Kommentare
Lars76 zu Sicario
Die Zweitsichtung nach dem damaligen Kinobesuch bringt keine neuen Erkenntnisse, außer daß es keinen Grund gibt, nicht um einen Zähler auf 10 Punkte zu erhöhen. Dieser grandiose Thriller hat absolut nichts von seiner Intensität verloren und wird dies auch in Zukunft nicht, hat definitiv das Zeug zum Genre-Klassiker.
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Lars76 zu Hannibal
Genau wie beim Prequel ist die letzte Sichtung mehr als fünf Jahre her. Im Gegensatz dazu bin ich mir hier aber sicher, daß ich ihn empfehlenswert fand, obwohl ich mich an wenig Details erinnere.
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Lars76 zu Hannibal Rising - Wie alles begann
Die letzte Sichtung ist weit über fünf Jahre her, weshalb ich wenig Erinnerung an den Film habe und ob ich ihn empfehlenswert fand oder nicht. Die Bewertung spräche dafür.
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Woodegger zu Es
Mag sein, dass der Film angeblich besser sein soll als die 90er Version aber leider habe ich mich im Kino so gut wie nie gegruselt.
Als Coming-of-Age-Abenteuer mit leichtem Horroreinschlag funktioniert der Film bestens. Ich habe eigentlich mehr über die Sprüche der Kids gelacht, anstatt meine Fingernägel im Sessel zu vergraben und da muss man eigentlich sagen: Thema verfehlt!
Bill Skarsgard hatte als Pennywise eigentlich kaum was zu tun. Während Tim Curry 1990 noch jede Menge Redezeit zugestanden wurde und seine Performance somit einzigartig war, redet Skarsgard bis auf zwei Szenen so gut wie kaum, den Rest macht der Computer und der Schminkkoffer. Wirklich jeder Schauspieler hätte das gemeistert und das hat mich an dem Film am meisten geärgert.
Auch dieses Horrorhaus war mir zu sehr auf "spooky" getrimmt, mit den übertrieben künstlichen Spinnenweben und dem toten Baum davor. Da hatte dieses Kanalisationsgebäude am Wasser aus dem alten Film eine viel subtilere Wirkung.
Trotzdem ein hochwertiger Film der jede Menge Spaß macht wenn man nicht mit den falschen Erwartungen ins Kino geht.
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Frank_L zu Hannibal Rising - Wie alles begann
Man hat das Gefühl, dass einige Erwähnungen aus den Vorgängerfilmen als Aufhänger dienten und dann eine gewöhnliche Rache-Story gestrickt wird. All dem fehlt diese Hopkins-Aura, alles wirkt etwas aufgesetzt und unterm Strich bleibt ein mehr als blasser Eindruck zurück.
Woodegger
Verstehe auch nicht warum alle Mysterien wie Hannibal Lecter oder die Herkunft der Aliens unbedingt erklärt werden müssen. Jeder Hans im Filmniversum bekommt sein Prequel damit auch ja alle Geheimnisse aufgeklärt sind und kein Stück unbekannte Bedrohung mehr übrig bleibt.
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Frank_L zu Roter Drache
Großartiger Cast. Teil 3 ist wieder deutlich unterhaltsamer / spannender. Norton und Hopkins spielen solide - besser fand ich das "Paar" Fiennes und Watson.
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Frank_L zu Hannibal
Deutlich schwächer als Das Schweigen Der Lämmer. Zwischenzeitlich sogar etwas langatmig, wenn nicht langweilig. Auch wenn die Gewalt deutlich expliziter gezeigt wird, fesselt Hannibal bei weitem nicht so sehr wie der Vorgänger.
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Frank_L zu Das Schweigen der Lämmer
In sich stimmiger film mit durchweg Spannung und großer Atmosphäre. Foster und Hopkins spielen großartig.
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Lars76 zu Quadrophenia
Ten again! Dieser Film ist vieles, Gesellschaftsdrama, Tragikomödie, Milieustudie, Zeitdokument. Aber vor allem gibt es wohl kaum einen anderen Film, der derart authentisch das Lebensgefühl einer Subkultur abbildet und vermittelt. Immer Mod bis in die Haarspitzen, sei es zu Hause, wo die Eltern Jimmy als schizophren abstempeln, sei es im öffentlichen Badehaus, wo in der Wanne gegen den Rocker in der Nachbarkabine angesungen wird, sei es auf der Privatparty, wo eine Schmusetanzrunde mit der "The Who"-Single "My Generation" gesprengt wird, sei es am Wochenende im Club in Brighton oder bei denlegendären Straßenschlachten gegen die verhassten Rocker und die Polizei. Und immer Pillen, Pillen, Pillen.
