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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: Whiplash (2014)

Frank_L zu Whiplash

Ich habe gerade eine neue Form / Ebene der inneren Anspannung erfahren ... geschuldet der Leistung von J.K. Simmons und dem Instrument "Drums" ansich. Sehr krasser Film. Dicke Empfehlung für jeden, der mit Musik etwas anfangen kann.

9.0
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Cover: Misery (1990)

Lars76 zu Misery

Eine erneute Sichtung hat trotz vorheriger erneuter Lektüre der Romanvorlage den sehr guten Eindruck bestätigt, wenn nicht gar gefestigt. Trotz einiger Änderungen und Abweichungen und Hinzufügen von Personen und Handlungssträngen muss die Adaption den direkten Vergleich mit dem Buch nicht fürchten. Ein absoluter Thriller-Klassiker!

9.0
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Cover: Snake Eater (1989)

Lars76 zu Snake Eater

Lorenzo Lamas ist "Soldier", ein ehemaliges Mitglied der US-Armee-Spezialeinheit "Snake Eater". Als eine Gruppe von Hinterwäldlern seine Eltern bei einem Bootsausflug ermorden und seine Schwester entführen, macht er sich auf in die Wälder, um Rache zu nehmen und seine Schwester zu befreien.
Als ausgewiesener B-Action-Freund find' ich den hier eher schwach, die Dialoge und Protagonisten sind selten dämlich, und der allgegenwärtige Humor zündet bei mir nicht bzw. wirkt einfach unpassend. Die Action hält sich in Grenzen, da können es ein paar blutige Einschüsse auch nicht reißen. So wie insgesamt wenig explizite Schuwerte geboten werden. Hier wäre jedenfalls mehr drin gewesen.
Vielleicht lag's auch an meiner Tagesform, aber über Durchschnitt kommt der jedenfalls nicht.

4.0
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Cover: Fulltime Killer (2001)

Lars76 zu Fulltime Killer

Storymäßig haben sich die Macher offenbar beim Stallone-Actioner "Assassins" bedient. Da kann man aber Nachsicht walten lassen, wenn Shootouts und Action derart poetisch zelebriert werden.

8.0
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Cover: Todeszug nach Yuma (2007)

Lars76 zu Todeszug nach Yuma

Bleibt nach erneuter Sichtung wertungsstabil und einer der besten Western dieses Jahrtausends. Auch bei bestehender Vorkenntnis bleibt es durchweg fesselnd, wie der vom Leben gedemütigte Farmer Dan Evans aus vielfältigen Gründen gegen alle Widrigkeiten versucht, den Raubmörder Ben Wade in den 3:10-Zug nach Yuma zu setzen. Sowohl Christian Bale als gebrochener, von Selbstzweifeln geplagter Farmer als auch Russell Crowe als letztlich doch abgrundtief böser Krimineller stechen aus dem eh schon tollen Cast noch hervor.

9.0
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Cover: God Help the Girl (2014)

Hendrik zu God Help the Girl

Sehr schöne Mischung aus Musical und Coming of Age-Drama vom Belle&Sebastian-Chef Stuart Murdoch. Die Musik ist unfassbar gut, die Hauptdarsteller in ihren Rollen unfassbar sympathisch! Bitte ansehen!

8.5
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Cover: Die Frau die singt - Incendies (2010)

Hendrik zu Die Frau die singt - Incendies

Eigentlich hat Lars alles gesagt aber ich will diesen absolut zwingenden, überwältigenden, an politischer und moralischer Relevanz und Intensität kaum noch zu übertreffenden Film auch unbedingt noch mal loben und uneingeschränkt empfehlen!

9.0
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Cover: Crime is King - 3000 Meilen bis Graceland (2001)

Lars76 zu Crime is King - 3000 Meilen bis ...

Während der "Elvis-Woche" in Las Vegas rauben fünf als Elvis-Imitatoren getarnte Gangster (u.a. Kevin Costner, Kurt Russell und Christian Slater) ein Casino aus und richten dabei ein Blutbad an. Nachdem es bei der Aufteilung der Beute zu fatalen Konflikten kommt, sind letztlich nur noch zwei übrig und führen einen erbitterten Kampf um das Geld.
Die Action und Shootouts sind furios und stylisch inszeniert, und Kurt Russell ist mal wieder besonders cool, alles begleitet von einem klasse Soundtrack.

