Kommentare
Lars76 zu Hunting Season
Mischung aus Backwood, Drama und Thriller. Kann man einen Blick in der Videothek riskieren. Hier als Hunting Season im Verleih.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Mr. Brooks - Der Mörder in Dir
Wie so oft, irgendwann mal gesehen und gut in Erinnerung behalten.
Lars76
Nach erneuter Sichtung kann ich sagen, daß mich meine Erinnerung nicht getäuscht hatte.
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Hendrik zu Die Unschlagbaren
Bemerkenswert schlackenarmer, dunkler Thriller.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Die Sopranos
Natürlich variiert das Niveau der einzelnen Staffeln, aber insgesamt bleibt einfach eine fast perfekte Serie.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Ich - Einfach unverbesserlich 2
Toller Mumpitz, der durchgehend Spaß macht!
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Majkel_Kroyst zu Small Apartments
Eine groteske Komödie, würde ich sagen, die unterhaltsam anzuschauen ist, mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Irgendwie immer knapp davor, zu entgleisen, schlingert der Film zwischen Absurdität, Tragikkomödie und der Simulation derselbigen, ohne den Mainstream wirklich zu verprellen.
Irgendwas fehlt, das den Film groß machen würde.
Ein Pfund, mit dem der Film wuchert, ist die beachtliche Darstellerriege, wobei mich besonders Billy Crystal und Dolph Lundgren beeindruckt haben. James Caan ist gut, war aber schon größer und Amanda Plummer, Peter Stormare und Johnny Knoxville chargieren ein wenig zu sehr. Insgesamt aber ansehbare Vorstellungen. Eine Klasse für sich ist Matt Lucas, was immer das auch bedeuten mag. Man könnte sagen, dass sein Aussehen sein Kapital ist. Jedoch anders als bei Brad Pitt.
Erst im Nachhinein erfuhr ich, dass der Regisseur Jonas Åkerlund ist, der auch für "Spun" verantwortlich zeichnete. Das hat mich nicht wirklich überrascht, weil ich beim Anschauen von selbst eine Verbindung hergestellt hatte. Die Protagonisten beider Filme ähneln sich, nicht zuletzt hausen beide in heruntergekommenen Apartment-häuser, Tür an Tür mit Nachbarn, die irgendwie in die Story einbezogen werden. Die Bildsprache bei Small A. ist ein ein wenig glatter und nicht so schwitzig überdreht verzweifelt wie bei Spun. Trotzdem ist eine atmosphärische Nähe vorhanden und beide Filme liefern etwas, das ich als das Bild eines dystopischen Milieus beschreiben würde, indem sich sämtliche Hoffnungen, Zuverlässigkeiten und Beziehungen erledigt haben. Das Leben ist ein vergessen-verzweifelter Drift, den höchstens billige Sehnsüchte erträglich machen. Allerdings unterscheidet sich hier Small A. wieder von Spun, weil er in gewisser Hinsicht doch recht versöhnlich endet, auch wenn Opfer gebracht werden.
Schräges Ding, sollte man sich anschauen, wenn man ein wenig Muße mitbringt und bereits ausreichend chillig ist.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Hendrik zu The World's End
Also ich fand ihn völlig okay.
Eine deftigere Splatterkomödie habe ich nicht erwartet und auch nicht vermisst. Mir schien der gruppeninterne Konflikt, der ja auch ein Abgleich der Lebensbilanzen war, viel ergiebiger und auch humorträchtiger. Die finale Diskussion zwischen den "Helden" und den "Invasoren" war zu lang und auch inhaltlich zu behäbig. Das verschenkte Potiental sehe ich auch, nur eben an anderer Stelle.Trotzdem ein guter und unterhaltsamer Film.
Man muß einfach dem Impuls widerstehen ihn zu "Hot Fuzz" ins Verhältnis zu setzen. Die Latte hängt einfach zu hoch.
Lars76
Da die Macher ihn aber selbst als Abschluss einer Trilogie sehen, kommt man nicht am Vergleich vorbei, und so gesehen ist es ein enttäuschender Abschluss.
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu The World's End
Ich kann meinen Vorrezensenten insofern zustimmen, dass die Grundidee fabelhaft ist und der Film sehr gut unterhält. Aber auch ich seh hier bei der Darstellung der Außerirdischen ein großes verschenktes Splatter-Potential. Schade - gefühlt hätte hier eine "extremere" Umsetzung den Film zu einem Genre-Klassiker werden lassen können. Aber das mag ein sehr subjektiver Gedanke sein.
Da ich ohne Erwartungen in den Film gegangen bin (und ja oh Schande "Hot Fuzz" bisher noch nicht gesehen hab - auch wenn er auf meiner Festplatte liegt), konnte ich streckenweise gut lachen.
fabian
Deine Einschätzung zum Genre - Klassiker teile ich auf jeden Fall auch.
