Kommentare
paul zu Prisoners
Toll!
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Lars76 zu Blutgletscher
Zwar ist es hier kein außerirdischer Organismus, der für Mutationen sorgt, aber die Inspiration vom "Ding aus einer anderen Welt" ist natürlich offensichtlich. Erfreulicherweise wurde nicht einfach abgekupfert, sondern eine eigenständige Geschichte spannend inszeniert. Die Schauspieler agieren mehr und weniger ordentlich, die Creature- und sonstigen Effekte sind gelungen und oft handmade.
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Hendrik zu Bibi & Tina - Der Film
Hat meiner Tochter und mir sehr gut gefallen!
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Lars76 zu Der blutige Pfad Gottes 2
Der zweite Teil ist auch noch ganz ok, aber einen dritten braucht's dann wirklich nicht.
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Lars76 zu Der blutige Pfad Gottes
Sehr cool, und der eigentliche Star des Films ist Willem Dafoe, großartiger Schauspieler.
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Woodegger zu 300
Der Film hat neue Maßstäbe im modernen Actionkino gesetzt: Gemetzel in Zeitlupe und ausschweifende CGI-Blutföntänen, hier wird Töten ästhetisch statt grausam, was wohl die größte Kontroverse darstellt.
Die Schlachtszenen sind genial, während die Nebenhandlung mit Leonidas Frau dann aber immer wieder langweilt und den Flow unterbricht, hätte einfach nicht sein müssen!
Fans des Films empfehle ich auf jeden Fall auch die Serie Spartacus, die ihrem Vorbild in Sachen Inszenierung und Intrigen in Nichts nachsteht, halt nur auf 5 Staffeln verteilt!
300 ist ein Meilenstein der Filmgeschichte!
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Lars76 zu Sieben Psychos
Groteske Thrillerkomödie, die eine herrlich skurile Geschichte erzählt, sich nur nie konsequent für Spaß oder Ernsthaftigkeit entscheidet.
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Lars76 zu Tödliche Entscheidung
Spannend inszenierter, dramatischer Thriller und einer der desaströsesten Coups der Filmgeschichte, dazu ein tolles Schauspielerensemble! ( RIP Philip Seymour Hoffman! )
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Lars76 zu Internal Affairs - Trau' ihm, er ist ...
Früher fand ich den besser, wirkt heute mit seiner 90er-Optik etwas angestaubt, und es gab in der Zwischenzeit einige wesentliche bessere Copthriller. Aber Richard Gere als böser Cop gefällt immer noch, und alles in allem ist IA eine rundum solide Angelegenheit.
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Lars76 zu Cheap Thrills
Craig hat seinen Job verloren, und ihm droht die Zwangsräumung. In dieser Seituation trifft er seinen alten Kumpel Vince. Die beiden geraten an das gestörte Paar Violet und Colin, die Violets Geburtstag feiern wollen, indem sie Craig und Vince für Geld immer groteskere Dinge tun lassen. Thriller mit bösartigem und Fäkalhumor.
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Lars76 zu Non-Stop
Hier kann ich nur bei solide mitgehen, ansonsten fand ich den eher mässig spannend, für einen Actionthriller recht arm an Action und schon arg konventionell. Die Figur des alkoholkranken, mit familiären Problemen vorbelasteten Mann des Gesetzes ist ein schon oft gesehener Prototyp. Auch selbst unter Verdacht gekommen ist schon manch anderer "Held", und die anfängliche Einführung von mehreren eventuell Verdächtigen ist ein gern benutztes Stilmittel. Die Auflösung wirkt dann sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen.
Bei mir reicht es nur für eine eingeschränkte Empfehlung: Der Griff zur Verleihversion ist sicher kein Fehler, aber den Kinogang kann man sich getrost sparen.
Majkel_Kroyst
Dem kann ich mich anschließen. Bekannte Versatzstücke und nicht sonderlich originell, aber unterhaltsam ist er trotzdem.
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Hendrik zu Non-Stop
Über weite Strecken sehr spannender, sich unablässig dramatisch steigernder, mit allerhand überraschenden Wendungen aufwartender Thriller, in dem Neeson ein weiteres Mal den desolaten aber kampferprobten Schmerzensmann gibt und Julianne Moore schauspielerisch zuwenig gefordert wird. Das Finale und die Dialoge fallen zum Teil arg konventionell aus aber die guten Ideen überwiegen. Medienkritik, Rassismusschelte, und Vorurteilsbashing - alles vorhanden.
Solide!
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Majkel_Kroyst zu Cabin Fever
Ich hatte mir wesentlich mehr versprochen, so dass ich mich nun recht enttäuscht wiederfinde.
Handwerklich mäßig und langweilig.
Cabin Fever ist ein unfertiger Film, der das 'cabin in the wood'-Thema schlecht variiert.
