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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: I remember you (2017)

Frank_L zu I remember you

Auch von mir ein "Daumen hoch". Schöne atmosphäre und gelungene Handlung mit gelungenem Ende. Den Einwand von fabi zur Laufzeit kann ich teilen.

7.2
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Cover: Game of Death (2017)

Frank_L zu Game of Death

Genau... Leichte Kost zur Unterhaltung. Mehr nicht.

6.0
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Cover: I remember you (2017)

fabian zu I remember you

I Remember You ist äußerst gut gelungene Mystery – Thriller Kost aus Island. Die zwei Erzählebenen verdichten sich zunehmend, die Spannung steigt unaufhaltsam und ohne viel Blut gibt es einige schöne Gänsehautmomente. Das ganze ohne auffällige Logiklöcher und mit einer sehr passenden Filmmusik. Einziger Kritikpunkt: Auch wenn es nie langweilig wurde, so könnte I Remember You unproblematisch 15 Minuten kürzer sein.

7.3
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Cover: Game of Death (2017)

fabian zu Game of Death

Leichte Splatter - Kost mit ein paar Lachern, teils wirklich guten Einfällen und einem passenden Score.

6.0
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Cover: Mother! (2017)

Lars76 zu Mother!

In einem abgeschiedenen Landhaus lebt ein namenloses Paar, ein Dichter (Javier Bardem) und seine deutlich jüngere Frau (Jennifer Lawrence). Er laboriert an einer Schreibblockade, sie restauriert fast liebevoll das alte Haus, zu dem sie eine regelrecht innige Beziehung zu haben scheint. Eines Tages steht ein Fremder (Ed Harris) vor der Tür, der vorgeblich auf der Suche nach einer Unterkunft ist. Das Paar nimmt ihn auf, er gerne, sie widerstrebend. Als am nächsten Tag erst noch die Frau des Fremden (MIchelle Pfeiffer) und kurz danach auch noch die Söhne des fremden Paares das Haus quasi okkupieren, mit freundlicher Unterstützung des Dichters, eskaliert die Situation.
Inhaltlich konkreter zu werden, ist kaum möglich, ohne zu spoilern. Was sich erstmal wie eine Variante von Home Invasion anhört und anfangs wie ein Mysteriethriller aussieht, entpuppt sich mit fortschreitender Laufzeit als immer groteskerer, metaphorischer "Arthouse-Mindfuck" mit surrealen Zügen, der den Zuschauer vollkommen in seinen Bann zieht, nicht zuletzt aufgrund der sehr intimen Kamera, die meist nah bei den Protagonisten ist, vor allem bei J. Lawrence. Aronofsky hat hier ein kammerspielartiges Psychodrama inszeniert, indem fortdauernd die Grenzen zwischen Realität und Imagination verschwimmen. Trotz des auf das haus begrenzten Settings - die Handlung verlässt es nur im Off - nimmt der Film mit fortschreitender Handlung auch immer mehr an Fahrt auf. Und was hier die Hauptdarsteller abliefern, vor allem Lawrence und Bardem, ist grandios!

9.0
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Cover: The Gunman (2015)

Lars76 zu The Gunman

Die Zweitsichtung nach dem damaligen Kinobesuch bringt keine neuen Erkenntnisse und keine neue Wertung. Zumindest unterhält dieser Actionthriller mit seiner Story und dem Härtegrad ausreichend gut, um im TV einzuschalten.

6.0
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Cover: Der Wildeste unter Tausend (1963)

Lars76 zu Der Wildeste unter Tausend

Homer Bannon ist ein traditionellen Werten verbundener Rinderzüchter, der auf seiner Farm zusammen mit seinem Sohn Hud (Paul Newman), dessen Neffen Lonnie, also seinem Enkel, und der Haushälterin Alma lebt. Das Verhältnis zwischen dem alternden Mann und seinem Sohn ist zerrüttet, seit Hud trunken einen Autounfall verursacht hat, bei dem sein Bruder, Lonnies Vater, ums Leben kam. Auch lebt Hud nicht nach Werten, wie sein Vater es tut. Viel mehr ist er ein angeberischer, egozentrischer Großkotz, der regelmäßig dem Alkohol zuspricht, und ein Frauenheld, der seine Verhältnisse , auch zu verheirateten Frauen, ohne Hemmungen in der Öffentlichkeit zur Schau stellt. Lonnie ist hin und her gerissen zwischen seinem Großvater und seinem Onkel. Als der Rinderbestand von der Maul- und Klauenseuche heimgesucht wird, nehmen die Spannungen zwischen den Familienmitgliedern zu und eskalieren.
Unaufgeregt inszeniertes Drama, in dem Paul Newman in der Originaltitel-gebenden Rolle glänzt. Mit dem deutschen Vertriebstitel ist sicher auch Hud gemeint, erschließen tut er sich mir dennoch nicht wirklich.

