Kommentare

Cover: Die Bestie mit den fünf Fingern (1946)

Lars76 zu Die Bestie mit den fünf Fingern

Geht man vom Produktionsjahr 1946 aus, ist die Handlung um 1900 angesiedelt (laut Intro vor ungefähr 50 Jahren):
Nahe einem italienischen Dorf lebt auf seinem schlossartigen Anwesen der nach einem Schlaganfall rechtsseitig gelähmte, ehemalige Konzertpianist Francis Ingram, umgeben von seiner privaten Krankenschwester Julie, seinem Sekretär Hilary (Peter Lorre) und dem befreundeten Komponisten Bruce Conrad, der speziell für Ingram Klavierwerke so umschreibt, daß er sie auch einhändig zu spielen vermag.
Nachdem Ingram bei einem nächtlichen Unfall aus seinem Rollstuhl eine Treppe hinuntergestürzt und verschieden ist, ergibt die Testamentseröffnung, daß er seinen gesamten Besitz Julie vermacht hat, in die er verliebt war. Die anwesende Verwandtschaft beschließt umgehend, das Testament anzufechten, was wiederum Hilary in arge Bedrängnis bringt, der die gesamte wissenschaftliche Bibliothek Ingrams als ein Geschenk an sich ansieht.
Nachdem in der folgenden Nacht ein Würgemord geschieht, wird der tote Ingram in seiner Grabkammer mit einem Messer in der rechten Hand liegend vorgefunden, die linke Hand abgetrennt und unauffindbar. In der Folge ereignen sich weitere Mord(e/versuche), und vor allem Hilary wird von der Hand terrorisiert, die nebenbei auch noch auf dem Konzertflügel des Toten spielt. Ist tatsächlich Übernatürliches im Gange? Oder verliert Hilary doch immer mehr den Verstand?
Nicht nur filmhistorisch aufgrund der gelungenen sfx bezüglich der scheinbar zum Leben erwachten Hand interessanter Horrorfilm, in dem vor allem Peter Lorre mit seinem markanten Minenspiel überzeugt und mit kontrastreichen s/w-Bildern und orchestralem Score eine wohlige, angenehm altmodische Gruselatmosphäre geschaffen wird.

7.0
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Cover: Mit der Nacht kommt der Tod (1977)

Lars76 zu Mit der Nacht kommt der Tod

Drei nicht miteinander verknüpfte Geschichten bilden diesen schwachen Episoden-Grusel-/Horrofillm. Außer in der dritten Episode sucht man Grusel und Horror vergeblich, und auch da bleibt das Ganze ziemlich mau.

3.0

Frank_L

und trotzdem "Empfehlung"?

Lars76

FAIL! Nein, natürlich nicht. :D

  • 2
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Cover: 1984 (1984)

Lars76 zu 1984

Die wohl (zumindest mir) bekannteste Verfilmung des George-Orwell-Klassikers bietet mit u.a. John Hurt und Richard Burton einen absolut überzeugenden Cast und bringt die Dystopie in tristen, beklemmenden Bildern mit einer konsequent hoffnungslosen Atmosphäre auf die Leinwand.

8.0
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Cover: RoboCop (1987)

Lars76 zu RoboCop

Die beiden Hauptdarsteller Nancy Allen und Peter Weller haben heute Geburtstag. Insofern - 10 again!

10.0
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Cover: Everybody Wants Some!! (2016)

Frank_L zu Everybody Wants Some!!

An den "Vorgänger" Dazed & Confused kommt EWS nicht ran. Ok, auch damals gab es kaum Handlung, aber eine ganz eigene und sympathische Atmosphäre. Die fehlt komplett bei EWS. Die skurrilen Charaktere gibt es erneut, aber das gewisse Etwas durch den großartigen Cast in jungen Jahren bei D&C fehlt hier auch.

5.3
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Cover: Das brandneue Testament (2015)

Frank_L zu Das brandneue Testament

Nettes sympathisches Filmchen. Gott ist ein Arsch, aber seine Tochter macht ihm einen Strich durch die Rechnung ...
Zudem wird die Story mit schönen zwischenmenschlichen Geschichten aufgewertet. Nette Unterhaltung und mal was anderes.

7.2
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Cover: The Paperboy (2012)

Lars76 zu The Paperboy

Zu lang fand ich den gar nicht, und hängen bleibt so einiges. Nicht unbedingt massentauglicher Thriller im White-Trash-Milieu Floridas im Jahre 1969, der neben einigen verstörenden Szenen auch einen guten Spannungsbogen und einen überzeugenden Cast bietet.

7.0
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Cover: Stoker - Die Unschuld endet (2013)

Lars76 zu Stoker - Die Unschuld endet

Der "Oldboy"-Regisseur hat hier in behäbigem Tempo einen sehr stilvollen, gediegenen Thriller inszeniert, der mit fortschreitender Handlung zunehmend an morbid-düsterer Atmo gewinnt.

