Kommentare
Lars76 zu Detroit
Wir begleiten den offensichtlichen psychisch gestörten Edzard auf der Fahrt mit dem Auto zur "Beerdigung" ( eigentlich Hochzeit ) seines Bruders. Unterwegs geraten unterschiedliche Menschen in skurile Situationen mit Edzard.
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Hendrik zu Die Frau nebenan
Schlackenarm inszeniertes Liebesdrama mit Fanny Ardant und einem bemerkenswert schlanken Gerard Depardieu. ZumTeil etwas prätentiös, die Liebesszenen wirken unangenehm tapsig und aufgesetzt.
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Lars76 zu Jason X
Im zehnten und ( bisher ) letzten Teil kommt nochmal etwas frischer Wind durch die Verlagerung ins SciFi-Genre. Für viele mag das gewöhnungsbedürftig sein, mir hat die Mischung aus SciFi-Actioner und Slasher richtig Spaß gemacht.
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Lars76 zu Freitag, der 13. Teil V - Ein neuer ...
Der fünfte Teil fällt leider etwas aus der Reihe, weil [Spoiler]nicht Jason, sondern nur jmd. als Jason verkleidet killt. Dennoch solide Slasher-Unterhaltung.
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Lars76 zu Freitag, der 13. Teil 4 - Das letzte ...
Dem "letzten Kapitel" folgten dann noch sechs Filme...
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Hendrik zu Belle de jour - Schöne des Tages
Ein -wie bei Bunuel üblich- extrem artifizielles Geflecht aus Real- und Traumsequenzen, in dem der Regisseur ein weiteres Mal seine Kritik der bürgerlichen Gesellschaft , vor allem deren sexuellen Bigotterien entwickelt. Das ist alles richtig und alles bekannt, die unendlichen Interpretationsmöglichkeiten lasse ich hier unerörtert. Catherine Deneuve ist in diesem Film einfach die schönste Frau der Welt.
[Spoiler]Sie wird, lieber Lars, von ihrem Mann übrigens nicht sexuell vernachlässigt, sondern entzieht sich ihm hartnäckig. Dass sie sich gleichzeitig in Demütigungs-Träumen ergeht, prostituiert, erst zur Ruhe kommt als ihr Mann gelähmt ist und wie das alles zusammenhängt, ist -glaube ich- Thema des Films.
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Lars76 zu Belle de jour - Schöne des Tages
Nun endlich doch einmal gesehen, und es lohnt sich, allein wegen Catherine Deneuve, die hier eine (sexuell) vernachlässigte Arztgattin spielt, die sich erotischen Tagträumen hingibt und im Verlauf auch prostituiert.
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Lars76 zu Die Entfesselten
Der überheblich arrogante Familienvater Paul Varlin lässt sich auf einer Autofahrt in den Urlaub mit Frau und Tochter von drei Motorradfahrern provozieren, so daß der Konflikt letztlich eskaliert, er zusammengeschlagen wird und, aus seiner Ohnmacht erwacht, Frau und Tochter vergewaltigt und ermordet vorfindet. So weit besteht ein guter Ansatz für einen unterhaltsamen Racheactioner. Was folgt, ist allerdings in der Tat enttäuschend. Mangels Beweisen und aufgrund nur vager Verdächtigungen und bestehender Alibis tappt die Polizei im Dunkeln. Varlin meint zwar, die Täter zu kennen, verliert sich dann aber wenig emotional in einem sexuellen Geplänkel mit seiner Schwägerin und halbherzigen eigenen Ermittlungen, anstatt "im Wahn der Selbstjustiz" seinen "unbarmherzigen Rachefeldzug" ( Coverzitat ) zu starten.
Für mich rangiert die Wertung entweder knapp unter- oder überdurchschnittlich. Aufgrund der recht gut inszenierten Actionszenen auf der Straße, der Mitwirkung zweier Weltstars und des unterhaltsamen Dilettantismus der Inszenierung hebt sich "Die Entfesselten" noch so gerade von der durchschnittlich schlechten Masse ab, ist aber auch nicht wirklich guten Gewissens zu empfehlen.
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Hendrik zu Die Entfesselten
Seltsam ungelenkes, mit allerhand Überflüssigkeiten und Quatsch vollgerümpeltes Werk, dass jeder Cinephile natürlich wegen Deneuve und Trintignant gesehen haben will, um dann zuverlässig enttäuscht zu werden. Keine Ahnung wie sich die beiden in diesen Murks verirrt haben. Die Actionszenen sind ganz okay. Der Rest bewegt sich im unerfreulichen Irgendwo zwischen überflüssig und ärgerlich.
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Lars76 zu Land der schwarzen Sonne
Spannender Abenteuerfilm, in dem die beiden Entdecker Burton und Speke aus ganz unterschiedlichen Gründe, aber mit derselben Leidenschaft, die Strapazen Afrikas auf sich nehmen und nach der Quelle des Nils suchen.
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Frank_L zu RoboCop
Keine Kompromisse ... und das ist der ganz große Vorteil ggü. dem Remake. Fiese Schurken und viel Geballer, wo die Kamera immer schön drauf hält. Schöner ActionFilm - ein echter Klassiker.
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Hendrik zu Die drei Tage des Condor
Wer die Bourne-Filme mag, wird auch diesen thematisch und atmosphärisch ähnlich eingerichteten Thriller goutieren. Der sehr gute Score ist von Dave Grusin. Till Brönner hat das Titelthema auf seinem wunderbaren letzten Album gecovert.
