Kommentare
Lars76 zu Child of God
Lester Ballard hat seine Eltern früh verloren, seinen Vater durch Suizid, seine Mutter hat ihn im Stich gelassen. Als erwachsener, junger Mann, mittlerweile vom ehemalig elterlichen Grund und Boden vertrieben, haust er als Einsiedler abseits in einer Holzhütte. Anfangs erscheint er nur etwas wunderlich, wenn er auf dem Jahrmarkt mehrere große Stofftiere am Schießstand gewinnt. Schnell wird jedoch klar, daß er auch zu Gewaltausbrüchen neigt und psychisch extrem gestört ist, was sich im Bespannern von Teenies, Mord und Nekrophilie manifestiert.
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Lars76 zu WolfCop
Die Story hat einen hohen Trashfaktor: Lou, ein alkoholkranker Kleinstadtbulle, wird von einer Formwandler-Sekte per Ritual in einen Werwolf verwandelt, um ihn zur Ader zu lassen. Denn aus Werwolfblut ziehen die Formwandler buchstäblich ihre Kraft: gefroren und pulverisiert durch die Nase.
Atmosphäre und Grusel sucht man hier natürlich vergeblich, dafür bekommt man viel hirnlosen, alkoholseligen Humor und jede Menge Latex-sfx geboten, denn splattern tut es auch ganz ordentlich.
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Ewal zu Science of Sleep - Anleitung zum ...
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Frank_L
oh ja - damals im Kino gesehen und war prima!
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Lars76 zu Judy
Mary ignoriert unterwegs mit dem Auto eine Gruppe von "Straßenkünstlern", die sie und ihren Hund Judy daraufhin in ihrer Wohnung terrorisieren.
Judy ist der bislang schwächste Film aus der italienischen Necrostorm-Schmiede, mehr als auf Gore wird diesmal auf bedrohliche Atmosphäre gesetzt, die aber erst nach ca. 40 Minuten aufkommt. Splattern tut es in einer Szene zu Beginn und dann nochmal in den finalen Minuten nach über einer Stunde. Nach den vorangegangenen drei Splattergranaten eine kleine Enttäuschung.
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fabian zu Interstellar
Sehr interessanter Deutungsansatz (Achtung Spoiler!!!) http://blog.philippjaehnel.de/interstellar-zu-schoen-um-wahr-zu-sein-interpretation/
Hendrik
Ja, klingt schlüssig. Finde allerdings nicht, dass der Film vor diesem Hintergrund merklich gewinnt. Dem euphorischen Fazit des Autors, kann ich mich nicht anschließen.
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Woodegger zu Szenen einer Ehe
ist wirklich einer der wenigen filme (bzw. miniserie) von ingmar bergmann, die ich sehen konnte, ohne gleich komplett verrückt zu werden :)
im prinzip geht es hier 8 stunden um ein ehepaar welches sich mit der zeit nach und nach voneinander löst. dabei wird viel diskutiert, philosophiert, hart gestritten und auch geliebt. die kamera bleibt dabei immer ganz nah und unaufgeregt an den protagonisten. klasse!
ich kann gar nicht sagen warum mich das so gefesselt hat (wahrscheinlich weil liv ullmann so eine tolle frau ist), aber ich habs echt in einer nacht durchgezogen.
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Lars76 zu Apocalypto
Bildgewaltiges Epos! Inwiefern das authentisch ist, kann ich nicht beurteilen, wirkt aber zumindest erstmal so.
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Frank_L zu Dancer in the Dark
Der einzige Film, wo ich mit Gesangseinlagen etwas anfangen kann. Sie unterstreichen wunderbar das Wesen von Protagonistin Selma. Diese wird von Björk fantastisch dargestellt. Von Lars von Trier super in Szene gesetzt.
Keine Frage, es handelt sich hier um einen Kunstfilm und seine Art wird nicht jedem gefallen. M.E. aber ein sehr bedrückendes Drama.
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Lars76 zu Am Abend des folgenden Tages
Ein kriminelles Quartett kidnappt die Tochter eines reichen Franzosen, um Lösegeld zu erpressen, und versteckt sich mit ihr in einem abgelegenen Strandhaus. Schnell kommt es zu Konflikten und Verrat innerhalb der Gruppe, mit fatalen Konsequenzen.
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Hendrik zu Interstellar
Zwiespältig. So richtig überzeugen kann mich Nolan eigentlich nur in seinen Batman-Filmen. In denen hat er klare Vorgaben, und muß seine künstlerische Vision, in einer heilsamen Weise beschränken."Interstellar" krankt wie auch schon "Inception" daran, dass der Regisseur nicht in der Lage ist, seine unbestreitbare formelle Meisterschaft mit einem adäquaten Inhalt zu versehen. Die Fragen die Nolan stellt, die Antworten die er gibt -all das wirkt selten wirklich zwingend. Häufig bekommt man den Eindruck, er hätte seinen ganzen ironiearmen Bombast, konsequent und vorsätzlich an den wirklich wichtigen und naheliegenden Problemen vorbeigeschoben.
"Interstellar" ist nie langweilig, visuell sowieso erwartungsgemäß sehr eindrucksvoll, es gibt schlicht unfassbare Bilder und jede Menge unglaubliche Ideen. Aber wer auf so angestrengte Art, unablässig behauptet nur Wesentliches zu sagen, muß es dann auch tun.
