Kommentare
Frank_L zu Der Tod weint rote Tränen
siehe Kommentar von Lars. Sehr surreales Erlebnis, wobei die Bilder erste Sahne sind - Sound ist ein echter Trip - tiefere Bedeutung des Films / Einzelheiten der Handlung blieben mir verschlossen.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu A Single Shot - Tödlicher Fehler
John Moon (Sam Rockwell) erschießt beim Wildern eine junge Frau. Als er in ihrem Versteck viel Geld findet, beschließt er, ihre Leiche verschwinden zu lassen und mit dem Geld seine getrennt lebende Frau zurückzugewinnen. Ein Anwalt (William H. Macy) soll die Scheidung möglichst lange hinauszögern. Schon bald tauchen allerdings zwielichtige Gestalten auf, die sowohl die Tote als auch das Geld suchen und John verdächtigen.
ASS ist ein in kalten Farben gehaltener Thriller im white-trash-Milieu, der streckenweise durchaus eine bessere Wertung verdient hätte, dafür letztlich aber in über 100 Minuten zu wenig bietet.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren ...
Kennenlernen tut man Louis Bloom als gewöhnlichen Dieb, der Zaunsegmente, Draht und Gullideckel klaut und verscherbelt und dabei auch schonmal einen kleinen Wachschützer zusammenschlägt und ihm die Uhr klaut. Als Bloom zufällig an einem Unfallort ein Kamerateam beobachtet, erkent er seine wahre Berufung. Anfangs nur mit einem Funkscanner und einem Camcorder ausgestattet begibt er sich fortan Nacht für Nacht auf die Jagd nach möglichst reißerischen Bildern, um sie an TV-Sender zu verkaufen. Dabei zeigt sich schnell, daß er ein menschenverachtender, zynischer Soziopath ist, der gekonnt andere Menschen manipuliert aber auch offensichtlich erpresst und nicht davor zurückschreckt, für immer spektakulärere Bilder das Geschehen zu manipulieren.
Nightcrawler ist in tollen Bildern fotografiert, Jake Gyllenhaal spielt großartig, und auch die Nebenrollen sind durchweg gut besetzt.
Lars76
Nach Zweitsichtung um einen Zähler aufgewertet!
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Der Tod weint rote Tränen
Die Ausgangssituation des Protagonisten (seine Frau ist nach seiner Rückkehr von einer Geschäftsreise verschwunden) entwickelt sich zielsicher zu einem visuell und auditiv psychedelischen Trip für die Sinne des Zuschauers.
Wer mit obskuren Filmen etwas anfangen kann und sich nicht vor offenen bleibenden Fragen scheut der wird hier bestens bedient. Wer lieber gut verdaubare 08/15-Ware konsumiert, sollte die Finger von lassen.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu The Rover
Leider nicht so Endzeit wie erwartet, dafür ein sehr stark spielender Pattinson.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Poliezei
Teils sehr intensives Polizeidrama, das weitestgehend auf Action verzichtet und den Fokus auf Verhörsequenzen und private Probleme der Beamten legt.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
paul zu The Signal
uff uff uff, war wirklich schwer zu ertragen...
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Boyhood
... auf 2:45 Std war ich gerade nicht vorbereitet ...
BOYHOOD ist ein Coming-of-Age-Film, dessen Entstehung sich über 12 Jahre erstreckt hat. Hauptprotagonist ist Mason, dessen Leben zwischen 6 und 18 festgehalten wird. Natürlich wird auch die Entwicklung seiner Familie (Schwester, Mutter, Vater) über diesen Zeitraum gezeigt, was ich fast noch spannender fand. Dabei spielt Patricia Arquette die allein erziehende Mutter und Ethan Hawke den leiblichen Vater, dessen Wochenenderlebnisse und -gespräche mit seinen Kindern wirklich großartig sind.
