Kommentare

Cover: Ladykillers (1955)

Lars76 zu Ladykillers

Ich komme mir gerade wie ein cineastischer Banause vor, aber ich kann diesem "Klassiker der schwarzen Komödie" kaum etwas abgewinnen. Eine wirklich lustige Szene gibt es zu Beginn, ansonsten ist alles sehr bieder und spießig. Der slapstick ist so dröge, da ist jede Dick & Doof-Episode weitaus spaßiger. Kann man sich aus filmhistorischem Interesse sicher mal angucken. Ihn nicht gesehen zu haben ist aber auch kein Verlust.

5.0
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Cover: Dschungel der Kannibalen (1980)

Lars76 zu Dschungel der Kannibalen

Typischer Kannibalen-Exploiter vor exotischer Kulisse, der neben einer dünnen Story nackte Brüste, Splatter, Gore und unsäglichen Tiersnuff bietet. Der Score ist teilweise recht gechillt. Für Freunde des Genres goutierbar.

7.0
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Cover: Running Man (1987)

Lars76 zu Running Man

Als "Verfilmung" von Richard Bachman aka Stephen Kings "Menschenjagd" taugt der natürlich gar nichts, eigentlich ist es eine Frechheit, den Roman als Vorlage anzugeben. Aber gerade, weil der Film so weit vom Buch entfernt ist, fällt es leicht, ihn eigenständig zu beurteilen. Und was dabei rumkommt, ist zwar nicht Arnie's best, aber allemal ein spaßiger 80er-Actioner.

7.0
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Cover: X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014)

fabian zu X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

Das unblutige - keine Guten sterben - Kampf - Problem haben ja nahezu alle Comic Verfilmungen, deswegen kann ich da einigermaßen drüber weg sehen wenn ich mich drauf einstelle (würde mich aber über Abwechslung freuen). Die Idee des Films hat mir gut gefallen, ebenso die Umsetzung. Erfindet das Rad nicht neu, aber unterhält durchaus. [Spoiler]Nette Mini - Neben - Story - Infos. Und die Idee des "Reset" der bisherigen X-men und Wolverine Teile ist, wenn nicht ausschließlich absatzorientiert motiviert, interessant und spannend.

6.9
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Cover: Paper Man - Zeit erwachsen zu werden (2009)

fabian zu Paper Man - Zeit erwachsen zu werden

Für eine genaue Bewertung kann ich mich nicht mehr gut genug erinnern, hat mir aber gut gefallen und mich berührt.

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Cover: Brennende Rache (1981)

Lars76 zu Brennende Rache

Brennende Rache ist ein klassischer Camp-Slasher mit Backwood-Elementen. Dem Genrefreund werden hier alle nötigen Zutaten geboten: süße Mädels, unsympathische Idioten, ein nach Rache dürstender Killer, der mit derben Kills einen ordentlichen bodycount verursacht, alles in Handarbeit schön in Szene gesetzt vom Altmeister Tom Savini mit seinen Splatter-sfx.

8.0
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Cover: An American Crime (2007)

Lars76 zu An American Crime

"An American Crime" ist zwar keine Ketchum-Verfilmung, orientiert sich aber genau wie Ketchum's Roman "The Girl Next Door" an einem authentischen Kriminalfall der 60er Jahre. Im Vergleich zu der Romanadaption "Evil", ist dieser Film weniger drastisch in der Darstellung, aber aufgrund der emotionalen Intensität dennoch nicht weniger verstörend.

8.0
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Cover: Das magische Haus (2013)

Frank_L zu Das magische Haus

Prädikat: zu glatt! Story nicht innovativ und keine der Figuren sticht hervor. Irgendwie alles nur ok. Und das ganze "Buhei" um Schweighöfer als Synchronsprecher versteh ich im Nachhinein noch weniger ...
Die Animationen sind gut und auf 3D ausgelegt ... ich hab jedoch nur 2D gesehen ... vielleicht fiele die 3D Fassung in der Bewertung etwas besser aus.

6.2
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Cover: My Blueberry Nights (2007)

Frank_L zu My Blueberry Nights

Erste Hollywood Produktion von Wong Kar Wai nach seinen HongKong-Klassikern. Und schwups war auch der Zauber der asiatischen Vorgänger verschwunden.
Plot: Jude Law hat ein Cafe und lernt dort Norah Jones kennen, die gerade eine Trennung hinter sich hat. Die beiden kommen sich näher, aber die Norah fährt erstmal in die Welt hinaus, um ihre Trennung zu verarbeiten. Beide bleiben aber in Kontakt ...
In MBN wird einem alles auf dem Präsentierteller dargeboten ... fast alles mit Worten erklärt. Ich denke das ist der wesentliche Unterschied zur Machart von In the mood for love und co., die von ihrer subtilen Darstellung leben. So bleibt bei mir hier lediglich die Handlung hängen, aber kein bleibender Eindruck einer zwischenmenschlichen Beziehungen.

