Kommentare
Lars76 zu Dämonisch
Wertungsstabil bei erneuter Sichtung. Leider hat Bill Paxton nur einmal beweisen können, daß er auch hinter der Kamera ein Händchen für düstere Stoffe hatte.
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Lars76 zu Die Rap-Gang
Nach erneuter Sichtung geht's hier einen Zähler rauf. Wie alle Beteiligten nach und nach dem Goldfieber verfallen und die Konflikte zwischen und innerhalb der beteiligten Pateien fortschreitend eskalieren, ist von Walter Hill großartig in einem sehr stimmigen Setting inszeniert, Thrill und Action sind auf den Punkt ausgeglichen dosiert.
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Lars76 zu Apollo 13
Die Geschichte um die titelgebende Mondmission, ihr Fehlschlagen und die dramatische Rettung der drei Astronauten ist konventionell inszeniertes, aber auch nach mehrfacher Sichtung noch spannendes und emotionales Kino mit einer super Besetzung.
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Lars76 zu Nackt über Leichen
Vorweg sei die Anmerkung erlaubt, daß der reißerische deutsche Vertriebstitel nicht im geringsten die thematische Richtung vorgibt. Mitnichten erwartet den Zuschauer hier ein Horrorfilm mit nekrophilem Einschlag.
Dr. George Dumurrier leitet in San Francisco zusammen mit seinem Bruder eine Privatklinik und führt eine unglückliche Ehe mit seiner schwer an Asthma erkrankten Frau Susan, die er seit langem mit Jane betrügt. Als letztere sich von ihm trennen will, verstirbt zeitgleich seine Frau Susan und hinterlässt George unerwartet eine hoch dotierte Lebensversicherung. Als er kurze Zeit später scheinbar nicht ganz zufällig eine Stripperin kennenlernt, die seiner toten Frau frappierend ähnelt, gerät George unter Mordverdacht.
Die Auflösung der intriganten Vorgänge kommt recht früh im Handlungsverlauf, aber dennoch wird der Zuschauer bis zum Ende in gewisser Weise in eine falsche Richtung geführt.
Diverse Quellen bezeichnen dieses Werk als Fulcis ersten Giallo. Ich erkenne hier selbst nicht die klassischen Merkmale, aber man bekommt jedenfalls einen spannenden Thriller geboten, gediegen inszeniert und mit einer teils verpielten und experimentierfreudigen Kamera gefilmt, der noch ohne die später für Fulci typischen Gewaltexzesse und Gore-sfx auskommt, was ihm aber keinen Abbruch tut.
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lordvalek zu Es
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Lars76 zu The Execution
1970, Los Angeles: Fünf Freundinnen in mittleren Jahren, die zusammen das KZ Birkenau überlebt haben, meinen während eines Spieleabends in einem TV-Interview in einem Restaurantbesitzer die "Bestie von Birkenau", den ehemaligen Lagerarzt wiederzuerkennen. Nachdem sie sicher sind, beschließen sie, den Betroffenen "gemeinsam" zu töten, indem per Los über die potentielle Attentäterin entschieden wird, aber keine von Ihnen erfährt, wen es getroffen hat. Nach tatsächlich erfolgter "Hinrichtung" wird ein scheinbar Unschuldiger unter dringendem Tatverdacht verhaftet, woraufhin die Freundinnen beschließen, alle das gleiche Geständnis abzulegen.
Dieses Drama ist leider weit entfernt von einem knackigen Selbstjustizkracher und leider auch über weite Phasen wenig dramatisch, sondern einfach nur zäh, da kann auch ein Twist am Ende wenig reißen.
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Lars76 zu Wolfman
... ist ein optisch ansprechend, düster-atmosphärisch inszeniertes Remake des Originals von 1941, den ich zugegebenermaßen nicht kenne. Insofern ist mir ein Vergleich und ein Urteil über Sinn und Zweckmäßigkeit dieses Remakes nicht möglich.
Wirklich negativ fällt hier nichts auf, zwar sind die Verwandlungsszenen überwiegend mit CGI gelöst, das aber zumindest nicht schlecht, und ausgleichend gibt es bei zahlreichen Splatter- und Gore-sfx jede Menge Handarbeit zu sehen. Die Besetzung ist gut gewählt, und alle leisten eine überzeugende Darbietung.
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Lars76 zu Die wilden Engel
Als Biker Loser (Bruce Dern) von einer Polizeikugel getroffen schwer verletzt im Krankenhaus landet, beschließen President Blues (Peter Fonda) und seine titelgebenden "Engel", ihren Kumpanen aus dem Krankenhaus zu befreien, was tatsächlich gelingt, bei Loser allerdings zum baldigen Tod führt. Die anschließend vom Club illegal inszenierte Trauerfeier und Beisetzung eskaliert fulminant.