Der Film ist ein Phänomen. Schon allein aufgrund seiner Machart, aber auch durch die Wirkung, die er entfaltet. Der Film ist sowas von unspektakulär - fast langsam ... er lebt von seiner Authentizität ... ohne jeden Pathos authentisch erzählte Lebensabschnitte, die sehr harmonisch ineinander fließen ... aber vielleicht ist genau das der Schlüssel. Die äußerlichen Veränderungen der 4 Protagonisten, die Schicksale der Mutter, der Werdegang des Vaters ... das ist alles so wahrhaftig. Nach den Worten der Mutter ist nach diesen 12 Jahren ihr Leben vorbei ... für Mason beginnt das Leben erst. Prima dargestellter Gegensatz. Mason redet am Ende vom "Lebe den Moment" ... und selber erwischt man sich, wie man seine letzten 12 Jahre revue passieren lässt ...
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu Europa Report
Ungewöhnliche Umsetzung, sehr spannend.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
paul zu Under the Skin - Tödliche Verführung
gääähhhnnnn
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Woodegger zu Lucy
Also ist ja wirklich nett gedacht und Anfangs auch spannend gemacht, aber ein Film sollte bis zu einem gewissen Grad doch wirklich nachvollziehbar sein, egal wie absurd das Filmuniversum ist (z.B. Looper). Bei LUCY eröffnen sich jedoch solch enorme Logiklücken, dass das auch erzählerisch ab einem gewissen Punkt kaum noch rausgeholt werden kann. Nebencharaktere werden schlampig eingeführt und sind einem scheißegal, so dass es so gut wie keine emotionale Ebene gibt.
Die ganze Schmierenkomödie wird von Luc Besson in nicht einmal 90 Minuten abgearbeitet und mit ein paar übertriebenen, aber nicht wirklich guten, Actionszenen holt er das ganze auch nicht mehr aus dem Mülleimer! Scarlett Johannson hat sich die Goldene Himbeere mit ihrer ausdruckslosen Visage mehr als verdient und so bleibt es wirklich einer der schlechtesten Filme die ich je ertragen musste.
Kaum zu glauben das Leon der Profi auch auf das Konto von Luc Besson geht, kann man als Regisseur sein Talent auch verlieren?
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Die Fahrten des Odysseus
Ich stimm Lars zu. Diese Geschichten hätten richtig Potential für einen Erwachsenen-Film. Der hier läuft gerade im Vormittagsprogramm vom MDR.
Außerdem wurde die griechische Mythologie für den Film doch arg zurechtgeschnitten / anders angeordnet / miteinander vermischt (nicht Kirke verspricht Odysseus Unsterblichkeit sondern Kalypso) - zumindest was das Parallel-Lesen bei Wikipedia diesbezüglich hergibt.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Serenity: Flucht in neue Welten
... nach der Serie kam also der abschließende Film ...
Visuell ist der nen Tick besser als die Serie. Die Trailer entsprechen dem was der Film zeigt - einige Trailer haben aber schlechte Quali ... nicht abschrecken lassen davon.
Der Film greift die meines Erachtens stärksten Themen der Serie auf. Da wäre River als interessantester Charakter - sie ist sone Art Supergenie, das in ihrer Kindheit von der Regierung zu Experimenten missbraucht wurde. Und da wären die Reeva. Eine extrem blutrünstige Rasse (dennoch Menschen). Der Film ist mindestens genauso düster wie die Serie. Und auch beim Film fragt man sich wieder, was hinsichtlich der Charaktere und bzgl. der Rolle von Allianz, Parlament, Unabhängigen storytechnisch noch alles möglich gewesen wäre.
Man kann den Film auch ohne die Serie gucken - ich würde aber erst die Serie und dann den Film empfehlen.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Firefly: Der Aufbruch der Serenity
... warum ist Rupert Murdoch für Sheldon ein Verräter? Weil er als FOX Chef die Serie FIREFLY abgesetzt hat ...
Es gibt von dieser SciFi-Serie nur eine Staffel. Die Menschheit musste die Erde verlassen und lebt jetzt im Universum verstreut. Dabei wurde für die Serie eine Mischung aus SciFi (Future) und Western (Past) gewählt. Das ist zu Beginn recht gewöhnungsbedürftig, ist dann aber doch ein Alleinstellungsmerkmal.
