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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: Alyce - Außer Kontrolle (2011)

Lars76 zu Alyce - Außer Kontrolle

Nach einer Partynacht inklusive reichlich Alkohol und Drogen, stößt Alyce versehentlich ihre beste Freundin vom Dach ihres Hauses. In der Folge von Schuldgefühlen und wahnhaften Visionen geplagt, flüchtet Alyce sich in weiteren Drogenkonsum und sexuelle Ausschweifungen. Als sie versucht, wieder Kontrolle über ihr Leben zu bekommen, häufen sich weitere Leichen.
Horrorthriller mit teils drastischen und grotesken Szenen, durchsetzt von tiefschwarzem Humor.

7.0
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Cover: 4 Blocks (2017)

Woodegger zu 4 Blocks

Endlich eine Serie aus Deutschland, die sich ernst nimmt und keine Kompromisse eingeht. Ich fühlte mich ein bisschen an "Gomorrha-Die Serie" und "Departed-Unter Feinden" erinnert, aber diesmal im positiven Sinne und nicht als billigen deutschen Abklatsch.
Die Thematik wurde glaubhaft, klischeefrei und stark besetzt nach Neukölln-Kreuzberg verlegt und gibt tiefe Einblicke in die arabische Parallelgesellschaft, angeführt von Kida Rhodr Ramadan und Rapper Veysel, die sich hier die Seele aus dem Leib spielen. Frederick Lau spielt angenehm zurückhaltend und zeigt trotzdem immer eine starke emotionale Präsenz. Oliver Masucci als leitender Ermittler hätte ruhig noch etwas mehr Raum bekommen können, der Typ ist einfach ein Derwish und lässt bei bloßem Anblick schon Gänsehaut entstehen.
Auch die weiblichen Rollen sind allesamt stark ausgearbeitet und sorgen für emotionale Bindung an das Geschehen.

Kurzum: Hier stimmt fast alles und die 6 Folgen vergehen wie im Flug. Eine zweite Staffel ist wohl in Planung, auch wenn man die Geschichte jetzt erstmal als abgeschlossen betrachten kann.

9.5
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Cover: The Cabin in the Woods (2011)

Lars76 zu The Cabin in the Woods

Als Nachzügler endlich mal erstgesichtet. Obwohl der Film jetzt schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist er immer noch absolut erfrischend für das Horror-Genre, und es gab in der Zwischenzeit auch wenig derart Innovatives. So abgedreht die Story ansich ist, sind aber auch die streng traditionellen Momente, z.B. an der Tankstelle und im Keller, auf hohem Niveau inszeniert, creepy und gruselig.

9.0
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Cover: S.W.A.T. - Die Spezialeinheit (2003)

Lars76 zu S.W.A.T. - Die Spezialeinheit

Konventionell und vorhersehbar, ja, aber trotz seiner knapp zwei Stunden Laufzeit kurzweilig und spannend. Den Eindruck, "nicht vom Fleck zu kommen", kann ich nicht nachvollziehen.
Der Cast ist sympathisch, das Tempo hoch, und die Action rumst. Größter Kritikpunkt meinerseits ist die doch gänzlich blutleere Inszenierung.

7.0
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Cover: Du sollst nicht töten, außer... (1985)

Lars76 zu Du sollst nicht töten, außer...

Nach erneuter Sichtung bestätigt sich der hohe Spaßfaktor jenseits von allgemeingültigen Qualitätskriterien. Inhaltlich muss ich mein vorheriges Kommentar aber in unwichtigen Details korrigieren: Der Vietnamkrieg ist noch nicht zu Ende, Sgt. Stryker ist aufgrund einer Beinverletzung schon wieder zu Hause, und seine drei Kameraden sind auf Fronturlaub. Und von Strykers Ex wird nicht der Vater, sondern der Opa ermordet.
Die Empfehlung ist natürlich nur eingeschränkt zu sehen, für Leute, die trashige B-Action-No-Brainer mögen und ihren Spaß daran haben können.