Roger Corman hat hier unter Beteiligung der echten "Hells Angels" einen Bikerfilm inszeniert, der keine Klischees auslässt. Irritierend ist die unreflektierte und mutmaßlich nicht politisch, sondern ausschließlich provokant motivierte Verwendung von Nazisymbolik.
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Lars76 zu Love and a .45
Der Kleinkriminelle Watty hat eine Regel, nie nehme man eine geladene Waffe mit zu einem Überfall. Nachdem sein soziopathischer Kumpel Billy diese Regel bricht, bei einem Überfall die Kassiererin erschießt und dann noch versucht, Watty loszuwerden, befindet sich der mit seiner Freundin Starlene auf der Flucht. Vor Billy, vor den zwei Geldeinteibern eines Kredithais und vor den Gesetzeshütern.
Teils recht hartes und blutiges Roadmovie, dem oft vorgeworfen wird, auf der Tarantino-Welle mitschwimmen zu wollen. Tatsächlich sind Handlung, Figurenzeichnung und Soundtrack durchaus "tarantinoesk", andererseits gab es zum Entstehungszeitpunkt noch gar nicht so viel vom Meister, wovon hätte abgekupfert werden können. So oder so macht "Love and a .45" jedenfalls Spaß und unterhält sehr gut.
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Chris zu Die unendliche Geschichte
Das ist der Inbegriff eines modernen Märchens. Was für Figuren und Kreaturen hier ohne die Hilfe von Computern geschaffen wurden ist, bezogen auf die Zeit der Produktion, unglaublich. Der Fantasie freien Lauf zu lassen und dadurch Unglaubliches zu erleben - vllt gerade heute etwas, was man gut und gerne wiederentdecken kann. Natürlich darf man den Film nicht mit den Augen eines Erwachsenen sehen, dann findet man wohl einige Schwächen - aber das Kind in mir ist groß genug um diese wegzuwischen und ein großartiges und spannendes Abenteuer mit Atreju und Fuchur zu erleben.
Auch hier, werte ich auch mit den Augen meiner Tochter, die diese Geschichte liebt wie kaum eine andere.
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Chris zu E.T. - Der Außerirdische
Nach vielen Jahren hab ich dieses Meisterwerk, dank meiner Tochter, wieder geschaut. Und ja... es ist immer noch ein Meisterwerk.
Wenn man bedenkt, aus welcher Zeit der Film stammt und welches Publikum angesprochen wird, dann passt hier so ziemlich alles. Der Außerirdische, der mal nicht die Erde vernichten will, der Liebe und Zuneigung entwickelt, genauso wie die Kinder für dieses vermeintlich so gruselige Geschöpf. Herrliche Gags, die nicht im Mittelpunkt stehen und gerade deswegen noch mehr zum spontanen und herzlichen Lachen einladen. Dazu einfach unglaublich starke Filmmusik.
Rundherum ein immer noch sehr sehenswerter Film.
Klare Empfehlung.
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Chris zu Ferdinand: Geht STIERisch ab!
Die Bewertungsnote habe ich mal aus Sicht der zwei 7-jährigen Mitseher gewählt.
Ferdinand: Geht stierisch ab ist ein wirklich schöner Kinderfilm, der zum herzlichen Lachen einlädt. Die beiden Kinder haben flach gelegen vor Lachen, Tränen der Traurigkeit verdrückt und sich sogar ein wenig gegruselt.
Der Film hält eine schöne Geschichte bereit, malt tolle Bilder und hat nichtmal mich als Erwachsenen gelangweilt...
Klare Empfehlung wenn man mit seinen 6- bis 10-jährigen Kindern mal einen schönen Kinonachmittag haben möchte.
Zumal ich auch den Eindruck habe, der Film könnte etwas an Wirkung verlieren, wenn er "nur" auf dem Fernseher läuft.
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Lars76 zu Missing in Action
Braddock (Chuck Norris) kehrt auf eigene Faust nach Vietnam zurück, um mutmaßlich noch immer gefangen gehaltene Amerikaner zu befreien.
Stallone ist bei weitem der bessere Schauspieler und der thematisch ähnlich gelagerte "Rambo II" der noch weitaus bessere Film, aber auch dieses reaktionäre Action-Vehikel macht Spaß, weil es ordentlich wummst und in die Inszenierung solcher Streifen in den goldenen Action-'80ern noch richtig Geld investiert wurde.
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Lars76 zu Frauen in Ketten
Im Frauenknast auf irgendeiner namenlosen, exotischen Insel gerät die Prostituierte Lee (Pam Grier) mit der ebenfalls inhaftierten Guerillera Karen in Konflikt. Als die beiden aneinander gekettet verlegt werden sollen, starten Karens Genossen einen Befreiungsversuch, bei dem die beiden zumindest in Ketten die Flucht gelingt. Fortan schlagen sie sich durch den Dschungel, immer verfolgt von Schergen verschiedener Lager und zeitweise unterstützt von den Guerilleros.
