Kommentare

Cover: Heat (1995)

Lars76 zu Heat

Die 8er-Bewertung ist aus der Luft gegriffen, da die letzte Sichtung zu lange her ist. Tendenziell geht's aber eher noch höher. Hier muss endlich mal eine Empfehlung her, die trotz der hohen Bewertungen bisher unerklärlicherweise fehlt.

8.0
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Cover: Es (2017)

Lars76 zu Es

Obwohl diese Neuverfilmung des Stephen-King-Romans sicher besser ist als die von 1990, kann ich nicht höher bewerten. Zwar sind die Jungdarsteller gut besetzt, die Atmosphäre stimmt größtenteils, und die zweite filmische Adaption geht wesentlich blutiger zur Sache. Aber mir ist das Ganze irgendwie zu modern, was einerseits am massiven CGI-Einsatz liegt, aber auch daran, daß die Handlung vom Ende der '50er-Jahre in die Endachtziger verlegt wurde.
Was mir aufgrund gezielter Desinformation im Vorfeld bis heute auch nicht bewusst war, ist die Tatsache, daß es sich um ein zweiteiliges Kinoprojekt handelt, wobei sich dieser erste Teil ausschließlich mit der in der Kindheit der Protagonisten spielenden Handlung beschäftigt. Eine Zweiteilung an sich ist nicht das Problem, aber mich hat das Fehlen von zwei Zeitebenen gestört, zwischen denen im Roman gesprungen wird. Irgendwie war mir das hier zu viel "Kinder-Handlung" am Stück.

7.0
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Cover: Sick Boy (2012)

Lars76 zu Sick Boy

Lucy springt für eine Freundin bei einem zwar gut bezahlten, aber von Anfang an suspekten Babysitterjob ein. Es werden etwas Suspense und Gore aufgeboten, was aber alles durch die billige Optik und das nervige und dämliche Verhalten Lucys und anderer Protagonisten relativiert wird, die so ziemlich alles macht, was sie nicht machen soll(te).

4.0
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Cover: Skin Trade (2014)

Lars76 zu Skin Trade

Ein USamerikanischer (Dolph Lundgren) und ein thailändischer Cop (Tony Jaa) im Kampf gegen einen serbischen Mädchenhändler (Ron Perlman). Solider Actioner, der kurzweilig unterhält. Mit ein paar mehr Härten und etwas Sleaze wäre auch eine höhere Wertung drin.

6.0
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Cover: Johnny Cash at Folsom Prison (2008)

Lars76 zu Johnny Cash at Folsom Prison

Da es leider aufgrund eines Drehverbots während des legendären Konzertes keine Videoaufnahmen gibt, wird der titelgebende Auftritt "nur" als Aufhänger für eine Dokumentation über Cashs Werdegang, seine Persönlichkeit, die Beziehung zu June Carter und Höhen und Tiefen seiner Karriere genutzt. Ein ausführlich beleuchteter Aspekt ist die Geschichte Glen Sherleys, eines zum damaligen Zeitpunkt in Folsom einsitzenden Strafgefangenen, der vor Cashs Auftritt den Song "Greystone Chapel" geschrieben hatte. Dieser wurde ohne sein Wissen an Cash weitergeleitete, der ihn einstudierte und beim Konzert in Folsom spielte, in Anwesenheit des Songschreibers, ein Gänsehautmoment. Cash begleitete später Glen Sherley bis zu seiner Entlassung, der danach eine Zeit lang Teil der "Johnny Cash Show" war, aber mit dem Leben außerhalb der Gefängnismauern nicht zurecht kam und sich schließlich suizidierte.
Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, mal von Cashs, mal von Glen Sherleys Kindern, mal von ehemaligen Bandmitgliedern, mal hört man Cash selbst aus dem Off.
Emotionale Dokumentation, die ein stimmiges Bild seiner Persönlichkeit zeigt. Die Bestwertung ist hier natürlich absolut subjektiv zu sehen.

