Kommentare
Lars76 zu Die Behandlung
Eine Familie (Mutter, Vater, Sohn) wird über Tage in ihrem Haus gefangen gehalten. Als das entdeckt wird, leben die Eltern zwar noch, der Täter allerdings ist mit dem Kind verschwunden. Der Junge wird später brutal ermordet aufgefunden, Auftakt für einen düsteren Thriller, in dessen Mittelpunkt ein als Kind selbst traumatisierter Inspektor steht.
Belgische Verfilmung eines Romans der englischen Autorin Mo Hayder, die in ihrer Drastik angesichts der Thematik zeitweise schwer zu ertragen ist, obwohl vieles sich im off abspielt.
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fabian zu Scherbenpark
Nicht mein Ding. Unerwartet ernsthaftes Drama. Die Konflikte / Probleme hätten Zeit für Jahre, werden hier aber in Tagen abgehandelt. Alles in allem merkwürdig und unnötig.
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fabian zu Wild Tales - Jeder dreht mal durch!
Hendrik beschreibt es treffend. Mich hat die (vom Thema abgesehene) fehlende Verbindung der einzelnen Episoden irritiert. Aber das ist eher eine persönliche Erwartungshaltung und kann ich nur schwer dem Filmschaffenden ankreiden. Sonst wurde ich gut und abwechslungsreich unterhalten, jede Episode hatte eigene Reize.
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fabian zu John Wick
Diese "völlig bescheuerte Ich-räche-meinen-Hund-und-lösche-dein-ganzes-Syndikat-aus-Story vergessen", genau das konnte ich eine Stunde nicht wirklich , und das hat mich ziemlich geärgert, da ich so die (absolut handlunsleere, aber damit frei von Logikfehlern oder dümmlichen dramatischen Elementen) Action nicht vollends genießen konnte. Denn die hatte es in sich. Hart und Atmosphärisch, jeder Schuss ein (Kopf) Treffer. Unklar, wären sie (das Syndikat) einfach Schuld am Tod seiner Frau, und alles passt. Aber nein da wollte man scheinbar scheinbar kreativ sein.
Die lustigen Ansätze waren mir entweder zu wenig oder zu viel, jedenfalls nicht perfekt dosiert.
Das Setting mit dem Hotel und allem Drum und Drann fand ich große Klasse, dufte Ideen. Und Revees mal wieder in einem besseren Film zu sehen hat mich auch gefreut, zumal er das gut macht.
Als ActionfIlm auf jeden Fall empfehlenswert, nur leider verschenkt er eben etwas.
Lars76
Muss hier nochmal intervenieren. Es ging nicht einfach um einen Hund, sondern um den Hund, den ihm seine gerade verstorbene Frau in dem Bewusstsein ihres nahenden Todes geschenkt hat. Wenn man emotional nicht völlig verkrüppelt ist, erkennt man schon die Verhältnismäßigkeit der Mittel. ;)
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lordvalek zu John Wick
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Hendrik zu Drei Uhr nachts
Schönes und atmosphärisches Heist-Movie. Von Melville erklärtermaßen als Liebeserklärung an das Vorkriegs-Paris konzipiert, erscheint "Bob" für Melville-Verhältnisse ungewöhnlich impressionistisch, zum Teil sogar beschwingt. Man sieht dem Film sein dürftiges Budget (17,5 Millionen alte Franc, während ein Film damals, laut Melville, durchschnittlich 180 Millionen kostete) mitunter durchaus an. Aber er war trotzdem bei Erscheinen ein großer Erfolg und hat -wie ich finde- viel von seinem Reiz bewahrt.
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Hendrik zu The Berlin File
"Berlin File" ist unverkennbar die koreanische Antwort auf die "Bourne"-Reihe. Ein moderat verwickelter, rasanter Actioner, der dem Genre keine neuen Impulse gibt, aber überwiegend unstumpf und solide unterhält. Und -ein schöner und angenehm irritierender Aspekt- in Berlin spielt!
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Hendrik zu John Wick
Die Action-Choreografien sind zum Teil wirklich großartig, und Reeves Leinwandpräsens ist unerwartet eindrucksvoll, aber „John Wick“ funktioniert unter anderem aus den von Lars genannten Gründen einfach nicht. Der Film hält keinen der angestimmten Töne konsequent durch, Komödie und humorloses Gemetzel stehen unvermittelt und einander störend nebeneinander, die altbekannten Genre-Bestandteile sind hier ganz besonders lieblos und uninspiriert aneinander gefügt. Reeves bemüht sich redlich und auch mit einigem Erfolg, seiner Figur zumindest Spurenelemente von Tiefe zu verleihen, er muss aber –wie gesagt- gegen ein selbst für Genre-Verhältnisse bemerkenswert bescheuertes Drehbuch anspielen. Die Ideenlosigkeit der Macher wird durch die mittlerweile obligatorischen -für meine Begriffe unnötigen- Brutalisierungen, nur noch augenfälliger. Fazit: Ein eher unterdurchschnittlicher Film mit einigen fabelhaften Actionszenen und einem ziemlich guten Hauptdarsteller.
