Kommentare
Ewal zu The Others
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fabian
Krass, ging mir damals ganz anders
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fabian zu Söhne von Norwegen
Nett. Kann man auf jeden Fall sehen. Den Jungen konnte ich verkraften, er könnte ja 14 oder 15 sein und er passt halt ins verpeilte Gesamtbild, da stört es nicht.
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paul zu Flight
ein toller Film mit super Story nur das Ende hätte man sich sparen können (kann mich also Majkel_Kroyst nur anschließen)!
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paul zu Immer Ärger mit 40
Ein schöner Film wenn man sich in Geschichte hineindenken kann. Für alle anderen sicherlich ein total abstrakter Film mit einigen witzigen Augenblicken.
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Ewal zu Söhne von Norwegen
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Ewal
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Majkel_Kroyst zu Donnie Darko
Auch wenn es abgedroschen klingt, aber dies ist ein geradezu verstörender Film, in dem Jake Gyllenhaal einer bravouröse Leistung abliefert, die es einem schwer macht, zwischen dargestellter Figur und Schauspieler zu unterscheiden.
Der Film hat nicht zuletzt durch den Soundtrack einen Hype erfahren, aber er ist auch ohne diesen ein beachtlicher Solitär.
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Majkel_Kroyst zu Beim Sterben ist jeder der Erste
Diesen Film sollte man gesehen haben.
Da ich vor kurzem hier auf filmpaul.de einen Burt-Reynolds-Film gefunden habe, wollte ich mal auf diesen Streifen hinweisen.
Ein atmosphärisch extrem dichter, dramaturgisch genialer und spannender Film, der ein bezeichnendes Schlaglicht auf Reynolds eigentliche Qualitäten wirft. Der Mann ist als Schauspieler verkannt, aber daran ist er selbst schuld und man muss, aufgrund seines Mainstream-Erfolgs kein Mitleid mit ihm haben. Ganz davon abgesehen, dass er inzwischen, nach diversen Plastic-Surgery-OP's wie eine Plastik-Hähnchen-Karikatur seiner selbst aussieht.
Ab und an läuft der Film im Fernsehen und wer ihn nicht kennt, sollte ihn anschauen. Großes 70er-Jahre-Kino. Ein fabelhafter Action-Thriller.
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Majkel_Kroyst zu Der talentierte Mr. Ripley
Ein wirklich guter Film, der die Geschichte in jedem Punkt anspruchsvoll umsetzt. Allerdings möchte ich die Gelegenheit nutzen, auf die unglaublich geniale Vorlage (bzw. die damit zusammenhängenden, durchweg hervorragenden Bücher) von Patricia Highsmith hinzuweisen.
Verglichen mit der Vorlage fällt der Film leider ab. Aber es lohnt sich, ihn anzuschauen.
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Majkel_Kroyst zu Red Lights
Ein guter Film - unterhaltend, mit einer guten Dramaturgie, als auch sehr guten Schauspielern ausgestattet.
Die Story fand ich recht raffiniert, wenn auch nicht in allen Punkten übermäßig originell. Aber nichtsdestotrotz eine runde Sache.
Kann man sich sehr gut angucken, ein Film, der einen ohne brutal einzuschlagen, akkurat mitnimmt.
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Majkel_Kroyst zu Apparition - Dunkle Erscheinung
Von diesem Streifen sollte man die Finger lassen.
Selten bin ich mir so verarscht vorgekommen, wenn es darauf ankommt, dass ein im Trailer gegebenes Versprechen im Film nicht eingelöst wird.
Wobei das wirklich noch nett ausgedrückt ist. Der Trailer verspricht einem geradezu einen ganz anderen Film bzw. erzeugt der Trailer die Vorstellung eines spannenden, ideenreichen Films, der dann beim Anschauen des Streifens die fassungslose Ernüchterung folgt.