10.0
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Cover: Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle (2012)

Lars76 zu Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle

Der 19-jährige Adam fährt den Mercedes seines kriminellen, offenbar in Menschenhandel verwickelten Stiefvaters zu Schrott, woraufhin dieser erst seine Spielekonsole mit dem Golfschläger zertrümmert und dann Adam zur Abarbeitung des Autos verdonnert. Nach einigen unangenehmen Tätigkeiten am Haus muss Adam den alternden Auftragskiller Roy (Tim Roth) zu einem Job chauffieren, was nicht ohne Komplikationen abläuft.
Schauspielerisch und inszenatorisch solides Filmchen, das vor allem Roadmovie ist, weniger Thriller und kaum Komödie.
Man kann einen Blick werfen. Oder aber auch nicht.

5.0
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Cover: Logan Lucky (2017)

Lars76 zu Logan Lucky

Tagesspiegel: "Mister Soderbergh, stimmt es, dass Sie mit dem Filmemachen aufhören wollen?"
Steven Soderbergh: "Ja. Ich will ich eine Haut abstreifen, damit eine neue wachsen kann."
(Quelle: http://www.tagesspiegel.de/kultur/interview-mit-steven-soderbergh-nichts-liegt-vor-mir-das-ist-schoen/8117922.html )

Es ist schön, wenn solche Ankündigungen, wie in diesem Fall, ein paar Jahre später zurückgenommen werden. Allerdings stellt sich die Frage, ob wiederholte Ankündigungen aufzuhören, unbedingt sein müssen oder doch auch späterer Aufmerksamkeit dienen. Schließlich gibt es Regisseure (z.B. Mel Gibson), die sich weit längere Pausen zwischen Filmen nehmen, ohne gleich ein Karriereende anzukündigen.

Die Logan-Brüder Jimmy (Channing Tatum) und Clyde (Adam Driver) sind nicht gerade mit Glück gesegnet. Jimmy, ehemaliger Star-Quaterback seiner Highschool, der aufgrund einer schweren Knieverletzung erst auf die Profikarriere als Spitzensportler verzichten musste und nun aufgrund seines Hinkens immer wieder seine Baustellen-Jobs verliert, und Clyde, nach zwei Irakkriegseinsätzen eine Hand und einen Unterarm ärmer, wollen den Tresor einer Nascar-Rennstrecke, Jimmys letzter Arbeitsstelle, ausrauben. Wäre das für die mehr wie Super-Hirnis wirkenden als mit Super-Hirnen ausgestatteten, liebenswerten Hinterwäldler nicht schon anspruchsvoll genug, sitzt der auserkorene Fachmann für die Tresorsprengung Joe Bang (ein blondierter, kurzhaarfrisierter Daniel Craig) noch eine Haftstrafe ab und soll für den Coup aus dem Knast hinaus und rechtzeitig vor Entdeckung wieder hineingeschafft werden. Mit von der Partie sind u.a. noch Joe Bangs Brüder und die Schwester der Logans.
Wenn die skurrilen Charaktere minutiös das Vorhaben planen und durch kuriose und groteske Vorfälle immer wieder in absurde Situationen geraten, blickt Regisseur Soderbergh mit einem staubtrockenen Humor, aber ohne sich lustig zu machen, augenzwinkernd auf dieses White-Trash-Milieu. Auf den ersten Blick bietet "Logan Lucky" gute, seichte Unterhaltung, entpuppt sich aber bei näherer Betrachtung auch als raffiniert konstruiert und inszeniert.

Interessant ist auch die Entstehungsart des Films, unabhängig von Hollywood. Mehr dazu hier nachzulesen:
http://www.epd-film.de/filmkritiken/logan-lucky

7.0
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Cover: Maggie (2015)

Majkel_Kroyst zu Maggie

Lars76 hat es in seinen beiden bisherigen Kommentaren gut gesagt. Schwarzenegger macht seine Sache wirklich gut, auch wenn er nicht verbergen kann, dass seine Ausdrucksfähigkeiten begrenzt sind. Nichtsdestotrotz wird er der Rolle gerecht - ich möchte sagen: die Sache wirkt stimmig und kann einen mitnehmen. Im Anschluss an Lars76 möchte ich es so formulieren, dass der Film eine originelle Perspektive auf das Zombie-Genre liefert bzw. aus diesem einen Funken schlägt, der den Film gut trägt und sehenswert macht.