Dieser billig produzierte Streifen beginnt zwar wie ein typisches Women-in-Prison-Filmchen, ist dann aber vor allem eine Exploitation-Variation des Klassikers "Flucht in Ketten", die selbst Pam Grier nicht ins Mittelmaß stemmen kann.
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Hendrik zu Shape of Water: Das Flüstern des ...
Das Problem, dass das Werbe-, Begeisterungs- und Euphoriegetrommel immer früher, als man in der Lage ist, sich selbst ein Bild zu machen,eintrifft, hat mir diesen Film ein bisschen verdorben.Ich bin einfach mit ZU großen Erwartungen ins Kino gegangen. Aber trotzdem: schöner, fabelhaft gespielter, berückend fotografierter, von dem unermüdlichen Alexandre Desplat mit einem besonders schönem Score versehener Film! Nicht das alles in den Schatten stellende Meisterwerk aber unbedingt sehenswert. Und vielen Dank an euch für die schöne und erhellende Nachbereitung: Ist seid außerordentlich aufmerksame und fantasievolle Cinephile!
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Lars76 zu Shape of Water: Das Flüstern des ...
... erreicht zwar nicht die Intensität anderer Neustarts dieses noch jungen Kinojahres, und ich kann die 13 Oscarnominierungen und den Hype um diesen Film in diesem Maße so nicht nachvollziehen, aber nichtsdestotrotz ist dem Regisseur hier eine sehr poetische Inszenierung, ein Gedicht von einem Film gelungen, der von seinen bis ins Detail liebevoll durchkomponierten Bildern und dem superben Soundtrack lebt. Die Besetzung ist sehr gut getroffen. Vor allem Sally Hawkins als stumme, feinfühlige Putzfrau Elisa Esposito und Michael Shannon als alles Böse dieser Epoche verkörpernder Sadist Strickland liefern Glanzleistungen. In diesem Zusammenhang irgendwie unfair ist, daß man die schauspielerische Leistung von Doug Jones unter dem sehr gelungenen Kostüm des Amphibienmannes kaum beurteilen kann.
Dieses Märchen für Erwachsene ist wunderschön anzusehen und ein eindringliches Plädoyer für Weltoffenheit und die Toleranz alles Andersartigen.
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Lars76 zu Die Agenten-Elite
Dieser Thriller Peckinpahs ist mehr von Spannung geprägt als von Action, die auf die Laufzeit verteilt etwas zu kurz kommt. Stattdessen wird hier eine tiefgehende Figurenzeichnung und viel schnoddriger Humor geboten, was auch nicht verkehrt ist.
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Lars76 zu Die Rache der Gejagten
Der Kopfgeldjäger Gypsy Smith (Sidney Poitier) rettet den Indianerjungen "Kleiner Rabe" vor mordenden Soldaten und gibt ihn in die Obhut des weißen Leiters einer Indianeragentur, wo er mit seinen Stiefgeschwistern Rachel und Dexter zusammen aufwächst. Als sich zwischen Rachel und Corby, wie "Kleiner Rabe" mittlerweile genannt wird, nach Jahren mehr als geschwisterliche Liebe entwickelt, muss Corby die Familie verlassen und kehrt zu seinem Stamm zurück. Nochmals Jahre später kehrt Rachel von ihrer Schulzeit im östlichen St. Louis nach Hause zurück und heiratet einen politisch aufstrebenden Weißen, ohne zu ahnen, daß der sich im KKK engagiert. Als "Weißer Wolf", wie Corby sich mittlerweile nennt, und Rachel sich wiedertreffen und die alten Gefühle wieder aufflammen und gleichzeitig Gypsy Smith, der einen Siedlertreck befreiter afroamerikanischer Sklaven anführt, mit dem KKK in Konflikt gerät und von Clanmitgliedern schwerst misshandelt und verstümmelt wird, kreuzen sich die Wege von Rachel, "Weißer Wolf" und Gypsy Smith wiederum in einer fatalen Eskaltion der Ereignisse.
"Die Rache der Gejagten" ist ein für's TV auf hohem Niveau produziertes, zweiteiliges Drama, das seinen Protagonisten nicht gönnt, einen glücklichen Platz im Leben zu finden.
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Lars76 zu Gattaca
... ist angesichts der Leidenschaft und Vehemenz, mit der die Hauptfigur seine gewünschten Ziele verfolgt, ein erstaunlich emotionsloser und steriler Film, dessen Abhandlung einer eigentlich interessanten Thematik den Zuschauer überwiegend kalt lässt. Deshalb gibt es keine Empfehlung, obwohl meine auf handwerklichen Qualitäten und mitwirkenden SchauspielerInnen beruhende Wertung dies eigentlich impliziert.
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Frank_L zu Der Mondmann
Bio über einen großartigen Künstler. Wohl aber nur interessant für leute, die sich schonmal mit Andy Kaufman beschäftigt haben. Carrey spielt gut und bringt zum Ende auch die richtige Ernsthaftigkeit mit - wirkt nie albern.
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