Als ich das erste Mal den Trailer sah, meinte ich, einen Film erwarten zu dürfen, der thematisch und qualitativ in einer Liga mit "The Ring" oder "The Grudge" spielt. Man muss diese Streifen nicht mögen, aber man kann ihnen nicht absprechen, eine größere Schar von Horror-Fans begeistert zu haben. (Ganz davon abgesehen, dass sie die Originalversionen und weitere Asien-Horror dem Main-Stream-Markt verfügbar gemacht haben)
Nun ja, weit gefehlt. Der Trailer ist spannender und origineller als der eigentliche Film. Ich kann sogar ohne Probleme soweit gehen, - justiziabel - zu behaupten, dass der Trailer einem schlicht und ergreifend die Hucke volllügt. Der Trailer erregt ganz gezielt die Idee und Assoziation zu einer Geschichte, die das Zeug hat, einen spannenden Film auf die Beine zu stellen. Die Motive des Trailers bzw. der Plot, den man berechtigterweise erwarten muss, kommen dann überraschenderweise gar nicht, aber auch überhaupt gar nicht vor. Der Trailer ist schlicht und ergreifend ein chronologisch verfälschender Zusammenschnitt von Filmszenen, die zu allem Überfluss dann noch mit im Film nicht vorkommenden Zitaten aufgepeppt werden. So wird eine ganz falsche Story-Line suggeriert, nach der man bereits nach kurzer Zeit des Anschauens im Film sucht. Schnell hatte ich das Gefühl, einer großen Verlade auf den Leim gegangen zu sein. - Und ich lag richtig.
Zurück bleibt das Gefühl, dass der Verleih erkannt hat, was für eine langweilige Angelegenheit dieser verunglückte Möchtegern-Horror ist und deshalb einem fähigen Regisseur den Auftrag erteilt hat, einen Trailer zu faken. Der Mann, der das erledigt hat, versteht sein Metier und hätte lieber den eigentlichen Film besorgen sollen.
Besonders traurig ist dabei, dass die Story (bzw. die Story des Trailers), auch wenn sie nicht umwerfend originell ist, so denn doch sich in den Händen eines halbwegs kreativen Drehbuchschreibers selbst schreiben würde.
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Majkel_Kroyst zu Sucker Punch
Der Film gefiel mir besser, als ich es erwartet hätte, aber so richtig verfing die Story bei mir letztlich nicht bzw. ist sie doch ziemlich dürftig. Es bleibt aber trotzdem großes und vor allem bildgewaltiges Action-Kino, da beißt die Maus keinen Faden ab. Den sexistischen, waffenstarrenden Manga-Nymphen-Look des Films kann man natürlich leicht bekritteln, aber ansonsten ist die PC-Game-Ästhetik schon ein ziemliches CGI-Fest.
Wie gesagt, nicht sonderlich tiefschürfend, sexistisch und gewaltverherrlichend - aber nicht so stumpf und klotzig wie "Transformers" und vor allem sehr unterhaltend.
Kurzum: Die Geister mögen sich an dem Film scheiden, aber es geht gehörig die Post ab, es gibt viel zu gucken - in jeder Hinsicht - und wenn man keine zu hohen moralischen und kleinlich-intellektuellen Maßstäbe anlegt, sollte man sich das Ganze anschauen.
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lordvalek zu Sucker Punch
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Hoschi zu Sucker Punch
Wat...den haben wir doch zusammen jesehen Fabi...bin jetzt nen bisschen überrascht, da ick nicht mehr aufm Schirm hatte, dass du so begeistert warst.
Ich für mein Teil hatte mich tierisch auf das eigene Baby von Zack Snyder jefreut, da ick Fan seiner Inszenierungen und Bilder bin. Leider musste ick enttäuscht das Kino verlassen, da ich selten einen Film gesehen habe, der sich so strikt einem Handlungsmuster unterliegt, welches ziemlich schnell ersichtlich war. Ich gehe ja selten...bzw. war ich bis dahin noch nie während einer Vorstellung eine rauchen. Doch hier wusste ich genau, an welcher Stelle ich mir die nächsten 5-10 Minuten schenken kann. Story, genauer gesagt, die Umsetzung der Story fand ick demnach überhaupt nicht gelungen...die Bilder haben glücklicherweise für einiges entschädigt, daher gibts noch ne ganz annehmbare Wertung.
