Kommentare
Majkel_Kroyst zu R.I.P.D.
Um es kurz zu machen: Nicht mehr als ein unoriginelles M.I.B.-Cover.
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Lars76 zu Zombie Resurrection
Dänischer Beitrag zum Zombie-Genre, bei dem die Zombie-Apokalypse während einer Trauerfeier für Simon ausbricht. Seine drei Geschwister können sich in die Katakomben unter der Kirche flüchten, wo sie aber auch alsbald um ihr Leben kämpfen müssen. Knackig kurze Laufzeit von knapp 50 Minuten inkl. Abspann, gehobene Amateuroptik und durchaus ordentliche handmade gore-sfx. Von denen hat man leider nicht viel, da vor allem in den Action-Szenen meist eine nervende Wackelkamera dominiert. Auch Atmosphäre gibt es kaum.
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Majkel_Kroyst zu Only Lovers Left Alive
Ein wirklich guter und sehenswerter Film, dem irgendwie noch ein Quäntchen Seele und Originalität fehlt, um perfekt zu sein.
Der Film erzählt weniger eine Geschichte, sondern liefert das, was man wohl ein Sittenbild, eine Gesellschaftsanalyse und ein Verfallslamento nennen kann. Bei aller ästhetischen Kunstfertigkeit und guter Erzählkultur vermisse ich aber den Moment, wo mich der Film inhaltlich irgendwie packt. Irgendwie wird die Sache nicht richtig rund. Deshalb verzichte ich darauf, ihn extra zu empfehlen.
[Spoiler]Die unsterblichen Protagonisten treiben seit Jahrhunderten mehr oder minder ziellos durch die Zeitläufte und es wird schnell klar, dass einem so etwas wie Lebenssinn dabei natürlich flöten gehen muss. Es scheint also auch für unsterbliche Vampire so etwas wie eine Midlife-Crisis zu geben. Insgesamt werden die Vampire von Jarmusch ziemlich entmystifiziert. Nur in kurzen Sequenzen wird angedeutet klar, dass sie die genre-üblichen übernatürlichen Kräfte besitzen, aber hier sind sie weniger die übermächtigen Fürsten der Nacht, sondern Blut-Junkies, die sich einiges einfallen lassen müssen, um an sauberen Stoff kommen zu können. Das ostentative Herumwerfen mit Bargeld scheint der kümmerliche Versuch zu sein, die schmutzige Realität ihres Daseins nicht akzeptieren zu müssen. Zum Drogenabhängigenmotiv passt es da auch hervorragend, dass das menschliche Blut in der letzten Zeit offenbar immer schlechterer Qualität geworden ist, so dass man nicht mehr bedenkenlos jeden beißen kann, wenn man nicht zur Hölle fahren will. Dadurch erscheinen die Vampire geradezu als gefährdete Spezies, die in einen quasi halb-evolutionären Ausmendelungsprozess geraten sind und - im Zuge schrumpfender Artenvielfalt - ein weiteres Opfer des miesesten Biestes der Erdgeschichte, dem Menschen, zu werden drohen. Wenn die beiden Protagonisten am Ende des Films über ein junges Liebespaar herfallen, um ihren unerträglich werdenden Durst zu stillen, aber sich gegenseitig versprechen, die beiden nicht zu töten, bleibt die Frage offen, ob dass jetzt der endgültige Anfang vom Ende im Sinne der Regression ist oder lediglich history-repeating, sozuagen ein erneutes Schwunggeben am Rad der unendlichen Zeit, auf dass sich der Kreis schließe und von neuem beginne.
Besonders der männliche Vampir Adam leidet unter seinem Weltekel, der sich vor allem aus dem Grausen speist, dass ihm die Menschen vermitteln, die er nur abfällig "Zombies" nennt. Die Spiegelung der Perspektive, die darin liegt, liefert allerdings nur wenig tiefgründiges Reflexionspotential, ebenso wie der Umstand, dass die Protagonisten "Adam" und "Eve" heißen. Damit zusammenhängende Spekulationen verlieren schnell den Anschluss an Aussagen des des Films.