7.0
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Cover: Alien: Covenant (2017)

Majkel_Kroyst zu Alien: Covenant

Gefiel mir um Längen besser als 'Prometheus', den ich bemüht, aber uninspiriert fand, was die Dramaturgie anging. Ich würde sogar sagen, dass 'Convenant' 'Prometheus' im Nachhinein aufwertet, weil er nachträglich mit Sinn aufgeladen wird. Ich habe diesen Film als starke Fortsetzung erlebt bzw. wird die begonnene Story erweitert und vervollständigt.
Michael Fassbender liefert eine großartige Vorstellung ab, wobei der Plot ihm stark in die Hände bzw. ins Acting spielt.

Der Film ist spannend (z.T. sicherlich vorhersehbar), perfekt in Szene gesetzt und einfach sehenswert. M.E. einer der wenigen würdigen Nachfolger zum Solitär 'Alien', der meiner Meinung von der Idee her eigentlich Fortsetzungen ausschließt.
(Wer wissen will, was ich damit meine: M.E. geht es in 'Alien' um den Kampf (der Menschen/der Crew/Ripley) mit dem einem Lebewesen, das perfekt auf Selbsterhaltung und Tötung aller anderen ausgerichtet ist. Ich könnte es auch so formulieren: Das Alien aus dem ersten Film ist der ultimative Endgegner und nachdem der erledigt ist, kann es nur noch nach unten gehen. Das Erzählen einer Vorgeschichte bzw. das Entspinnen einer Welt, die sich nicht dem Gedanken der Auseinandersetzung zwischen Mensch und Alien an sich verpflichtet sieht, ist der richtige Weg, um dem Bann zu brechen, unter dem folgerichtig die meisten Fortsetzungen zu leiden hatten. Prometheus war dabei schon auf der richtigen Spur, aber für meinen Geschmack in mehrerer Hinsicht zu fragmentarisch.)

8.0
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Cover: Der Blade Runner (1982)

Lars76 zu Der Blade Runner

Nach knapp fünf Jahren angesichts des bevorstehenden Kinostarts der Fortsetzung und nach Erstlektüre des Romans mal wieder gesichtet.
Einer der seltenen Fälle, in denen die Verfilmung die literarische Vorlage um Längen schlägt. Glücklicherweise basiert der Film tatsächlich nur lose auf dem Roman, hält sich kaum an Handlung und Figurenzeichnung und bietet so dramaturgisch einiges mehr.
Langatmig finde ich den gar nicht. Ist halt kein SciFi-Actioner, sondern geht mehr in Richtung SciFi-Horror, wozu die enorm dichte Atmosphäre super passt. Ebenfalls toll sind das Produktionsdesign und der Elektro-Score von Vangelis. Und besonders tiefgründig ist der Film im Vergleich zum Buch auch nicht. Sehr gut, daß bei der Kinoadaption komplett auf den philosophischen "Mercerismus"-Mumpitz verzichtet wurde.

9.0
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Cover: Fargo (2014)

fabian zu Fargo

Staffel 3 fügt sich perfekt in die Reihe ein, für mich quasi etwas zu perfekt, weil mir etwas die Innovationen fehlen. Sie ist stimmungs- und teilweise auch handlungsmäßig etwas zu nah an den Vorgängern. Wobei das jammern auf sehr hohem Niveau ist und nur der perfekten Staffel 1 geschuldet ist. Die Charaktere sind erneut erstklassig. Die Doppelrolle der Stussys (Ewan McGregor) ist genauso toll wie Bösewicht V.M. Varga (David Thewlis) oder Geschäftsparner Sy Feltz (Michael Stuhlbarg).

9.2 (S1: 9.2 / S2: 8.2 / S3: 8.5)
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Cover: Aura (1993)

Lars76 zu Aura

Gialloesker Horrorthriller mit stimmiger Atmosphäre, guter Kamera und Argento-typischen Härten. Tochter Asia spielt gewohnt überzeugend.