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fabian zu Sucker Punch
Ganz großes Actionkino. Was will man mehr, spektakuläre Bilder, heiße Frauen, ein Soundtrack der einen wegballert, Action ohne Ende.
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fabian zu Jarhead - Willkommen im Dreck
Kann mich nicht mehr an Einzelheiten erinnern, hat mir aber gut gefallen und Gyllenhaal ist große Klasse.
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Frank_L zu Geister der Vergangenheit
ein film mit vielen Längen ... im übrigen schließ ich mich meinem vorredner an. wobei ich das mit den Schreckmomenten nicht ganz nachvollziehen kann. muss man definitiv nicht gesehen haben.
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paul zu Pain & Gain
@Fabian den Film meinte ich gestern!
fabian
Jupp, i know. Guter DVD Film :-) Wäre aber natürlich dabei.
paul
Kinostart ist diesen Donnerstag! Also nächste Woche Montag schon mal reservieren für alle die mitkommen wollen!
fabian
Oder Donnerstag spät?
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Majkel_Kroyst zu The Hike - Ausflug ins Grauen
Ziemlicher Müll, ausgesprochen schlecht synchronisiert. Hat das Zeug, einen peinlich zu Tode zu langweilen. Halbblöd, banal, unspannend, teilweise lächerlich, mies umgesetzt.
Nur gucken, wenn man sich selbst bestrafen will, aber nicht so schlimm, dass man "The Innkeepers" anschauen müsste.
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Majkel_Kroyst zu When the Lights Went Out
Mir gefiel der Film wirklich gut, auch weil er recht differenziert geraten ist für einen recht alten und gängigen Plot - gerade wenn man ihn mit ähnlichen Filmen vergleicht. Ein ziemlicher Old-School-Grusel-Horror.
Nachdem ich die recht vernichtende Kritik von 'Sabrina' gelesen hatte, wunderte ich mich schon ein wenig, ob wir den selben Film meinen - und ja, das tun wir. Ich nehme das vor allem als Hinweis auf meinen zuweilen recht eigenen Geschmack.
Aber ich fand sowohl die Dramaturgie, als auch die Effekte, Schauspieler usw. echt gut.
Der Film ist eben etwas für Leute, die auf gediegenen, gut erzählten Grusel-Horror klassischer Machart stehen.
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Majkel_Kroyst zu Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der ...
Ja, Herr Gott, ich gebe es zu: ich habe alle Twilight-Teile gesehen. Aber es war immer eine Frau dabei und ich bin nur durch meine Ex-Freundin dazu gekommen. Soviel muss ich vorab sagen. (Außerdem spielen Vampire und Werwölfe mit - also ein kleines bisschen Horror ist schon dabei...) Ich denke, dass mir das das Recht gibt, hier mal ausführlich vom Leder zu ziehen.
Wie schon bei Harry Potter wollten es sich die Produzenten auch bei diesem Streifen nicht nehmen lassen, soviel Geld wie möglich aus dem letzten Teil der Serie zu pressen. (Wenn man sieht, wozu das beim Hobbit führt, bekommt man Angst davor, was als nächstes kommt.)
Tatsächlich tritt die Vampir-Serie gewissermaßen gegen den Zauberlehrlig an, jedenfalls ist sie bereits als "Jugendbuch" mit entsprechenden Preisen ausgezeichnet worden. Erstaunlich - welcher Film, in dem glitzernde Vampire Sterbliche vögeln und die Föten ihre Mutter fressen, kann sich schon darauf berufen, auf einem Jugendbuch zu basieren? Was soll man sagen: thematisch ein Fest für jeden Küchen-Psychoanalytiker.
Der Harry-Potter-Reihe halte ich es zugute, dass sie durch eine recht komplexe und originelle Fantasy-Welt mit vielen und recht differenzierten Charakteren grundiert ist. (Ganz davon abgesehen, dass eine geradezu spektakuläre Schauspielerriege während der Serie aufgefahren wurde.) Der hier behandelten Vampir-Serie kann man diesen Vorwurf nicht machen. Die Charaktere sind alle doch eher dürftig und stereotyp flach, während Story und Hintergrunduniversum schlicht bis grotesk wirken. Die logischen Brüche sind schon beachtlich.