7.0
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Cover: Anthropophagous 2 - Das Biest kehrt Zurück (1981)

Lars76 zu Anthropophagous 2 - Das Biest kehrt ...

Die nächste Zusammenarbeit von D'Amato und Eastman nach "Man-Eater" nach Jahren mal wieder gesichtet, und auch den Film mag ich immer noch. Zwar ist er atmosphärisch nicht mehr so stark, und die Handlung dient tatsächlich etwas der plakativen Zurschaustellung der Slpatterszenen, aber dennoch macht er immer noch Spaß, vor allem Eastman als mordlüsterner "Mutant" performt großartig.

7.0
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Cover: Man Eater (Der Menschenfresser) (1980)

Lars76 zu Man Eater (Der Menschenfresser)

Hab' den nach einigen Jahren mal wieder gesichtet und mag ihn immer noch sehr gerne! Dieser Film ist sicher keine Schlachtplatte, auch wenn die vereinzelten Splatterszenen teils derbe und an der Grenze des Erträglichen sind. Er lebt vor allem von seiner durchweg unheilschwangeren und bedrohlichen Atmosphäre, die perfekt vom Score unterstützt wird, und dem exotischen Inselsetting. Persönlich mag ich auch die komplett entschleunigte Erzählstruktur.

8.0
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Cover: Chatos Land (1972)

Lars76 zu Chatos Land

Gleich zu Beginn erschießt das Apachen-Halbblut Chato (Charles Bronson) in Notwehr einen pöbelnden, rassistischen Sheriff. Eine Gruppe Weißer macht sich unter Führung von Capt. Whitmore (Jack Palance) auf, die "mordende Rothaut" zu fangen und zu hängen. Dabei sind die Motive der Beteiligten sehr unterschiedlich, reichen von der Überzeugung, das Richtige zu tun, für Gerechtigkeit zu sorgen, über Erwartungen der Nachbarn nicht enttäuschen zu wollen bis hin zu reinem Indianerhass und purer Mordlust.
Schnell merkt der Lynchmob, daß Chato gar nicht versucht zu fliehen, sie absichtlich auf seiner Spur hält und versucht, ihr Unterfangen zu torpedieren, indem er u.a. ihre Wasservorräte und Pferde dezimiert.
Zufällig entdecken die Weißen Chatos Heim, töten seinen Bruder (?), vergewaltigen seine Frau und benutzen sie als Köder. Natürlich kommt Chato zurück, dreht aber nun den Spieß um und macht die Jäger zur Beute. Als ihnen die Ausweglosigkeit ihrer Situation bewusst wird, wollen einige Teilnehmer die Unternehmung abbrechen, und es kommt zu Konflikten innerhalb der Gruppe, die schnell fatal eskalieren, so daß sie sich gegenseitig dezimieren. Den Rest übernimmt Chato.
Ohne Vorgeplänkel ist man drin in der Geschichte dieses Westerns, der schnörkel- und kompromisslos und mit einiger Härte inszeniert ist.

8.0
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Cover: Idylle (2015)

