Kommentare
Lars76 zu Quäle nie ein Kind zum Scherz
Vor der Kulisse einer hinterwäldlerischen, rückständigen italienischen Dorfgemeinschaft angesiedelter Thriller mit einer grandios verstörend morbiden Atmospähre und einigen später für Fulci typischen, drastischen Splatter-/Gore-sfx.
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Lars76 zu Compliance
Ich hab' den vor gut vier Jahren mal gesehen, kann mich aber kaum dran erinnern, außer daß ich ihn auch teils verstörend fand. Was zumindest eine eingeschränkte Empfehlung rechtfertigt.
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Frank_L zu Compliance
Ein Telefonstreich mit Auwirkungen.
Die Mitarbeitern einer Fastfood-Kette wird per Telefon des Diebstahls beschuldigt. Die sich dann entwickelnde Handlung muss man nicht nachvollziehen können. M.E. gibt es nie eine ausweglose Situation ... dennoch ist es mal ein anderer Film und es bleibt schon ein verstörender Eindruck zurück.
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Lars76 zu Terminator 3: Rebellion der Maschinen
Nach erneuter Sichtung geht's hier einen Zähler runter. Zwar gibt es (für mich zumindest) eigentlich nichts zu meckern, aber im Gesamtpaket ist T2 natürlich höher zu bewerten.
Vom Humor der Reihe ab Teil 2 halte ich an sich nichts, aber für mein Empfinden funktioniert der und die Sprüche im dritten Teil sogar etwas besser. Albern finde ich es zu keinem Zeitpunkt.
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Lars76 zu Feed - Friss und stirb!
Ein fieser Thriller, der in keinem Moment Spaß macht, aber dennoch gut unterhält. Quasi ein "Mainstream-Sicko".
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Lars76 zu Suicide Kings
Schwarzhumoriger Thriller mit einigen überraschenden Wendungen und einem bestens aufgelegten Christopher Walken.
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Lars76 zu Wir sind jung. Wir sind stark.
Angesichts des 25-jährigen "Jubiläums" dieses deutschen Schandflecks ist dies genau der richtige Film, um die Erinnerung daran wach zu halten.
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Lars76 zu Bukarest Fleisch
Nachdem Laras Eltern und ihre jüngere Schwester bei einem angeblichen Autounfall in Rumänien ums Leben gekommen sind, fährt sie, begleitet von drei FreundInnen, dorthin, um ihre Familie noch einmal zu sehen. Schon im Krankenhaus bzw. in der Leichenhalle stoßen die Deutschen auf Ablehnung, schnell kommt der Verdacht auf, daß es sich gar nicht um einen Unfall gehandelt hat. Als Lara, unterstützt von ihren FreundInnen, beginnt nachzuforschen, entdeckt sie ein grausames Geheimnis und muss erkennen, daß Ihr Vater, der für die "Deutsche Hungerhilfe für Osteuropa" gearbeitet hat, offenbat Dreck am Stecken hat. Ein fataler Albtraum beginnt.
Mir ist vollkommen schleierhaft, warum der in IMDb und OFDb so schlecht wegkommt. Dies ist einer der besten deutschen Genrefilme, die ich kenne, mit einer überzeugenden Hauptdarstellerin und einer stimmig verstörenden Atmosphäre. Optisch und überhaupt handwerklich kann der in meinen Augen auf international hohem Niveau locker mithalten.
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Lars76 zu Die Unbeugsame - Jane Got a Gun
Der gefällt mir mit jeder Sichtung besser, und so geht es heute einen Zähler hoch. Natalie Portman verkörpert die titelgebende Jane vielschichtig. Sie ist zwar angesichts der scheinbar übermächtigen Bedrohung nicht nur, aber eben doch auch stark. Und der Spannungsbogen steigert sich kontinuierlich im Verlauf der Handlung.
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Lars76 zu Begrabt mein Herz an der Biegung des ...
Thematisiert wird die Endzeit der "Landnahme", die "Erschließung des amerikanischen Westens" durch die Weißen, und die damit einhergehende Dezimierung, Vertreibung und der Zwang in die Reservationen der indigenen Ureinwohner Noramerikas. Der Handlungszeitraum erstreckt sich über 14 Jahre, von 1876 (Schlacht am Little Big Horn und Sieg der Indianer über General Custer) bis 1890 (Massaker von Wounded Knee der US-Kavallerie an wehrlosen Sioux).
Erzählt wird vorrangig aus zwei Perspektiven: zum einen aus der Sicht Sitting Bulls, der nach Little Big Horn mit seinem Stamm nicht in die Reservation, sondern nach Kanada geht, später jedoch zurückkehrt und doch in die Reservation geht, wo er bei Wounded Knee schließlich als eines von 300 Mitgliedern verschiedener Sioux-Stämme 1890 ermordet wird.
Die andere Sicht ist die der historischen Figur Charles Eastmans, eines "Halbbluts", der von seinem indianischen Vater als Kind in die Welt der Weißen gezwungen und dort "assimiliert" wird, Medizin studiert und sich schließlich als Arzt in den Reservationen engagiert.
Der Film erinnert auf bedrückende Art und Weise an die Verbrechen der Europäer an den "Indianern", ihre Dezimierung und Vertreibung, aber auch an vorgeblich "gut gemeinte" Maßnahmen, wie die Umsiedlung in Reservationen, die "Zivilisierung der Wilden" durch Zwang zur Aufgabe ihrer ursprünglichen Lebensweise, was sie letztlich zu armen Bittstellern macht, und ihre "Assimilierung" durch z.B. erzwungene Annahme "christlicher" Namen.
Wichtiger Beitrag gegen ein Vergessen dieses unsäglichen Teils der Weltgeschichte.