8.0
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Cover: Stephen Kings Langoliers - Verschollen im Zeitloch (1995)

Lars76 zu Stephen Kings Langoliers - Verschollen ...

Recht detailgetreue TV-Adaption einer Stephen-King-Novelle, wobei die Detailgenauigkeit hier angesichts der eh schon mauen Vorlage zu drei recht zähen Stunden führt. Immerhin sorgt der Cast mit überwiegend grundsolidem Schauspiel dafür, daß das Niveau nicht unter Durchschnitt fällt, obwohl die Umsetzung der Langoliers und ihres Auffressens der Vergangenheit unterirdischstes CGI-Niveau hat.
Für King-Leser sicher einmal interessant, vielleicht nicht gerade direkt nach Lektüre des Buches. Das erhöht jedenfalls noch den Zähigkeitsfaktor.

5.0
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Cover: Blutige Seide (1964)

Lars76 zu Blutige Seide

Klassiker des italienischen Genrekinos, der als ein Vorreiter des Subgenres Giallo gilt. Inhaltlich ist er nicht besonders innovativ, bietet aber, zumindest bei der Erstsichtung, jede Menge Suspense, eine Vielzahl an Verdächtigen und einen etwas arg konstruiert wirkenden finalen Twist.
Ansonsten gilt hier "Stil über Substanz", was in diesem Fall keinesfalls ein Negativkriterium darstellt. Ästhetisch ist Bavas Frühgiallo ein Hochgenuss, vor allem was visuell Kamerafahrten, Dekor und Farbgebung der Sets betrifft. Auditiv besticht der Easy-Listening-Score.

8.0
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Cover: Das Begräbnis (1996)

Lars76 zu Das Begräbnis

Im Regal stand der schon nicht einmal zwei Wochen nach Hendriks Empfehlung hier. Und nun endlich, gut vier Jahre später, habe ich ihn auch erstmals gesehen. Vielen Dank Dir reichlich verspätet für den Tipp, Hendrik!
Von Beginn an, wenn die ersten Akkorde von Billie Holidays "Gloomy Sunday" erklingen, herrscht eine intensiv-düstere Atmosphäre, die kein gutes Ende zulässt. Was man dann in Rückblenden über die Vergangenheit der Tempio-Brüder erfährt und wie man sie in der Gegenwart erlebt, ist überwiegend verstörend und abstoßend. Passend dazu kommt dann das einerseits erwartet blutige, andererseits so aber doch sehr überraschende Ende, das den Titel nachträglich noch in ein ganz anderes Licht rückt. [Spoiler]Nicht nur der in einem Sarg liegende, von Trauernden umgebene Bruder wird beerdigt, sondern quasi die gesamte Familie, zumindest die männlichen Mitglieder.
Ferrara hat hier einen tollen Cast versammelt, aus dem Chris Penn besonders hervorsticht! Absolut überzeugend zeigt er ganz unterschiedliche Facetten, vom von Trauer über seinen ermordeten Bruder Zerrissenen, über den singenden Lebemann hin zum frauenverachtend auftretenden Kotzbrocken. Diese Leistung hätte ich ihm so nicht zugetraut.

9.0
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Cover: The Sect (1991)

Lars76 zu The Sect

Horrorthriller mit Okkultismusthematik, in dem die Lehrerin Miriam (Kelly Curtis, die weniger bekannte, aber ebenso attraktive, Schwester Jamie Lee Curtis') zum Spielball einer satanischen Sekte wird.
Atmosphärisch nicht ganz so dicht wie andere Werke Soavis, auch weniger blutig, dafür aber mit einigen surrealistisch anmutenden Szenen, wird es hier trotz lange ruhigem Erzählfluss nie langweilig.

7.0
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Cover: Traffic - Macht des Kartells (2000)

Lars76 zu Traffic - Macht des Kartells

Ein amerikanischer Richter im Kampf gegen Drogenschmuggel und -handel, seine drogensüchtige Tochter, DEA-Polizisten, Kronzeugen, US-amerikanische Schmuggler und Dealer, mexikanische Staatspolizisten, mexikanische Drogenkartelle - sie alle sind Figuren in diesem episodenhaften, fragmentarisch und dokumentarisch inszenierten Thriller, der zweifelsohne ein guter Film ist, den Zuschauer aber emotional nicht erreicht, denn keine der Figuren spielt eine wirklich tragende Rolle, zu der man eine emotionale Verbindung aufbaut. Nicht zum dokumentarisch-nüchternen Stil passend und unglaubwürdig empfinde ich die Wandlung von Catherine Zeta-Jones' Figur, von der unwissenden Hausfrau und Mutter zur Morde in Auftrag gebenden Drogengeschäftsfrau.
Insgesamt ein frustrierend pessimistischer Blick auf die globalen Vernetzungen im Drogenhandel und- konsum, der die scheinbare Sinnlosigkeit des "Kriegs gegen die Drogen" offenbart.
Hier mal keine Empfehlung für einen 8er, obwohl zwar handwerklich und schauspielerisch nichts auszusetzen ist, der Film mich aber trotz seiner negativen Grundstimmung kalt lässt.

