Kommentare
paul zu Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel
Ich fand ihn ein gelungen Film der eine tief moralische Frage beleuchtet. Die Probleme die Fabian schreibt kann ich nicht teilen. Mir ist es nicht negativ aufgefallen beim schauen.
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Lars76 zu Basic Instinct
Nach erneuter Sichtung geht's hier einen Zähler rauf, denn dieser Thriller ist in allen Belangen fast perfekt.
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Lars76 zu Nico
... ist ein gut unterhaltender Actioner und war das Filmdebüt als Darsteller für Steven Seagal. Die Besetzung ist bis in die Nebenrollen mit u.a. Sharon Stone, Pam Grier und Henry Silva interessant. Wobei vor allem letzterer mit seiner Darbietung des sadistischen CIA-Folterknechts hervorsticht und in Erinnerung bleibt. Angenehm ist, daß hier mal keine für die Entstehungszeit im Genre üblichen patriotisch-reaktionären Töne vorherrschen, sondern ganz im Gegenteil Kritik (quasi mit der Brechstange) an Methoden und Machenschaften der CIA geübt wird. Insofern ist der Originaltitel "Above the Law" auch doppelsinnig zu verstehen. Zum einen ist da der eigentlich integre Cop, der sich aber über das Gesetz stellt bzw. sein eigenes aufstellt, damit Andere, in diesem Fall die CIA , die sich unrechtmäßig über das Gesetz stellen, in ihre Schranken gewiesen werden.
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Lars76 zu Missing in Action 2 - Die Rückkehr
... ist ein harter, blutig inszenierter vor Klischees und Schwarz-Weiß-Malerei strotzender B-Actioner der alten '80er-Jahre-Schule.
Oft sind Fortsetzungen ja schlechter als erste Teile, was hier mal nicht zutrifft. Hat mir besser als der Vorgänger gefallen. Was aber wiederum passt, da dies ein Pre- und kein Sequel und der deutsche Untertitel somit missverständlicher Mumpitz ist.
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Hendrik zu Universal Soldier - Day of Reckoning
Der Film wirkt einfach wie ein sehr unguter, halluzinatorisch- fiebriger Albtraum. Die wuchtig inszenierten Baller- und Kloppereien sind bemerkenswert spärlich über die komplette Distanz verteilt, zwischenzeitlich hängt er für einen Actioner unverantwortlich durch und inhaltlich gehen hier rätselhafter Irrsinn und interessante Ansätze munter durcheinander. Zeitweise löst sich der Film fast auf. Adkins ist ein Riesengewinn für den Film, an seinen brachial-eleganten Auftritten kann zumindest ich mich kaum sattsehen. Hat mir sehr gut gefallen!
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Hendrik zu Universal Soldier - Regeneration
Atmosphärisch enorm beklemmende, schlacken-, allerdings auch eher fantasielose Gewaltorgie.
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Lars76 zu Universal Soldier - Day of Reckoning
Nach mehreren Jahren mit mehrfachen Sichtungen kann der die 9 bei mir nicht mehr halten. An meiner grundsätzlichen Einschätzung ändert sich dadurch allerdings nichts.
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Lars76 zu Universal Soldier - Regeneration
Nach erneuter Sichtung gehe ich hier einen Zähler runter, was prinzipiell nichts an meiner positiven Einschätzung ändert. Die zweite Fortsetzung mit Jean-Claude van Damme ist deutlich besser als die erste. Sie hat fette Action, ist hart, brutal und düster inszeniert. Zum Punktabzug führt das Fehlen einer relevanten Hauptfigur, wodurch man als Zuschauer irgendwie auf Distanz gegenüber dem Geschehen bleibt.
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Lars76 zu French Connection - Brennpunkt Brooklyn
Immer wieder gut ist dieser pessimistische Copthriller mit seinen beiden desillusionierten Hauptfiguren, wunderbar dargestellt von Roy Scheider und Gene Hackman. Vor allem letzterer ist in seiner Performance des impulsiven, immer zornigen und von rassistischen Vorurteilen geprägten Cops sehr überzeugend. Hinzu kommen eine wunderbar trostlose Atmosphäre und schmutzige Bilder New Yorks, die einen hohen Grad an Realismus und Authentizität vermitteln.
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Lars76 zu Unknown Identity
... ist ein konventioneller Thriller rund um das klassische Thema (scheinbaren) Identitätsverlusts bzw. -diebstahls, sehr spannend und mit wohldosierten Actionhäppchen garniert inszeniert. Neben Diane Kruger und Liam Neeson gefällt noch Bruno Ganz als ehemaliger Stasi-Agent besonders.
Hier ist eine Sichtung im O-Ton zwingend notwendig, da immer wieder Deutsch gesprochen wird. In der deutschen Synchronisation geht der Zwei-Sprachen-Effekt komplett unter.
Eigentlich bin ich mit der Punktwertung auch eher bei einer 7, der bekommt aber einen dicken lokalpatriotischen Pluspunkt, denn aufgrund vieler Außendrehs bietet der für Einheimische einiges an Wiedererkennungswert.
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Lars76 zu Die Zärtlichkeit der Wölfe
Drehbuchautor und Hauptdarsteller Kurt Raab verlegt die Handlung um den homosexuellen Serienmörder Fritz Haarmann aus den '20er-Jahren in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und verkörpert die Hauptfigur überzeugend als emotional zerrissenen Menschen, der seine dunklen Triebe nicht unter Kontrolle hat. Auch die restliche Besetzung spielt gut, die Inszenierung selbst ist angesichts des Inhalts eher nüchtern und wenig spannend angelegt, die Handlung plätschert dahin, ohne Langeweile aufkommen zu lassen.
