beginns als auch in denen der finalen Krise. Schön, Ryan Gosling mal mit etwas mehr Mimik als dem Drive-Gesichtsausdruck zu sehen.

8.0
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Cover: Countdown bis zum Tod (2002)

Lars76 zu Countdown bis zum Tod

Ein unheilbar an Leukämie erkrankter, aus der Haft entlassener Bankräuber und ein suizidaler Ex-Fremdenlegionär werden für einen fingierten Anschlag in Rumänien engagiert, bei dem sie beide sterben sollen. Allerdings werden sie reingelegt, und es kommt alles anders. Rasant inszenierter Actionthriller mit blutigen Schießereien und einem treibenden Electro-Score. Den ehemaligen Söldner nmmt man Said aus "Hass" leider nicht so richtig ab.

6.0
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Cover: The Big Hit (1998)

Hendrik zu The Big Hit

"Big Hit" krankt am Dilemma vieler Actionkomödien: Die Gewalt, sofern sie nicht gänzlich kinderzimmerig und schaumstoffig oder eben grotesk überzeichnet gehalten ist, schmälert das Vergnügen an den "lustigen" Momenten eines Films erheblich. Nach sich stetig vergrößernden Blutpfützen will sich keine rechte Unbeschwertheit einstellen. "Big Hit" mutet dem Zuschauer in dieser Hinsicht einiges zu. Oder findet irgendjemand versehentliche Tritte in zerstückelte Leichenteile in Duschwannen lustig? Überhaupt ist der Humor in diesem Film vorwiegend dumm und vulgär, bestenfalls absurd. Die Actionszenen sind in den letzten beiden Dritteln auch eher mau. Aber es gibt zu Beginn des Films einen Shootout, in dessen Verlauf Mark Wahlberg eine Unterweltgröße und dessen Privatarmee ausschaltet, und diese Sequenz ist einfach ein ideenreiches, rasantes, akrobatisches Wunder und der Grund über diesen Film zu sprechen und ihn dann doch zu sehen!

5.5
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Cover: Himmelfahrtskommando 38 (1974)

Lars76 zu Himmelfahrtskommando 38

Antikriegsfilm, der die Greuel kriegerischer Auseinandersetzungen anhand des Koreakriegs zeigt. Die Kommunisten sind natürlich die Bösen.

6.0
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Cover: Die Falle des Gelben Drachens (1975)

Lars76 zu Die Falle des Gelben Drachens

Ein Undercover-Cop zwischen den Fronten zweier Drogenkartelle, die sich im "Goldenen Dreieck" im Grenzgebiet Thailands, Burmas und Laos' bekämpfen.

6.0
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Cover: Rigor Mortis - Leichenstarre (2013)

Frank_L zu Rigor Mortis - Leichenstarre

Inhaltlich geht es i.W. um eine Frau, die den Tod ihres Ehemannes nicht verkraftet und mit Hilfe eines Nachbarn diesen ins Leben zurückholen will. Zudem gibt es weitere spooky Handlungsstränge, die dann mehr oder weniger die Haupthandlung berühren.

Auf den ersten Blick ist die Handlung der größte Kritikpunkt. Es gibt viele Andeutungen / Szenen, die (für mich) schwer zu deuten sind. ABER ... schon David Lynch meinte, dass man ja nicht immer alles verstehen muss, sondern einfach mal die Atmosphäre eines Films wirken lassen sollte. Und da punktet der Film enorm! Großartige Bilder - egal ob Action- oder Geisterszene. Die für die FSK18 verantwortlichen Szenen waren auch prima ... das zieht sich durch den ganzen Film bis hin zur einfachen Garküchen-Szene. Ich hatte mit der BluRay auf meinem TV die helle Freude und bin froh, den Film nicht beim FFF gesehen zu haben.

7.5
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Cover: Außergewöhnliche Geschichten (1968)

Lars76 zu Außergewöhnliche Geschichten

Drei große Regisseure bringen drei Kurzgeschichten des Meisters E.A. Poe mit großer Besetzung auf die Leinwand. Die Grundstimmungen reichen von Erotik ( Jane Fonda ist unglaublich heiß! ), über Sadismus bis zur Groteske. Nur der für Poe eigentliche typische Grusel und Horror kommt in diesen drei Episoden leider zu kurz.

