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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: Die Entdeckung der Unendlichkeit (2014)

Andrea zu Die Entdeckung der Unendlichkeit

Liebe, Wissenschaft, Behinderung – eine faszinierende Themenmischung und ein hochverdienter Oscar für den besten Hauptdarsteller: Eddie Redmayne ver-körpert im wahrsten Sinne des Wortes Stephen Hawkings und fühlt sich perfekt in dessen Leib und Wesen ein.
Besonders faszinierend, wie Redmayne es schafft, zunehmend bewegungs- und sprachlos, Hawkings Charakter, seinen Humor, seine Kraft hervorblitzen zu lassen.
Im Fokus steht nicht Hawkins Wissenschaftskarriere - obwohl ich es schon interessant gefunden hätte, mehr darüber zu erfahren wie, wo und wann er forschte - sondern Jane Wilde (Felicity Jones), seine große Liebe, ohne die er nicht der geniale Astrophysiker hätte werden können, für den ihn die Welt heute bewundert.
Eine berührende und außergewöhnliche Liebes- und Familiengeschichte, in der die Schwachen stark sind und Starken schwach und die deshalb Mut macht.

8.0
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Cover: Killing Them Softly (2012)

Hendrik zu Killing Them Softly

„Killing“ basiert auf dem 1974 erschienenen Roman „Cogan´s Trade“ von George V. Higgins. Die sandige, rostige, schmutzige Tristesse, die in Higgins Buch herrscht, hat Andrew Dominik auch ziemlich korrekt rekonstruiert. Der Dialogwitz des Romans, hat es naturgemäß nur unvollständig und deutlich weniger reizvoll in den Film geschafft. Der Regisseur hatte darüber hinaus den Ehrgeiz, die brutale Armseligkeit der Bostoner Unterwelt im Roman, zur landesweiten Armseligkeit zu erweitern. Unablässig läuft irgendein Radio oder Fernseher, aus welchem Wahlkampfphrasen abgesondert und von den Akteuren kommentiert werden. Die Haltung des Regisseurs ist entschieden antikapitalistisch. Dieses Verfahren ist natürlich ehren- und effektvoll, wirkt aber oft auch etwas angestrengt und man fühlt sich zum Teil unangenehm belehrt. Dinge die jedermann sieht, dann nochmal gesagt zu bekommen, schmeichelt der Intelligenz des Zuschauers natürlich nicht unbedingt. Alle beteiligten Schauspieler agieren souverän, es gibt einige eindrucksvolle Szenen, man sieht Leuten dabei zu wie sie Schreckliches unternehmen und erleiden, aber so richtig zwingend wirkt das alles in der Tat nicht.

7.0
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Cover: Inherent Vice - Natürliche Mängel (2014)

Lars76 zu Inherent Vice - Natürliche Mängel

Hendrik und ich treffen uns am Do., 26.2., gegen 20:20 Uhr am Filmtheater Friedrichshain, falls noch jmd. Lust und Zeit hat.

8.0

fabian

Lust ja, Zeit entscheidet sich spontan Donnerstag.

Lars76

Noch als Info: Wird 'ne OmU-Vorstellung.

  • 2
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Cover: Bloodparty (1981)

Lars76 zu Bloodparty

Ein muskelbepackter, unter Drogen stehender Psycho bricht aus seiner Anstalt aus und legt eine Mordserie hin. Durchschnittlicher Slasher, der aber aufgrund einiger (unfreiwilliger) Komik gut unterhält. B-Movies nicht Abgeneigte können durchaus einen Blick riskieren.

5.0
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Cover: Blood Song (1982)

Lars76 zu Blood Song

Ein Psycho, der als Junge mit ansehen musste, wie sein Vater erst die Mutter und deren Liebhaber und dann sich selbst erschießt, bricht aus der Klapsmühle aus und startet eine Mordserie. Ein gehbehindertes Mädchen, das vor Jahren von genau diesem Psycho eine Bluttransfusion erhielt (!), sieht in Visionen seine Bluttaten, bis er auch sie selbst gefunden hat.
Unterhaltsamer Durchschnitt, der für Freunde von B-Movies aber durchaus goutierbar ist. Die deutsche Synchro ist ein Brüller!

