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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: Der Tag, an dem die Heuschrecken kamen (1974)

Lars76 zu Der Tag, an dem die Heuschrecken kamen

Als Horrorfilm taugt der nichts, denn der einzige Horror ist hier der ökonomische Schaden der betroffenen Landwirte und die Angst einer Vierzehnjährigen vor dem Heuschreckenschwarm. Vermutlich ist der auch nicht als Horrofilm konzipiert gewesen. Als Drama ist der ok, aber der Vater-Sohn-Konflikt, auf dem der Fokus liegt, ist nicht besonders spannend.
Kommt der mal im TV, kann man ruhig mal einen Blick riskieren.

5.0
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Cover: Turm der lebenden Leichen (1972)

Lars76 zu Turm der lebenden Leichen

Auf einer kleinen Leuchtturminsel geschehen grauenvolle Morde, die scheinbar einzig Überlebende wird für die Täterin gehalten. Da bei den Morden unter anderem ein Schwert aus Gold verwendet wurde, gehen Museumsmitarbeiter von einer versteckten Grabkammer auf der Insel aus und starten eine Expedition auf die Insel, der sich auch Bruder und Neffe des einst verschwundenen Leuchtturmwärters und ein von der Familie der überlebenden Verdächtigen beauftragter privater Ermittler anschließen. Auf der Insel werden die Beteiligten schnell gänzlich von der Außenwelt abgeschnitten, und es komt zu weiteren Todesfällen.
Der deutsche Vertriebstitel ist hier mehr als irreführend, denn "Tower of Evil" ist kein Zombiefilm, es gibt zwar viele Leichen, aber keine einzige lebt, alle bleiben tot.
Mit seiner Atmosphäre und dem isolierten Setting erinnert dieser Film an die erfolgreichen Jahre der Hammer-Studios, hat aber mit viel nackter Haut und explizit blutigen Morden auch schon einen gewissen exploitativen Charakter der '70er-Jahre.

7.0
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  • 0
Cover: In einem Sattel mit dem Tod (1971)

Lars76 zu In einem Sattel mit dem Tod

Nachdem die drei bankraubenden Clemens-Brüder Hannie Caulders Mann ermordet und sie selbst vergewaltigt haben, gibt es für sie nur noch ein Ziel im Leben: Rache und den Tod der drei Kriminellen. Hannie überredet den Kopfgeldjäger Thomas Price, ihr das Schießen beizubringen, bevor sie sich auf ihren blutigen Rachefeldzug begibt.
Im Gegensatz zu anderen "Rape & Revenge"-Filmen aus den '70er-Jahren wird die Vergewaltigung hier nicht explizit ausgewalzt, der Großteil geschieht im Off, was zwar einerseits nicht verkehrt ist, andererseits das Geschehen aber nicht weniger unangenehm macht, hört man doch Hannies verzweifelte Schreie.
Im Mittelteil, wenn Hannie und Thomas bei einem Büchsenmacher in Mexiko verweilen, damit Hannie ihren eigenen Revolver bekommt und schießen lernt, versucht Thomas, Hannie von ihren Racheplänen abzubringen. Hier stellt der Film moralische Fragen, nach dem Sinn von Rache und wie sich ein Mensch durch das Töten Anderer selbst unwiederbringlich verändert. Letztlich bleibt Hannie natürlich bei ihren Plänen, und durch einen einfachen "Trick" ist ihre Rache nicht als fragwürdige Selbstjustiz zu werten, denn die drei Brüder werden alle steckbrieflich gesucht.
Alle Schießereien, sowohl zu Beginn bei einem Banküberfall, als auch im Handlungsverlauf und die finalen, sind blutig inszeniert, was bei älteren Western immer ein dicker Pluspunkt ist, auch wenn das Blut noch mehr nach Wandfarbe aussieht.

8.0

Lars76

Im übrigen ist das hier zu sehende Filmplakat selten dämlich, posiert die Schauspielerin Raquel Welch doch gemeinsam mit ihren drei Film-Vergewaltigern.

  • 1
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Cover: John Wick: Kapitel 2 (2017)

Majkel_Kroyst zu John Wick: Kapitel 2

Den Plot fand ich sinnvoller, als ich es anfänglich befürchtet hatte. Die Sorte Film, die 'John Wick' darstellt, wird m.E. von der Story sehr akzeptabel getragen. Wer Teil 1 kennt, sollte schließlich wissen, was einen in einem Sequel erwartet. Der Film unterhält jeden, der bereit ist, sich von einem ästhetisch glatt gebügelten CGI-Gewaltexzess vorführen zu lassen, wie John Wick einer unzählbaren Menge an Gegnern ein teeriges Blut-Gehirn-Gemisch aus den Köpfen ballert oder sie alternativ maximal-rabiat exekutiert. Polemisch gesagt ist John Wick für mich die Gaming-Variante von Bryan Mills für Leute, denen '96 Hours' zu cineastisch ist.
Während des Films habe ich mich gefragt, auf welche Formel ich die Welt, in der 'John Wick: Kapitel 2' spielt, bringen könnte. Meine Antwort: Es ist die Hard-Boiled-Version des Harry-Potter-Kosmos'.