Ich rede hier über die Filme und habe (natürlich) die Bücher nicht gelesen und so Gott will und ich nicht mit den Schinken in Guantanamo Bay eingeschlossen werde, passiert das auch nicht.
M.E. hat die Serie nach dem ersten Teil kontinuierlich abgebaut. Die Originalität der Ideen hatte sich dann verschlissen und wurde in den nächsten Teilen durch Rethematisierung immer wieder aufgewärmt. Dementsprechend nahm die Spannung und Unterhaltsamkeit für mich auch von Teil zu Teil ab. Das ist natürlich vor allem unter dem Aspekt schwach, dass man eigentlich dem Ende, auf eine Finale furioso hoffen, entgegen fiebern sollte. Aber wenn "Isabella 'Bella' Swan" (ich schmeiß mich weg, was für ein geiler Name! Der Gegenspieler hätte "Bugle 'Buglie' Pigg" heißen soll.) und Edward Cullen sich fünf Filme lang anschmachten, mit einem mimischen Repertoire von traurig bis verbittert-traurig, dann ist mal irgendwann gut. Außerdem sieht es albern aus, wenn die Vampire mit High-Speed durch die Wälder laufen. (Warum fahren die überhaupt (wie die gesengten Säue) Auto? Fährt Spiderman Auto?) Und die Gegenspieler, die Volturi, sind letztlich auch nur blasse Kasperköpfe - von den Indiandern (die Werwolf-Fraktion) mal ganz abgesehen. Die sind letztlich nicht mehr, als mythisch-romantische Staffage, die sich regelmäßig die Klamotten vom Leib reißen darf, damit die Zuschauerinnen zu ihrem Recht kommen. (BTW: Wer die Filme gesehen hat, weiß: Vampire sind eiskalt und Werwölfe (immer, auch als Mensch) kuschelig warm. Schön blöd, wer da den Vampir wählt - außerdem: Wer ist sympathisch-cooler, Graf Dracula oder Wolverine?)
Gewisse Aspekte der Story sind wirklich schräg, so weiß ich nicht, was ich davon halten soll, dass der Werwolf, der eigentlich auf Bella steht, schließlich auf ihre Tochter "geprägt" wird und am Ende des Films sie quasi als "Pädophilen-Trostpreis" bekommt (was abgemildert wird durch den Umstand, dass sie, als Mensch-Vampir, sich extrem schnell entwickelt. Nun gut...)
Was soll man auch von einem Film (bzw. Buch) erwarten, der verschiedene mythische und kulturgeschichtliche Motive und Symbole, ungeachtet ihrer jeweiligen logischen Geschlossenheit zusammendreht, dass es kracht und splittert, um daraus eine Teenager-Romanze zu zimmern, welche quasi-freudianische Fantasien und die eine große Sehnsucht bedient.
Ich denke, dass diese Reihe in einer Linie steht mit "Shades of Grey" und auf andere, aber ähnliche Weise die Suche nach Stabilität und Sicherheit in einer enttradtionialisierten Welt in einem sexualisierten Kontext symbolisch befriedigt. In diesem Fall ist es das Scheidungskind Isabella, die ihr ewiges Glück (sic!) mit Eddie Cullen findet; radikaler, als das in anderen Geschichten überhaupt möglich ist. (Bei Shades-of-Grey wird die Unsicherheit moderner Zweisamkeit durch das SM-Setting restabilisiert.)
Kurzum: Solche Sehnsüchte sind legitim und wer sie durch Film und Buch befriedigt findet, dem ist das zu gönnen. Leider wird diese Aufgabe jedoch ohne nennenswertes Niveau erledigt und darüberhinaus ist eigentlich nur der erste Teil der Filme spannend. Ganz davon abgesehen, dass man das letzte Buch (Biss zum Ende der Nacht) nun wirklich nicht in zwei Filme hätte aufteilen müssen - das gibt die Story überhaupt nicht her.