5.0
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Cover: Vampire (1998)

Lars76 zu Vampire

Einer meiner liebsten Vampirfilme, schmutzig und brutal, ohne den mittlerweile etablierten Romantikfaktor, testosterongeschwängert und chauvinistisch, mit staubtrockenem Humor. James Woods ist perfekt besetzt und herrlich anzusehen, wie er angewidert seine Arbeit erledigt.

8.0
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Cover: Jupiter Ascending (2015)

fabian zu Jupiter Ascending

Story: Auf unterem Sonntagnachmittag Niveau und ganz klar für ein junges / jugendliches Publikum! Mir fehlte der Tiefgang. Die platte Story steht in krassem Widerspruch zur ernsthaften Anlage des Films. Entweder locker leicht oder bedeutungsschwer. Und die Gefangen - Gerettet - Dauerschleife war irgendwann kurz vor nervig.

Schauspieler: Sehr Blass! Mit Ausnahme von Balem, der aber in dem beschriebenen Setting schon wieder etwas obendrüber war.

Sci-Fi Elemente, Bilder, Design, Ausstattung: Top!
Wer also die Story ignorieren kann und auf wirklich bombastischen Sci-Fi steht, ab ins Kino.

7.0
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Cover: Point Blank - Keiner darf Überleben (1967)

Hendrik zu Point Blank - Keiner darf Überleben

Visuell avanciert, aufs Grundgerüst reduzierte Story, glänzend gespielt, mit unvergesslichen Szenen und Einstellungen: Ein Traum von einem Thriller!

9.0

Lars76

Am besten fand ich die Szenerie in dem funky Strip-Club, während der im Hintergrund der afroamerikanische Sänger die ganze Zeit den "Weißbroten" das Mikro ins Gesicht hält, damit sie sein Gekreische imitieren. Großartig!

  • 1
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Cover: Der Brief an den Kreml (1970)

Hendrik zu Der Brief an den Kreml

Beklemmender Spionagethriller, in dem die Gegenspieler überwiegend sadistische Karrieristen sind, und die Handlung sich mitunter etwas unübersichtlich gestaltet. Die eine oder andere launige Agentenfilm-Persiflage, hellt die herrschende Düsternis nur kurzzeitig auf und wirkt häufig schlicht deplatziert. Der Film ist prominent besetzt (sogar Huston hat eine Minirolle), spannend, und war bei seinem Erscheinen ein grandioser Misserfolg. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

7.0
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Cover: Blood Dolls - Die Killer-Puppen (1999)

Lars76 zu Blood Dolls - Die Killer-Puppen

Filmische Obskurität: Ein Freak mit einem Minikopf hält sich in einem Käfig seine ganz private Girlband. Außerdem verwandelt er mittels einer Maschine Menschen in blutdurstige Puppen, mit deren Hilfe er Gegner und Konkurrenten ins Jenseits befördert.
Völlig zu Recht #108 der Trash Collection von CMV.

6.0
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Cover: Beul-la-in-deu (2011)

Lars76 zu Beul-la-in-deu

Blinde Ex-Polizistin bekommt es mit Serienkiller zu tun. Solider Durchschnitt.

6.0
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Cover: Selma (2014)

Lars76 zu Selma

Nachdem er den Friedensnobelpreis verliehen bekommen hat, fordert Martin Luther King von Präsident Johnson, per Bundesgesetz das theoretische Wahlrecht der Afroamerikaner auch praktisch durchzusetzen. Da Johnson anfangs abwiegelt, organsiert King in Selma, Alabama, den friedlichen Protest für das allgemeine Wahlrecht und gegen die in den Südstaaten verbreiteten willkürlichen Repressalien, mit denen schwarze Bürger an der Ausübung ihres Wahlrechts gehindert werden.

9.0
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Cover: Metalhead (2013)

Frank_L zu Metalhead

Ich steh einfach auf solche Filme. Auch wenn gerade in der ersten Hälfte die Szenen etwas aneinandergereiht wirken, hat der Film eine schöne Message, interessante Charaktere und prima Musik! Die Rolle der Hauptdarstellerin ist in meinen Augen sehr facettenreich und sehr gut gespielt. Insgesamt auf den ersten Blick unspektakulär aber auf mich mit einer ganz eigenen Wucht ...

