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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: Spotlight (2015)

Frank_L zu Spotlight

Solche "Journalisten-decken-Skandal-auf"-Filme funktionieren bei mir einfach nicht. Gut geschauspielert, keine Frage, mir trotz des krassen Themas am Ende trotzdem egal.

7.1

fabian

Traue mich trotzt teils euphorischen Kommentaren genau deswegen auch nicht ran.

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Cover: Trumbo (2015)

Frank_L zu Trumbo

Interessante(s) BioPic über Dalton Trumbo, einen kommunistischen Regisseur in Hollywood zu Beginn des kalten Krieges. Die Story ist wirklich interessant und Bryan Cranston spielt famos !!!

7.7

fabian

Brian Cranston ist für die Rolle für den Oscar nominiert.

Frank_L

Echt? Dann schnappt er dem Leo den Oscar weg ;)

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Cover: Zwei vom alten Schlag (2013)

Frank_L zu Zwei vom alten Schlag

Mir hat der gut gefallen. Klar, ist einfache Unterhaltung, aber Stallone und DeNiro spielen prima, der Endkampf ist gut eingefangen und die Sprüche (insbesondere der Nebendarsteller) sind wirklich lustig!

7.3
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Cover: Ladykillers (2004)

Lars76 zu Ladykillers

Die Coens haben hier wohl eins der notwendigsten Remakes eines bieder-miefigen "Klassikers" geschaffen und die Geschichte mit für's Coen-Universum typisch skurilen Figuren besetzt, die einige brüllend komische Absurditäten liefern. Geil am Rande: Dreharbeiten zu einem Werbespot mit einem durch eine Gasmaske verunglückendem Hund.

8.0

Hendrik

Ich bin ein bißchen neidisch... Wenn du das nächste Mal eine private Coen-Retrospektive veranstaltest, würde ich gerne informiert werden!

Lars76

Ich hatte nur mal alle gesichtet, die mir noch unbekannt waren. Nun, da ich alle Filme der Coens kenne, kann ich tatsächlich sagen, daß sie zwar schwächere, aber bei weitem keine schlechten Filme gemacht haben.

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Cover: Midnight Special (2016)

Hendrik zu Midnight Special

Angenehm locker gefügter, unkonventionell inszenierter, interpretationsoffener Film. Souverän und schlüssig agierende Schauspieler, passender Score. Hat mir sehr gut gefallen!

8.0
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Cover: Der unauffällige Mr. Crane (2001)

Lars76 zu Der unauffällige Mr. Crane

Ein moderner Film noir, ungewohnt ernsthaft für die Coens, mit nur punktuell gesetztem stabtrockenem Humor. Ein "Film der Gesichter", der voll auf das Minenspiel setzt, seien es die Haupt- und Nebendarsteller oder auch die Statisten, markante Gesichter wohin man schaut. Beeindruckend, wie Billy Bob Thornton den Film über die gesamte Lauflänge alleine tragen könnte, alleine durch seine Präsenz, von der man schwer loskommt.

9.0
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Cover: O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi-Odyssee (2000)

Lars76 zu O Brother, Where Art Thou? - Eine ...

Jetzt hab' ich auch den Coen-Film endlich mal gesehen und kann meiner bisherigen Blindempfehlung eine Punktwertung hinzufügen.
Herrlich skurile, debil-komische Variation von Homers "Odyssee" mit einem tollen Soundtrack. Hier muss ich einfach mal den seltenen Klugscheißmodus anwerfen, denn es handelt sich schlicht um traditionelle "weiße" Musik, vor allem Bluegrass und Hillbilly, nicht um "schwarzen" Gospel, was dem Film angesichts seiner Figuren und Handlung einen komplett anderen Anstrich geben würde.

9.0
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Cover: Robot Monster (1953)

Lars76 zu Robot Monster

Sechs Menschen haben einen außerirdischen Angriff auf die Erde überlebt. Ein "Ro-Man" soll sie auslöschen.
Hier gibt's die sechs Punkte mal wieder ausschließlich für den unbestreitlich vorhandenen Unterhaltungswert, ansonsten spielt RM völlig zu Recht in der Liga der schlechtesten Filme aller Zeiten. Von dem Vernichtungsschlag gegen die Menschheit sieht man weder die Waffe noch irgendeine Art von Zerstörung, dargestellt wird das Ganze mit Geräuschen und stroboeskem switchen des s/w-Bildes ins "Negativ". Kulissen gibt es keine, außer die karge Gerölllandschaft, in der sich die Überlebenden aufhalten und ihre nicht vorhandene Darstellkunst präsentieren. Angesichts der Ausrottung der Menschheit und des Wissens, daß Ro-Man sie ebenfalls killen will, herrscht durchweg eine völlig unangemessene Picknickstimmung. Ro-Man selbst hat seine Basis in einer Höhle aufgeschlagen, von der aus er seine Spaziergänge macht. Anders kann man das tatsächlich nicht nennen, wenn der Darsteller im Affenkostüm mit Taucherhelm unbeholfen-behäbig durchs Bild wankt. Anders als das Kinoplakat suggeriert, sieht man oft deutlich das menschliche Gesicht hinter dem Visier des Taucherhelms. Wenn Ro-Man mit seinem Boss kommuniziert, wabern Seifenblasen durchs Bild. Die dafür zuständige Maschine und deren produzierende Firma finden sogar Erwähnung im Vorspann. Dann werden noch völlig sinnlos ohne Zusammenhang mutmaßlich aus anderen Filmen geklaute Saurierszenen eingefügt.