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu The World's End
Tja, ich würde gerne besser bewerten, aber dafür ist meine Enttäuschung leider zu groß. Gewollt witzige Situationen gibt es zwar am laufenden Band, nur treffen sie diesmal anscheinend nicht meinen Humor. Die Grundidee ist super, aber ich hätte mir eine andere Umsetzung gewünscht: Außerirdische in Menschengestalt anstatt außerirdische Roboter ( die eigentlich keine Roboter sind?! ), die wie Barbiepuppen auseinanderzunehmen sind. Leider wird hier das Potential für eine deftige Splatterkomödie verschenkt.
Eingeschränkte Empfehlung für Videothekenausleihe, Kinogeld lieber sparen und anders investieren.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu All Beauty Must Die
Gosling im der üblichen nichts - sprechen Rolle, grundsätzlich nett, hier aber noch nicht mit der herausragenden Mimik wie in späteren Rollen. Story war zwar irgendwie interessant, ging aber ab mir vorbei. Mittelmaß.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu The World's End
Kommt leider nicht an Hot Fuzz heran (was zugegeben auch äußerst schwer ist), gelacht habe ich trotzdem gut. Pegg und Frost sind wie immer ne super Combo. Eine etwas besere Quatschen / Witz Quote und er wäre super, so nur sehr gut.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Tricks
Ein weiterer Film, der die Diskussion "hat Nicolas Cage auch gute Filme gemacht?" ad absurdum führt. Interessante Handlung und Nicolas Cage spielt den Neurosen-behafteten Gauner sehr gut. Bilder, Optik und Kameraeinstellungen machen den Film darüber hinaus sehenswert.
Hendrik
Ich denke der Fall "Cage" ist ähnlich gelagert wie der Fall "Cruise". Gebt ihnen gute Regisseure und etwas Vernünftiges zu tun und sie zeigen was sie können. Sonst wird auf Autopilot geschaltet und vor allem sich selbst gespielt. Obwohl ich mir in letzterem Fall sogar lieber Cruise ansehe. Cages exzessive Hampeleien haben schon etwas Selbstverbrennendes.
Frank_L
Hat Tom Cruise eigentlich nen guten Film gemacht? ;-)
Hendrik
Magnolia,Collateral, ...
Frank_L
ich erinner mich noch gut an einen Gastauftritt bei South Park ...
PS: ;) ist von mir alles nicht so ernst gemeint - bin bei Cruise einfach nicht objektiv ;)
- 4
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Heroes of War - Assembly
Chinesischer Kriegsfilm, der in den Jahren des Bürger- und Koreakriegs 1948 - 1951 und danach spielt. Inszenierung und Mischung aus guten CGI- und handmade sfx sind top, vor allem die erste Hälfte bietet dem Konsumenten ein fettes Actionfeuerwerk. Danach ruhiger, das Erbe der ( gefallenen ) Helden beleuchtend. Zwar werden Grausamkeiten des Krieges gezeigt, ohne zu glorifizieren, aber es bleibt letztlich doch ein Kriegs- und kein Antikriegsfilm. Zu viel Pathos und einen Hauch Parteipropaganda bietet vor allem die zweite Hälfte.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen
Die Neuinterpretation von Herzog hat mir sehr gut gefallen, trotzdem sie nicht an das Original und Keitels unvergessene Performance heranreicht. Aber das after-Katrina-New-Orleans-Setting ist stimmig, dazu gibt es den passenden jazzigen Soundtrack und das Cage-typische overacting passt hier zur Abwechslung mal. Spätestens als [Spoiler]er nach der Schiesserei die Seele breakdancen sieht ( "schieß nochmal auf ihn, seine Seele tanzt noch" ), hatte der Film mich. [Spoiler]Und das unglaublich überzogene happy end, das so gar nicht zu der Geschichte passt, war dann noch eine positive Überraschung zum Ende.
Hendrik
Eine "Seele" die "breakdanct"? Klingt sehr gut!
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Mr. Morgans letzte Liebe
Der Amerikaner Mr. Morgan bleibt alleine in Paris zurück nachdem seine französische Frau gestorben ist, lebt jahrelange sozial isoliert, bis er die viel jüngere Tanzlehrerin Pauline kennenlernt und durch diese Zufallsbekannschaft noch einmal zurück ins Leben findet. Sehr anrührender Film, ohne dabei je kitschig zu werden. Paris gibt die perfekte Kulisse und Lebensgefühl, Michael Caine spielt sehr charmant und die Pauline-Schauspielerin Clémence Poésy ist einfach zauberhaft. Auch der kurze Auftritt von Gillian "Scully" Anderson als Morgan's Tochter bleibt im Gedächtnis.
Lars76
Bei Zweitsichtung einen Zähler runter, bleibt's dennoch bei einer Empfehlung!
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu The Following
Hat sich hier schon mal jemand rangetraut? Tagt die was?