(Äh, habe ich hier gerade einen ellenlangen Kommentar zu "Breakting Dawn 2" geschrieben?)
cothoga
Und wie kommt es dann bitte, dass du diesem Film dennoch 6 Punkte gibst? Das sind ja nur 4 Punkte weg von Oscar-verdächtig???
Majkel_Kroyst
@cothoga:
Vielen Dank für den Hinweis, wir gehen mit der Skala offenbar unterschiedlich um. (Deshalb halte ich schriftliche Kommentare auch für hilfreich, wenngleich sie nicht so ausufernd sein müssen wir der obige.)
4 Punkte weg vom Oscar ist allerdings eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass man hier keine 0 Punkte geben kann (und ich Nachkommastellen wenig sinnvoll finde) und der Film somit 5(,9) Punkte von "der letzte Dreck" weg ist.
Davon mal ganz abgesehen: Ich stehe den quantitativen Methoden der Bewertung bzw. der Beschreibung generell eher skeptisch gegenüber, da sie stark reduktionistisch sind, besonders bei eindimensionalen Skalen und - obwohl sie Exaktheit suggerieren - erläuterungsbedürftig bzw. interpretationsbedürftig sind. Es gibt eben kein intuitiv zugängliches, gemeinsam geteiltes Verständnis von solchen Skalen; das sieht man ja daran, wie unterschiedlich wir beide diese Skalen auslegen.
Ich hätte dem Streifen vielleicht auch 5 Punkte geben können, aber dann wäre er für mich auf der "Egal-Schiene" und da ich mich dem Streifen so ausführlich gewidmet habe hier und in ihm eine gewisse Relevanz bezüglich moderner Themen erkenne, auch wenn er selber vielleicht eher eskapistischer Natur ist, dachte ich mir, dass ich mir die 6 Punkte erlauben kann.
Zumal er doch recht unterhaltsam ist - vor allem als Abschluss der vorangegangenen Teile.
(Bevor es jemand anderes sagt: Schön, dass wir drüber geredet haben.)
paul
Hiho Ihrs,
es ist tatsächlich schwer ein allgemeingültiges Bewertungssystem zu erstellen. Es gab schon die Idee einen Film zu Empfehlen, nicht zu empfehlen oder davon abzuraten. Das hätte es sehr eindeutig gemacht. Nur ist die Frage ob das ausreicht. Eventuell habt ihr ja noch gute Ideen? Man könnte z. B. Überlegen ob man die Bewertungszahlen mit diesen Infos versieht und alles ab 8 ist empfohlen, alles unter 5 ist "abraten".
Habt ihr Ideen?
Majkel_Kroyst
@paul:
Ich hab mir auch ein paar Gedanken gemacht und mir ist auch nichts besseres eingefallen, als die von Dir erwähnte Dreiteilung bzw. finde ich die Idee gut, wenn man diese Orientierungshilfe verallgemeinernd ausgibt.
Ich habe mir jedenfalls erstmal vorgenommen, in Zukunft jeden Kommentar entweder knapp zu halten bzw. mit einer knappen Kurzbeurteilung im Sinne "angucken!"/"egal"/"bloß nicht!" zu beginnen.
fabian
Also
A) sehr cooler Kommentar, danke, habe gut gefeiert
B) Das mit der Wertung ist in der Tat sehr schwierig, merke selbst das ich dazu verfalle (wie bei imdb) hauptsächlich zwischen 5,9 und 7,4 zu werten, glaube auch das ein solches System wegen genannten Gründen schwer funktioniert, ein Film ist halt mehr als eine Nummer. Aber für die Einordnung auch nicht zu verachten. Deswegen
C) Finde ich das allerwichtigste und aktuell hier auch gut praktizierte Vorgehen Kommentare zu schreiben um so spezifische Aspekte herausstellen zu können. Die Nummer ist halt nur eine einfache Orientierung.
Majkel_Kroyst
Ganz richtig, eine perfekte Lösung gibt es sowieso nicht.
Ganz davon abgesehen, finde ich die Bewertungen und Kommentare hier äußerst interessant und hilfreich. Läuft doch gut. So falsch kann es also nicht sein. Weiter so. Und danke auch!
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