7.0
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Cover: Der unsichtbare Dritte (1959)

Lars76 zu Der unsichtbare Dritte

Spannend und temporeich inszenierter Thriller mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus und trockenem, nie albernem Humor.

8.0
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  • 0
Cover: Dem Tode geweiht (1981)

Lars76 zu Dem Tode geweiht

Nachdem Martha Jim geheiratet hatte, wurde dieser von seinem Vater (Ernest Borgnine), dem Ober-Guru einer christlich-fundamentalistischen Glaubensgemeinschaft, aus eben jener verstoßen. Dennoch leben sie noch Tür an Tür bzw. Farm an Farm mit den Fanatikern. Als Jim eines Tages bei einem mysteriösen Unfall mit seinem Traktor stirbt, bekommt Martha nach der Beisetzung ihres Mannes Besuch zweier Freundinnen (u.a. die junge Sharon Stone). Es kommt zu weiteren Todesfällen, auch unter den Sektierern, die überraschenderweise doch nicht die (ganz) Bösen sind.
Angenehm altmodischer Horrofilm, nicht nur wegen der jungen Sharon Stone ein optischer Leckerbissen.

7.0
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Cover: Wonder Woman (2017)

fabian zu Wonder Woman

DC, Superhelden - Coming of Age, Aufmachung, Trailer und auch die weibliche Superheldin an sich (hier gibt es bisher einfach keine überzeugende Verfilmung welche mir bekannt wäre (was sicher auch in der mangelnden Anzahl der Produktionen liegt)) und so weiter haben mich zunächst abgeschreckt. Nach den reihenweise sehr guten und an Höchstwertung grenzenden Kritiken habe ich mich dann doch ins Kino getraut.

Die erste halbe Stunde ist langweilig und platt, der Rest dann, abgesehen von einigen Längen, nett. Der naive Humor ist angenehm, es gibt wenig „an-den-Kopf-fass Momente, aber eigentlich auch nichts wirklich Besonderes. Läuft halt so vor sich hin, kann man sich ansehen. Wonder Woman hat jedoch das übliche Dilemma, für Drama zu platt, für Actionfilm zu wenig Action (habe zwischendurch häufiger mal auf die Uhr geschaut). Nettes Blockbuster Kino, aber halt nicht mehr.

Bleibt die Frage: Warum die überschwänglichen Kritiken für einen durchschnittlichen Film? Wahrscheinlich ganz einfach. Wonder Woman wird meiner Wahrnehmung nach einzig und allein deswegen so gefeiert, weil er inmitten eines (zumindest in der bisherigen filmischen Blockbuster Umsetzung) männlich dominierten Superhelden - Macho - Universums, eine Frau (durch eine Frau) in den Mittelpunkt stellt und damit vermeintlich Kritik an dem konservativen Genre äußert. Aber mal ehrlich, eine gute Absicht ist toll, wirklich, macht aber leider noch lange keinen guten Film. Und die Kritiken sind damit für mich, sehr verkürzt und überspitzt formuliert, versteckter Sexismus. Oder stehe ich hier auf dem Schlauch? Ich freue mich auf Diskussionen von Angesicht zu Angesicht.

Um es mit den Worten (frei wiedergegeben) der Regisseurin zu sagen: „Keine Ahnung warum Wonder Woman so gehypt wird“. Er ist einer wie einige und könnte wegen mir auch Thor „Woman“ 1 heißen.

6.2
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Cover: Wonder Woman (2017)

Woodegger zu Wonder Woman

Eine Comicverfilmung der ein R-Rating besser gestanden hätte. Diese Kriegsszenen ohne Blut sind im Endeffekt nichts Halbes und nichts Ganzes, verharmlosen den Ernst der Lage und somit ist Wonder Woman wieder Beispielgebend für Gewalt ohne Schrecken.
Ansonsten lässt man sich aber von fantastischen Bildern und einem Starcast gut unterhalten. Gal Gadot ist eine wunderschöne Frau und eine Traumbesetzung. Gibt Schlimmeres!