Die Serie handelt von 9 Charakteren, die auf der Serenity (ein Schiff der Firefly-Klasse) illegal ihrem Geschäft nachgeht. Die Charaktere sind sehr abwechslungsreich, haben alle Geheimnisse ... die Serie hätte ein unheimliches Potential gehabt!
Insgesamt findet man hier alles, was es bei StarTrek nicht gibt. Böser Sarkasmus und damit prima Humor, Brutalität, Sex, Blut, düstere Stimmung, Texte frei nach Schnauze ...
Jedem, der sich für SciFi begeistern kann, kann ich diese 13 Folgen nur ans Herz legen.
Nachdem die Serie abgesetzt wurde, gab es einen Aufschrei bei den Fans. Es gab dann zwar keine weitere Staffel, aber einen Film SERENITY. Schreib ich auch gleich was zu ...
fabian
Ist die Handlung einigermaßen abgeschlossen?
Frank_L
Ja, die Staffel wurde quasi zu Ende geführt. Ein Ende mit dickem Cliffhanger like Utopia gibt es nicht.
- 2
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu Under the Skin - Tödliche Verführung
Ich wusste ungefähr was mich erwartet, die Kommentare der aus dem Kino strömenden Zuschauer der FFF 2014 waren da einheitlich. Und er erfüllte genau die Erwartungen. Ein Arthouse / Kunstfilm mit sehr spezieller Umsetzung und Optik. Die Handlung ist relativ klar, der Sinn und Zweck der Ausgestaltung erschließt sich mir aber nicht. Aber so ist Kunst ja häufiger. Für Fans des Genre auf jeden Fall eine Empfehlung, alle anderen Finger weg. Super finde ich das Scarlett Johansson bei einem solchen Film mitmacht.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 1
fabian zu The Signal
Die Atmosphäre war nicht schlecht, aber die 100te Super-Emo-Slowmo nervte dann irgendwie. War zu wenig Thriller und viel zu viel Gefühlsblabla. Und beim Ende kann ich Frank nur zustimmen. Schade, die Ansätze waren nicht schlecht.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu The Signal
... noch so ein Film, wo man nicht weiß was Phase ist. Jedoch ist The Signal für mich nicht wirklich harmonisch ... die Handlung wirkte so aneinandergereiht und nicht immer logisch [Spoiler](z.b. dass der Typ mit seiner Freundin auf Krankenbett im Schlepptau aus diesem Hochricherheitsdingsda einfach rausspaziert ist ... hää?), Und als mögliche Auflösung, was denn da nun wirklich passiert sein könnte, kommen am Ende (Dauer: 2 Min) diese Space...Dimensionen...Raumschiff...Bilder. Aufgesetzter geht es nicht ...
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Under the Skin - Tödliche Verführung
gezeigte Handlung minimal - für die Frage was wie welche Bedeutung hat, lädt der Film sehr zum interpretieren ein.
War vom hohen Arthouse-Grad überrascht - sollte man vielleicht vorher wissen. Bilder / Machart / Idee fand ich soweit ganz gut.
Wer auf sowas (siehe erster Satz) Bock hat, kann ruhig mal nen Blick riskieren.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Better Call Saul
fabi: falls du es noch nicht wusstest ...
fabian
Richtig geil :-)
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Die Glorreichen
1943 soll ein Bataillon der französischen Fremdenlegion in Tunesien französisches Gold sicherstellen, gerät dabei in einen Hinterhalt der Wehrmacht und wird aufgerieben. Eine Handvoll überlebender Legionäre kann die Deutschen vertreiben und beschließt, die Uniformen abzulegen und sich mit dem Gold abzusetzen.
Anfangs gibt es zwar einige blutige shootouts, dann geht die Tendenz aber eindeutig Richtung Actionkomödie mit erfrischend ordinären Dialogen, die zwar in der deutschen Fassung um einige Minuten an Handlung gekürzt, aber dennoch durchaus goutierbar ist, läuft sie mal im TV.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0