Kommentare

Cover: Universal Soldier - Regeneration (2009)

Lars76 zu Universal Soldier - Regeneration

Nach erneuter Sichtung gehe ich hier einen Zähler runter, was prinzipiell nichts an meiner positiven Einschätzung ändert. Die zweite Fortsetzung mit Jean-Claude van Damme ist deutlich besser als die erste. Sie hat fette Action, ist hart, brutal und düster inszeniert. Zum Punktabzug führt das Fehlen einer relevanten Hauptfigur, wodurch man als Zuschauer irgendwie auf Distanz gegenüber dem Geschehen bleibt.

7.0
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Cover: French Connection - Brennpunkt Brooklyn (1971)

Lars76 zu French Connection - Brennpunkt Brooklyn

Immer wieder gut ist dieser pessimistische Copthriller mit seinen beiden desillusionierten Hauptfiguren, wunderbar dargestellt von Roy Scheider und Gene Hackman. Vor allem letzterer ist in seiner Performance des impulsiven, immer zornigen und von rassistischen Vorurteilen geprägten Cops sehr überzeugend. Hinzu kommen eine wunderbar trostlose Atmosphäre und schmutzige Bilder New Yorks, die einen hohen Grad an Realismus und Authentizität vermitteln.

8.0
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Cover: Unknown Identity (2011)

Lars76 zu Unknown Identity

... ist ein konventioneller Thriller rund um das klassische Thema (scheinbaren) Identitätsverlusts bzw. -diebstahls, sehr spannend und mit wohldosierten Actionhäppchen garniert inszeniert. Neben Diane Kruger und Liam Neeson gefällt noch Bruno Ganz als ehemaliger Stasi-Agent besonders.
Hier ist eine Sichtung im O-Ton zwingend notwendig, da immer wieder Deutsch gesprochen wird. In der deutschen Synchronisation geht der Zwei-Sprachen-Effekt komplett unter.
Eigentlich bin ich mit der Punktwertung auch eher bei einer 7, der bekommt aber einen dicken lokalpatriotischen Pluspunkt, denn aufgrund vieler Außendrehs bietet der für Einheimische einiges an Wiedererkennungswert.

8.0
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Cover: Die Zärtlichkeit der Wölfe (1973)

Lars76 zu Die Zärtlichkeit der Wölfe

Drehbuchautor und Hauptdarsteller Kurt Raab verlegt die Handlung um den homosexuellen Serienmörder Fritz Haarmann aus den '20er-Jahren in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und verkörpert die Hauptfigur überzeugend als emotional zerrissenen Menschen, der seine dunklen Triebe nicht unter Kontrolle hat. Auch die restliche Besetzung spielt gut, die Inszenierung selbst ist angesichts des Inhalts eher nüchtern und wenig spannend angelegt, die Handlung plätschert dahin, ohne Langeweile aufkommen zu lassen.

6.0
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Cover: 4 Blocks (2017)

Lars76 zu 4 Blocks

Von "klischeefrei" würde ich hier nicht sprechen, ganz im Gegenteil trieft die Inszenierung vor Klischees, was in diesem Fall dem Spaß aber gar keinen Abbruch tut. Der sich konstant auf hohem Niveau bewegende Spannungsbogen hält einen locker bei der Stange, um die sechs Folgen am Stück zu schauen.

8.0 (S1: 8.0 / S2: 8.0 / S3: 8.0)
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Cover: Zero Dark Thirty (2012)

Lars76 zu Zero Dark Thirty

Auch bei mehrfacher Sichtung bleibt die obsessive Suche der CIA-Agentin Maya Lambert nach Osama bin Laden packend.

8.0
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Cover: 13 Hours: Geheimauftrag in Bengasi (2016)

Lars76 zu 13 Hours: Geheimauftrag in Bengasi

... ist natürlich auch von Pathos und US-amerikanischem Patiriotismus geprägt, aber vor allem ein auf wahren Begebenheiten basierender und gerade deshalb packender Actionthriller.

