Kommentare
Lars76 zu Wild Tales - Jeder dreht mal durch!
Bei einem Episodenfilm, der praktisch aus sechs Kurzfilmen besteht, die keinerlei Verbindung zueinander haben, ist es schwierig, das Gesamtwerk zu bewerten, insofern "nur" 'ne 7,5, obwohl ich mehr zur 8 tendiere (4/6--> 8/10, 2/6-->7/10).
Regie- und Kamerarbeit und schauspielerische Leistungen haben mir sehr gut gefallen, ebenso der oft bösartige, tiefschwarze Humor.
fabian
Bei den Zahlen komme ich nicht mit :-)
Lars76
Vier von sechs Episoden habe ich damals mit 8, die restlichen zwei mit 7/10 Punkten bewertet.
Nach erfolgter Zweitsichtung bleibt der gute Eindruck bestehen, und mir fällt es sogar leichter, für den gesamten Film einfach die 8er-Bewertung zu vergeben. Wirklich grenzwertig bösartiger, schwarzer Humor! Die FSK-12-Freigabe empfinde ich hier als eher unangemessen bei teils heftigen Brutalitäten, die auch in dem humoristischem Kontext derbe sind.
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Woodegger zu Joe - Die Rache ist sein
Was für ein Ausflug in die amerikanische Unterschicht! Nicolas Cage verhält sich mit seinem Schauspiel unerwartet zurückhaltend, womit er ganz klar punktet! Auch der übrige Cast ist extrem sorgfältig ausgewählt und überzeugt auf ganzer Linie. Der Film bietet allerdings ein paar erschreckend harte Momente, die realistischer nicht inszeniert hätten sein können und somit ist JOE sicherlich kein Spaßfilm, sondern macht bitteren Ernst.
Auch wenn die Story (alternder Rüpel entdeckt seine weiche Seite als Vaterersatz für einen verkorksten Jugendlichen) jetzt nicht wirklich originell ist (muss sie es denn auch immer sein?), so ist sie doch spannend und konsequent umgesetzt.
Noch besser als Nicolas Cage gefällt mir allerdings Gary Poulter (mittlerweile wohl verstorben) als trunksüchtiger Vater, wenn man bedenkt, dass der Mann tatsächlich von der Straße gecastet wurde und hier als glaubwürdigste Figur der Filmgeschichte antritt, indem er sich selbst spielt!
Beachtlich die Szene in der er seinem Sohn Breakdancemoves zeigt und die auch tatsächlich perfekt sitzen, wenn man ein wenig Ahnung und ein Auge dafür hat. Diese Robo-Moves sind echt nicht so leicht wie sie aussehen!
Klasse Film, aber definitiv kein Actionreißer im Stil von 96 Hours, diese Erwartung könnt ihr zurückschrauben! Wer aber Grand Torino von Clint Eastwood liebt, wird JOE sicherlich auch sehr mögen.
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Lars76 zu Bangkok Dangerous
Kommt nicht ganz an das Original derselben Macher heran, ist aber dennoch sehenswert.
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Hendrik zu The Killer
John Woos atemberaubenste Melville- und Peckinpah-Hommage! In den ruhigen Szenen oft sehr bewegend, nicht selten hart am Kitsch, in den ballistischen Exzessen, der reine Irrsinn! "Hard Boiled" funktioniert besser als straighter Actionfilm, aber Woos ästhetische Ambition kriegt man hier facettenreicher und kompromissloser präsentiert. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!
Lars76
Danke für die Erinnerung, muss ich mir bei Gelegenheit auch mal wieder geben.
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Lars76 zu Im Juli
Zu lange her für eine Bewertung, aber definitv sehenswert!
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Lars76 zu Anarchie
Noch was zum Vormerken für's Kinojahr 2015:
http://www.schnittberichte.com/ticker.php?ID=1418
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Lars76 zu Brother
Ein Yakuza muss aus Japan in die USA flüchten, wo er schnell in gewohnte Verhaltensweisen verfällt und eine schlagkräftige Truppe aufbaut, um örtlichen Gangstern den Kampf anzusagen.
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Hendrik zu Serpico
DER Klassiker des kritischen Polizeifilms! Wer Al Pacino in der Rolle des Frank Serpico gesehen hat wird ihn nie mehr vergessen! Tief bewegend! Unfassbar gut!
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Frank_L zu True Detective
Ich stimme EWAL und WOODEGGER in allem zu.
Für mich war es das Beste, was ich je an Serie gesehen habe. Hammer Schauspieler (auch wenn die OV nur mit UT zu verstehen war). Rust allen voran ein mega-charakter - was ich auf solche schrägen Typen stehe. Grandiose Bilder - ein Kunstwerk. Und dann dieser Titel-Track ... wahnsinn!
Kann mir nicht vorstellen, dass die nächste Staffel dieses Niveau halten kann.