6.9

Hendrik

Ja, stimmt. Hab ich damals auch empfunden. Alles war plötzlich irgendwie fade, seltsam reizlos. Obwohl sich diese Entwicklung auch schon in "2046" angekündigt hat. Schon der war deutlich uninteressanter, unnötig eindeutiger als "Mood". Technisch perfekt und immer noch sehr gut, aber der Reiz von "Mood" lag eben auch in den unperfekten, spröden Momenten. "Blueberry" ist dann nur noch ein okayer Liebesfilm in dem Wong Kar Wais Genialität nur noch in Spurenelementen vorhanden ist. Obwohl ich einräume das mein Urteil von 2008 stammt.

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Cover: Das Ding aus einer anderen Welt (1982)

Frank_L zu Das Ding aus einer anderen Welt

Unterm Strich ein rundum gelungener Film - ich fand die Handlung stellenweise etwas unrund / unverständlich. Aber vielleicht sollte man hier einfach nicht zu sehr auf die Einzelheiten achten. Und in der Tat stechen die special effects sehr positiv hervor. Wahnsinn was damals ohne Rechner möglich war - das nenn ich Kunst. Also klare Empfehlung für Monster-Horror-Fans.

8.0
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Cover: X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014)

Woodegger zu X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

Gut gemachte Verschmelzung zweier X-Men Generationen, wobei der Focus eindeutig auf die jüngere Generation gesetzt wurde und Wolverine den Vermittler spielen darf.

Brain Singer hat mit seinem Staraufgebot dafür gesorgt das es kein Totalausfall wurde und wirklich ein paar nette Ideen eingebracht, die letztendlich aber doch nur wieder nach Comicverfilmungsschema-F ablaufen, nämlich öde Roboterkämpfe und der Gewissheit das die "Guten" eh siegen werden...gähhhhhhhnn!

Ein Watchmen wird es wohl so schnell nicht mehr geben und so muss man sich halt mit dem zufrieden geben was einem gerade angeboten wird und da ist X-Men noch eine Wohltat.

3D ist auch hier bis auf eine (wirklich tolle) Szene völlig unnötig und ich werde in Zukunft auch wieder auf 2D im Kino setzen.

X-Men 2 bleibt für mich bis jetzt der beste X-Men!

6.5
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Cover: Edge of Tomorrow - Live. Die. Repeat (2014)

Woodegger zu Edge of Tomorrow - Live. Die. Repeat

Also ich kann schonmal "Pathosentwarnung" geben, gottseidank! Der Film ist die actiongeladene Variation von "Und täglich grüßt das Murmeltier", macht jede menge Spaß und lässt die Synapsen auf Nulllinie laufen.

Was mich bei diesen ganzen Megablockbustern stört ist diese Familienfreundlichkeit (trotz Kriegszenario an der Normandie!!!), so hat man zwar ein nettes Effektfeuerwerk im Kino, aber das wars dann auch, keine blutenden Soldaten, keine schreienden Kameraden auf dem Schlachtfeld, denn auch 12-jährige sollen ja schließlich die Freude am Krieg nicht verlieren! Ich halte diese Entwicklung für sehr gefährlich...und so fehlt die nötige Dramaturgie um den Film unvergessen zu machen. Starship Troopers hat sich damals mehr getraut um vielleicht mal einen Vergleich zu bringen.

3D ist absolut nicht notwendig, wenn auch nicht störend. Is vielleicht das einzige was den hohen Preis neben gackerndern, raschelnden Vollidioten zu sitzen noch rechtfertigen könnte.

Trotzdem eine Empfehlung, obwohl Tom Cruise mitspielt!

7.0
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Cover: Operation: Broken Arrow (1996)

Hendrik zu Operation: Broken Arrow

Nachdem die Arbeit an Woo´s Hollywood-Debut "Hard Target" für ihn zu einer extrem frustrierenden Erfahrung (fünfmaliges Umschneiden, quengelnde und pöbelnde Studiobosse, borniertes Test-Screening-Publikum, schmales Budget, intriganter, egozentrischer Hauptdarsteller, etc.) geriet, und er sich trotzdem noch vorwerfen lassen mußte, er hätte eigentlich einen "Honkong-Film" gedreht, wollte er seinen amerikanischen Kritikern unbedingt beweisen, dass er auch einen konventionellen Reißbrett-Actioner drehen könne. "Broken Arrow" ist dann auch genau das geworden: Ein mit Stereotypen und Standardsituationen vollgestellter Fim, der, solange er läuft, leidlich unterhält und den man danach sofort wieder vergisst. Eine Fingerübung und Visitenkarte. Sein nächster Film "Face Off" ist dann schon wieder ein Meisterwerk.