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Lars76 zu The Master
Ich habe das "what-the fuck"-Empfinden, das sich durch den ganzen Film zieht, als genau passend empfunden, weil es auf den Punkt trifft, wie sich ein psychisch Gesunder angesichts soviel inhaltlicher Groteske fühlen sollte. Im Gegensatz zu einem massiv Traumatisierten, der einfach nicht mehr ins gesellschaftliche Leben zurück- und darin Halt findet. Die oft bizarre Situationskomik und das großartige Schauspiel der beiden Hauptdarsteller Hoffman und Phoenix ergeben eine absolut sehenswerte Tragikomödie. JP bietet hier keinesfalls zu viel an. Wie sonst soll man einen so extrem aus der gesellschaftlichen Norm fallenden Menschen darstellen, wenn nicht mit extremen Methoden. Und der etwas gewöhnungsbedürftige Score spiegelt treffend den psychischen Zustand von Freddie Quell wieder.
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Ewal zu Stage Play - Mein Leben als ...
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Lars76 zu Punisher: War Zone
Fettes, düsteres, brutales over-the-top-Actionbrett!
Lars76
Bei erneuter Sichtung wertungsstabil!
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Lars76 zu Irrgarten der Leidenschaft
Beziehungsdrama mit fatalem Ende für einige Beteiligte. Hitchcocks erster fertiggestellter Film ist sicher filmhistorisch interessant. Ich hatte teils Probleme, der Handlung zu folgen, da die englischen Dialogtafeln rar gesät sind und teilweise in Form von handschriftlichen, schlecht zu entziffernden Briefen vorliegen.
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Lars76 zu 42 - Die wahre Geschichte einer ...
Der Film erzählt die Geschichte von Jackie Robinson, der 1947 als erster afroamerikanischer Spieler von einem Manager in die Baseball Major League geholt wurde. Zwar gab es dagegen keine offiziellen aber ungeschriebene Gesetze, so daß vorher die Rassentrennung auch im Sport in Form einer Negro League bestand.
Wenn man von Baseball keine Ahnung hat, ist es in einigen Szenen schwierig, der Dramaturgie zu folgen, aber 42 ist nicht nur ein Sportlerdrama, sondern vor allem auch ein weiteres filmisches Dokument des unsäglichen USamerikanischen Rassismus.
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Frank_L zu Paddington
Wirklich liebevoll gelungener Familienfilm. Dieser erzählt, wie Paddington nach London gekommen ist und wie er seine (Gast)Familie gefunden hat.
Teilweise bis ins Detail wunderbar herausgearbeitet ist er auch ein Film für die Eltern - es gibt den einen oder anderen Lacher. Nicole Kidmans Rolle ist jetzt nicht wirklich herausragend, stört aber auch nicht so, da sie eher eine Nebenrolle einnimmt.
Woodegger
denkste meine nichmal 4 jährige nichte rafft den oder doch eher so ab 6? sie is schon ganz schön weit für ihr alter und toy story 3 haben wir auch verschlungen, allerdings zuhause. würd gern mal mit ihr ins kino und der film is mir so ins auge gefallen, hab nur gutes gehört bis jetzt.
Frank_L
Ich hab ihn mit meiner nicht mal 5 Jahre alten Nichte gesehen. Ich glaube nicht dass sie alles verstanden hat, aber der Film bietet Szenen, die auch das jüngere Publikum gut findet und gruselig ist der Film auch nicht. Ich denke nen Versuch ists wert.
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Frank_L zu Walhalla Rising
Visuell schön dreckig und großartig. Mein erster Film, in dem der Hauptdarsteller nix sagt.
Handlungstechnisch gab es dann doch einige Längen, aber das ist nun mal die Art und Weise des Films. Alles weitere zur Handlung siehe die schon vorhandenen Kommentare ...
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Frank_L zu Bronson
Der Film ist allein wegen Tom Hardy der Knaller. Die Show seines Lebens! Hab ihn aufgrund der TV-Aufnahme leider nur in dt. sehen können ... nach Ewals Worten werde ich mir den Film aber definitiv irgendwann nochmal im Original ansehen. Dazu von Refn prima gefilmt.
Da es de facto eine erzählte Biographie ist, gibt es handlungstechnisch keine großen Wendungen, aber das stört mich gar nicht ... der ist so wie er ist super und für sich einzigartig. Musste übrigens mehr als einmal an Clockwork Orange denken ...
Ist vielleicht keine Empfehlung für Paul, aber für Rike und Co.
Woodegger
na schon längst geguckt mit rike :) ein weit minderbeachtetes meisterwerk!
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Lars76 zu Big Bad Wolves
Ein Lehrer wird in einer brutalen Mordserie an Mädchen verdächtigt. Allerdings kann ihm trotz rabiater (illegaler) Verhörmethoden der Polizei nichts nachgewiesen werden, er bleibt auf freiem Fuß. Der Vater des letzten Opfers und ein wegen des Falls suspendierter Polizist wollen unabhängig voneinander den Verdächtigen entführen und zu einem Geständnis bringen. Dem Vater gelingt es, nur hat er gleich auch noch den Beamten mit entführt, der sich nun entscheiden muss, ob er sterben oder Komplize von Folterung werden will.
Die Thematik erinnert ein wenig an den großartigen "Prisoners", geht aber in eine gänzlich andere Richtung.BBW ist kein düsterer Thriller, sondern viel mehr eine tiefschwarze Komödie, mit sehr trockenem und bösen Humor, der angesichts der Thematik teils fragwürdig erscheint. Und ganz sicher bin ich mir nicht, ob das so gewollt ist, oder ob es sich hier um unfreiwillige Komik handelt. Dann allerdings wäre das Ganze deutlich schlechter einzustufen.
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Frank_L zu Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren ...
Überzeugende Schauspielleistung! Gut gefilmt. Alles sehr stimmig.
Ist es in der heutigen Welt vorteilhaft (karrieretechnisch), so drauf zu sein? Gruselig ...
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