Kommentare
Lars76 zu Feinde - Hostiles
... ist nicht nur ein spannender, kompromissloser Western, der keine Gefangenen macht, sondern auch eine gelungene Reflexion über Gewalt und Gegengewalt, Traumatisierung als Opfer und als Täter, Hass und Versöhnung. Und obwohl Regisseur Scott Cooper zu keiner Zeit Schwarz-Weiß-Malerei bezüglich Gut und Böse betreibt, wird unmissverständlich klar, wer letztlich verantwortlich ist für die Gewaltspirale, wem bei der "Landnahme" des amerikanischen Kontinents Unrecht getan wurde.
Inszenieren tut Cooper hier mit einer fast elegischen Ruhe, die sehr gut zu den traumatisierten Charakteren der Geschichte passt und die sinnlosen, sadistischen Gewaltexzesse umso drastischer wirken lässt. Getragen wird das Ganze von einer hervorragenden Besetzung und aufgewertet durch eine großartige Kamera, die überwältigende Landschaftsbilder einfängt.
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Woodegger zu Muriels Hochzeit
Ein liebevolles Coming-of-Age-Drama in welchem der Humor nicht auf der Strecke bleibt. Toni Colettes Schauspielkunst ist einfach umwerfend und Rachel Griffiths bildet den perfekten Sidekick. Der Abba-Soundtrack passt ganz wunderbar. Ein paar Längen zum Ende hin stören da auch nicht weiter.
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Lars76 zu Child Eater
Helen übernimmt in einer recht abgelgenen Gegend einen Baybsitter-Job. Schnell stellt sich heraus, daß an den Legenden um einen Kinderaugen verspeisenden Serienmörder mehr dran ist als gedacht.
Durchschnittlicher Horrorfilm mit wenig talentierten Schauspielern, was durch die noch schlechtere deutsche Synchro fast unerträglich wird.
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Lars76 zu Malefique - Psalm 666
In einer Gefängniszelle treffen vier mehr oder weniger skurrile Figuren aufeinander: Ein Wirtschaftskrimineller, ein Ehefrauenmörder, ein Transsexueller und ein geistig zurückgebliebener Jüngling. Als die vier Insassen hinter einem Mauerstein das Tagebuch eines ehemaligen Häftlings mit okkulten Formeln finden, versuchen sie mit dessen Hilfe auszubrechen, mit fatalen Folgen.
Kammerspielartiger Okkulthorror, der neben seiner fantastischen Komponente noch einiges an grotesken Szenarien zu bieten hat.
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Hendrik zu In den Gängen
Trist. Dieser Film ist ist vor allem schrecklich trist. Es gibt ein klein bisschen Humor, etwas Liebe, viel Verzweiflung und zwei großartige Hauptdarsteller, die hier aber auch nichts retten können.
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Lars76 zu Momentum
... ist ein temporeich und rasant inszenierter Actionthriller mit einer zwar wenig gehaltvollen Handlung, aber einem Fuß fast immer auf dem Gaspedal und nicht an Härte sparend. Und das ehemalige Bond-Girl Olga Kurylenko macht eine verdammt gute Figur in der Hauptrolle.
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Lars76 zu The Heretics
Fünf Jahre nachdem Gloria von einer satanischen Sekte entführt und zum Mittelpunkt eines Erweckungsrituals gemacht wurde, geht sie immer noch regelmäßig in eine Therapiegruppe und findet Halt in einer Beziehung mit ihrer Freundin. Am Vorabend des fünften Jahrestages ihres traumatischen Erlebnisses wird Gloria von einem ehemaligen Miglied der Sekte entführt und in einer Waldhütte versteckt, um die Vollendung des damals begonnenen Rituals zu verhindern. Im Verlauf der Nacht leiden Gloria und ihr Entführer zunehmend unter halluzinatorischen Visionen, und Gloria verändert sich auch körperlich. Währenddessen sucht Glorias Freundin mit allen Mitteln nach ihr, aber um sie zu retten, oder hat sie doch anderes im Sinn?
Solider, teils recht stimmiger, aber auch überwiegend recht vorhersehbarer Okkulthorror.
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Lars76 zu Downrange - Die Zielscheibe bist du!
Nachdem sechs Jugendliche durch einen vermeintlichen Reifenplatzer mit ihrem Auto in einer einsamen Gegend liegengeblieben sind, werden sie von einem Sniper unter Beschuss genommen. Während die Überlebenden versuchen, Schutz zu finden und der Situation zu entkommen, geraten sie immer wieder ins Visier des Schützen, der sie nicht einfach nur jagt, sondern regelrecht mit ihnen spielt.
Trotz des beschränkten Settings und des überschaubaren Personals, das zwischenzeitlich noch durch zusätzliches Kanonenfutter in Form von einer Familie und ein paar Cops ergänzt wird, schafft es der neueste Thriller vom "Midnight Meat Train"-Regisseur ein hohes Maß an Intensität zu erzeugen und dies mit wenigen Pausen, in denen etwas an der Figurenzeichnung gearbeitet wird, konstant hoch zu halten. Packende Terroratmo plus viel Blut, Gore und einem bitterbösen Ende. Macht Spaß!
