Kommentare
Lars76 zu Im Visier des Falken
Irgendwo in einem nicht näher bezeichneten Land sind zwei Männer offenbar auf der Flucht, laufen mit auf dem Rücken zusammengebundenen Händen durch die Landschaft, entlang am Meer, über Felder, durch Täler und über Berge, verfolgt von einem mit zwei Mann besetzten Hubschrauber. Der ältere der beiden Flüchtigen, MacConnachie (Robert Shaw), ist ein wahrer Kotzbrocken und skrupellos, er beschimpft den jüngeren, Ansell (Malcolm McDowell), fortwährend und ermordet einen Ziegenhirten, nur um zu sehen, ob dieser eventuell etwas für die Flüchtigen nützliches besitzt.
Obwohl mehrmals die Möglichkeit besteht, die Flüchtigen zu stellen, tut die Hubschrauberbesatzung dies nicht, sie scheint mit ihnen ein sadistisches Spiel zu treiben. Als MacConnachie mit einem gestohlenen Gewehr einen der Hubschrauberpiloten erschießt, rücken auch Bodentruppen zur Unterstützung an. Trotz allem erreichen die Flüchtigen irgendwann eine verschneite Bergregion, wo sie vermeintlich Sicherheit erwartet, denn es ist Grenzgebiet. Dennoch kommt es zum Showdown mit dem Hubschrauber.
Dieser Film ist seltsam, wartet mit großartigen Landschaftsaufnahmen und guten Schauspielern in den beiden Hauptrollen auf, vermittelt mit der immer wiederkehrenden Bedrohung aus der Luft ein ausgeprägtes Gefühl der Ohnmacht, noch dadurch verstärkt, daß außer den beiden Hauptfiguren alle weiteren Protagonisten, meist militärischer Zugehörigkeit, nicht reden oder nur unverständliche Befehle geben. Aber der Zuschauer wird auch ratlos zurückgelassen, erfährt man doch zu keiner Zeit, wo die beiden Männer ausgebrochen sind, vor wem sie flüchten, aus politischen Gründen oder ob sie Kriminelle sind. Die Intention des Films bleibt im Verborgenen.
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Lars76 zu Kings of the City
... ist ein harter und kompromissloser Copthriller, dessen Protagonisten jenseits gängiger Moralvorstellungen und immer hart an der Grenze der Legalität und irgendwann auch weit dahinter agieren. So entfachen sie eine Spirale von Demütigungen und Gewalt, die fatal eskaliert.
Die Inszenierung ist recht nüchtern und teils regelrecht dreckig, dafür aber umso authentischer ausgefallen, und Sevilla bietet mit seinen engen Gassen im Zentrum und den ghettoesken Vororten das passende Setting und die perfekte Atmosphäre dazu.
Zwar gibt es aufgrund der Figurenzeichnung keinen wirklichen Sympathieträger, aber die Handlung nimmt den Zuschauer mit oft hohem Tempo gut mit.
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Lars76 zu Fragile - A Ghost Story
Amy übernimmt auf der Kinderstation eines kurz vor der Schließung stehenden Krankenhauses auf einer britischen Insel die Nachtschicht, nachdem ihre Vorgängerin aufgrund mysteriöser Vorfälle gekündigt hat. Schon bald erzählt ihr eines der Kinder, Maggie, von Charlotte, dem "mechanischen Mädchen", das im seit 1959 stillgelegten zweiten Stockwerk wohne. Was Amy anfangs noch für der lebhaften Fantasie Maggies entsprungen hält, entpuppt sich bald als übersinnliche Realität mit einem grausamen Hintergund.
Ruhig erzählter Gruselfilm, der vor allem von seiner intensiven Atmospähre und dem wohldosierten Einsatz von Schockmomenten lebt. Im Finale wird das Tempo etwas angezogen, aber leider auch vermehrt mit CGI gearbeitet.
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Lars76 zu Paco - Kampfmaschine des Todes
Ein Konzernchef schickt einem Politiker den kybernetischen Killer Paco auf den Hals. Doch seine noch menschlichen Anteile hindern Paco an der erfolgreichen Durchführung seines Auftrags, er verletzt sein Opfer nur, und so befindet Paco sich schon bald auf der Flucht vor dem FBI und den Schergen des Konzernbosses.
Kurzweilig unterhaltsamer, teils im positiven Sinne trashiger Italo-B-Actioner mit SciFi-Elementen, der durch die Beteiligung von John Saxon und George Eastman in kleinerer und größerer Nebenrolle und durch den Claudio-Simonetti-Score aufgewertet wird.