Die Dramaturgie verschleppt jede Spannung und sinnvolle Entwicklung der Story. Die Handlung holpert auf der Grundlage einer gängigen Idee und einem üblichen Plot ohne wirkliche innere Spannung und Logik, die die Sache nach vorne treiben würden daher. Die nötige psychologische Spannung, die die Idee des Films verlangt, wird nicht produziert, weil der Film dazu schlicht nicht nicht die notwendige intellektuelle Ebene besitzt. Der Ausweg wäre eine übernatürliche Ebene gewesen, die ja allerdings Schwachsinn wieder gut machen kann. Ohne diese bleibt aber nur ein blamabler Splatter-Thriller ohne Anspruch übrig.
Die Zeichnung der Charaktere und ihr Verhalten wirkt insgesamt un- bis halbmotiviert, was aber gut mit der dürftigen Leistung der Schauspieler harmoniert. Die Kameraeinstellungen wirken zum Teil linkisch und nehmen noch mehr Fahrt aus dem Film.
Meine Meinung über Eli Roth ist nach dem Streifen deutlich in den Keller gegangen, schließlich ist er für Idee, Drehbuch und Regie verantwortlich. Viel hatte ich bislang eh nicht von ihm gehalten.
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Lars76 zu White Badge
Im Vietnamkrieg haben auch Koreaner auf Seiten der USA gekämpft. Der Film ist mehr Nachkriegsdrama als (Anti)kriegsfilm, zeigt traumatisierte Exsoldaten eines ehemaligen koreanischen Platoons und in Rückblenden ihren Kriegseinsatz. Leider ist die Bildqualität ( zumindest der deutschen DVD ) über weite Strecken sehr schlecht, wofür es Punktabzug gibt. Ansonsten bekommt man eine ambitionierte Reflektion des Vietnamkrieges geboten, ohne den üblichen Pathos USamerikanischer Produktionen.
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Lars76 zu 2001: Odyssee im Weltraum
Eine Bildungslücke geschlossen, wobei hier Mut zur Lücke durchaus angebracht wäre. Rein objektiv ist es kein schlechter Film, das Produktionsdesign und die Bilder sind großartig. Auch nur deshalb noch eine überdurchschnittliche Bewertung. Und aus Respekt vor Kubricks Lebenswerk. Subjektiv liegt er bei mir höchstens bei 3/10, selten habe ich einen Film mit so wenig Unterhaltungswert gesehen, und noch seltener ist es mir so schwer gefallen, einen Film bis zum Ende zu gucken, ohne nebenbei irgendwas anderes zu machen.
Für solch einen Fall fehlt hier eigentlich ein "Finger weg"-Button, MUT ZUR LÜCKE, wer ihn noch nicht gesehen hat.
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Majkel_Kroyst zu Rush: Alles für den Sieg
Ein toller Film, der seine Geschichte ausgezeichnet erzählt, gut unterhält und sowohl in den Rennszenen, als auch in allen übrigen sehr gut gemacht ist.
Prinzipiell ist der Streifen konventionell gemacht und der Einsatz von Musik, als auch die Dramaturgie sind keine Neuerfindung. Aber was soll's, wenn dabei so ein guter Film herauskommt?
Die Spoiler dienen übrigens nur dazu, mein Gequatsche zu kürzen. [Spoiler]Der Film zurrt den langwierigen Umbruch bzw. Rationalisierungsprozess der Formel 1 zusammen, indem er ihn auf die Rivalität zwischen James Hunt und Niki Lauda reduziert. Rennsportfans ist die Glorifzierung der guten alten Tage bekannt und James Hunt dient dem Film als leuchtendes Beispiel für die legendären Heldenfiguren des Sports antiquierten Zuschnitts, als man als Formel 1-Weltmeister saufender und qualmender Weise Renn-Groupies flach legte, Top-Models heiratete und betrog und in der 1. Klasse die Stewardess während des Flugs vögelte. Ein hedonistischer Macho-Krieger, wie aus Zeiten barbarischer Schlachten, nur dass er nicht im Kampf fällt, sondern bei einem Rennunfall in Stücke zerissen zu werden droht bzw. wie in Hunts Fall offenbar Opfer seines Lebensstils wird.
Wie wahr bzw. wie idealisiert und fokussiert es im Film ist, ist natürlich fraglich. Unzweifelhaft ist aber, dass man als Rennfahrer früherer Zeit einen wesentlich gefährlicheren Job hatte. Die lapidare Feststellung, dass jede Saison ein oder zwei Fahrer starben, erscheint heute unglaublich.