Hinzu kommt, daß "The Who" seit meiner Jugend immer noch eine meiner liebsten Rockbands ist und ein fetter Nostagiebonus, nachdem wir als Jugendliche den Film eine Zeit lang quasi in Dauerschleife laufen hatten.
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Lars76 zu Ausgebrannt - Kollaps Im Krankenhaus
Inhalt:
https://www.arte.tv/de/videos/064508-000-A/ausgebrannt-kollaps-im-krankenhaus/
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Lars76 zu Das Leben danach
Jahre nach der Duisburger Loveparade-Katastrophe von 2010 leidet die 24-jährige Antonia schwer traumatisiert noch immer an den Folgen, aufgrund von wiederkehrenden Albträumen, durch diverse Reize ausgelöste Flashbacks und Panikattacken und unfähig, ihre Wut sinnvoll zu kanalisieren, ist sie kaum in der Lage, ein geregeltes, eigenständiges Leben zu führen, dauerhaft einen Job anzunehmen oder zwischenmenschliche Beziehungen produktiv zu gestalten. Selbst das Verhältnis zu ihrem Vater und ihrer Stiefmutter gestaltet sich äußerst fragil. Eines Tages lernt Antonia den Taxifahrer Sascha kennen, der vorgibt, ebenfalls mittendrin dabei gewesen zu sein, was sich schnell als Lüge herausstellt. Dennoch verliebt Antonia sich in ihn. Als jedoch offenbar wird, daß Sascha anders als als Opfer in Verbindung zur Katastrophe steht, richtet sich Antonias unbändige Wut destruktiv gegen ihn.
Ambitioniertes TV-Drama, daß die fatale Katastrophe nicht visuell ausschlachtet, gänzlich auf Schuldzuweisungen verzichtet und einen eher unbekanten Aspekt der Tragödie mit anschneidet, daß auch Jahre nach dem Unglück noch Überlebende durch Suizid quasi an den Spätfolgen starben.
Allein aufgrund der überzeugenden Darstellung Antonias der Jungschauspielerin Jella Haase ist das Drama sehenswert.
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Frank_L zu Train to Busan
Guter Zombie-Film, der einfach die panische Flucht zeigt ohne wirklich die Hintergründe der Zombie-Entstehung zu beleuchten. Ok für mich. Fand ihn auch durchaus spannend. Die Zombie-Moves und Massen-Zombie-Szenen sind wirklich gut. Ein paar unlogische Szenen gab es und zum Ende etwas aufgesetztes Drama. Mit einigen menschlichen Wendungen muss man aufgrund der asiatischen Natur wohl leben (ich denke damit tut sich Fabi auch schwer). Für einen unterhaltsamen Zombie Film kann ich Train to Busan aber empfehlen.
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Lars76 zu Free Fire
Zwei Parteien treffen sich in einer Lagerhalle, um einen Waffendeal abzuschließen. Von Beginn an liegt es in der Luft, daß der Deal platzt. Wie und warum das geschieht, ist dann aber doch ganz anders als gedacht.
Am stärksten ist dieser kammerspielartige Thriller solange noch geredet wird, wir die Figuren und die sich gegenseitig kennenlernen, bis die Situation eskaliert. Aber auch danach ist es kurzweilig unterhaltsam, wie sich die Dynamik der Situation entwickelt, sich immer neue Konstellationen ergeben und Informationen nach und nach ans Licht kommen.
Ein Film muss nicht immer besonders "abgedreht" und "innovativ" sein, um Spaß zu machen. Manchmal reicht einfach auch die Variation einer bekannten Situation. Dazu kommt ein guter Cast, eine coole 70s-Optik und ein orgellastiger Jazz-Score, der gefällt, sich aber nicht in den Vordergrund drängt.
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Lars76 zu Blade Runner 2049
Für den ein oder anderen Kinogänger sicher interessant:
http://www.schnittberichte.com/ticker.php?ID=4105
fabian
Danke dir
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Lars76 zu Tränen der Sonne
Zuerst einmal Dank an Hendrik für das Überlassen dieses Films, den ich nun endlich mal gesichtet habe.
