Kommentare
Lars76 zu Savage Dog
Indochina, 1959. Nachdem die Franzosen abgezogen sind, ist Vietnam vor allem ein Rückzugsort und Sammelbecken für europäische Kriegsverbrecher unterschiedlicher Couleur. Martin Tillman (Scott Adkins), ein irischer Boxer und ehemaliger IRA-Bombenleger ist in einem Gefängnis ihaftiert, wo ein Altnazi und seine Schergen Fights veranstalten, auf die gewettet wird. Als ein MI6-Agent, der auf der Suche nach Tillman ist, dem Nazi auf die Pele rückt, lässt der diesen frei. Tillman verdingt sich in einer Bar als Rausschmeißer, befreundet sich mit seinem Chef und verliebt sich in dessen Ziehtochter. Nach einem Überfall, bei dem sein Boss und Freund getötet und er selbst und seine Freundin schwer verwundet werden, begibt sich Tillman auf einen blutigen Rachefeldzug.
Harte, super choreografierte Fights, brutale Machetenaction, blutige Shootouts. Und alles mit Setting und Score sehr stimmig inszeniert!
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paul zu Office Party
Feel good movie mit anspruchslosem Humor. Das richtige wenn man Kopf aus haben will/kann.
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paul zu Das Morgan Projekt
Bla bla bla, einfacher netter Film zum gucken. Aber nichts Halbes und nichts Ganzes.
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Lars76 zu Arrival
Ersten sehr guten Eindruck bestätigt.
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Lars76 zu Hard Boiled
Ten Again!
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Lars76 zu Prometheus - Dunkle Zeichen
Ich kann die schlechten Meinungen nicht nachvollziehen, was vielleicht daran liegt, daß ich ihn erst jetzt ohne jede Erwartung gesehen habe.
Visuell und auditiv ist "Prometheus" ein Brett, der Cast agiert überwiegend überzeugend, die Atmosphäre ist stimmig, und Langeweile kommt trotz zwei Stunden Laufzeit nicht auf.
Größtes Manko sind die unbeantworteten Fragen, aber das kommt ja vielleicht in neuen Filmen.
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Lars76 zu Inbred
Nach erneuter Sichtung geht die Tendenz hier eher Richtung 7/10, aber ich mag die UK-Inzucht-Rednecks einfach zu gerne.
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Lars76 zu Hobo with a Shotgun
Upgrade auf Höchstwertung nach erneuter Sichtung, weil mir kein dagegen sprechender Grund einfällt.
Ein Kaleidoskop irrwitziger Ideen, getaucht in eine tolle Optik und begleitet von einem noch besseren Score.
Im Gegenteil zu "Machete", dem anderen nach einem "Grindhouse"-Faketrailer entstandenen Film, hat dieser hier zwar auch seine humorigen Momente, geht tendenziell aber viel mehr in Richtung Ernsthaftigkeit. Beides ist gut.
Gesellschaftskritik mit der Brechstange und keine Prise von, sondern eine ausgeprägte Romanze.
Und ohne restriktive Mechanismen wie Indizierung und Beschlagnahme generell gut zu heißen, ist die Beschlagnahme hier nach bestehenden Regeln sicher gerechtfertigt, denn die Bedingungen für § 131, StgB, sind wohl 100%ig erfüllt.
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Lars76 zu In den Straßen der Bronx
Ich muss hier mal einen Zähler höher gehen in der Bewertung. Selbst nach der x-ten Sichtung wird das Regiedebüt De Niros trotz seiner knapp zwei Stunden Laufzeit nie langweilig und nimmt einen jedesmal aufs Neue von Anfang an sofort mit, mitten hinein in die Bronx der 60er-Jahre.
Ganz unaufgeregt und ohne jegliche Romantisierung inszeniert De Niro die Mischung aus "Coming of age"-Drama, Milieustudie und Gangsterfilm und schafft mit beeindruckendem Zeitkolorit und einem superben Soundtrack eine großartige Atmosphäre. Auch der humoristische Blick auf die Handlung ist immer wieder erfrischend, wobei die Ernsthaftigkeit nicht zu kurz kommt, wenn Themen wie Rassismus mit integriert werden.
Im übrigen ist es sehr schade, daß es De Niro bisher angesichts seines Talents auch hinter der Kamera bei zwei Regiearbeiten belassen hat.
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Lars76 zu Story of Ricky
Mangaverfilmung, die natürlich zwangsläufig völlig überspitzt in ihrer grafischen Gewaltdarstellung daherkommt. Wenn der offenbar mit übermenschlichen Kräften ausgestattete Ricky und seine nicht weniger mächtigen Gegner im Knast die Fäuste fliegen lassen, brechen nicht einfach Knochen, da werden Körper durchstoßen und ganze -teile abgeschlagen.
Irrwitziger Japan-Splatter, dessen asiatischer Humor für manchen sicher gewöhnungsbedürftig ist.
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Lars76 zu Lady Snowblood
Endlich hab' ich den auch mal gesehen. Kann mich Frank nur anschließen, die Atmosphäre des Films ist großartig, und mit den ästhetisch stilvollen Bildkompositionen ist "Lady Snowblood" phasenweise reine Poesie!
Ich hatte bei dieser Premiere eigentlich kein 100%iges "10er"-Gefühl, aber dafür, ganz offensichtlich Tarantinos große Muse zu sein, gibt's einfach mal noch einen Bonuszähler.
