Kommentare

Cover: Brain Slasher (1991)

Lars76 zu Brain Slasher

Wenn es einem gelingt, hier nichts zu hinterfragen und die Fakten einfach als gegeben zu akzeptieren, bekommt man schön trashige Unterhaltung geboten und kann sich an Bruce Campbell und solidem Gore erfreuen.

5.0

Lars76

Nach Zweitsichtung im September von 6 auf 5/10 herabgestuft.

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Cover: Snuff 102 (2007)

Lars76 zu Snuff 102

ACHTUNG: SEHR EINGESCHRÄNKTE Empfehlung, nur für erklärte Gorehounds und Freunde von Torture-Porn. Wobei dieses argentinische Machwerk sich positiv abhebt von der Masse des Genres. Die wirklich derben Schauwerte werden hier nicht ausschließlich plakativ eingesetzt, sondern mit einer global gehaltenen Kritik an Konsumverhalten und gesellschaftlicher Moral im Internet-Zeitalter verbunden. Sehr harte Kost, die aber bleibenden Eindruck hinterlässt und dem Zuschauer durchaus aufzeigen kann, daß er noch nicht völlig abgestumpft ist.

8.0
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Cover: Godzilla (2014)

Lars76 zu Godzilla

Netter, solider Action-Blockbuster, den man nicht zwingend im Kino sehen muss, schon gar nicht in 3D, das hier fast überflüssig ist, da es kaum zur Geltung kommt, außer mit etwas Tiefenwirkung in einigen Szenen.
Großes Manko: Für einen Godzilla-Film gibt es auf der Lauflänge viel zu wenig Godzilla. Irgendwie ist er nur krönendes Beiwerk für ein durchschnittliches menschliches Drama und die anderen Monster, um die es eigentlich geht und die mir in der Umsetzung nicht gefallen haben.

6.0
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Cover: Home Sweet Home (2013)

Lars76 zu Home Sweet Home

Solide home invasion, kann man gucken, muss man aber auch nicht.

6.0
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Cover: Crime (1972)

Lars76 zu Crime

Wer hier einen klassischen Giallo erwartet, wird bitter enttäuscht. Trash-Giallo trifft es noch am besten. Zwar gibt es auch mal einen Killer mit schwarzen Handschuhen, insgesamt fließt aber wenig Blut, die Schauspieler agieren dilettantisch, die Dialoge sind unterirdisch-lustig. Was den Film noch ins Mittelmaß rettet, sind der gelegentliche Unterhaltungswert und einige wirklich gelungene surreal gestaltete Szenen.

5.0
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Cover: Manborg - Retter der Zukunft (2011)

Lars76 zu Manborg - Retter der Zukunft

EINGESCHRÄNKTE Empfehlung für Trash-Freunde. Im buchstäblichen Sinne billiges Machwerk, mit viel Gore und stop-motion-Technik. Wenn's beim Zuschauer den passenden Humor trifft, macht's durchaus Spaß.

6.0
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Cover: Cut and Run (1984)

Lars76 zu Cut and Run

Stimmiger 80er-Italo-Adventure-Splatter-Mix vom Cannibal Holocaust-Regisseur. Exotische Landschaftsaufnahmen, derbe Gore-sfx in Handarbeit und viel Action, untermalt mit einem Italodisco-Score vom feinsten!

8.0
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Cover: Jack Ketchum's Evil (2007)

Lars76 zu Jack Ketchum's Evil

Recht verstörende Verfilmung eines noch weitaus mehr verstörenden Jack Ketchum-Romans.

7.0
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Cover: The Return of the First Avenger (2014)

Woodegger zu The Return of the First Avenger

Fand den ersten Teil schon besser als andere Marvelverfilmungen, aber hier wurde endlich mal konsequent gehandelt! Wenn Captain America zuschlägt, dann tut das auch tatsächlich mal dem Zuschauer weh, genauso muss es sein! Kein Mensch braucht einen Spiderman der mit Wattebäuschchen schmeißt, einen Ironman der blöde Roboter umkickt, einen Hulk der nur Panzer schmeißt oder einen Thor der nur Aliens behämmert, NEIN! In Captain America II wird neben einer spannenden Geschichte geprügelt und geschossen das es eine Freude ist, weiter so!

