Kommentare
Lars76 zu Grizzly Park
Eine gemischtgeschlechtliche Gruppe von acht jugendlichen Kleinkriminellen tritt an, unter Führung von Ranger Bob eine Woche lang Sozialdienst im Grizzly Park zu leisten. Zu Beginn spielt auch noch ein entflohener Psychopath eine kurze Rolle. Dessen Part übernimmt allerdings schon bald ein Grizzly, so daß man einen kruden Slasher-Tierhorror-Genremix geboten bekommt, der auf eine herrlich doofe Art sehr gut unterhält.
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Lars76 zu Red Machine - Hunt or Be Hunted
Nichts Neues, aber endlich mal wieder gelungener Tierhorror, in diesem Falle Grizzlyhorror mit beeindruckenden Landschafts- und Bärenaufnahmen, denn gedreht wurde mit einem echten Tier. Auch in der Effektarbeit wurde überwiegend auf CGI verzichtet.
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Andrea zu Hin und weg
Ein Roadmovie, das die ganz großen Themen Freundschaft, Liebe und Tod verhandelt und dabei auf der Strecke bleibt. Denn er wird den damit verbundenen Fragen nicht gerecht.
Ein Film über selbstbestimmtes Sterben, ohne die Sterbehilfe zu thematisieren. Das kann man machen, erzeugt in diesem Fall aber eine Leerstelle. Denn damit bleibt das Verhältnis der Protagonisten zum Sterben im Ungewissen, was für das Grundthema wichtig gewesen wäre.
Okay, Hannes will nicht quatschen, sondern fahren. So wird eben bedeutsam geschwiegen und vielsagend geguckt. Wobei mir das ewige Leidensgesicht von Florian David Fitz zunehmend auf die Nerven ging.
Ansonsten ist die Gemeinschaft lebendig im Bild und das Ensemble spielt munter auf. Beste Szene: Jürgen Vogel als Dragqueen!
Auch die eigens für den Film geschriebenen Songs passen gut zur Stimmung von Abschied und Freundschaft.
Der Film kommt leicht daher, mal komisch, mal ernst. Alles zwischen Übermut und Wehmut.
Aber insgesamt fand ich ihn zu halbherzig und zu bagatellisierend. Vor allem beim künstlich dramatisierten Schluss fühlte ich mich emotional manipuliert.
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fabian zu Largo Winch II - Die Burma ...
Wie Teil eins, ganz nett, muss aber nicht.
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Lars76 zu Blutrot
Während eines Angelausflugs wird der Hund eines alten Mannes von Jugendlichen grundlos erschossen. Alle legalen Versuche des Mannes, Gerechtigkeit für sich und eine Strafe für den Täter zu erwirken, scheitern, aber seine Bemühungen reizen den dissozialen Jungen und seinen soziopathischen Vater, [Spoiler]so daß die Situation nach und nach fatal eskaliert, bis nicht mehr nur ein Hund tot ist.
Diese Verfilmung eines schwächeren Jack-Ketchum-Romans ist solides Drama, lässt aber die Intensität der literarischen Vorlage vermissen und spart fast alle Schauwerte des Buches aus.
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Hendrik zu Im Schatten
"Im Schatten" verdankt natürlich Michael Mann (vor allem "Heat") und Jean Pierre Melville (vor allem "Cercle Rouge") viel, und es gibt überhaupt kaum eine Szene in diesem meisterhaften Neo-Noir, die man nicht schon woanders gesehen zu haben glaubt. Dass das trotzdem alles spannend, zwingend, oft atemberaubend ausfällt, liegt an der fast schlafwandlerischen, meditativen Versiertheit, mit der Arslan die Genre-Konventionen befolgt und gleichzeitig kennerisch ausstellt. Und von Misel Maticevic bin ich seit "Im Angesicht des Verbrechens" eh begeistert. Spielt in Berlin. Unaufgeregt aufregender Film!