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Lars76 zu Delicatessen
Herrlich schwarzhumorige Komödie voller skuriler Charaktere in grotesken Situationen. Für eine noch bessere Wertung ist mir persönlich der Handlungsstrang mit den militanten Vegetariern etwas zu klamaukig.
Frank_L
Seh ich ganz genauso ...
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Lars76 zu Hobo with a Shotgun
Kompromisslos überspitzte Gewaltorgie, in der Rutger Hauer mit dem Abschaum von "Scum City" aufräumt. Überzeugende bad guys mit herrlichem over acting, knallbunte Farben, trotz aller Ernsthaftigkeit der Geschichte noch einige humorige Momente und sogar eine gar nicht kitschige Prise Romantik. Einer der gelungensten Neo-Grindhouse-Filme seit Beginn der Welle.
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Hendrik zu Das Bourne Vermächtnis
Hält mühelos das hohe Niveau der Bourne-Trilogie. Sehr gut und vollkommen unstumpf. Einige wirklich unvergessliche Bilder/Szenen/Sequenzen. Ich fand ihn trotz 135min Laufzeit zu kurz. Fabelhaft!
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paul zu From Paris with Love
Bissel lang... Bissel langweilig... Bissel bla
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Lars76 zu War Killer
Eine Gruppe junger Menschen startet in einem abgelegenen Waldstück eine Partie Paintball. Als drei ehemalige Soldaten mit scharfen Waffen auftauchen, wird aus dem Spiel blutiger Ernst. Wieso, weshalb, warum bleibt zwar alles im Dunkeln, aber das Setting macht Spaß. Solider Backwood-Actioner.
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Frank_L zu Perfect Blue
Recht heftige Psycho-Story. Ich muss aber Fabi recht geben, dass durch die Art der Darstellung / Zeichnung ein wenig vom heftigen Eindruck auf der Strecke bleibt. Ich fands nicht besonders interessant gestaltet. Und so ein wenig Mila-Effekt ist teilweise schon zu erkennen gewesen ...
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Lars76 zu Die Ritchie Boys
Emotional intensive Dokumentation über die "Ritchie Boys", in Camp Ritchie, USA, militärisch ausgebildete Europäer, die aus ihren Heimatländern geflohen waren. Im Rahmen der Invasin Europas ab dem D-Day kamen sie dabei zum Einsatz, in der Regel beauftragt mit Aufklärung und Verhörtätigkeiten.
Die Dokumentation verbindet Archivaufnahmen aus Camp Ritchie, von der Invasion in der Normandie und vom Vorstoß nach Deutschland hinein mit Interviews bzw. Zeitzeugenberichten ehemaliger Ritchie Boys. Trotz der Ernsthaftigkeit der Thematik gibt es auch immer wieder humorige Momente, wenn die ehemaligen Befreier berichten, wie sie kriegsgefangene Deutsche mürbe machten, indem sie z.B. als falsche Russen eine Übergabe in russische Gefangenschaft vortäuschten.
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Frank_L zu X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
Die Story (mit Ausnahme des Endes) war nix Neues. Wieder dieser Prof. X vs Magneto Kram. Nur anders verpackt. Und Magneto stinkt wieder ab ... soll der doch nen Eisenschiff auf X fallen lassen und dann ist der Matsch. Aber gut.
Schauspieler waren ok, mehr nicht. Comic-Verfilmungen haben bei mir ja tendenziell eher ne Chance, wenn ich die Charaktere von früher aus den Comics kenne. (Aufgrund der vielen unbekannten Charaktere in "Erste Entscheidung", hatte der mir nicht so gut gefallen.) Hier nun eine gute Mischung - wobei ... wenn ich vorher nicht bei Wiki geguckt hätte, hätte ich mit dem Typen mit der Knarre gar nix anfangen können. Dagegen war die Einführung von Quicksilver sehr gelungen. Ein positiver Aspekt des Films. Im nächsten Avengers wird Quicksilver dagegen von dem jungschen Gozilla Typ dargestellt ... wenn das mal nicht in die Hose geht !!!
Den Action-Anteil fand ich ganz passend. Hervorzuheben das Stadion-Ding wie schon im Trailer gesehen und die Kämpfe gegen die Sentinals - die Zukunftsversionen fand ich richtig cool.
Insgesamt aber wieder zu über 90% nur eine glatte 08/15 Comic-Verfilmung. Da hat nix Ecken und Kanten (Quicksilver mal ausgenommen). Zudem hatte ich das Gefühl, dass der Film nicht harmonisch war. Zuviel wird einfach präsentiert und MUSS vom Zuschauer akzeptiert werden. Wie schnell X und Magneto von der Zeitreise Wolverines überzeugt waren - da kam kein Aber, kein Hinterfragen. Davon gab es mehrere Szenen. Wie ein schlechter Song, der nur von der Aneinanderreihung von Ideen lebt OHNE Überleitungen mit Fingerspitzengefühl.
Nun zum Ende
[Spoiler]Dass hier quasi ein Cut gemacht wird und in Zukunft nicht mehr auf dem bisherigen Plot aufgebaut werden muss, kann nur positiv für die folgenden Verfilmungen sein.
Dolby Atmos war zu den Action-Szenen cool, aber für den ganzen Film hatte das jetzt nicht so den Mehrwert.
post-credits-scene
[Spoiler]"En Sabah Nur" haben wir doch alle sofort verstanden, oder? ;-) Künftiger Gegner wird also Apocalypse. Fabi - Danke für den Link. Danach ist der Typ ja noch krasser als Superman ... mit den damit verbundenen Folgen bei einer Verfilmung? (Ich verweise hier auf den von lordvalek zu "Man of steel" gemachten Kommentar, den ich sehr passend fand)
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