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Lars76 zu American Fighter
Der seit einer Explosion in seiner Kindheit an weitestgehender Amnesie bezüglich seiner Herkunft leidende Joe tritt "Militärdienst statt Haftstrafe"auf einem philippinischen Stützpunkt der US-Armee an. Vorgesetzte von ihm machen Waffengeschäfte mit von Ninja-Schergen unterstützen Rebellen. Als Joe dahinter kommt, soll er sterben, kann aber dank eigner Ninja-Skills unklarer Genese den Kampf gegen die Bösen aufnehmen.
Solider B-Actioner der Cannon-Studios, der heute aber nur noch schwer jmd. hinterm Ofen hervorlocken dürfte. Zwar dezent blutig, aber insgesamt viel zu harmlos ist die Darstellung zahlreicher Brutalitäten ausgefallen. Dementsprechend auch die Zensur-Geschichte des Films: Von zensierter Kinoaufführung ab 18 über anschließende Indizierung auf VHS und Deindizierung 2011 kommt es schließlich zur FSK-16-Freigabe nach Neuprüfung der ungeschnittenen Fassung.
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Lars76 zu Pay Day
French (Scott Adkins) hat all sein Geld in den Aufbau eines eigenen Martial-Arts-Studios gesteckt und ist finanziell so abgebrannt, daß er drei Monatsmieten im Rückstand ist und der Verlust seiner Wohnung droht. So kommt er an den Job als Geldeintreiber für einen Kredithai, an seiner Seite Sue, ein langjähriger Profi im Geschäft. Schon die ersten gemeinsamen Tage fordern French so einiges ab, und ein Auftrag am dritten Tag bringen ihn und Sue in Gewissenskonflikte, die sie ihr Handeln hinterfragen und die Situation fatal eskalieren lassen.
Die vierte Zusammenarbeit des Gespanns Adkins/Johnson ist seichte aber gute Unterhaltung mit viel Prügeleien, einer stimmigen Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern, einer ordentlichen Prise Humor und einem blutigen, bleihaltigen Finale.
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Lars76 zu Feinde - Hostiles
Hat hier jmd. Interesse an einem Kinobesuch?
Hendrik
Ich, ich, ich!
fabian
Ich auch ... aber wart ihr schon?
Lars76
Ja, sorry.
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paul zu Jumanji: Willkommen im Dschungel
Hat Spaß gemacht, auch wenn einfach und Kinder die Hauptrolle spielen (zwinker @fabian). Kann man sich auf der Couch mal ansehen und ein bisschen lachen.
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paul zu The Commuter
Nichts komm an 96 Stunden ran. Aber unterhalten habe ich mich gefühlt.
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paul zu Avengers: Infinity War
Absoluter muss im Kino. Ick freu ma uff den nächsten Teil!!!
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paul zu Colossal
Starkes Ding. Nur nicht mit falschen Erwartungen rangehen dann wird es ein toller Film!
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Lars76 zu Revenge of the Green Dragons
... ist ein harter und schonungsloser Gangthriller über chinesische Gangs im New York der 80er-Jahre, basierend auf wahren Begebenheiten, inszeniert vom "Infernal Affairs"-Regisseur und produziert von Martin Scorsese.
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Lars76 zu Die neunschwänzige Katze
Ein ehemaliger, erblindeter Journalist und ein noch aktiver tun sich zusammen, als sie zufällig Zusammenhänge zwischen dem Einbruch in einem ominösen Forschungsinstitut und einem scheinbaren Suizid, der doch ein Mord war, entdecken, um in diesem Fall zu recherchieren. Es gibt einige weitere Morde, bis die Hintergründe restlos aufgeklärt sind.
Etwas behäbig inszeniertes Frühwerk Argentos, das außer dem gelungenen Morricone-Soundtrack auch gute Kameraarbeit, aber auch einige Längen bietet. Eingeschränkt zu empfehlen, zumindest für Argento- und generell Kino-Interessierte.
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Lars76 zu Mirrors
... ist ein rundum gelungener Horrorthriller mit jeder Menge WTF-Momenten, stimmiger Atmo, stimmigem Setting und handgemachten, derben Gore-sfx, wie man sie von Aja erwartet.
Die Story um die Spiegel ist faszinierend, fesselnd und creepy zugleich und kann in einem Horrorfilm mit übernatürlichen Elementen gerne mal "an den Haaren herbeigezogen" sein. Das Ende passt, ist es doch kein "happy end". Alles andere wäre hier auch unpassend. Schauspielerisch hat mich zumidnest erwartungsgemäß Kiefer Sutherland überzeugt, der die emotionale Unberechenbarkeit seiner Figur hervorragend zur Geltung bringt.
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Lars76 zu Paria
... ist ein hochwertig inszenierter, spannender und kompromissloser Actionthriller, der, wie die FSK-Freigabe schon erahnen lässt, ein paar Härten mehr hätte vertragen können.
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Lars76 zu The Wicker Man
... ist ein rundum gelungener Okkult-Horrorthriller, garniert mit viel schwarzem Humor. Selten passen Attribute wie "weird" und "creepy" so wie die Faust aufs Auge wie in diesem Fall!
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