6.0
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Cover: Hudsucker - Der große Sprung (1994)

Lars76 zu Hudsucker - Der große Sprung

Nachdem ich den nun endlich erstmalig gesehen habe, bleibt die bisherige Blindempfehlung jedenfalls bestehen.
Hudsucker ist eine detailverliebt ausgestattete skurile Komödie mit zwischen den Zeilen versteckten philosophischen Ansätzen und ein Statement gegen kaltherzigen Kapitalismus, für Menschlichkeit.
Abgesehen davon, daß alle Schauspieler ihre Sache sehr gut machen, ist Jennifer Jason Leigh hier auch optisch beeindruckend. Heiß!

8.0
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Cover: Hail, Caesar! (2016)

Lars76 zu Hail, Caesar!

Die Coens zeigen in ihrem neuen Film einen Ausschnitt aus dem Leben und Wirken Eddie Mannix', einer aus dem wahren Leben entnommenen Figur (https://de.wikipedia.org/wiki/Eddie_Mannix ), Anfang der 1950er Jahre. Mannix war vor allem Produzent und Manager bei MGM, im Film das fiktive Studio "Capitol Pictures", das man schon aus "Barton Fink" kennt. Hier liegt der Fokus allerdings auf seiner inoffiziellen "Nebentätigkeit" des "Fixers", einer Person, die den guten Ruf eines Filmstudios in der Öffentlichkeit aufrecht erhält, indem sie sich um Problemlösung, Vertuschung von Skandalen etc. kümmert. Lockerer Handlungsstrang ist die Entführung des aktuellen Stars des Studios, Baird Whitlock, durch eine Gruppe kommunistisch "organisierter" Autoren, die sich allesamt als durch die großen Studios kapitalistisch ausgebeutet erleben.
Nebenbei gibt es für Mannix noch einige andere Probleme und Skandälchen zu lösen und zu vertuschen, die nur locker oder gar nicht mit der Entführung Whitlocks in Verbindung stehen.
Die Inszenierung der Coens ist für mein Empfinden sicher satirisch angelegt, wenn auch der Humor hier sehr behäbig und keinesfalls bissig erscheint, wirkt aber teils auch, wie eine detailverliebte Hommage an die großen Zeiten des Studiosystems in Hollywood.
Letztlich ein routiniert inszenierter, durchweg gut unterhaltender Film mit tollen Bildern, ohne große Höhepunkte und mit sicher unterforderten Schauspielern.

7.0
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Cover: Hail, Caesar! (2016)

Hendrik zu Hail, Caesar!

Schließe mich Fabian uneingeschränkt an!

7.5
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Cover: The Returned (2012)

fabian zu The Returned

Minimalistische, spannende, äußerst atmosphärische und sehr empfehlenswerte französisch (Kurz-) Serie. Gefühlt spielt The Returned / The Revenants nur an ca. 8 Drehorten innerhalb einer Kleinstadt mit maximal 15 Schauspielern, erzeugt jedoch einen starken Sog und eine unheimlich intensive (nicht gruslige) Spannung die einen die 8 Folgen nur so durchsuchten lassen. Irgendwo zwischen Top of the Lake und Die Körperfresser kommen angesiedelt, ist die Idee ist wie auch der Score super, einzig das Ende ist vielleicht etwas unbefriedigend (siehe dazu und auch überhaupt Franks Kommentar), jedoch erwarte und hoffe ich das dies in Staffel 2 aufgelöst bzw. zumindest weitergeführt wird.

Achtung, nicht verwechseln mit dem US Remake mit gleichem Titel, welches ich nicht gesehen habe und damit auch nicht bewerten kann, welches aber kaum ans Original herankommen können wird.

7.5 (S1: 8.0 / S2: 7.0)
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Cover: Hail, Caesar! (2016)

fabian zu Hail, Caesar!

Mit äußerster Liebe zum Detail und ihrer üblichen Entspanntheit drehen die Coen Brüder ein Film übers Filmemachen und Filmemacher im Hollywood der 50er Jahre. Zwischen Homage und Satire hangelt sich „Hail, Ceasar“ entlang eines roten Fadens in Form der Person des „Strippenziehers“ und „Reparateurs“ Eddi Mannix durch diverse tolle Einzelsequenzen, die für sich genommen kreativ und liebevoll inszeniert sind, in der Summe aber doch nur „sehr nett“ sind.