Nicht ganz so erstaunlich, aber immerhin noch bemerkenswert ist es heute, dass Ferrari z.B. lange Zeit noch am 12-Zylinder festhielt, obwohl ein 10-Zylinder wesentlich effizienter gewesen wäre. Und warum? Ferarri fuhr eben mehr oder minder aus Tradition 12-Zylinder und das sollte so bleiben. Wen wundert's, dass der 10-Zylinder quasi zusammen mit Michael Schumacher bei Ferrari Einzug hielt.
Lauda hingegen ist im Film der Prototyp des rationalen, analytischen Rennperfektionists. Der Vorläufer der Schumachers, Vettels und Co.
Das Phänomen der Rationalisierung der Mittel hinsichtlich des Zwecks findet sich inzwischen natürlich in allen hochklassigen Sportarten.
Hemsworth und Brühl machen ihre Sache ausgezeichnet, so dass man sie wirklich mit ihren Charakteren identifiziert. [Spoiler]Während Hemsworth, der m.E. wirklich gut spielt, nicht zuletzt vieles davon mit seinem Surfer-Gesicht erledigt, liefert Daniel Brühl als Lauda wirklich eine klasse Performance ab. Die (es ist nun mal so) rättische Lauda-Optik und der wiener Akzent sind das Eine, aber die unliebenswerte Ausstrahlung von Niki Lauda muss man der ansonsten selten zutage tretenden Schauspielkunst Brühls zurechnen. Ich hätte ihm zumindest eine Oscar-Nominierung gegönnt - wesentlich mehr jedenfalls, als Sandra Bullock auch nur die Nominierung. Was hat die in "Gravity" schon tolles gemacht?
Alles in allem ein wirklich sehenswerter Streifen. Und mich, als Freund verbrennungsmotorenbetriebener Fahrzeuge allgemein, haben die Renn- und Motorenszenen natürlich auch ein bisschen aufgegeilt.
Außerdem wäre ich auch gerne so cool wie Hemsworth als James Hunt.
Majkel_Kroyst
PS: Vielen Dank an fabian für die Links, vor allem weil ich nun weiß:
Oh mein Gott! 'The Stig' hat die Stunts gemacht!
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Majkel_Kroyst zu Der große Gatsby
Der Film ist opulent, bunt und vielleicht ein wenig über-engagiert inszeniert und geizt auch nicht mit flotten (CGI-)Kamerafahrten. Die Besetzung ist wirklich gut, wobei DiCaprio herausragt. Nicht sehr subtil erzählt und auch nicht wirklich packend, trotzdem fand ich ihn sehenswert und gut.
DiCaprio trägt den Film und glänzt mal wieder mit seinem breiten Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Tobey Maguire ist auch eine gute Besetzung, wenngleich er mimisch doch ein wenig begrenzt ist (ähnlichdürftig ist übrigens m.E. Elijah Wood, der hier aber nicht mitspielt.) Auch die Rolle der Daisy ist mit Carey Mulligan adäquat besetzt, gerade weil sie so blass und dürftig erscheint. Ähnlich verhält es sich mit Joel Edgerton, der ihren Mann Tom spielt und als Errol-Flynn-look-alike das Abziehbild eines reichen, charakterlosen Erben liefert.
Die Themen des Films, sind die Klassengesellschaft, Liebe und die Charakterschwächen der Menschen, was, wie gesagt, nicht unbedingt subtil dargestellt wird. Schlecht finde ich ihn trotzdem nicht, allerdings ächzt der Film wohl oder übel unter der Last der literarischen Bedeutung der Romanvorlage und dem Vergleich mit der Verfilmung mit Robert Redford. Dies produziert eine Bemühtheit, die dem Film nicht gut tut. Ein bisschen weniger Buntheit und ein wenig mehr Tiefe ohne Schwerfälligkeit wären schön gewesen.
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Lars76 zu White Vengeance - Kampf um die ...
Bildgewaltiges Martial Arts-Epos, leider streckenweise sehr dialoglastig und insgesamt zu blutarm.
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Frank_L zu The Eye - Mit den Augen einer Toten
Der Film ist kein reiner Horror - er versucht auch etwas Drama und Mystery ins Spiel zu bringen. Plot: eine junge Frau erhält eine Hornhauttransplantation. Ihre neue Sehkraft geht jedoch über die des normalen Menschen hinaus … sie kann Tote sehen … aber keine Angst, damit verrate ich nix, also kein Spoiler. Es gibt ein paar nette Grusel-szenen und auch die Handlung bietet kleine Überraschungen. Das Remake kannte ich bereits - meines Erachtens nehmen sich beide Versionen nicht viel … im Zweifel aber für das Original!
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Frank_L zu Mein Führer - Die wirklich wahrste ...
Wer hier den üblichen Helge Schneider Klamauk erwartet wird enttäuscht … ich fand es dagegen eher positiv, dass Hitler subtil als inkontinent und impotent verarscht wird. Ansonsten kommt der Film leider nicht über ein "ganz nett" hinaus.
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