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Lars76 zu Duo bao long hu dou
Terry Chow macht sich mit einer schwerbewaffneten Truppe auf die Suche nach zwei sagenumwobenen Steinen, die ursprünglich die Augen einer riesigen Buddha-Statue waren. Diese wird von einem Stamm verehrt, der demjenigen, der die Steine findet und zurückbringt, das Recht zur Vermarktung großer Opiumvorkommen verspricht, so daß auch verschiedene Drogenbarone mit ihren Schergen mit von der Partie sind.
Dieser HK-B-Actioner ist von vorne bis hinten verwirrend, angefangen bei Terry Chow, von dem man weder weiß, wer er ist, was er eigentlich macht und warum er die Steine sucht. Auch ist nie klar, wo man sich auf der Welt eigentlich gerade befindet. Da tauchen schonmal Löwen auf, obwohl man bis dahin überzeugt war, sich in Asien zu befinden.
Von Beginn an verliert man den Überblick, wer was und warum und wo macht. Dennoch versteht es "Satanic Crystals" (deutscher Vertriebstitel), auf ganzer Linie gut zu unterhalten, denn es passiert immer irgend etwas. Es wird geprügelt, geschossen, gestochen, gewürgt oder auf sonst eine erdenkliche Art gekillt, daß es eine Freude ist. Bedingt zu empfehlen, zumindest für Freunde des B-Action-Genres.
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Lars76 zu Jäger der Apokalypse
Nachdem Captain Henry Morris zu Beginn in einer schmierigen Kneipe irgendwo in Vietnam Zeuge wird, wie ein Kamerad erst einen anderen Soldaten und dann sich selbst erschießt, meldet er sich zu einem geheimen Himmelfahrtskommando. Mit einer kleinen Truppe soll er mitten im Vietconggebiet einen Radiosender finden und vernichten, der mit englischsprachigen Propagandasendungen die Moral der US-Truppen untergräbt.
Unverkennbar standen für diesen Italo-Krieggsaction-Reißer Meisterwerke wie "The Deer Hunter" und "Apocalypse Now" Pate. Aber im Gegensatz zu den großen Vorbildern geht es hier nicht darum, die Schrecken des Krieges verbunden mit geistigem Tiefgang zu zeigen, sondern einzig um die Unterhaltung des Zuschauers durch Action, plakative Gewaltdarstellung und sonstige Mechanismen des Exploitationkinos, was auf B-Actioner-Niveau großartig gelingt.
Die seit Mitte der 1980er-Jahre bestehende und nach 25 Jahren verlängerte Indizierung ist durchaus nachvollziehbar, ohne diesen Kontrollmechanismus generell gut zu heißen.
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Lars76 zu From Dusk Till Dawn
Ten again!
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Lars76 zu The Tournament
Nachdem der bei mir von 9 auf 7 rutschte, hat er sich nach erneuter Sichtung bei einer stabilen 8 eingependelt.
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Lars76 zu The Game - Das Geschenk seines Lebens
Abgesehen davon, wie realistisch das komplette Handlungskonstrukt dieses Thriller-Klassikers ist (oder auch nicht), wird man von viel Suspense, Action, jeder Menge Irrungen und Wirrungen und großartigen Schauspielern zwei Stunden bestens unterhalten. Selbst bei mehrfacher Sichtung und mit dem Wissen um Hintergründe und Auflösung bleibt "The Game" mitreißend.
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Woodegger zu Fargo
Staffel 3 ist auch wieder eine Wucht. Hab mir die ersten 4 Folgen gegeben und bin schlichtweg begeistert. Ewan McGregor in einer Doppelrolle, dazu sein herrlich verpeilter Firmenkumpane. Bin mir jetzt schon sicher, dass das Level bis zum Ende gehalten wird. Beste Serie aller Zeiten!
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Lars76 zu Miller's Crossing
Steht nach erneuter Sichtung wertungsstabil. Der Humor ist gar nicht so rar gesät, aber staubtrocken, tiefschwarz und nicht so überbordend wie in anderen Coen-Filmen.
Herausragend aus großartigen schauspielerischen Darbietungen ist die Gabriel Byrnes als kalter, kompromiss- und herzloser Strippenzieher im Hintergrund.
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Lars76 zu Blinde Wut
Nick Parker (Rutger Hauer) wird während des Vietnamkrieges schwer verletzt und verliert sein Augenlicht. Er wird von einem lokalen Stamm gefunden. Die Einheimischen pflegen ihn gesund, allerdings bleibt Parker blind, lernt aber dennoch den Schwertkampf und sich auf seine übrigen Sinne, vor allem sein Gehör zu verlassen.
Als er 20 Jahre später einen ehemaligen Militärkameraden in den USA aufsuchen will, trifft er nur dessen Exfrau und Sohn an. Nachdem die Mutter von Schergen eines Glücksspiel- und Drogenkartells ermordet wurde, beschützt er den Jungen und hilft ihm, seinen Vater zu finden.
Solider, aber etwas enttäuschender B-Actioner mit einem unpassenden Humor und Bad Guys, die viel mehr einfach dämlich als böse sind.
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Lars76 zu Descent
Was als Vergewaltigungsdrama beginnt, entwickelt sich weiter zu einem "Rape & Revenge"-Thriller der etwas anderen Art, nicht blutig und ohne explizit grafische Gewaltdarstellung, aber dennoch schonungslos brutal und in seiner Konsequenz sicher kontrovers und diskussionswürdig.
Abgesehen vom unbequemen Inhalt des Films, liefert die Regisseurin einen stimmigen Thriller, und vor allem Rosario Dawson überzeugt schauspielerisch.
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