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Lars76 zu 4 Blocks
Von "klischeefrei" würde ich hier nicht sprechen, ganz im Gegenteil trieft die Inszenierung vor Klischees, was in diesem Fall dem Spaß aber gar keinen Abbruch tut. Der sich konstant auf hohem Niveau bewegende Spannungsbogen hält einen locker bei der Stange, um die sechs Folgen am Stück zu schauen.
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Lars76 zu Zero Dark Thirty
Auch bei mehrfacher Sichtung bleibt die obsessive Suche der CIA-Agentin Maya Lambert nach Osama bin Laden packend.
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Lars76 zu 13 Hours: Geheimauftrag in Bengasi
... ist natürlich auch von Pathos und US-amerikanischem Patiriotismus geprägt, aber vor allem ein auf wahren Begebenheiten basierender und gerade deshalb packender Actionthriller.
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Lars76 zu Air Force One
Nachdem der US-Präsident (Harrison Ford) nach einem Russland-Besuch in die Heimat zurückfliegen will, wird die Air Force One unter Mithilfe eines amerikanischen Verräters von kasachischen Terroristen entführt. Statt mit der Rettungskapsel pflichtgemäß zu entfliehen, bleibt der President an Bord und nimmt den Kampf gegen die Schergen auf.
Dieser "Die Hard"-Rip-off war bisher an mir vorbeigegangen, und ich bin tatsächlich etwas positiv überrascht. Zwar nimmt man Harrison Ford seine Rolle nie so richtig ab, weil er einfach nicht der "President-Typ" ist, und inhaltlich ist das überwiegend patriotischer Mumpitz, aber Gary Oldman ist als eiskalter Ober-Terrorist, der ohne mit der Wimper zu zucken Geiseln exekutiert, gewohnt überzeugend und die Action ist recht ansehnlich inszeniert.
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Lars76 zu Exit Wounds - Die Copjäger
Der einzel- und draufgängerische und zu Gewalteskapaden neigende Detroiter Cop Orin Boyd (Steven Seagal) wird in einen der härtesten Bezirke versetzt. Dort kommt er einem großangelegten Drogengeschäft zwischen korrupten Kollegen und einem undurchsichtigen Drogendealer, der scheinbar ein doppeltes Spiel spielt, auf die Spur.
Furiose Action und Schießereien, gepaart mit wohldosiert trockenem Humor, einem damals noch agilen Hauptdarsteller und einem coolen Soundtrack ergeben einen kurzweiligen Actionthriller.
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Lars76 zu L.A. Confidential
... ist ein harter, durch und durch stilvoll inszenierter Thriller mit einer Geschichte um Polizeikorruption, Karrieregeilheit, Selbstjustiz und manipulative Boulevardpresse. Hier hat niemand eine reine Weste, jeder hat irgendwie mehr oder weniger Dreck am Stecken, die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen fließend. Der nicht bestechliche, frauenbeschützende Cop erzwingt gewalttätig Geständnisse, schüchtert Gangster mit gezielten Brutalitäten ein und schlägt schließlich selbst eine Frau. Der integre, aufstrebende, sich nicht an einen archaisch anmutenden, fehlgeleitete Kollegen schützenden Ehrenkodex haltende Cop entpuppt sich als vor allem karriereorientiert und egozentrisch.
Die Besetzung ist bis in die Nebenrollen, gerade mit der von Hendrik schon erwähnten Grobschlächtigkeit, perfekt! Hervorstechen tun ein selten so zornig gesehener Russell Crowe, dem über die gesamte Lauflänge die Anspannung quasi aus jeder Pore quillt, und Guy Pearce als konsequent ehrgeizig aufstrebender Cop, der dabei ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen geht.
Endlich wieder gesichtet und in meiner positiven Erinnerung bestätigt.
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Lars76 zu Die Nacht der Entscheidung
... ist eine gelungene Mixtur aus Drama, Actionthriller und Katastrophenfilm, die vor allem von ihrer ständig eskalierenden Dynamik und damit einhergehenden Spannung lebt und [Spoiler]mit einem konsequent fatalistischen Ende aufwartet.
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Lars76 zu Mosquito
... ist angesichts der Entstehungszeit angenehm altmodischer Creature-Horror, vor allem bezüglich der tricktechnischen Umsetzung, mit einem starken Hang zum Trash, im positiven Sinne inhaltlich, im negativen vor allem die Darsteller betreffend.
Ausgenommen hier ist Gunnar "Leatherface" Hansen, dem wenig subtil Gelegenheit zu einer "Texas Chainsaw Massacre"-Hommage gegeben wird, wenn er während der Verbarrikadierungssituation im Haus eine riesige Kettensäge auftut und sich freut, wie gut es sich anfühle, da er so etwas seit 20 Jahren nicht mehr in Händen gehalten habe.
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Frank_L zu L.A. Crash
Da tun sich Abgründe auf... Wirklich bedrückender Film, in dem die einzelnen Handlungsstränge nach und nach in einander greifen. Auch das Fehlen einer primären Hauptfigur tut dem Film gut. Sehenswert.
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