8.0
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Cover: Air Force One (1997)

Lars76 zu Air Force One

Nachdem der US-Präsident (Harrison Ford) nach einem Russland-Besuch in die Heimat zurückfliegen will, wird die Air Force One unter Mithilfe eines amerikanischen Verräters von kasachischen Terroristen entführt. Statt mit der Rettungskapsel pflichtgemäß zu entfliehen, bleibt der President an Bord und nimmt den Kampf gegen die Schergen auf.
Dieser "Die Hard"-Rip-off war bisher an mir vorbeigegangen, und ich bin tatsächlich etwas positiv überrascht. Zwar nimmt man Harrison Ford seine Rolle nie so richtig ab, weil er einfach nicht der "President-Typ" ist, und inhaltlich ist das überwiegend patriotischer Mumpitz, aber Gary Oldman ist als eiskalter Ober-Terrorist, der ohne mit der Wimper zu zucken Geiseln exekutiert, gewohnt überzeugend und die Action ist recht ansehnlich inszeniert.

7.0
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Cover: Exit Wounds - Die Copjäger (2001)

Lars76 zu Exit Wounds - Die Copjäger

Der einzel- und draufgängerische und zu Gewalteskapaden neigende Detroiter Cop Orin Boyd (Steven Seagal) wird in einen der härtesten Bezirke versetzt. Dort kommt er einem großangelegten Drogengeschäft zwischen korrupten Kollegen und einem undurchsichtigen Drogendealer, der scheinbar ein doppeltes Spiel spielt, auf die Spur.
Furiose Action und Schießereien, gepaart mit wohldosiert trockenem Humor, einem damals noch agilen Hauptdarsteller und einem coolen Soundtrack ergeben einen kurzweiligen Actionthriller.

7.0
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Cover: L.A. Confidential (1997)

Lars76 zu L.A. Confidential

... ist ein harter, durch und durch stilvoll inszenierter Thriller mit einer Geschichte um Polizeikorruption, Karrieregeilheit, Selbstjustiz und manipulative Boulevardpresse. Hier hat niemand eine reine Weste, jeder hat irgendwie mehr oder weniger Dreck am Stecken, die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen fließend. Der nicht bestechliche, frauenbeschützende Cop erzwingt gewalttätig Geständnisse, schüchtert Gangster mit gezielten Brutalitäten ein und schlägt schließlich selbst eine Frau. Der integre, aufstrebende, sich nicht an einen archaisch anmutenden, fehlgeleitete Kollegen schützenden Ehrenkodex haltende Cop entpuppt sich als vor allem karriereorientiert und egozentrisch.
Die Besetzung ist bis in die Nebenrollen, gerade mit der von Hendrik schon erwähnten Grobschlächtigkeit, perfekt! Hervorstechen tun ein selten so zornig gesehener Russell Crowe, dem über die gesamte Lauflänge die Anspannung quasi aus jeder Pore quillt, und Guy Pearce als konsequent ehrgeizig aufstrebender Cop, der dabei ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen geht.
Endlich wieder gesichtet und in meiner positiven Erinnerung bestätigt.

9.0
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Cover: Die Nacht der Entscheidung (1988)

Lars76 zu Die Nacht der Entscheidung

... ist eine gelungene Mixtur aus Drama, Actionthriller und Katastrophenfilm, die vor allem von ihrer ständig eskalierenden Dynamik und damit einhergehenden Spannung lebt und [Spoiler]mit einem konsequent fatalistischen Ende aufwartet.

7.0
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Cover: Mosquito (1994)

Lars76 zu Mosquito

... ist angesichts der Entstehungszeit angenehm altmodischer Creature-Horror, vor allem bezüglich der tricktechnischen Umsetzung, mit einem starken Hang zum Trash, im positiven Sinne inhaltlich, im negativen vor allem die Darsteller betreffend.
Ausgenommen hier ist Gunnar "Leatherface" Hansen, dem wenig subtil Gelegenheit zu einer "Texas Chainsaw Massacre"-Hommage gegeben wird, wenn er während der Verbarrikadierungssituation im Haus eine riesige Kettensäge auftut und sich freut, wie gut es sich anfühle, da er so etwas seit 20 Jahren nicht mehr in Händen gehalten habe.

5.0
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Cover: L.A. Crash (2004)

Frank_L zu L.A. Crash

Da tun sich Abgründe auf... Wirklich bedrückender Film, in dem die einzelnen Handlungsstränge nach und nach in einander greifen. Auch das Fehlen einer primären Hauptfigur tut dem Film gut. Sehenswert.