6.5
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Cover: Der Koch und die Killerin (1996)

Hendrik zu Der Koch und die Killerin

Ziemlich guter Vertreter des von mir im Rahmen dieser Empfehlung erfundenen Genres "Honkong Noir". Ist schon bei seinem Erscheinen kaum zur Kenntnis genommen worden, und heute völlig vergessen. Visuell ambitioniert, schlackenlose Story, gute Schauspieler, in Fragen der Gewaltdarstellung unverklemmt ohne unnötige Brutalitäten. Die Choreografie der Shootouts verweist auf Leungs frühere John Woo-Assistenz. Von Johnnie To produziert.
Sehr sehenswert!

8.0
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Cover: Fack ju Göhte (2013)

Frank_L zu Fack ju Göhte

Keine innovative Handlung: krimineller Typ kommt in ein für ihn ungewöhnliches aber generell alltägliches Umfeld und ist am Ende ein "besserer" Mensch. Soll aber keine Kritik sein, denn der Film hat wirklich Charme. Keinesfalls platt. Die Respektlosigkeit und freche Schnauze von Zeki sind wirklich lustig. Und alles weitere hat viel Herz und Charme. Also kein Überfilm aber gute Unterhaltung.

7.9
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Cover: Game of Thrones (2011)

Woodegger zu Game of Thrones

Bin jetzt bei Staffel 3 angelangt und so richtig schön ins Geschehen und die ganzen Charaktere involviert, was zugegebenermaßen nach den ersten paar Folgen nicht ganz einfach war, da eine wahre Flut von Namen, Wappen, Familien, Bündnissen etc. auf einen einregnet.
Nach dem Ende der ersten Staffel weiß man als aufmerksamer Zuschauer dann doch so ungefähr über alles Bescheid und bekommt das beste Fantasyepos seit Herr der Ringe geboten, wobei die Fantasyelemente immer dezent, wenn dann effektvoll, eingesetzt werden und die Welt sehr düster gehalten ist. Jeder Charakter ist sorgfältig ausgewählt, wobei mir Peter Dinklage als zwergwüchsiger Lannister am besten gefällt (Ein wahres Ausnahmetalent und ein Glücksfall für Hollywood). Jede Menge explizite Gewalt- und Sexszenen sorgen für ein authentisches Gefühl und den ein oder anderen Ekel :) definitiv nichts für Kinder!

Absolute Empfehlung für Fans von beeindruckenden Landschaftsaufnahmen mit stattlichen Kulissen, einem Schuss Fantasy und düsterem Mittelalterfeeling!

Mittlerweile weiß ich eine gute Serie mehr zu schätzen als irgendeinen Blockbustermovie, einfach weil man sich noch Dinge traut, die im Kino so anscheinend leider nicht mehr möglich sind. Jeder teure Film muss unbedingt ab 12 Jahren seine Freigabe erhalten, ansonsten ist er anscheind nicht mehr wirtschaftlich, verliert dabei aber an so viel Schlagkraft das es eine Schande ist und mir wirklich die Lust verdirbt!

Gestorben wird im heutigen Blockbusterkino dezent im Hintergrund! Game of Thrones ist in dieser Hinsicht mehr als fair ohne je billig zu wirken :)

9.0
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Cover: My Girl - Meine erste Liebe (1991)

Frank_L zu My Girl - Meine erste Liebe

Fällt zwar unter die Kategorie "Sonntagsnachmittagfilm" ... ist aber soooooo traurig und der Charakter "Vader" (Anna Chlumsky) hat wirklich große emotionale Tiefe!

7.5
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Cover: No Reason (2010)

Lars76 zu No Reason

Empfehlenswert für gorehounds, die Effekte von Splatterikone Ittenbach sind wie in seinen älteren Filmen sehr gelungen. Ansonsten ziemlich laberlastig. Anstatt einfach eine düstere Geschichte zu erzählen, versucht er hier, einen spirituellen, philosophischen, esoterischen Tiefgang einzubringen, was irgendwie nervt.

6.0
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Cover: Red Velvet (2008)

Lars76 zu Red Velvet

Sehr gelungene low-budget-Produktion, bei der sowohl Regiearbeit und darstellerische Leistungen durchweg überzeugen. Gekonnt wird mit Genrezutaten des Slashers gespielt, gewürzt mit einer guten Prise Humor.

7.0
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