Lars76 zu Idylle

Der erste (?) slowenische Beitrag zum Backwood-Slasher-Genre ist wenig innovativ. Zwei Nachwuchsmodels fahren mit Fotograf und Visagistin für ein Shooting in die malerische Bergwelt, werden dort aber schnell von zwei missgebildeten Hillbillies überrascht, deren Äußeres unverkennbar von Klassikern wie der "Wrong Turn"-Reihe oder "The Hills Have Eyes" inspiriert ist. Die "Bauerntrampel", wie sie in der deutschen Synchro mehrmals genannt werden, verschleppen die Großstädter in ihr Anwesen, wo sie aus ihren Opfern Schnaps destillieren! (Der einzige wtf-Moment im Film.) Dabei wird eine Art Ableitung ins Genick bzw. den Hinterkopf gerammt. Wie das ganze Verfahren tatsächlich funktioniert, habe ich nicht verstanden. Die lustige Pointe ist, daß der Schnaps wiederum an Bars in der Stadt verkauft wird.
Von den Hillbillies gibt es leider nur zwei, von denen einer auch recht früh schon ins Gras beißt. Auch Splattern tut es so richtig erst zum Ende hin, dann aber ausgiebig mit handgemachten sfx, die ok sind, ebenso wie die Maskenarbeit bei den Hinterwäldlern.
Als Genrefreund kann man gerne mal reinschauen, aber nicht zwingend. Riecht etwas nach verschenktem Potential.

5.0
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Cover: Bound - Gefesselt (1996)

Lars76 zu Bound - Gefesselt

Sex & Crime pur! Mehr muss man zu diesem grandiosen Thriller der Wachowskis eigentlich nicht sagen. Aber er bietet auch einen guten Cast, ebenso gute Kameraarbeit und ist spannend inszeniert.

9.0
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Cover: Lawless - Die Gesetzlosen (2012)

Lars76 zu Lawless - Die Gesetzlosen

Daß der bei uns nicht im Kino lief, heißt nicht, daß es sich um eine Direct-to-DVD-Produktion handelt. Ganz im Gegenteil lief der auch in Cannes und war dort nominiert, bevor er regulär ins Kino kam, nur hier leider nicht. Die Ausstattung bei diesem stilvollen Thriller ist bis ins Detail top, der Soundtrack von Nick Cave noch besser, und der Cast ist nicht nur auf dem Papier ein Traum. Tom Hardy hat einmal mehr eine beeindruckende physische Präsenz und überzeugt trotz oder gerade wegen seines minimalistischen Spiels. Und schon lange habe ich nicht mehr einen so unangenehmen Sadisten gesehen, großartig schmierig und bösartig-sadistisch in seiner Rolle ist Guy Pearce, der sichtlich Spaß daran hat. Auch in Nebenrollen glänzen Jessica Chastain, Mia Wasikowska und Gary Oldman, der leider zu wenig Screentime hat.
Zu lang fand ich ihn nicht, der teils ruhige Erzählfluss wird zwischendurch schließlich immer wieder von teils unerwartet heftigen Eruptionen roher Gewalt unterbrochen.

8.0
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Cover: La noche del virgen (2016)

Frank_L zu La noche del virgen

Blöd. Nicht wirklich innovativ. Punkte gibts für die rektale Geburt. Ab der Hälfte nervt der männliche Darsteller in seiner aufgesetzt trotteligen Art und Weise und mit seinem Geschreie.

4.5
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Cover: I Spit on Your Grave III: Vengeance is Mine (2015)

Lars76 zu I Spit on Your Grave III: Vengeance is ...

Teil 3 setzt die Geschichte von Jennifer Hills aus dem Remake von 2010 fort. Sie lebt mittlerweile unter falschem Namen in einer namenlosen Großstadt eines scheinbaren Paralleluniversums, denn hier sind fast ausnahmslos alle Männer triebgesteuerte Sexmonster und potentielle Vergewaltiger. Nachdem sie im Rahmen einer Selbsthilfegruppe andere Opfer kennenlernt und viel über Missstände in Sachen Strafverfolgung der Täter erfährt, mausert sie sich zum selbstjustizialen, folternden Racheengel.
Unnötiger Beitrag in einem diskussionsfreudigen Genre, der aber zumindest für ausgewiesene Gorheounds eine Empfehlung sein kann, schaut man die in Deutschland nicht veröffentlichte Unrated-Version.

6.0
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Cover: 4 Blocks (2017)

fabian zu 4 Blocks

Volltreffer, richtig gut. Wenn auch 4 Blocks deutlich hochwertiger produziert ist, so fühlte ich mich häufig an Im Angesicht des Verbrechens erinnert. Der Soundtrack knallt, die Schauspieler sind durchweg gut und die Spannung hoch. Ich kann Woddegger in allen Punkten nur zustimmen.