Der Gegenentwurf zu Adam ist Ava, Eves jüngere Schwester, ein bedenkenloses Partygirl ohne nennenswerten moralischen Überbau, das mit einem Trolley durch die Welt zieht. Ordinär und parasitär trägt sie weiterhin die pralleren hedonistischen Züge der Vampirfigur durch den Film, wodurch der dandyhafte, aristokratische Vampirdünkel, der vor allem Eve auszeichnet, stärker als kontingent hervortritt. Die Aura vampirischer Klasse wird vor allem von Tilda Swinton in den Film getragen. Swinton wirkt in den meisten Rollen ein wenig deplatziert und aus der Welt gefallen, aber hier kommt das somnambule Irrlichtern ihrer Augen besonders gut zum tragen. Demgegenüber wirkt Tom Hiddleston zuweilen ein wenig linkisch unsicher. Die raubtierhafte jenseitige Eleganz Swintons geht ihm ab und wird nicht durch das depressive Dandytum, das der Figur zu eigen sein müsste, aufgewogen. Er spielt den Vampir für meinen Geschmack ein wenig zu hamlet-artig und überambitioniert, ohne das sein Weltekel das Ziel findet, das es bräuchte, um wahrhaft tiefsinnigen Gram zu transportieren.
John Hurt hingegen macht seine Sache gut, allerdings sieht er auch so schon aus, als wäre er tausend Jahre alt und hätte finstere Dinge gesehen. Nicht nur im Kontext seiner Figur waren mir aber die name-droppenden historischen Anspielungen zu trivial und im Resultat flach. Der uralte Christopher-Marlowe-Bezug ist ein totgerittener Verschwörungstheorie-Gaul und ebenso sind die Erwähnung Mary Shelleys und Lord Byrons nicht gerade Sternstunden der Originalität. Ausgelutschtere Assoziationen hätte ich mir nicht vorstellen können. Es fehlte nur noch Bram Stoker (oder habe ich den überhört?)
Nichtsdestotrotz ist der Film sehenswert, allerdings eher in ästhetischer, als in kognitiver Hinsicht. Schön ausgestattet und fotografiert, gut gespielt - und unterhaltsam fand ich ihn auch. Ich habe ihn übrigens im Kino International gesehen. Da passt er gut hin.
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fabian zu Wir sind was wir sind - Die Kannibalen ...
Die Idee Kanibalen ins Zentrum eines gesellschaftskritischen Sozialdramas zu stellen ist auf jeden Fall interessant, hat bei mir aber nicht gefunkt. Fühlte mich eher gelangweilt, vielleicht auch mir das Dilemma im Gesamten nicht so recht klar wurde.
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Ewal zu Tyrannosaur - Eine Liebesgeschichte
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Ewal zu Grizzly Man
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Ewal zu Welcome to the Jungle
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Ewal zu Walking Tall - Auf eigene Faust
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Lars76 zu Blutiger Schweiß
Recht harter Thriller, in dem ein Major und ein Kommissar gemeinsam versuchen, im internationalen Waffenhändlermilieu zu ermitteln. Rasant inszenierte Action mit wilden Verfolgungsjagden und blutigen shootouts, bei denen selbst vor Kollateralschäden unter Passanten nicht haltgemacht wird.
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Lars76 zu The Perfect House
Ein junges Paar besichtigt mit einer Maklerin ein Haus. In diesem Rahmen erfährt man episodenhaft die böse und brutale Geschichte des Hauses, das offenbar zu allen Zeiten nur von folternden und mordenden Psychos bewohnt wurde. Dieses Handlungsgerüst dient leider nur für Gewaltexzesse, die man schon zigmal (besser) gesehen hat. Eine Handlung sucht man vergebens, die Darsteller sind schlecht, und selbst die eher wenig vorhandenen Schauwerte können des gemeinen Gorehound sicher nicht erfreuen.
