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9.0Die Frau die singt - Incendies

Land:
France, Canada 2010, 131 min, ab 12
Genres:
Drama, Mystery, War
Regie:
Denis Villeneuve
Darsteller:
Mustafa Kamel, Hussein Sami, Rémy Girard, Mélissa Désormeaux-Poulin, Maxim Gaudette, Dominique Briand, Lubna Azabal, Frédéric Paquet, Hamed Najem, Ahmad Massad
Wertungen:
8.3 7.1

Inhalt

Jeanne Marwan (Mélissa Désormeaux-Poulin) und ihr Zwillingsbruder Simon (Maxim Gaudette) hören sich das letzte Testament ihrer Mutter Nawal (Lubna Azabal) beim Notar Jean Lebel (Rémy Girard) an, bei dem ihre Mutter vor ihrem Tod 18 Jahre gearbeitet hatte. Zu ihrer Überraschung erhalten sie zwei Briefumschläge, die sie ihrem Bruder und ihrem Vater ... weiter auf ofdb.de

Kritik

Denis Villeneuve begibt sich zusammen mit seiner Protagonistin auf eine Reise in den Nahen Osten, hin zu den Abgründen einer interkulturellen Familiengeschichte. ... weiter auf critic.de

Trailer bei YouTube und bei critic.de

  • DIE FRAU DIE SINGT - INCENDIES Trailer
  • 2010 - Die Frau die singt - Incendies - Trailer - German Deutsch
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  • Die Frau, die singt

Hendrik

Eigentlich hat Lars alles gesagt aber ich will diesen absolut zwingenden, überwältigenden, an politischer und moralischer Relevanz und Intensität kaum noch zu übertreffenden Film auch unbedingt noch mal loben und uneingeschränkt empfehlen!

9.0
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Lars76

Ein zweieiiges, mit Migrationshintergrund in Kanada lebendes Zwillingspaar (Schwester und Bruder) erhält bei der Testamentseröffnung der verstorbenen Mutter je einen Brief, einen an den totgeglaubten Vater und einen an den bisher nicht existenten, unbekannten Bruder. Das eigentliche Testament sollen die Geschwister erst erhalten, wenn sie die Empfänger gefunden und die Briefe jeweils überbracht haben. Auf der Suche nach Vater und Bruder begeben sich die Zwillinge auf eine Spurensuche in ein unbenanntes Land des Nahen Ostens. In Rückblenden erfährt man nach und nach die teils extremst grausamen und dramatischen Hintergünde über das Leben der toten Mutter in einem vom Bürgerkrieg gezeichneten Land, und die Geschwister erlangen die verstörende Kenntnis über ihre Identität. Mit mehr Inhaltsangabe fühle ich mich angesichts der inhaltlichen Komplexität überfordert, insofern noch dieser ACHTUNG SPOILER:
[Spoiler]Die Mutter muss als junge Frau ein "unehrenhaft" gezeugtes Kind weggeben. Dieser Sohn wird später für beide Seiten unbewusst der Folterer und Vergewaltiger der im Gefängnis sitzenden Mutter. Daraus geht das Geschwisterpaar hervor; der Vater ist somit gleichzeitig der Bruder.
Ein an Intensität kaum zu übertreffendes, zeitweise schwer auszuhaltendes Drama, absolut schwere, aber gute Kost, schauspielerisch und inszenatorisch eine Wucht!

9.0

Lars76

Angesichts des Inhalts und der Thematik ist die FSK-Freigabe hier doch etwas verwunderlich. Bei realitätsnahen Stoffen wird Kindern bzw. jungen Jugendlichen offenbar wesentlich mehr zugemutet als bei fiktiven, unrealistischen.

Lars76

Hier noch die Freigabebegründung der FSK, der ich persönlich nicht zustimme, da ich Zwölfjährigen nicht so viel zutraue. Und nebenbei erfährt man zumindest noch, daß das Land des Nahen Ostens der Libanon ist. Die Freigabebegründung enthält keine wesentlichen Spoiler:
"Tragödie über zwei Geschwister, einen jungen Mann und eine Frau, die nach dem Tod der Mutter erfahren, dass sie einen Bruder haben und dass ihr totgeglaubter Vater noch lebt. Gemeinsam reisen sie aus Kanada in die Heimat der Mutter, den Nahen Osten, um die Vergangenheit ihrer Familie zu ergründen. Besonders während der Rückblicke, die während des Libanon-Bürgerkrieges in den 70er Jahren spielen, stellt der Film für Zwölfjährige eine emotionale Herausforderung dar. Gezeigt werden Misshandlungen und Morde an Mitgliedern der verfeindeten Glaubensrichtungen. Dennoch stellen die Geschehnisse für Jugendilche ab 12 Jahren keine Überforderung dar, da sie schlüssig in eine moralische Geschichte eingebunden sind, die eine klare Position gegen Gewalt bezieht. Zudem thematisiert der Film gewaltsame Konflikte, mit denen ab 12-jährige durch die alltäglichen Nachrichtenmedien vertraut sind und sie daher entsprechend einordnen und reflektieren können. Zu einer emotionalen Entlastung tragen neben dem hoffnungsvollen Ende vor allem die beiden positiven Protagonisten bei, die für ein Ende der Gewalt plädieren und mit denen sich ab Zwölfjährige durchaus identifizieren können." (Quelle: FSK-Datenbank)

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