8.0
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Cover: Fack ju Göhte (2013)

fabian zu Fack ju Göhte

Wer nach diesem Film keine verdammt gute Laune hat muss sich fragen ob er vielleicht ein Stein ist.

8.5

Frank_L

Lustig, liegt bei mir auch schon zu Hause ... muss ja nen Grund geben, warum über 7 Mio. Leute den Streifen im Kino gesehen haben. Ich befürchte ja ein plattes Niveau, aber lass mich gern eines Besseren belehren ...

fabian

Das Niveau ist nicht hoch. Platt würde ich es aber nicht nennen denn er hat Charme.

Lars76

Ich stell' mal ungesehen die Prognose, ein Stein zu sein. Und zwar Granit! ;)

fabian

Ja, das habe ich vielleicht etwas zu allgemein ausgedrückt, könnte mir schon vorstellen das er nicht unbedingt dein Ding ist ;-)

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Cover: 2046 - Der ultimative Liebesfilm (2004)

Frank_L zu 2046 - Der ultimative Liebesfilm

2046 setzt i.W. die Geschichte des Hauptdarstellers aus "In the mood for love" fort. Um nicht unnötig viele Fragezeichen entstehen zu lassen, sollte man also "In the mood .." vorher gesehen haben.

Erneut klasse Bilder - ein wahrer Künstler dieser Wong Kar Wei. Die Handlung ist diesmal weitaus komplexer. Es wird auch auf Personen und Handlungen aus beiden Vorgängerfilmen eingegangen. Insofern ist 2046 ein schöner Abschluss, reicht aber nicht ganz an die Intensität von "In the mood ..." heran.

8.0
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Cover: Xiao Wu (1997)

Lars76 zu Xiao Wu

Mit Laiendarstellern gedrehtes, chinesisches Drama um einen kleinen Taschendieb, merkwürdig emotionslos.

4.0
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Cover: Shooter (2007)

Hendrik zu Shooter

Spannender Polit-/Actionthriller von Antoine Fuqua, in dem Wahlberg ein weiteres Mal den All-American-Boy, dem übel mitgespielt wird, gibt. Das kann ja kaum einer so gut wie er. Inhaltlich ist in dem Film Richtiges und Falsches, in so heilloser Konfusion verschlungen, dass ich keine Lust habe das hier aufzutröseln. "Shooter" sieht -wie bei einem Fuqua-Film nicht anders zu erwarten- sehr gut aus, die Action hat "Olympus"-Niveau, ohne dessen FSK16-Verzagtheiten und Michael Pena ist als junger, unerfahrener FBI-Agent auch ziemlich gut.

7.5
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Cover: Drei verliebte Diebe (2009)

Lars76 zu Drei verliebte Diebe

Sehr unterhaltsame mit überzeugenden Schauspielern und einem chilligen Score.

8.0
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Cover: Der Preis (1963)

Lars76 zu Der Preis

Paul Newman spielt in dieser Spionage-Komödie den vor allem den Frauen und dem Alkohol zugewandten amerikanischen Schriftsteller Andrew Craig, dem in Stockholm der Nobelpreis für Literatur verliehen werden soll. Unbeabsichtigt findet er sich dort in einem Komplott zur Entführung eines Wissenschaftlers hinter den "Eisernen Vorhang" wieder. Locker-flockig inszeniert, mit feinem Humor und den beiden eyecatchern Elke Sommer und Diane Baker in zwei weiteren Hauptrollen.

7.0

Hendrik

Ja, der ist ziemlich gut. Hab ihn vor Jahren mal im Fernsehen gesehen und ihn als den besseren "Torn Curtain" empfunden. Naja und Elke Sommer...
Allerdings fand ich ihn damals zu lang.

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Cover: Her (2013)

Frank_L zu Her

Theodor arbeitet bei einer Firma, die für Kunden handgeschriebene, persönliche Briefe verfasst. und er ist wirklich gut in seinem Job. Privat lebt er in Scheidung und sucht schon irgendwie eine neue Beziehung. Da läuft ihm ein neues Betriebssystem (OS) übern Weg, das mit Sprachsteuerung funktioniert. Und zwischen den beiden beginnt so etwas wie eine Beziehung.