8.0
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Cover: Stung (2015)

Lars76 zu Stung

Solider Creature-Horror mit einer überwiegend recht gut gelungenen Mischung aus handgemachten und CGI-sfx, einer ordentlichen Prise Humor, Genre-Veteran Lance Henriksen und sympathischen Darstellern.
Genre-Freunde können gerne einschalten.

6.0
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Cover: Inglourious Basterds (2009)

Lars76 zu Inglourious Basterds

Jede erneute Sichtung festigt hier die Höchstwertung! Allein das erste Kapitel ist von einer in dieser Form selten zu sehenden Intensität, die zwar nicht über die gesamte Lauflänge gehalten wird. Stattdessen bekomt man aber fast nur beste Szenen, schauspielerische Glanzleistungen, selbst in Nebenrollen, einen nie klamaukigen und angesichts der Thematik nie respektlosen Humor und immer wieder Gänsehautmomente geboten. Und wie Tarantino sich die Historie zu eigen macht und nach seinem Gusto umschreibt, das ist grandios und macht immer wieder unendlich Spaß!

10.0
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Cover: Scream 4 (2011)

Lars76 zu Scream 4

An die eigentlich abgeschlossene Trilogie dann doch noch einen Teil anschließen zu lassen, erscheint auf den ersten Blick völlig überflüssig, gerade angesichts des nur knapp überdurchschnittlichen Niveaus des Vorgängers. Aber man wird hier durchaus positiv überrascht! Die Hintergründe bzw. die Auflösung bezüglich des Killers wirken bei weitem nicht so konstruiert wie in Teil 3, und die dritte Fortsetzung ist mit seiner FSK-16-Freigabe tatsächlich der blutigste und most gorest Teil der gesamten Reihe, was nebenbei einen interessanten Blick auf die über die Jahre seit dem ersten Teil veränderten Bewertungskriterien der FSK und allgemeinen Sehgewohnheiten zulässt.

7.0
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Cover: Scream 3 (2000)

Lars76 zu Scream 3

Wenn man die Reihe schaut, kann man auch den dritten Teil durchaus mitnehmen, ist die zweite Fortsetzung als Slasher doch ein grundsolides Werk. Das "Film im Film"-Motiv wird hier allerdings teils arg ausgereizt, und die Hintergründe zum neuen Täter wirken schon sehr an den Haaren herbeigezogen, um noch einen dritten Teil zu servieren.

6.0
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Cover: Scream 2 (1997)

Lars76 zu Scream 2

Auch die Fortsetzung von Cravens '90s-Klassiker kann man sich, vor allem als Double Feature mit dem Vorgänger, immer mal wieder ansehen, handelt es sich doch um eine gelungene Fortsetzung, in der das Beziehungsgeflecht der Figuren sinnvoll weiterentwickelt wird.

7.0
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Cover: Scream - Schrei des Todes (1996)

Lars76 zu Scream - Schrei des Todes

Auch nach der x-ten Sichtung unterhält dieser (mittlerweile) Klassiker von Wes Craven vorzüglich! Selbst mit dem Wissen um den bzw. die Täter hält Scream noch viel Suspense bereit. Und obwohl der Film inklusive aller Twists natürlich am besten in der Erstsichtung funktioniert, verliert er nichts von seiner Faszination. Fiebert man nicht permanent mit und rätselt selbst, wer denn nun der Schlitzer ist, hat man dafür umso mehr Zeit auf zig mehr oder weniger subtile Genrezitate zu achten. Um nur einige Beispiele zu nennen:
Der Hausmeister an der High School heißt mit Vornamen Fred und trägt einen klassischen "Freddy Krueger"-Pullover.
Sidneys Freund heißt mit Nachnamen Loomis.
In irgendeinem Gespräch ist von einem (fiktiven) Horrorfilmregisseur "Wes Carpenter" die Rede.

9.0
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Cover: Death Wish V: Antlitz des Todes (1994)

Lars76 zu Death Wish V: Antlitz des Todes

Nach erneuter Sichtung gibt's hier doch eine Empfehlung bei um einen Zähler verbesserter Wertung. Sieht man diesen Teil separat und nicht zeitnah als Teil 5 einer Reihe, treten keine Ermüdungserscheinungen auf, und etwas traurig ist es schon, daß kein weiterer Teil kam, obwohl die Macher sich das mit diesem Ende offen hielten.

7.0
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