7.0
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Cover: Das finstere Tal (2014)

Lars76 zu Das finstere Tal

Was Düsternis, Atmosphäre, Kamera und Score betrifft, muss ich mich Fabi anschließen. Die geradlinig verlaufende Rachegeschichte ist, abgesehen von das Motiv erklärenden Rückblenden, schnörkellos und stimmig inszeniert und bietet trotz FSK-12-Freigabe einen erstaunlichen Härtegrad. (So ist dem Prüfeintrag in der FSK-Datenbank auch wenig überraschend eine nicht obligatorische Freigabebgründung beigefügt.)
Die Handlung erfindet nun den Western nicht neu, soweit man bei einer Lokalisation in den Tiroler Alpen überhaupt von einem Western sprechen kann. Aber gerade das ungewöhnliche Setting und der damit verbundene Dialekt geben dem Ganzen hier einen exotischen Touch, was ja sonst eher mit Südsee-Settings etc. erzeugt wird.
Die Schauspieler sind als durch den Brenner-Klan geknechtete Dorfgemeinschaft bis die kleinste Nebenrolle überzeugend. Hervorstechen aus dem guten Cast tun in den Hauptrollen Sam Riley als geheimnisvoller Fremder und kompromissloser Rächer, Paula Beer als Erzählerin und Tobias Moretti als der dominanteste von den Brenner-Brüdern. Sieht man Moretti als Fiesling glänzen, ist es bedauernswert, daß er sich in seiner Karriere z.B. auch als Herrchen von "Kommissar Rex" hergegeben hat.
In einem Punkt muss ich Fabi zum Schluss noch widersprechen, der das Tal beherrschende Brenner-Klan bzw. überhaupt die Dorfgemeinschaft besteht nicht aus Rednecks, sondern aus "normalen", widerlichen archaisch-patriarchalischen Traditionen verhafteten Menschen, was die Geschehnisse noch schlimmer macht. [Spoiler]Aber zum Glück bekommen ja alle, was sie verdienen, wobei die verräterischen Wirtsleute auch hätten ins Jenseits geschickt gehört.

8.0
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Cover: Der Mann nebenan (1991)

Lars76 zu Der Mann nebenan

Ambitionierter Psychothriller, in dem zwei ganz unterschiedliche Handlungsstränge nebeneinanderher laufen, miteinander verknüpft werden und schließlich zu einem in der Form unerwarteten Ende führen.
Zumindest uneingeschränkt empfehlenswert, um Anthony Perkins in einer seiner letzten Rollen glänzen zu sehen.

6.0
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Cover: Savage Dog (2017)

Hendrik zu Savage Dog

Wunderbar ökonomisch, schlackenarm, hart und bemerkenswert ambitioniert inszenierter B-Actioner, der einfach alles hat, was solch ein Film braucht! Schön!

8.0
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Cover: Headshot (2016)

Hendrik zu Headshot

Also,es gibt durchaus einige "Raid"-Momente, visuell und atmosphärisch, aber das hält der Film natürlich nicht durch! Hier hängt die Latte allerdings auch extrem hoch... Aber "Headshot" ist trotzdem sehr gut, Freunde des Genres sollten sich hier nicht lange bitten lassen!

8.0
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Cover: Savage Dog (2017)

Lars76 zu Savage Dog

Zweitsichtung bestätigt den ersten guten Eindruck.

8.0
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Cover: Headshot (2016)

Lars76 zu Headshot

Zieht man die beiden "Raid"-Filme als ebenfalls indonesische Vertreter des Action-Kinos heran, kann "Headshot" nicht ganz mithalten, die liegen bei mir aber auch bei 9 bzw. 10 in der Wertung.
Obwohl der hier mit seinem Härtegrad uneingeschränkt meine Erwartungen erfüllt, wirken die Fights weniger körperlich, was am ausgiebigen Zeitlupeneinsatz liegen mag.
Manch einem mag die Laufzeit von knapp zwei Stunden hier zu lange sein, mich hat das nicht gestört, nimmt es zwar gelgentlich etwas den Drive raus, werden einem aber doch im Gegenzug immer wieder exotische Kulissen geboten. Auch interessant ist, daß die beiden beteiligten Regisseure sich vorher vor allem im Horror-Genre hervorgetan haben ("Macabre", Segemente aus "ABCs of Death" und "S-VHS"), was man diesem Film hier in einigen Szenen immer mal wieder ansieht.
Angesichts international bzw. US-amerikanisch eher harmloser Action-Produktionen, mal abgesehen von "John Wick 2" evtl., ist "Headshot" jedenfalls mal wieder eine prima Offenbarung, daß es auch anders geht.