8.0
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Cover: Enemy (2013)

Hendrik zu Enemy

Ich weiß nicht, wie es ist, diesen Film zu sehen, wenn man das Buch nicht kennt aber mich hat der eigentlich nicht überzeugt. Ich fand ihn umständlich verrätselt, mitunter einfach unverständlich und interessante Ideen und Konstellationen aus dem Buch mutwillig ignorierend und durch alberne Hinzufügungen wenig plausibel ersetzt. Atmosphäre, einige visuelle Momente und die schauspielerische Leistungen sind zweifellos sehr gut aber insgesamt ist das für mich Villeneuves schwächster Film.

6.0
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Cover: Ein Hologramm für den König (2016)

Andrea zu Ein Hologramm für den König

Die Story erschien mir verlockend und ebenso die - nach „Cloud Atlas“ - erneute Zusammenarbeit von Tom Tykwer und Tom Hanks.
Aber ich konnte nicht so recht andocken an diesem Film.
Westliche Welt und islamische Gebote, Moderne und Tradition, High-Tech und Menschlichkeitsbekundungen: alles durcheinander und latent unverbindlich.
Selbst die Globalisierung: leicht drollig.
Und die Figur der schönen, unglücklichen, reichen saudischen Ärztin sowie ihre Beziehung zum Protagonisten: ärgerlich kitschig und unglaubwürdig.
Eine solide Mainstream-Produktion für den Weltmarkt.

5.0
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Cover: Sonatine (1993)

Lars76 zu Sonatine

Der lebens- und "job"müde Yakuza Murakawa (Takeshi Kitano), wird von seinem Boss nach Okinawa geschickt, um in einem Konflikt zwischen zwei Clans zu "schlichten". Als das misslingt und es erste Tote gibt, tauchen Murakawa und seine Gefolgsleute in einer verlassen Strandhütte unter und warten auf weitere Anweisungen von oben. Während dieses "Urlaubs", vertreiben sich die Yakuza ihre Zeit mit allerlei Nonsens, bis offensichtlich wird, daß der Auftrag nur ein Hinterhalt war, Murakawa zu eliminieren. Ein letztes Mal wird zu den Waffen gegriffen ...
Unvermittelte Gewalteruptionen wechseln mit lakonischen Ruhephasen, durch die gesamte Handlung zieht sich ein teils tiefschwarzer, staubtrockener Humor.
Kitanos Stil zu inszenieren ist ohne Frage eine klare Geschmacksfrage. Sein Schauspiel ist hier noch etwas extrovertierter als in späteren Filmen.

8.0
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Cover: Findet Dorie (2016)

Woodegger zu Findet Dorie

Unglaublich, dass so ein Trickfilm 200 Millionen kostet. Die Animationen sind allerdings auch allererste Sahne. Teilweise denkt man, dass man echtes Wasser sieht und auch sonst ist alles wunderbar bunt und vieldimensional. Leider hat mich die Story nicht so mitgerissen wie ich es erhofft hatte und auch die Gags kann man an einer Hand abzählen. Vielleicht hätte man sich auf neue Fische im gleichen Universum einlassen sollen, aber Disney ist natürlich auf Nummer sicher gegangen. So wirkt die Geschichte etwas krampfhaft runtererzählt, Hauptsache Nemo und Co. erleben noch ein Abenteuer, auch wenn der erste Film wunderbar für sich alleine steht. Für Animationsfans natürlich trotzdem ein Muss.

7.0
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Cover: Die Fürsten der Dunkelheit (1987)

Lars76 zu Die Fürsten der Dunkelheit

Auch ein immer wieder gern gesehener Carpenter-Streifen mit gelungener Atmo und natürlich super Score. Im Verlauf der Handlung noch immer ziemlich creepy.

8.0
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Cover: John Carpenter's Sie leben (1988)

Lars76 zu John Carpenter's Sie leben

Immer wieder sehr unterhaltsamer SciFi-Actioner mit einem ordentlichen Anteil Humor, bestehend aus trockenen Sprüchen und Situationskomik. Die Action und Shootouts rocken, der Score ist gewohnt gut.