Lars76
Ist bisher völlig an mir vorbei gegangen.
lordvalek
Melde dich an, um den Kommentar zu lesen
- 2
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Donnie Brasco
Zu lange her für'ne Punktbewertung, ist aber definitiv ein Knaller!
Lars76
Gerade die TV-Ausstrahlung gesehen und ja, ich hatte es richtig in Erinnerung.
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Lone Star
Schon zu lange her für Details, aber sehenswert in Erinnerung geblieben.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Elysium
An District 9 reicht er tatsächlich nicht ganz ran, aber ich bin auch nur mit der Erwartung eines SciFi-Action-Bretts rein, und die wurde voll erfüllt. Den eventuell fehlenden Tiefgang habe ich zu keiner Zeit vermisst. Gesellschaftskritik war auch nicht das grundlegende Motiv, sondern eigentlich eine sehr persönliche Geschichte. Die Motive des (Anti)"Helden" waren bis zuletzt persönlich motiviert, auch, wenn er sie zum Ende hin auf andere Personen ausdehnt.
[Spoiler]Und Filme ohne happy end sind mir generell sympathisch.
Lars76
Edit:
Ich fand die deutsche Synchro bei einigen Figuren, vor allem bei Jodie Foster und dem Mädel absolut misslungen, aber das nur am Rande.
- 1
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Majkel_Kroyst zu Troll Hunter
Ein recht sehenswerter Found-Footage-Horror; nichts was man gesehen haben muss, aber innerhalb des Found-Footage nicht der schlechteste Streifen. Außerdem sehen die Trolle gut aus.
Das Found-Footage-Stilmittel, um es freundlich zu sagen, ist ja nicht mehr ganz neu und es stellen sich doch paar Ermüdungseffekte ein. Die Anzahl der Gespenster-in-der-Klapsmühle-Mockumentarys ist Legion und bietet einiges an Langeweile. Auch die Irgendwas-Schlimmes-im-Wald-Filme besitzen eine ansehnliche Klassenstärke. Trollhunter zählt eher zu letzterer Kategorie und zählt qualitativ m.E. zu den besseren, wenngleich er Schwächen hat. Das liegt wohl daran, dass die Dramaturgie ein wenig dürftig ist bzw. sich irgendwie doch sehr am typischen Found-Footage-Erzählbogen entlang hangelt. Die rechte Spannung bleibt aus; man kann zwar gut dran bleiben, aber es fehlt was.
Gut gefallen haben mir die troll-spezifischen Effekte, nicht zuletzt, weil eine gewisse Bandbreite an unterschiedlichen Trollen präsentiert wird und sie - keine Selbstverständlichkeit bei F-F - recht detailliert gezeigt werden. Die Charaktere sind OK, allerdings fand ich den eigentlichen "Trollhunter" nicht wirklich überzeugend.
[Spoiler]Ein paar Brüche haben mir missfallen, z.B. wird ziemlich am Anfang der Wagen der Protagonisten von einem Troll zerlegt. Der im Wald geparkte Golf 1 liegt bei der Rückkehr völlig demoliert und vollgeschleimt auf der Seite. Das nimmt die (Hochschulstudenten-)Film-Crew für meinen Geschmack einen Tick zu gelassen hin. Wenn ich mein Auto so im Wald wiederfinden würde, würde mir das nicht nur die Stimmung für einige Tage verhageln, sondern zusätzlich die Sinnfrage für mein Tun aufwerfen. Renne ich im Dunkeln hinter einer Macht her, die ein Auto wie eine Cola-Dose zerquetschen kann und zudem die Reifen frisst? Gewiss nicht.
Aber ich gehe ja auch nicht mit einer Kerze bewaffnet auf den Dachboden oder in den Keller, um zu schauen, was hinter irgendwelchen grauenhaften Geräuschen steckt.
Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich noch von keinem Monster gefressen wurde.
In den Schatten gestellt wird dieser Fall von Nonchalance der Filmenden allerdings noch von der Lässigkeit, mit der sie den Tod ihres Kameramanns verarbeiten. Nachdem dieser - offenbar ein Freund - in einem alten Bergwerkstollen von einer Horde Trolle gefressen wurden ist, wird kurz lamentiert und dann ein neuer Kameramann bzw. -frau engagiert.
Zumindest eine Postkarte für die Familie hätte doch drin sein müssen.
Ich glaube, dass mir der Film letztlich recht gut gefallen hat, weil ich wenig erwartet habe. Ich ging davon aus, dass die Trolle nur schemenhaft und verwackelt gezeigt werden würden und dass die Qualität insgesamt amateurhafter wäre.
Lustiges Schmankerl am Ende, wenn auch kein riesiger Brüller: Nachdem der größte Teil des Abspanns zu norwegischem Metal (Kvelertak oder so) gelaufen ist, erklingt Griegs "In der Halle des Bergkönigs" und der Abspann wird beschlossen mit dem Hinweis, dass während des Films kein Trolle zu Schaden kam. Haha, witzig. Aber mir hat's gefallen.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0