Für action-, italo- und trashaffine Cineasten jedenfallls eine Empfehlung!
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Lars76 zu Pfad der Rache
... ist ein solider Actionthriller, der angesichts der Selbstjustizthematik aber letztlich zu harmlos bleibt. Und obwohl die Fights erwartungsgemäß bei diesem Regisseur gut choreografiert sind, nimmt man Banderas die Wandlung vom hochbeschäftigten Strafverteidiger zum schweigenden, durchtrainierten Racheengel nicht hundertprozentig ab. Für kurzweilige Unterhaltung ist jedenfalls gesorgt.
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Lars76 zu Jessabelle - Die Vorhersehung
... ist ein wenig innovatives Gruselfilmchen nach bekanntem Schema, nicht schlecht, aber auch nicht wirklich überraschend, bestehend aus Haunted-House- und Voodoo-Elementen.
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Lars76 zu Pathfinder - Fährte des Kriegers
... ist ein düsteres, recht eintöniges Schlachtenepos, dem es vor allem an Pathos mangelt.
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Lars76 zu Feinde - Hostiles
... ist nicht nur ein spannender, kompromissloser Western, der keine Gefangenen macht, sondern auch eine gelungene Reflexion über Gewalt und Gegengewalt, Traumatisierung als Opfer und als Täter, Hass und Versöhnung. Und obwohl Regisseur Scott Cooper zu keiner Zeit Schwarz-Weiß-Malerei bezüglich Gut und Böse betreibt, wird unmissverständlich klar, wer letztlich verantwortlich ist für die Gewaltspirale, wem bei der "Landnahme" des amerikanischen Kontinents Unrecht getan wurde.
Inszenieren tut Cooper hier mit einer fast elegischen Ruhe, die sehr gut zu den traumatisierten Charakteren der Geschichte passt und die sinnlosen, sadistischen Gewaltexzesse umso drastischer wirken lässt. Getragen wird das Ganze von einer hervorragenden Besetzung und aufgewertet durch eine großartige Kamera, die überwältigende Landschaftsbilder einfängt.
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Woodegger zu Muriels Hochzeit
Ein liebevolles Coming-of-Age-Drama in welchem der Humor nicht auf der Strecke bleibt. Toni Colettes Schauspielkunst ist einfach umwerfend und Rachel Griffiths bildet den perfekten Sidekick. Der Abba-Soundtrack passt ganz wunderbar. Ein paar Längen zum Ende hin stören da auch nicht weiter.
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Lars76 zu Child Eater
Helen übernimmt in einer recht abgelgenen Gegend einen Baybsitter-Job. Schnell stellt sich heraus, daß an den Legenden um einen Kinderaugen verspeisenden Serienmörder mehr dran ist als gedacht.
Durchschnittlicher Horrorfilm mit wenig talentierten Schauspielern, was durch die noch schlechtere deutsche Synchro fast unerträglich wird.
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Lars76 zu Malefique - Psalm 666
In einer Gefängniszelle treffen vier mehr oder weniger skurrile Figuren aufeinander: Ein Wirtschaftskrimineller, ein Ehefrauenmörder, ein Transsexueller und ein geistig zurückgebliebener Jüngling. Als die vier Insassen hinter einem Mauerstein das Tagebuch eines ehemaligen Häftlings mit okkulten Formeln finden, versuchen sie mit dessen Hilfe auszubrechen, mit fatalen Folgen.
Kammerspielartiger Okkulthorror, der neben seiner fantastischen Komponente noch einiges an grotesken Szenarien zu bieten hat.
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Hendrik zu In den Gängen
Trist. Dieser Film ist ist vor allem schrecklich trist. Es gibt ein klein bisschen Humor, etwas Liebe, viel Verzweiflung und zwei großartige Hauptdarsteller, die hier aber auch nichts retten können.
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Lars76 zu Momentum
... ist ein temporeich und rasant inszenierter Actionthriller mit einer zwar wenig gehaltvollen Handlung, aber einem Fuß fast immer auf dem Gaspedal und nicht an Härte sparend. Und das ehemalige Bond-Girl Olga Kurylenko macht eine verdammt gute Figur in der Hauptrolle.