In einigen Kritikpunkten stimme ich zu. Der Film ist konventionell und klischeehaft inszeniert, die Charaktere bleiben überwiegend flach und eindimensional. Daß die Hauptdarsteller Bellucci und Willis unmotiviert bei der Sache sind, finde ich nicht. Viel mehr scheint mir diese Wahrnehmung an der Tatsache zu liegen, daß man an diesem völlig humorfreien Film wirklich rein gar nichts positiv genießen kann. Den Figuren im Film wird es angesichts der grausamen Geschehnisse um sie herum ganz genauso gehen, weshalb Begeisterung einfach auf der Strecke bleibt.
Trotz all dieser mehr oder weniger gravierenden Kritikpunkte konnte ich diesen Actionthriller doch in einer Art und Weise genießen, und zwar hat er mich trotz der Ext.-Lauflänge aufgrund seiner Intensität und Spannung fast ununterbrochen gut mitgenommen. Und so ganz oberflächlich fand ich ihn dann auch nicht. Immerhin klingt in Form der Befehlsverweigerung eine gewisse Kritik am "Weltpolizisten" USA bzw. generell an der Weltöffentlichkeit an, sich zu oft zu sehr aus Dingen rauszuhalten und sich nur um die eigenen Belange zu kümmern.
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Frank_L zu Zabriskie Point
Psychedelisch angehauchter Film, mit dem ich nicht viel anfangen konnte. Der Score war stellenweise ganz nett.
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Lars76 zu Der Feuerteufel
Nach erneuter Sichtung geht's hier einen Zähler rauf. Der hat zwar seine Längen, macht aber auf eine angenehm altmodische Art und Weise mit seinen zahlreichen Pyro-sfx einfach Spaß.
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Lars76 zu Gulag
Der ehemalige US-Athlet Mickey Almon soll aus Moskau für einen amerikanischen Sender von der "Spartakiade" berichten. Ausgerechnet ihn erwählen die Behörden, um der Weltöffentlichkeit an ihm gezielt ein Exempel zu statuieren, das von Auslandsspionage abschrecken soll. Mit einem Strohmann wird er zu einem fingierten Dokumentenschmuggel verleitet und festgenommen. Nachdem er mürbe gemacht ein Geständnis abgelegt hat, wird er nicht wie versprochen in die Heimat abgeschoben, sondern für zehn Jahre in den titelgebenden Gulag geschickt.
Dort herrschen unmenschliche Zustände, und gemeinsam mit einem englischen Mitgefangenen (Malcolm McDowell) plant Almon den schier unmöglich erscheinenden Fluchtversuch aus dem Lager, um sich dann durch Schneelandschaften bis hinter die norwegische Grenze durchzuschlagen.
Das gesamte Konstrukt erinnert mit seinem Hauptprotagonisten und seinem Schicksal an Alan Parkers meisterlichen "Midnight Express" von 1978, erreicht aber nie dessen überragendes Niveau, ist allerdings auch "nur" eine TV-Koproduktion die zumindest so viel Qualitäten aufzuweisen hat, daß sie hierzulande eine Kinoauswertung spendiert bekam.
Die Handlung ist nicht gerade glaubwürdig, aber spannend und kurzweilig inszeniert, angesichts der Thematik mit wenig Härten im Lagersetting. Auf der Flucht wird ein kannibalischer Akt nur angedeutet. Zum Unterhaltungswert trägt auch die klischeehafte Zeichnung der durchweg diabolischen Russen bei, was den Film wenig subtil zu einem Propagandawerk Hollywoods im Kalten Krieg macht.
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Lars76 zu Winchester 73
Zu Recht als Klassiker bezeichneter Western, in dessen Mittelpunkt ein Exemplar des legendären, titelgebenden Gewehrmodels steht und episodenhaft Handlungsstränge verknüpft, indem es durch zahlreiche Hände wandert, deren Besitzern es letztlich nur Unglück bringt. Als zweiter roter Faden zieht sich eine klassische Rachegeschichte durch den Film, der nicht nur mit James Stewart, sondern in Nebenrollen auch mit den jungen Rock Hudson und Tony Curtis prominent besetzt ist.
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Lars76 zu Vorwärts immer!
Wäre super, es gäbe auch einen Button, um von Filmen abzuraten! Bestes Beispiel für Filme, die die Welt nie brauchte, nicht braucht und nie brauchen wird!
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