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Lars76 zu Die Rap-Gang
WtF, Wer hat sich denn diesen bescheuerten deutschen Alternativtitel ausgedach?! Trespass ist jedenfalls ein Actionknaller von Walter Hill, für eine Punktwertung zu lange her.
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Lars76 zu Bloodbrothers
Mehr Thriller als Actioner und für eine Hongkong-Produktion recht unblutig. Dennoch stylisch, was Bilder und Kamera betrifft. Und typische Asia-Gefühlsduselei darf natürlich auch nicht fehlen.In Deutschland als "Blood Brothers" veröffentlicht.
Lars76
Bei erneuter Sichtung einen Zähler runter, vor allem aufgrund der Blutarmut.
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Majkel_Kroyst zu Das ist das Ende
Nicht sonderlich originell und auch nicht wirklich lustig.
Der Film kokettiert ständig und aufdringlich mit seiner Star-Besetzung und wirkt in Sachen Dramaturgie und Dialogen ungeschickt.
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Lars76 zu Die schwarzen Zombies von Sugar Hill
Nachdem ihr Freund von rassistischen Gangstern, denen er seinen Club nicht verkaufen wollte, ermordet worden ist, beschwört Diana "Sugar" Hill mit Hilfe einer alten Voodoo-Mama das Böse und rächt sich mit einer Armee von Untoten an den Mördern. Blaxploitation meets Voodoo, gechillter Grindhouse-Trash!
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Lars76 zu The Wolf of Wall Street
Hendrik und ich haben für den hier jetzt den 26.1. verabredet. Hat da noch jmd. Lust und Zeit?
Frank_L
ich geb spontan bescheid. Z-Bar-Info ist angekommen. Gruß
Lars76
Wird 18:00 Uhr im Cinemaxx Potsdamer Platz, Uhrzeit für Treffen folgt.
Lars76
Treffen um 17:40 Uhr!
Frank_L
Schaff ich nicht. Viel Spaß!
Lars76
Danke!
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Lars76 zu Dämonen 3
... aka Black Zombies. Jessica, ihr Freund Kevin und ihr Bruder Dick sind beruflich in Brasilien unterwegs. Dick nimmt in einer Favela an einer Voodoo-Zeremonie teil und nimmt sie mit einem Diktiergerät auf. Am nächsten Tag kommen die drei nach einer Autopanne bei einem Pärchen auf deren Fazenda unter. Als Dick auf einem nahegelegenen Friedhof das Tape mit den Voodoo-Beschwörungen abspielt, steigen sechs im 19. Jahrhundert grausam ermordete Sklaven aus ihren Gräbern und nehmen blutige Rache. Chilliger, gemächlich erzählter Trash mit Voodoo-Atmosphäre und gelegentlichen Goreeinlagen. Empfehlung für Trash-Freunde!
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Lars76 zu Big Ass Spider!
Kurzweiliges, trashiges CGI-Gewitter, das einfach Spaß macht!
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Lars76 zu Battleground - Helden im Feuersturm
Nach einem ausweglosen Himmelfahrtskommando gegen deutsche Stellungen geraten überlebende britische Soldaten in Frankreich unter deutschen Scharfschützen- und eigenen Artilleriebeschuss. Parallel verläuft noch ein Handlungsstrang über das Schicksal zu Hause gebliebener, von anderen Männern schwangerer Ehefrauen. Belangloser 1.Weltkriegsfilm.
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Heinzi zu Pain & Gain
Hatte mir viel mehr versprochen…
Irgendwelche Storyabschnitte aneiandergereit bis irgendwann die volle Langeweile einsetzte...
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Heinzi zu Der Hobbit - Smaugs Einöde
Schon gut, wie immer.
Aber mir war die Szene mit dem Drachen zu lang…und der Drache war mir zu schlau…normalerweise macht doch ein Drache stumpf alles platt und fängt nicht ständig an zu palavern…der Balrog aus HdR hat schließlich auch gleich mit Gandalf (den Grauen) kurzen Prozess gemacht…
Daher schlechter als Teil eins...
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