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Lars76 zu The Heretics
Fünf Jahre nachdem Gloria von einer satanischen Sekte entführt und zum Mittelpunkt eines Erweckungsrituals gemacht wurde, geht sie immer noch regelmäßig in eine Therapiegruppe und findet Halt in einer Beziehung mit ihrer Freundin. Am Vorabend des fünften Jahrestages ihres traumatischen Erlebnisses wird Gloria von einem ehemaligen Miglied der Sekte entführt und in einer Waldhütte versteckt, um die Vollendung des damals begonnenen Rituals zu verhindern. Im Verlauf der Nacht leiden Gloria und ihr Entführer zunehmend unter halluzinatorischen Visionen, und Gloria verändert sich auch körperlich. Währenddessen sucht Glorias Freundin mit allen Mitteln nach ihr, aber um sie zu retten, oder hat sie doch anderes im Sinn?
Solider, teils recht stimmiger, aber auch überwiegend recht vorhersehbarer Okkulthorror.
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Lars76 zu Downrange - Die Zielscheibe bist du!
Nachdem sechs Jugendliche durch einen vermeintlichen Reifenplatzer mit ihrem Auto in einer einsamen Gegend liegengeblieben sind, werden sie von einem Sniper unter Beschuss genommen. Während die Überlebenden versuchen, Schutz zu finden und der Situation zu entkommen, geraten sie immer wieder ins Visier des Schützen, der sie nicht einfach nur jagt, sondern regelrecht mit ihnen spielt.
Trotz des beschränkten Settings und des überschaubaren Personals, das zwischenzeitlich noch durch zusätzliches Kanonenfutter in Form von einer Familie und ein paar Cops ergänzt wird, schafft es der neueste Thriller vom "Midnight Meat Train"-Regisseur ein hohes Maß an Intensität zu erzeugen und dies mit wenigen Pausen, in denen etwas an der Figurenzeichnung gearbeitet wird, konstant hoch zu halten. Packende Terroratmo plus viel Blut, Gore und einem bitterbösen Ende. Macht Spaß!
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Lars76 zu American Fighter
Der seit einer Explosion in seiner Kindheit an weitestgehender Amnesie bezüglich seiner Herkunft leidende Joe tritt "Militärdienst statt Haftstrafe"auf einem philippinischen Stützpunkt der US-Armee an. Vorgesetzte von ihm machen Waffengeschäfte mit von Ninja-Schergen unterstützen Rebellen. Als Joe dahinter kommt, soll er sterben, kann aber dank eigner Ninja-Skills unklarer Genese den Kampf gegen die Bösen aufnehmen.
Solider B-Actioner der Cannon-Studios, der heute aber nur noch schwer jmd. hinterm Ofen hervorlocken dürfte. Zwar dezent blutig, aber insgesamt viel zu harmlos ist die Darstellung zahlreicher Brutalitäten ausgefallen. Dementsprechend auch die Zensur-Geschichte des Films: Von zensierter Kinoaufführung ab 18 über anschließende Indizierung auf VHS und Deindizierung 2011 kommt es schließlich zur FSK-16-Freigabe nach Neuprüfung der ungeschnittenen Fassung.
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Lars76 zu Pay Day
French (Scott Adkins) hat all sein Geld in den Aufbau eines eigenen Martial-Arts-Studios gesteckt und ist finanziell so abgebrannt, daß er drei Monatsmieten im Rückstand ist und der Verlust seiner Wohnung droht. So kommt er an den Job als Geldeintreiber für einen Kredithai, an seiner Seite Sue, ein langjähriger Profi im Geschäft. Schon die ersten gemeinsamen Tage fordern French so einiges ab, und ein Auftrag am dritten Tag bringen ihn und Sue in Gewissenskonflikte, die sie ihr Handeln hinterfragen und die Situation fatal eskalieren lassen.
Die vierte Zusammenarbeit des Gespanns Adkins/Johnson ist seichte aber gute Unterhaltung mit viel Prügeleien, einer stimmigen Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern, einer ordentlichen Prise Humor und einem blutigen, bleihaltigen Finale.
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Lars76 zu Feinde - Hostiles
Hat hier jmd. Interesse an einem Kinobesuch?
Hendrik
Ich, ich, ich!
fabian
Ich auch ... aber wart ihr schon?
Lars76
Ja, sorry.
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paul zu Jumanji: Willkommen im Dschungel
Hat Spaß gemacht, auch wenn einfach und Kinder die Hauptrolle spielen (zwinker @fabian). Kann man sich auf der Couch mal ansehen und ein bisschen lachen.
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paul zu The Commuter
Nichts komm an 96 Stunden ran. Aber unterhalten habe ich mich gefühlt.
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