8.0
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Cover: Captain Phillips (2013)

Lars76 zu Captain Phillips

Der Bourne-Regisseur hat hier, basierend auf einer wahren Begebenheit, einen temporeichen Actionthriller mit einem durchgehenden Spannungsbogen inszeniert und ganz beiläufig noch etwas Kritik am globalen Wirtschaftssystem eingestreut. Tom Hanks hat einige Glanzmomente, vor allem zum Ende hin, wenn er die Kontrole über seine Emotionen verliert.

8.0
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Cover: Eine Frage der Ehre (1992)

Lars76 zu Eine Frage der Ehre

Tom Cruise spielt einen jungen Anwalt, der die Verteidigung zweier Marines übernimmt, die einen Kameraden auf ihrem Stützpunkt in Guantanamo Bay, Kuba, einer Disziplinarmaßnahme unterzogen haben, an deren Folgen der Betroffene wenig später verstorben ist.
Mehr Gerichtsdrama als -thriller ist der Film durchaus spannend, aber wirklich glänzen tun nur einige der Akteure in Nebenrollen, u.a. Jack Nicholson und Kiefer Sutherland.

7.0
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Cover: Wild Things (1998)

Lars76 zu Wild Things

Atmosphärisch stimmiger Erotikthriller, passend angesiedelt in einem schwülen Florida-Setting nahe der Everglades, in dem praktisch jeder ein falsches Spiel spielt und man bis zum Ende immer wieder mit Irrungen, Wirrungen und Wendungen überrascht wird.

7.0
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Cover: Sleepers (1996)

Lars76 zu Sleepers

Vor allem im ersten Teil über die Jugend der vier Hauptakteure beeindruckend intensives Drama, in dem erst Leichtigkeit, Unbeschwertheit und Lebensfreude dominieren, bevor Qualen, Leid und Hoffnungslosigkeit übernehmen.
Nach dem Mord, den zwei der Vier als junge Erwachsene begehen, ist "Sleepers" vor allem ein spannend inszenierter Gerichtsthriller, dem aber etwas die Intensität abhanden kommt, so daß eine noch bessere Wertung leider verspielt wird.

8.0
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Cover: Der Frauenmörder (1988)

Lars76 zu Der Frauenmörder

Der junge Anwalt Ben Chase (Gary Oldman) kann vor Gericht einen Freispruch für seinen der Vergewaltigung und des Mordes an einer jungen Frau angeklagten Mandanten Martin Thiel (Kevin Bacon) erwirken. In der Folge geschehen weitere Morde nach dem gleichen Muster, und schnell wird klar, daß der Freigesprochene doch nicht unschuldig ist. Der hält damit auch nicht wirklich hinterm Berg. Chase lässt sich dennoch erneut von Thiel als Anwalt verpflichten, um so an Informationonen zu kommen, mit denen seine Schuld bewiesen werden kann. Es kommt zu einem "Katz und Maus"-Spiel zwischen den beiden Männern.
Solider Thriller, in dem die Akteure routiniert agieren, Gary Oldman, zumindest für seine Verhältnisse, aber blass bleibt.

6.0
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Cover: Shining (1980)

Lars76 zu Shining

Nach erneuter Sichtung geht's hier einen Zähler rauf. Ohne das Buch zeitnah gelesen und noch präsent vor'm inneren Auge zu haben, schneidet Kubricks Adaption noch etwas besser bei mir ab. Hier ist eigentlich alles großartig: Inszenierung, Kamera, Atmosphäre, Score und natürlich die Performances aller Beteiligten.

9.0
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Cover: Rambo (1982)

Lars76 zu Rambo

Die Höchstwertung stabilisiert sich mit jeder Sichtung. Wieder 10!

10.0
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Cover: American Gods (2017)

Frank_L zu American Gods

Nett, aber es kam kein richtiger Suchtfaktor auf. Es splattered ab und zu ordentlich. Überraschend. Ansonsten zieht sich die Handlung gefühlt zu sehr in die Länge und die Figuren haun einen auchnicht so wirklich vom Sofa.
Staffel 2 knick ich mir.

7.0 (S1: 7.0)
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