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Lars76 zu John Wick
Die Empfehlung gibt es, trotzdem die 7 bei mir erstmal auf wackeligen Füßen steht und ich direkt nach dem Film leicht irritiert und enttäuscht war.
Anstatt des durch den Trailer erwarteten düsteren Racheactioners bekomt man viel mehr eine ultrabrutale Killerkomödie mit einem extrem hohen Bodycount geboten, was ansich ja auch nicht schlecht ist, von den Machern aber wiederum nicht konsequent genug durchgehalten wird.
Mit dem Wissen, was mich erwartet, gebe ich JW aber auf jeden Fall eine zweite Chance, denn kurzweilig und unterhaltsam ist er allemal.
Lars76
Die Zweitsichtung ergibt eine Aufwertung um einen Zähler!
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Giovane zu 50/50: Freunde fürs (Über)Leben
Die guten Filme behandeln immer traurige Themen. Aber die Krankheitsgeschichte bietet hier nur den Anlass zu einer (amerikanischen) Gesellschaftsstudie. Persifliert werden sowohl verklemmte Familienbeziehungen, allgemeine Oberflächlichkeit als auch falsch verstandene Freundschaften und Verantwortungsgefühl bzw. unterdrückte Wut/Angst. Die Rollen sind toll besitzt mit Seth Rogen als Highlight (unsentimentaler bester Freund), aber auch Joseph Gordon-Levitt, der den übervorsichtigen Hauptdarsteller mimt....selbstverständlich muss gerade ihn die schwere Krankheit treffen, denn diese Ironie ist ein Leitfaden im Film.
Natürlich hat der Film auch ruhige und teilweise leere Phasen, andernfalls würde er schnell in Richtung Klamauk abdriften. Das tut er aber keinesfalls, da die Darsteller, trotz all ihrer Schwächen und Unvollkommenheiten, immer ihre Würde behalten.
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Lars76 zu Kind 44
Bei Interesse an Serienkiller-Thematik sollte man sich den hier evtl. auch mal vormerken.
Frank_L
scheint ne starke Rolle für Tom Hardy zu sein. Das schreit nach OmU.
Danke für den Tipp.
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Lars76 zu John Wick
Ich habe für morgen, 20:30 Uhr im Cubix, Karten reserviert. Ich würde es begrüßen, wenn sich jemand mit mir gegen 19:45 Uhr trifft, um die Karten abzuholen, was ja spätestens eine halbe Stunde vor Beginn passieren muss.
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lordvalek zu True Detective
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Lars76 zu Nackt und zerfleischt
Empfehlenswert nur für Freunde von (Kannibalen)Exploitation, da zu weit ab vom Mainstream.
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Frank_L zu Dom Hemingway
Leider hat der film alles andere als eine innovative story und irgendwie kann er sich nicht entscheiden ob er allein abgedrehte Komödie oder ein Film mit moralischer Wendung sein möchte.
Positiv hervorheben möchte ich aber die Leistung von Jude law. Exquisite Darstellung des abgedrehten, arroganten, größenwahnsinnigen britischen Gauners. Hat meine Wertung ganz wesentlich positiv beeinflusst.
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Frank_L zu Nackt und zerfleischt
Zu Recht indiziert ...
Wertung ist mir hier nicht möglich.
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Lars76 zu The Killer
Nochmals danke, Hendrik, wurde wirklich mal wieder Zeit! Woo ist hier nicht nur hart am Kitsch, sondern fusioniert den perfekt mit Pathos, Action und blutigsten Schießereien, und das alles auch noch sehr stilvoll. Ein Meisterwerk!
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paul zu The Purge: Anarchy
Steffi: ist janz nett.
Ich fand ihn ok, aber für mich nicht überraschend genug...
Kann man trotzdem gucken!
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Frank_L zu Wild Tales - Jeder dreht mal durch!
Ich hab mich ganz gut unterhalten gefühlt - für den Moment. Die wesentlichen Punkte (in meinen Augen) hat Hendrik bereits genannt. Aber viel bleibt bei mir nicht hängen - daher nicht so eine hohe Wertung.
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Hendrik zu Wild Tales - Jeder dreht mal durch!
Grimmiger Humor, jede Menge gute, mitunter etwas zu naheliegende Ideen und Wendungen. Einige Szenen berühren die (oder auch nur meine) Verstörungsgrenze oder überschreiten sie. Dass Menschen angesichts der alltäglichen Zumutungen und auf der Stelle tretenden Bosheit durchdrehen müssen ist nachvollziehbar, und wird hier schön illustriert. Der Film krankt allerdings, aufgrund der Kürze seiner Episoden, an der Unmöglichkeit, den Akteuren Tiefe oder einen komplexeren Hintergrund zu verleihen. Jede der Episoden hätte auch ohne weiteres eine Spielfilmdistanz gefüllt. Auf jeden Fall sehenswert!
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