Diese Idee hat bei mir überhaupt nicht funktioniert. Spätestens als die beiden quasi Sex hatten, hab ich innerlich abgeschaltet. Kapier ich nicht und die emotionalen Momente des Films haben bei mir dann natürlich auch nicht gefunxt.
Die Leistung von Phoenix ist wirklich gut, daher auch kein Totalverriss ...

6.3
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Cover: Cannonball (1976)

Lars76 zu Cannonball

Aneinanderreihung von Action ohne viel Story, was aber aber Spaß macht.

6.0
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Cover: Der Klang der Liebe (2000)

Frank_L zu Der Klang der Liebe

Einer der melancholischsten Filme, die ich je gesehen hab. Dazu tief romantisch. Die Story bietet erneut (also wie schon bei 'Days of being wild') nur den groben Rahmen des Films - ist m.E. aber gar nicht so nebensächlich - ich kann das aber in Gänze nicht in Worte fassen, ohne dass es ein Roman wird. Jedenfalls finden zwei Verheiratete und jeweils von ihrem Partner betrogene junge Leute zueinander. Jedoch entsteht daraus nicht die 08/15 Love-Story ... gesellschaftliche Normen und Prinzipien, die im asiatischen Raum ohnehin viel schwerer wiegen, lassen die Beziehung der beiden einen ganz eigenen Weg nehmen.

Die Schauspieler sind grandios. Und ich bezieh mich da vor allem auf die Kunst des darstellenden Spiels auf subtiler Ebene. Hinter jeder Szene steckt soviel mehr als wirklich gezeigt und gesagt wird. Und dazu dieser Nat King Cole Score - der Hammer - passt wie die Faust aufs Auge.

So ein bisschen musste ich ja zum Ende hin an Lost in Translation denken, wenn auch der Rahmen hier ein ganz anderer ist. Die Wong-Handschrift war wieder zu erkennen ... herrlich triste Bilder. Ein Film mit ganz viel Wucht sehr ruhig erzählt.

8.5

Hendrik

Jaja, du hast recht. Meine damalige Geringschätzung der Story war falsch. Ich hatte den Film, als ich die Empfehlung schrieb, schon jahrelang nicht mehr gesehen und hab mich eben vor allem an Maggie Cheung, die wunderbaren Stücke von Umebayashi und Galasso, an DIESE Bilder und DIESE Songs von Nat King Cole erinnert. Aber die Geschichte, mit ihrer in der Tat kaum auslotbaren Verzweiflungstiefe, ist natürlich unabtrennbarer und konstituierender Bestandteil der Größe dieses wunderbaren Films.

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Cover: Der Kandidat (1964)

Lars76 zu Der Kandidat

Politdrama, das einen Blick hinter die schmutzigen Kulissen des Wahlkampfes zum Präsidentsschaftskandidaten wirft. Schauspielerisch gibt es nichts auszusetzen, aber es fehlt ein Spannungsbogen.

6.0
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Cover: Die Biografie des Rowdys Afei (1990)

Frank_L zu Die Biografie des Rowdys Afei

Ich hatte mir schon lange vorgenommen, die inoffizielle Kar Wei Wong Trilogie um "Days of being wild", "In the mood for love" und "2046" anzusehen.

In Days of being wild werden im Grunde nur 5 Charaktere und deren Reaktion auf zwischenmenschliche Ablehnung gezeigt. Dabei glänzt der Film durch seine emotionale Tiefe, die realistisch und authentisch dargestellt wird. Die weitere Handlung ist Nebensache. Und man erkennt in den Bildern eine eigene Handschrift von Wong - scheint alles sehr durchdacht zu sein. Einziges Manko sind die (vom Gefühl her) aneinandergereihten Szenen, vielleicht war der Schnitt auch einfach blöd, jedenfalls wirkte der Film dadurch ein klein wenig hölzern.

Und nun bin ich gespannt auf "In the mood for love" (Hendrik schien begeistert zu sein) und "2046" (u.a. mit Zhang Ziyi - siehe Kommentar zu The Grandmaster >> Kampfszene)

7.3

Hendrik

Ja, ich freu mich auf deinen Kommentar! Ich wünschte, ich könnte "Mood" und "2046" noch einmal zum ersten Mal sehen, und muß mich sehr zusammennehmen, um hier nicht nicht gleich wieder eine Hymne zu verfassen!

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