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Lars76 zu Memento
Durch die retrograde Erzählstruktur immer wieder anspruchsvoll bis anstrengend, aber auch einzigartig und immer wieder schwer beeindruckend und spannend.
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Lars76 zu Unthinkable - Die Zeit läuft
Packender, wie der Titel schon vermuten lässt inhaltlich überspitzter Politthriller, der Verhältnismäßigkeit von Mitteln, fragwürdige Doppelmoral, die Frage nach den "wahren Monstern" und Kompetenzgerangel um Verantwortlichkeiten auf drastische Art und Weise thematisiert.
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Lars76 zu Hacksaw Ridge - Die Entscheidung
Man mag von Mel Gibson halten, was man will - hier beweist er (endlich) wieder, daß er ein großartiger Regisseur ist, der sein Handwerk nahezu perfekt beherrscht und dem Zuschauer hoch emotionales Kino mit auf die Tränendrüsen drückendem, Gänsehaut erzeugendem Pathos zu kredenzen vermag.
Ich weiß nicht, ob "Hacksaw Ridge" ein Antikriegsfilm sein soll, jedenfalls zeigt er schonungslos die Grausamkeit des Krieges, ohne zu glorifizieren. Viel mehr als ein (Anti)kriegsfilm ist dies eine (amerikanische) Heldengeschichte, vom Leben selbst geschrieben. Und warum eigentlich auf "Kitsch" und Pathos verzichten, wenn es um essentielle Themen wie Liebe, Glaube und persönliche Überzeugungen geht? Das Leben in all seiner Vielfalt ist schließlich auch keine sachliche Abhandlung über ein staubtrockenes Thema.
Besonders hervorheben möchte ich die Leistung Hugo "Agent Smith" Weavings in der Nebenrolle von Desmonds alkoholkrankem, im Ersten Weltkrieg traumatisiertem Vater.
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Lars76 zu Das Ding aus dem Sumpf
Irgendwo in den Everglades in Florida forscht Alec Holland an einem Serum, um Pflanzen widerstandsfähiger zu machen und so den Hunger in der Welt zu besiegen. Als eine Söldnertruppe sich der Forschungsergebnisse bemächtigen will, wird Hollands Schwester ermordet und er selbst kommt mit "der Substanz" in Berührung und wird das titelgebende "Swamp Thing", das ab sofort seine ehemalige Kollegin vor den bad guys beschützt und letztere ordentlich aufmischt.
Dieser frühe Wes-Craven-Klassiker lebt von seiner stimmigen Atmo im Sumpf-Setting und seinem nostalgischem Charme bezüglich der sfx-Arbeit. Über allem weht ein dezenter Hauch von Trash.
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Lars76 zu American Hustle
Pendelt sich nach mehrfacher Sichtung bei einer stabilen 8er-Wertung ein.
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fabian zu Valerian - Die Stadt der tausend ...
Beim Sehen fühlte ich mich bei einigen Details (zum Beispiel das Raumschiff von Valerian und Laureline aka der Millennium Falke) an Star Wars erinnert und dachte mir: Da hat der Herr Besson aber abgekupfert. Nach einiger Recherche aber die Erkenntnis: Nein, da hat der Herr Lucas bei den Original Comics geklaut. Interessant!
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Lars76 zu Fight Club
Seit langer Zeit mal wieder gesehen. Und immer noch ein Brett!
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Frank_L zu Jin-Roh
Durchaus intensiv jedoch ruhig erzählte Geschichte einer Widerstandskämperin und eines Polizisten des Sonderkommandos. Wer anspruchsvolle Animes mit ernstem Hintergrund mag, sollte unbedingt einen Blick riskieren!
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Lars76 zu Die rote Flut
Der "Dritte Weltkrieg" (an dem Europa sich gar nicht beteiligt!) beginnt, als russische Fallschirmjäger und kubanische Verbände ausgerechnet in einer Kleinstadt in den Rocky Mountains einfallen. Die Invasion der USA hat begonnen. Unter Führung von Jed (Patrick Swayze) flüchtet sich eine Gruppe von High-School-Schüler(inne)n in die Berge, wo sie sich anfangs nur verstecken wollen, aber von wo aus sie schon bald einen Partisanenkrieg gegen die titelgebende "Rote Flut" führen.
Leider nimmt sich dieser B-Actioner angesichts seiner absurd-grotesken Handlung viel zu ernst, so daß der Unterhaltungsfaktor etwas auf der Strecke bleibt. Förderlich ist da auch nicht die nicht durchweg konsequent blutige Inszenierung.
Der inhaltlich ähnlich konzipierte "Invasion U.S.A." mit Chuck Norris rockt da wesentlich mehr. Halt Norris und keine Gruppe von Schülern, die u.a. aus dem ebenfalls in "Dirty Dancing" gemeinsam agierenden Paar Swayze/Grey besteht.
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Lars76 zu Die üblichen Verdächtigen
Ich hab' den tatsächlich jetzt erstmals gesehen und habe gar keine Bedenken , ihn irgendwann zweitzusichten. Zwar kennt man den Twist, aber die Inszenierung ist derart fesselnd mit ihren skurrilen Figuren, den absurden Situationen und ihrem Wortwitz, daß es wohl gar nichts ausmacht, nicht die ganze Zeit zu rätseln, ob es denn den ominösen Keyser Soze nun gibt oder nicht und wer er es ist. Da kann man sich viel mehr auf Details konzentrieren, von denen es reichlich zu entdecken gibt. Und die schauspielerischen Glanzleistungen, allen voran Kevin Spacey, sind sicher auch mit Vorkenntnis goutierbar.
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