Natürlich gibt es hier und da Kanten. Das versympathisieren (hat hier jemand einen passenderen Ausdruck) der Verbrecher mag zwar hier im Film emotional funktionieren, in der Realität kann ich mir das nicht so vorstellen. Ebenso wenig, dass sowohl Verbrechersyndikate als auch Polizei sich teilweise derart amateurhaft verhalten. Aber vielleicht ist es so. Und selbst wenn nicht, 4 Blocks ist ein Knaller.

8.5
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Cover: Dunkirk (2017)

fabian zu Dunkirk

Nach dem Trailer hatte ich Dunkirk für mich bereits abgeschrieben, (Anti-) Kriegsfilme sind nicht so mein Ding, außerdem befand ich die Geschichte als nicht gut fürs Kino umsetzbar. Nach den überschwänglichen Kritiken hier und in der großen Welt und im Hoffen auf den Nolan - Faktor dann aber doch ab ins Kino.

Und enttäuscht wieder raus. Der Soundtrack ist gut, angesichts dessen, das Zimmer sonst immer das gleiche mach, sogar sehr gut. Muss er aber auch, denn er ist eigentlich das Einzige, was den Film trägt. Der Rest ist alles andere als überzeugend. Die Idee mit [Spoiler]den Zeitebenen. Super. Nolan Style halt. Jedoch wird das doch überhaupt nicht ausgenutzt. Eins, zwei Mal gibt’s hier und da ne Überschneidung, aber das ist ziemlich belanglos und vor allem für die Erzählung, jedenfalls so wie Nolan sie erzählt, völlig egal. Wäre mir gar nicht aufgefallen wenn er nicht am Anfang darauf hingewiesen hätte. Abgesehen davon auch noch, wenn vielleicht nicht unglaubwürdig, so doch zumindest unnachvollziehbar inszeniert. Eine Woche am Strand? Das kam mir höchstens wie Stunden vor. Genauso wie die 400.000 Männer die damals am Strand waren. Im Film gesehen habe ich wieviel? Vielleicht 1000? Vielleicht sollte diese minimalistische Aufmachung Dunkirk ja besonders machen, als dann aber nur knapp 10 Fischerboote kommen um die Männer zu retten, konnte ich mir das Kopfschütteln nicht mehr verkneifen.

Irritiert war ich häufiger, Stichwort Schlange stehen (was ja nebenbei eine deutsche Tugend ist, dachte ich immer), die Hoffnung auf Boot fahren mit 100ten Löchern und so weiter. Hier aber hat der Film seine Stärken. Die Beklemmung, die Angst und Hoffnung, die Opfer und die Ausweglosigkeit werden gerade in solchen Details sehr subtil dargestellt. Auch der Fakt dass man nicht einen deutschen Soldaten zu Gesicht bekommt, die Übermacht aber zum greifen nah ist. Super.

Abgesehen davon bleibt es aber dabei, für mich ein misslungener Film, der aufgrund des stimmungsaufbauenden Soundtracks überlebt. Und weil selbst wenn Nolan einen schlechten Film macht, kein richtig schlechter bei raus kommt.

6.9

Lars76

Daß man generell mit einem Genre nichts anfangen kann, ist verständlich.
Die Kritikpunkte hier kann ich nicht nachvollziehen. Eine Überschneidung der Zeitebenen gibt es nicht hier und da mal - was ja auch bei einer Woche, einem Tag und einer Stunde gar nicht möglich ist - sondern vor allem am Ende, wenn die drei verschiedenen Ebenen tatsächlich parallel und zueinander laufen.
Und daß man nicht 400 000 Soldaten und wer weiß wie viele zivile und militärische Rettungsboote zu sehen bekommt, heißt ja nicht, daß sie nicht da sind. Da ist ganz klar die Assoziationsfähigkeit des Zuschauers gefragt. Nolan hat hier halt keinen Monumentalfilm gedreht, sondern sich auf das Schicksal einiger Figuren konzentriert, was letztlich auch einen viel besseren und intensiveren Eindruck des Ganzen schafft.

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Cover: Das letzte Schweigen (2010)

Lars76 zu Das letzte Schweigen

... ist ein intensiv-beklemmender Thriller jenseit gängiger 08/15-Krimikost, mit einem gut aufspielenden Cast, starker Kamera und einem die bedrückende Atmosphäre perfekt unterstützenden Score. Das dem Zuschauer sicher nicht entgegenkommende Ende ist mutig.

6.0
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