6.0
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Cover: Die drei Tage des Condor (1975)

Lars76 zu Die drei Tage des Condor

Immer wieder erstaunlich, wie manch Klassiker an einem vorbeigeht. Tatsächlich erstmals gesehen. Gerade das offene Ende hat mir gefallen, nicht zu wissen, ob er letztlich davonkommt, ob die Zeitung wirklich mitspielt.

8.0
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Cover: Wer die Nachtigall stört (1962)

Lars76 zu Wer die Nachtigall stört

Unaufgeregt inszeniertes Drama, das den in der US-amerikanischen Gesellschaft tief verwurzelten Rassenhass aufzeigt und anprangert.

8.0
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Cover: Z Nation (2014)

fabian zu Z Nation

Nach der 4. Folge der 2. Staffel muss ich die Empfehlung klar zurücknehmen. Sämtlicher Pseudo - Witz ist verlorengegangen und die Ideen so viel schlechter. Seit drei Folgen ballern die Protagonisten eigentlich ohne wirkliche Pause am Stück in der Gegend herum, und das ist nicht übertrieben. Keine Abwechslung, die Dramaturgie unterirdisch, sehr schade. Erinnert mich an Transformers. Ich hab mich so gelangweilt das ich jetzt aufhöre und die DVDs wieder verkaufe. Ärgerlich.

6.0 (S1: 7.5 / S2: 5.0)
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Cover: Preservation (2014)

Lars76 zu Preservation

Nach erneuter Sichtung geht's hier einen Zähler runter. Wenig innovativ ist die Geschichte der Brüder, die sich mit der Frau des einen auf ein gemeinsames Jagdwochenende in der Wildnis begeben und dort bald selbst zu Gejagten von drei Jugendlichen werden. Auch der Härtegrad ist überschaubar, und die irgendwann eingestreute Gesellschaftskritik an "Egoshooter-Spielen" ist einfach plump. Daß es unter den drei Hauptcharakteren nicht einen wirklichen Sympathieträger gibt, hindert den geneigten Konsumenten am Mitfiebern.
Insgesamt solide, ist dieser Survival-Thriller zumindest für eingefleischte Genre-Liebhaber empfehlenswert.

6.0
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Cover: Das geheime Fenster (2004)

Lars76 zu Das geheime Fenster

Einige Monate nach der Trennung von seiner Frau, während die Scheidung noch läuft, hat sich der Schriftsteller Mort Rainey in sein Haus am Tashmore Lake zurückgezogen, wo er unter einer Schreibblockade leidend vor sich hinvegitiert. Eines Tages steht ein sich John Shooter nennender Mann vor der Tür, der Mort des Plagiats einer von ihm verfassten Geschichte bezichtigt. Mort ist sich sicher, dies nicht getan zu haben und versucht händeringend einen Beweis aufzutreiben, während Shooter ihn immer mehr unter Druck setzt und auch vor Gewalttaten nicht zurückschreckt. Mort verliert immer mehr den Überblick über die Ereignisse und den Bezug zur Realität, und irgendwann wird ihm und dem Zuschauer bewusst, daß vielleicht doch nicht alles so ist, wie es scheint zu sein.
Basierend auf einer Novelle von Stephen King, ist "Das geheime Fenster" jedenfalls eine der besseren King-Verfilmungen, und Johnny Depp ist überzeugend in der Rolle des zunehmend an Identitäts- und Kontrollverlust leidenden Schriftstellers.
[Spoiler]Daß das Ende in der Verfilmung von einem relativen Happy End in ein komplett gegenteilig bösartiges verändert wurde, ist hier mal ein dicker Pluspunkt!

7.0
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Cover: Transformers 5: The Last Knight (2017)

lordvalek zu Transformers 5: The Last Knight

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3.0

fabian

Das ist so ziemlich zu 100% der Kommentar den ich nach dem 4. Teil, den Trailern und zwei überflogenen Kurzkritiken erwartet habe. So wie es aussieht werd uch mir den aber noch geben.

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Cover: Transformers 4: Ära des Untergangs (2014)

fabian zu Transformers 4: Ära des Untergangs

Keine Ahnung ob es am Kino - Erlebnis oder am rstmaligen Sehen lag, aber bei der Zweitsichtung war die Masse und Länge der Action - Sequenzen leider richtig ermüdend. Bei nahezu jedem Action - Film sind mir die Action - Szenen zu kurz geraten, aber hier hätte jede einzelne Szene um die Hälfte gekürzt werden können und es hätte trotzdem noch gereicht. Wertung geht um einen Punkt runter.

6.0
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Cover: Der City Hai (1986)

Lars76 zu Der City Hai

Nach erneuter Sichtung geht's hier einen Zähler rauf!

8.0
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