8.0
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Cover: Die Frau die singt - Incendies (2010)

Lars76 zu Die Frau die singt - Incendies

Ein zweieiiges, mit Migrationshintergrund in Kanada lebendes Zwillingspaar (Schwester und Bruder) erhält bei der Testamentseröffnung der verstorbenen Mutter je einen Brief, einen an den totgeglaubten Vater und einen an den bisher nicht existenten, unbekannten Bruder. Das eigentliche Testament sollen die Geschwister erst erhalten, wenn sie die Empfänger gefunden und die Briefe jeweils überbracht haben. Auf der Suche nach Vater und Bruder begeben sich die Zwillinge auf eine Spurensuche in ein unbenanntes Land des Nahen Ostens. In Rückblenden erfährt man nach und nach die teils extremst grausamen und dramatischen Hintergünde über das Leben der toten Mutter in einem vom Bürgerkrieg gezeichneten Land, und die Geschwister erlangen die verstörende Kenntnis über ihre Identität. Mit mehr Inhaltsangabe fühle ich mich angesichts der inhaltlichen Komplexität überfordert, insofern noch dieser ACHTUNG SPOILER:
[Spoiler]Die Mutter muss als junge Frau ein "unehrenhaft" gezeugtes Kind weggeben. Dieser Sohn wird später für beide Seiten unbewusst der Folterer und Vergewaltiger der im Gefängnis sitzenden Mutter. Daraus geht das Geschwisterpaar hervor; der Vater ist somit gleichzeitig der Bruder.
Ein an Intensität kaum zu übertreffendes, zeitweise schwer auszuhaltendes Drama, absolut schwere, aber gute Kost, schauspielerisch und inszenatorisch eine Wucht!

9.0

Lars76

Angesichts des Inhalts und der Thematik ist die FSK-Freigabe hier doch etwas verwunderlich. Bei realitätsnahen Stoffen wird Kindern bzw. jungen Jugendlichen offenbar wesentlich mehr zugemutet als bei fiktiven, unrealistischen.

Lars76

Hier noch die Freigabebegründung der FSK, der ich persönlich nicht zustimme, da ich Zwölfjährigen nicht so viel zutraue. Und nebenbei erfährt man zumindest noch, daß das Land des Nahen Ostens der Libanon ist. Die Freigabebegründung enthält keine wesentlichen Spoiler:
"Tragödie über zwei Geschwister, einen jungen Mann und eine Frau, die nach dem Tod der Mutter erfahren, dass sie einen Bruder haben und dass ihr totgeglaubter Vater noch lebt. Gemeinsam reisen sie aus Kanada in die Heimat der Mutter, den Nahen Osten, um die Vergangenheit ihrer Familie zu ergründen. Besonders während der Rückblicke, die während des Libanon-Bürgerkrieges in den 70er Jahren spielen, stellt der Film für Zwölfjährige eine emotionale Herausforderung dar. Gezeigt werden Misshandlungen und Morde an Mitgliedern der verfeindeten Glaubensrichtungen. Dennoch stellen die Geschehnisse für Jugendilche ab 12 Jahren keine Überforderung dar, da sie schlüssig in eine moralische Geschichte eingebunden sind, die eine klare Position gegen Gewalt bezieht. Zudem thematisiert der Film gewaltsame Konflikte, mit denen ab 12-jährige durch die alltäglichen Nachrichtenmedien vertraut sind und sie daher entsprechend einordnen und reflektieren können. Zu einer emotionalen Entlastung tragen neben dem hoffnungsvollen Ende vor allem die beiden positiven Protagonisten bei, die für ein Ende der Gewalt plädieren und mit denen sich ab Zwölfjährige durchaus identifizieren können." (Quelle: FSK-Datenbank)

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Cover: Enemy (2013)

Lars76 zu Enemy

Intensives Psychodrama über eine bzw. zwei Identitätskrisen. Die Handlung selbst ist gut nachvollziehbar, solange man weiß, welches Double gerade agiert. Durch die geheimnisvolle Partyszenerie anfangs, die ausbleibende Antwort auf die Frage nach dem Warum und die "Spinnen-Metaebene" bekommt man viel Stoff zum Nachdenken, Hinterfragen und Diskutieren. Insofern vor allem eine Empfehlung zum Gucken in einer Gruppe, eher ungeeignet zur alleinigen Sichtung.
Gyllenhaal spielt hier in seiner Doppelrolle eher reduziert, aber dennoch sehr überzeugend, ebenso wie der restliche Cast. Auch an der Inszenierung ist nichts auszusetzen, und es ist immer wieder beeindruckend, wie thematisch breitgefächert Villeneuve gut aufgelegt ist.
Ein Vergleich zum Buch ist mir bisher nicht möglich, wird aber nachgeholt.

8.0
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