8.0
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Cover: Das blaue Zimmer (2014)

Hendrik zu Das blaue Zimmer

Sehr intensiv, poetisch, brilliant fotografiert!

8.0

Lars76

Den hab' ich sogar, aber noch nicht gesichtet.

Hendrik

Ich hab den eher durch Zufall entdeckt und er hat mich durchaus beeindruckt. Sieh ihn dir an, interessiert mich sehr, was du von ihm hältst! Er hat mich halt auch inhaltlich ziemlich bewegt, das wird nicht jedem so gehen und ich wüsste schon gern, ob es auch ein, nun ja, "objektiv" guter Film ist.

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Cover: Nocturnal Animals (2016)

Hendrik zu Nocturnal Animals

Ja, sehr gut! Alles sagenswerte, wurde bereits durch meine Vorredner gesagt.

8.5

Lars76

Ich bleibe auch bei dieser Sichtung bei meiner Wertung.

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Cover: Irreversibel - The Straight Cut (2002)

Hendrik zu Irreversibel - The Straight Cut

Das Problem von "Irreversibel" ist halt wirklich, dass er unter DEN zwei Szenen, die jederman kennt oder zumindest von ihnen gehört hat, fast begraben wird. Er ist aber auch ein Drama von enormer Tiefe und es ist unmöglich, von ihm nicht noch länger bewegt und betroffen zu sein. Einige ästhetische und inhaltliche Entscheidungen, fand ich nicht nachvollziehbar, daher keine volle Punktzahl.

9.0
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Cover: Irreversibel - The Straight Cut (2002)

Lars76 zu Irreversibel - The Straight Cut

... ist wohl eins der unangenehmsten Filmerlebnisse jemals, an Intensität und Authentizität kaum zu übertreffen, und dies nicht nur in den drastischen Gewalt- und Vergewaltigungsszenen, sondern auch in der Party- und intimen Paarszene.
Die Höchstwertung gibt es von mir hier nicht, weil manchmal dann doch weniger mehr wäre, vor allem anfangs. Die "Rectum"-Szenerie wär' allein mit dem dazugehörigen Score schon verstörend genug, da hätt's die Kamera so nicht unbedingt gebraucht.
Alles in allem ein schwer beeindruckender Film mit einer sehr guten Besetzung.
Eine pauschale Empfehlung gibt's hier von mir für einen 9er ausnahmsweise mal nicht, weil der Film eine emotionale Zumutung ist. Wer aber Filme mit nachhaltiger Wirkung mag, darf gerne einen Blick riskieren.

9.0

Frank_L

Sehr gut ge- und beschrieben!

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Cover: Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre (2003)

Lars76 zu Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre

Das Remake des Meisterwerks von Tobe Hooper kommt nicht an das Original heran und ist eigentlich vollkomen unnötig. Die Umsetzung ist aber respektvoll und sehr gelungen auf hohem Niveau inszeniert, mit einer dichten Terroratmosphäre, aber ohne den morbiden Humor von 1974.

8.0
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Cover: Layer Cake (2004)

Lars76 zu Layer Cake

... ist ein spannender, clever verschachtelter Gangsterfilm mit wohldosiertem schwarzem Humor britischer Art.

8.0
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Cover: James Bond 007: Ein Quantum Trost (2008)

Lars76 zu James Bond 007: Ein Quantum Trost

Der zweite Bond-Film mit Daniel Craig steht seinem Vorgänger im Großen und Ganzen in nichts nach, schwächelt im Vergleich aber etwas aus folgenden Gründen: Die Actionsequenzen sind über weite Strecken dermaßen schnell und hektisch geschnitten, daß man oft den Überblick verliert, wer gerade wen verfolgt, wer von wem verfolgt wird und wer auf wen schießt etc. Ebenso hat die gesamte Handlung eine dezente Tendenz zur Unübersichtlichkeit. Nicht wirklich relevant, aber schade sind die mangelnde Präsenz von Weiblichkeit in den Vorspännen der "neuen" Bond-Filme und das Fehlen von Q und seinen diversen Gimmicks.
Das alles ist angesichts des immer noch hohen Unterhaltungsfaktors allerdings Jammern auf hohem Niveau.

7.0
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