8.0
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Cover: The Returned (2012)

Frank_L zu The Returned

Eine wirklich sehenswerte Serie. Aus ungeklärten Gründen kommen vor Jahren verstorbene Leute in ihre Heimatstadt zurück. Die unterschiedlichen Gefühlswelten der Hinterbliebenen werden eindrucksvoll dargestellt. Gespickt wird alles durch unerklärliche Mordfälle und anderer Ungereimtheiten. Dadurch baut die Serie einen unheimlichen Suchtfaktor auf. Hab die letzten 5 von 8 Folgen am Stück gesehen. Die Bilder sind großartig - dazu ein feiner Score von MOGWAI, der der ohnehin schon sehr mystischen spooky Atmosphäre noch einen drauf setzt.
Die Charaktere sind durchaus interessant, aber darstellerisch spielt das (wenn auch nicht schlecht) ganze nicht in Welten von TRUE DETECTIV und Co. Aber ich will damit die Serie nicht schlecht reden, sondern eher meine Wertung erklären. Zudem blieben einige Dinge am Ende der ersten Staffel offen, bei denen ich bezweifle, dass sie in Staffel 2 nochmal aufgegriffen werden ... insgesamt fand ich das Ende der Staffel etwas undurchdacht. Das Gleichgewicht aus Lösungen zur ersten Staffel und interessanten Cliffhanger zur zweiten Staffel wurde nicht getroffen. Schade.

7.8

fabian

Ich nehme eher an das die 2. Staffel die Handlung direkt aufgreift, alles andere wäre doch merkwürdig und dann würde ich deine Kritik dahingehend teilen. Bin auf jeden Fall gespannt. Leider im Moment nur als übelst teurer UK Import oder im französischen Original verfügbar :-(

fabian

Arg, nee, nur auf französisch ...

  • 2
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Cover: Aurora (2012)

Lars76 zu Aurora

Drama um einen Neurowissenschaftler und eine Komapatientin, die im Rahmen eines Experimentes zur Gedankenübertragung auf der Ebene ihrer Gedankenwelt eine (sexuelle) Beziehung eingehen. Teilweise zwar mit ansehnlichen surrealistischen Sequenzen, bleibt VW doch zu langatmig.

6.0
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Cover: Audition (1999)

Lars76 zu Audition

Stark, wie Miike erst lange ein ruhiges, sensibles Drama erzählt und dann doch noch den Horror auf den Zuschauer loslässt.

8.0
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Cover: Jupiter Ascending (2015)

paul zu Jupiter Ascending

Im Kino ein schöner Popcornabend mit tollen Bildern, man darf nur echt nicht darüber nachdenken was da gerade passiert :-)

7.0
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Cover: Finale - Die letzten Tage der Erde (2014)

paul zu Finale - Die letzten Tage der Erde

Oh my God!!!! Das war echt übel!!!

0.5

fabian

Diesen Film überhaupt zu versuchen muss ja auch bestraft werden ;-)

fabian

Film, Drehbuch und Cage waren übrigens für die goldene Himbeere nominiert (haben aber nicht "gewonnen ").

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Cover: Der Solist (2009)

Andrea zu Der Solist

Ein Hohelied auf die Kraft der Musik, auf die Stärke von Freundschaft und auf den Mut, sich auf ungewöhnliche Menschen und Situationen einzulassen.
Jamie Foxx habe ich noch lebhaft in Erinnerung als großartigen Ray Charles in „Ray“.
Nun spielt er den schizophrenen Nathaniel, das einstige Cello-Wunderkind, der nunmehr obdachlos tagsüber durch L. A. wandert, seine traumhafte Musik spielt und nachts an Straßen und Unterführungen schläft. Seine Liebe zur klassischen Musik, besonders zu Beethoven, verleiht ihm innere Stärke und Würde, egal ob im beklemmenden Elendsviertel oder im feinen Konzertsaal.
Der Journalist Steve Lopez (Robert Downey Jr.) wittert eine Story, kann aber bald nicht mehr zwischen beruflichem und privatem Interesse unterscheiden. Dabei lernt er, dass Helfen bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und den anderen zu nehmen wie er ist.
Dazu gibt es hinreißende Beethoven-Musik und metaphorische Bilder.
Das alles ist kein Sozialkitsch. Obwohl Persönlichkeit und Lebensumstände der beiden Männer unterschiedlicher nicht sein könnten, agieren sie auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt.

9.0
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