Frank_L
Staffel 2:
Die Schauspieler sind gut, es werden wieder kaputte Typen dargestellt, die aber an das Gespann aus Staffel 1 nicht heran kommen. Atmosphäre und Bilder auch schön, kommt aber auch nicht an Staffel 1 heran (zudem war das Mystische in Staffel 1 schon etwas besonderes). Am meisten Kritik gilt aber dem Storytelling. Es entsteht kein guter Mix aus Spannungsbogen, verständlicher Handlung ohne zu einfach gestrickt zu wirken. Und irgendwie ist man zum Ende auch gar nicht mehr so an der Auflösung des Falles interessiert. Ansonsten teilweise gesunde Härte.
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Lars76 zu Boiling Point
Masaki hat einen trostlosen Job an einer Tankstelle und spielt in einem völlig erfolglosen Baseballteam. Als er und seine Arbeits- bzw. Teamkollegen in Konflikt mit der örtlichen Yakuza geraten, reist Masaki nach Okinawa, um Waffen zu kaufen. Dort lernt er den soziopathischen Yakuza Uehara kennen, der sich auf seinem eigenen Rachefeldzug befindet.
Kitanos zweite Regiearbeit ist noch mehr gespickt mit seinem offensichtlich bizarren Humor als sein Erstling Violent Cop, aber ebenso sehenswert.
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Hendrik zu Der zweite Atem
Melville, Ventura, Meurisse -was soll da schiefgehen? Meisterwerk!
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Hendrik zu Vier Brüder
Seltsam klein und zum Teil auch unbeholfen wirkender Thriller, von dem ich nicht weiß, ob seine formellen und inhaltlichen Schwächen, genauso Blaxploitation-Anleihe sind wie die Musik, die Titelsequenz und die Gestaltung der Actionszenen. Es gibt einige Ideen, Momente, Szenen die den Film aus der überwiegenden Durchschnittlichkeit reißen, aber insgesamt enttäuscht er eher. Der lahme, häufig sexistische und homophobe Humor, macht die Sache auch nicht besser.
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Hendrik zu Blue Note - A Story of Modern Jazz
„Blue Note“ steht hier stellvertretend für die drei Dokumentarfilme von Julian Benedikt (die anderen beiden sind „Play Your Own Thing´-Eine Geschichte des Jazz in Europa“ und „Jazz Seen“, über den Fotografen William Claxton) die ich kenne, und die sich alle lohnen. Sie sind alle eher kurz, behandeln ihren Gegenstand kursorisch, filmische Essays ohne Anspruch auf erschöpfende, materialreiche Behandlung der Themen. Hier ist unübersehbar ein Liebhaber am Werk, dessen Begeisterung sich mühelos überträgt!
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paul zu Snowpiercer
Bin hin und weg von Action, tollen Bildern und einer guten Story! Schöner Film!
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paul zu 3 Days to Kill
Lange keinen Costner mehr gesehen. Leider etwas vorhersehbar, aber auch mal witzig und mit Action. Für die gute Mischung gibt es 7 Punkte! Kann man gucken.
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Lars76 zu Wolf
Majid lebt in den Niederlanden, stammt aus Marokko und ist gerade auf Bewährung aus dem Knast raus. Er arbeitet gezwungenermaßen in einem Blumengroßhandel, begeht mit seinen Kumpels den ein und anderen Diebstahl und Raub und verdient Geld im Ring mit Kickboxen. Auch außerhalb des Rings verschafft sich Majid gerne mal mittels Gewalt Respekt. Als er an türkische organisierte Kriminelle gerät, scheint es erst für ihn und seine (kriminelle) Karriere bergauf zu gehen, doch die Situation eskaliert, als Majid und seine Kumpels einen Geldtransporter überfallen.
Komplett in s/w gehaltenes, authentisches Gangsterdrama.
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Lars76 zu 3 Minutes
Moderator einer Quizshow wird im Fahrstuhl von Frau überfallen und zu einer abgewandelten Variante seines eigenen Frage-Antwortspiels "3 Minutes" gezwungen.
Bisher schwächster Auswurf des OFDb-eigenen Labels.
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Lars76 zu Candy - Reise der Engel
Intensives Drama mit sehr gut aufgelegten Hauptdarstellern.
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Lars76 zu Beneath: Abstieg in die Finsternis
Am letzten Arbeitstag eines Minenarbeiters begleitet ihn seine Tochter. Es gibt einen Einsturz, und schon kurz danach kommt es zu mysteriösen Phänomenen und blutigen Morden. Spannend und klaustrophobisch.
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Lars76 zu Yako - Der einsame Rächer
Yakos schwangere Frau wird von einer Banditengruppe missbraucht und ermordet. Was folgt, verrät schon der Titel. Keine Granate, aber doch eine kleine Trash-Perle. Für Genre-Freunde durchaus zu empfehlen.
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