8.0
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Cover: The Mother of Tears (2007)

Lars76 zu The Mother of Tears

Der letzte Teil der nur sehr lose zusammenhängenden "Mütter-Trilogie" Dario Argentos ist zwar optisch nicht so ein Meisterwerk wie die beiden Vorgänger "Suspiria" und "Inferno", aber die eher gen soliden Durchschnitt tendierenden Wertungen in OFDb und IMDb kann ich auch nicht verstehen. Abgesehen davon, daß Asia Argento nicht nur ein Blickfang ist, sondern auch überzeugend schauspielern kann, ist auch der Abschluss der Trilogie atmosphärisch dicht inszeniert und bietet allerlei Härten mit guten Splatter- und Gore-sfx.

7.0
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Cover: Free Fire (2016)

fabian zu Free Fire

Trotz einiger Lacher und netten Ideen leider zu wenig abgedreht bzw. innovativ. Und da genau das der (theoretische) Reiz von Free Fire ist, kann er leider nicht wirklich überzeugen.

6.5
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Cover: Taboo (2017)

fabian zu Taboo

Nach der 3. Folge erstmal abgebrochen, mal sehen ob mich die Sympathie für Tom Hardy noch mal „überredet“ es weiter zu versuchen. Die wirre Story und das andauernde zusammenhangslose hin und her Gerenne von Hardy ist sehr ermüdend. Ist jemand schon weiter und kann sagen ob es sich lohnt es erneut zu versuchen?

6.0 (S1: 6.0)

Woodegger

Hab der Serie auch sehr wohlwollend entgegen geblickt, bin aber bei Folge 5 oder 6 auch ausgestiegen. Man kann nicht mal sagen das es schlecht ist, im Gegenteil sogar, aber irgendwie fehlt das Quäntchen Eigendynamik und die großen Momente die mich abtauchen lassen. Echt schade, aber ich hab mir trotzdem vorgenommen es nochmal zu versuchen.

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Cover: Get Out (2017)

fabian zu Get Out

Argh, Get Out ist ein Paradebeispiel für: „Wie der Trailer den Film versaut“! Oder alternativ: „Da ist der Trailer gruseliger als der Film.“ Henne oder Ei :-) Gefeiert als einer der besten Horror – Filme der letzten Zeit, konnte er mich (nachdem ich den Trailer zwei Mal im Kino gesehen hatte) leider nicht mehr vom Hocker hauen, geschweige denn schocken. Die grundsätzliche Handlung und nahezu alle Twists und Schock - Momente waren mir bereits bekannt, dass machte Get Out für mich leider ziemlich lahm. Die ganze Zeit wartete ich das nun etwas passiert, bis auf das konzentrierte Finale aber Pustekuchen. Schade, die Idee ist gut. Also, wer noch nichts über den Film gehört hat, durchaus ansehen, alle anderen, muss nicht sein.

6.5
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Cover: Blade of the Immortal (2017)

Frank_L zu Blade of the Immortal

War in der Tat ganz nett. Im Grunde eine Rache - Story. Es gibt viele Kampfszenen, fast zu viele, da nur zwei drei wirklich herausragen. Bonus allerdings für die weibliche Hauptdarstellerin, sehr gut. PS: hätte mir den Film bei dem ganzen samurai-geschlachte etwas blutiger gewünscht.

7.3
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Cover: Audition (1999)

Frank_L zu Audition

Siehe Kommentar Lars. Ein Film der bewusst langsam fahrt aufnimmt und im Laufe immer mehr Horror - und splatter-Elemente zeigt.

7.5
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Cover: Mother! (2017)

fabian zu Mother!

Da nimmt mir Lars, wenn nicht die Worte aus dem Mund, so doch die Gedanken aus dem Kopf. Passend formuliert und wenig hinzufügen. Ich würde empfehlen sich vorher nicht so viel über die Handlung bzw. den Sinn des Ganzen zu informieren, wenn dann lieber danach um die Fragezeichen aufzuklären. Auch wenn Mother! teilweise keine leichte Kost ist, die öffentliche Bewerbung als Horrorfilm empfinde ich als unzutreffend. Mother! ist bestimmt nicht jedermanns Sache, jeder der den bisherigen Werken Darren Aronofskys (vor allem den älteren Filmen) zugeneigt ist, sollte aber unbedingt einen Blick wagen.

8.0
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