7.0
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Cover: Das Millionen-Duell (1967)

Lars76 zu Das Millionen-Duell

Nachdem ihr Mann im Hagel von Polizeikugeln gestorben ist, landet die frisch gebackene Mutter und Witwe Catherine in einem Frauenhaus, wo sie ihre neue Freundin kennenlernt. Immer mehr ehemaligen Komplizen ihres verstorbenen Mannes und die Polizei rücken ihr wegen der 400 Milionen-Beute aus dem letzten Coup auf die Pelle, bis sie mit ihrer neuen Freundin und zwei Babys ins ländliche Eigenheim flieht und dort selbst nach dem Geld sucht. Die Gangster bleiben natürlich nicht lange fern. Geschossen wird viel in diesem französischen Gangsterfilm, leider bleibt dies gänzlich unblutig. Dafür wird das Ganze durch homoerotische Anspielungen zwischen den beiden sehr ansehnlichen Hauptdarstellerinnen aufgepeppt.
Auf jeden Fall solide, und als Freund des französischen Kinos durchaus goutierbar, aber wie oben schon erwähnt leider etwas zu harmlos umgesetzt.

6.0
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Cover: Brawler (2011)

Lars76 zu Brawler

Solide inszeniertes Brüder-Drama mit ein paar ordentlichen Prügeleien.

6.0
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Cover: Boyz n the Hood - Jungs im Viertel (1991)

Lars76 zu Boyz n the Hood - Jungs im Viertel

Ein Klassiker des Ghettofilms mit einem fetten OST! Im Vergleich mit z.B. Menace II Society weniger actionlastig, mehr aufs Drama fokussiert.

8.0
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Cover: New Jack City (1991)

Lars76 zu New Jack City

Goldringe und -ketten, hässliche 90s-Klamotten, Story, Action ... hier ist einfach alles herrlich over the top, begleitet von einem der fettesten OSTs der Filmgeschichte!

9.0
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Cover: DOA: Dead or Alive (2006)

Hendrik zu DOA: Dead or Alive

Knietschbunter, hirn- und harmloser Martial-Arts-Spaß von Corey Yuen, der sowas einfach kann. Seine Choreografien fallen ja, wenn er Frauen kämpfen lässt, immer noch um einiges eleganter aus (zuletzt sehr schön in "So Close"), und zumindest ich bekomme seine Manierismen einfach nicht über. Der Film ist im übrigen ab 12, es fliesst überhaupt kein Blut, und auch sonst nichts was den "Good Clean Fun" stören würde.
Kurzweilig!

7.0
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Cover: Ganz weit hinten (2013)

Woodegger zu Ganz weit hinten

Filme bei denen ich am Ende etwas weinen muss bekommen von mir grundsätzlich eine hohe Bewertung, einfach weil sie diese Emotion in mir hervorbringen konnten und genau das hat "Ganz weit hinten" bei mir geschafft.

Der Film ist eine ganz wunderbare Mischung aus Coming-of-Age-Drama und Komödie, dessen Genialität jedoch nicht durch den (relativ blassen, dadurch aber auch glaubwürdigen) Hauptdarsteller, sondern vor allem durch seine schrulligen Nebendarsteller, allen voran Sam Rockwell, getragen wird.

Sam Rockwell hätte wirklich mal eine Hauptrolle verdient, die ihm auch einen Oskar bringt. Der Typ hat so eine Wahnsinnspower und ist echt eine Bereicherung für jeden Cast. Er trägt praktisch jeden Film, auch wenn er nur Nebendarsteller ist, einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler (unvergessen seine Rolle in "Per Anhalter durch die Galaxis", WAHNSINN!!!).

Gibt echt nich so viele gute Komödien mit ernstem Einschlag und ich war die ersten 20 Minuten auch echt skeptisch ob das was wird, wurde aber glücklicherweise noch eines Besseren belehrt!

8.0
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Cover: Snowpiercer (2013)

Frank_L zu Snowpiercer

Unheimlich toll dargestellter Film mit sozialkritischer Tiefe. Als Fan von Tilda Swinton war ich mal wieder hin und weg. Hendrik: danke für die Formulierung "... zuviele (dunkle) Schönheiten ...". Das passt perfekt!

Seltsamerweise war ich am Ende nicht mehr ganz so gefesselt vom Film. Was nicht heißen soll, dass das Ende doof ist. Aber der Versuch einer Erklärung dafür wäre eher etwas für ein gemeinsames Bierchen als jetzt hier eine Mutmaßung nach der anderen abzutippen ...

Empfehlung!

8.5
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