Die Masse an tollen SchauspielerInnen ist krass, jedoch wird keiner so wirklich gefordert. Jeder liefert entspannt gute Leistung, muss darüber hinaus aber nichts großartiges vollbringen. Also in keinem Fall ein schlechter Film und in jedem Fall gute Unterhaltung, jedoch geht es nicht ewig weit darüber hinaus.

7.0
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Cover: The Green Inferno (2013)

Woodegger zu The Green Inferno

Eli Roth bewegt sich mit seinen Filmen immer nur ganz knapp über dem Trash-B-Movie. Durch irgendeinen glücklichen Zufall muss er wohl viele Investoren an seine Seite gezogen haben und kann daher machen was er will, wofür sein Feingefühl für intensive Charakterzeichnung wohl eher nicht der ausschlaggebende Punkt gewesen sein dürfte.

"The green Inferno" ist jedenfalls eine relativ gut durchdachte, intensive Schlachteplatte, die beim gucken auf jeden Fall Spaß macht, beim zweiten mal allerdings eher langweilig wird.
Man hat das alles in den älteren Kannibalenfilmen so, oder so ähnlich, schon mal gesehen und den wirklich krassen Schocker hat Roth hier dann einfach auch nicht liefern können.

Nichtsdestotrotz bin ich ein riesengroßer Eli Roth Fan, weil er sein Handwerk versteht und weiß wie man Spannung aufbaut.

Als Gore-und Splatterfan auf jeden Fall ein Muss, hier zählt nur die Freude am toten Menschen!

7.0
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Cover: The Player (1992)

Lars76 zu The Player

Tim Robbins spielt einen Hollywood-Filmproduzenten, der seit einiger Zeit Postkarten mit (Mord)drohungen zugespielt bekommt, offenbar von einem einst von ihm verprellten Autor. Als er sich mit dem mutmaßlich Schuldigen trifft, um ihn gnädig zu stimmen, eskaliert die Situation, zurück bleibt ein toter Autor, allerdings doch nicht der Postkartenschreiber.
Hollywood wird hier sarkastisch und zynisch demontiert, die Handlung plätschert allerdings ohne großen Spannungsbogen dahin. Dennoch macht TP Spaß, vor allem wegen der wohl höchsten Cameodichte von Schauspielern der Filmgeschichte.

7.0
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Cover: Der Todes-Trip (1977)

Lars76 zu Der Todes-Trip

Das offensichtlich zerstrittene Ehepaar Mancini befindet sich auf einem Campingtrip in den USA. Als sie einen Anhalter mitnehmen, entpuppt sich der schnell als Bankräuber, der sich mit einer millionenschweren Beute auf der Flucht vor Komplizen und Gesetzeshütern befindet. Er will im Schatten der Macinis die USamerikanisch-mexikanische Grenze überqueren, aber es kommt alles ganz anders ...
Der in Deutschland meist mit dem Titel "Wenn du krepierst - lebe ich" vertriebene Thriller ist bösartig und gemein, tendiert teils gen Exploitation, die Handlung und ihre Figuren bewegen sich abseits jeglicher Moralvorstellungen. Identifikationsfiguren sucht man hier vergeblich, letztlich sind alle, vor allem die Männer, (sexistische) Schweine.
Morricone hat den sehr eingängigen Score beigesteuert.

8.0
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Cover: Dead Bang - Kurzer Prozess (1989)

Lars76 zu Dead Bang - Kurzer Prozess

Don Johnson ist Jerry Beck, in Scheidung lebender, dem Alkohol nicht abgeneigter Ermittler der Mordkommission in L.A. Im Mordfall mit einem Polizisten als Opfer stößt er auf nazistische Hintergründe und kommt in einer kleinen rassistischen Gemeinde einer Gruppe von Neonazis auf die Spur. Denen rückt er mit Hilfe eines FBI-Beamten (William Forsythe) auf die Pelle.
Routiniert inszenierter Actionthriller, dessen Produktionsdesign von Ken Adam stammt, aber nicht annähernd so spektakulär ist wie andere seiner Arbeiten. Don Johnson mimt überzeugend den Kompromisslosen, die Shootouts sind blutig. Beste Szene des Films: Nach einer anstrengenden Verfolgungsjagd zu Fuß kotzt der verkaterte Beck auf den am Boden liegenden, mit Handschellen gesicherten Verdächtigen.

7.0

Lars76

Wertungsstabil bei erneuter Sichtung. Und hier die oben erwähnte Szene:

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Cover: Midnight Special (2016)

Lars76 zu Midnight Special

Hier könte sich ein Kinobesuch eventuell lohnen.

7.0
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Cover: Blood Diamond (2006)

Lars76 zu Blood Diamond

Packender Thriller vor der Kulisse des Bürgerkriegs in Sierra Leone, der nebenbei noch die "Nachhaltigkeit" des europäischen Kolonialismus thematisiert.

8.0
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