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Hendrik zu Parker
Statham ist für die von Donald Westlake geschaffene Kunstfigur "Parker" eigentlich keine schlechte Besetzung. Seine unstreitig vorhandenen schauspielerischen Grenzen, sind in diesem Fall sogar hilfreich. Das Problem ist, dass dieser in seinen besten Momenten kleine dreckige Thriller, spätestens zum Ende hin einen unangemessen versöhnlerischen Ton bekommt, der eher störend und unpassend wirkt. Außerdem sind Lopez überambitionierte Hampelleien in einigen Szenen wirklich unerträglich. Hat diese Frau nicht überhaupt nur einen guten Film (Out of Sight) gemacht? In der Summe, ist das alles eher durchwachsen und wahrscheinlich vernachlässigenswert, aber ne 4 finde ich dann doch zu arg...
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Hendrik zu Der Tod eines Killers
Schlackenarmer, düsterer Thriller von Don Siegel. Mit Lee Marvin, Angie Dickinson und John Cassavetes großartig besetzt. Die Mitwirkung von Ronald Reagan irritiert, schmälert den sehr guten Gesamteindruck aber keineswegs. In mehrfacher Hinsicht dem ebenfalls überragendem 67er "Point Blank" von John Boorman verwandt. Offenbart nachwirkend erhebliche Tiefe. Sehr, sehr gut!
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Lars76 zu Contracted
Solider Bodyhorror, mehr aber auch nicht. [Spoiler]Der Richtungswechsel gen Zombiethematik am Ende wirkt etwas irritierend.
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paul zu Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren ...
Wirklich toller Film mit viel Kritik an unserer Gesellschaft! Kann ich nur empfehlen!
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fabian zu Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren ...
Ein großartiger Jake Gyllenhaal in einem intensiven und durchweg spannenden Film über die Abartigkeit der Sensationsgier in den Medien.
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fabian zu Am Sonntag bist du tot
Plätschert so vor sich hin, nicht wirklich tiefgründiges Drama, nicht wirklich zynische Satire, allein getragen von Brendan Gleeson.
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Lars76 zu Der talentierte Mr. Ripley
Nach erstmaliger Lektüre der literarischen Vorlage und erneuter Sichtung beider Filmadaptionen bleibt hier die Wertung auf gleich hohem Niveau, trotzdem sich natürlich der Vergleich zum Roman und zur filmischen Adaption von 1960 aufdrängt. Im Filmvergleich muss man hier zugute halten, daß man sich in vielen Belangen weitaus mehr am Buch orientiert, wenn auch hier einiges geändert, hinzugefügt und weggelassen wurde. Ebenfalls positiv fällt auf, daß sich zumindest etwas mehr Zeit für die Entwicklung der Geschichte und die Einführung der Figuren genommen wird und man nicht, wie 1960 geschehen, mitten in die Handlung hineingeworfen wird.
Gäbe es die Romanvorlage von Patricia Highsmith nicht, wäre ich sogar geneigt, hier die volle Punktzahl zu vergeben, denn eigentlich ist alles ganz großartig, die unfassbar schönen Bilder, das Setting, die Atmosphäre, der jazzige Soundtrack, die schauspielerischen Leistungen...
Die gnädige FSK-12-Freigabe irritiert mich hier etwas. Zwar sind die Morde nicht besonders graphisch dargestellt, aber doch recht blutig und vor allem in einer sehr intensiven Stimmung inszeniert, vor allem der Mord an Dickie. Und der (a)moralische Grundtenor ist in meinen Augen auch nicht für Teenies geeignet.
Hendrik
Freu´mich sehr, dass du ihn lobst und so hoch bewertest! Ich schätze ihn auch sehr! Ich finde übrigens Vorlagentreue nicht zwingend, wenn etwas so eigenständiges und lückenlos durchkomponiertes wie in diesem Fall dabei herauskommt. Ich kenne jede Szene des Films, der Roman ist in meiner Erinnerung vollständig verblasst... Das Verhältnis von (sofern vorhanden) literarischer Vorlage und filmischer Bearbeitung ist ein komplexes, und muß -denke ich- von Fall zu Fall bewertet werden.
Lars76
Filmadaptionen müssen nicht sklavisch der Vorlage folgen, lässt man den Film aber direkt auf ein Buch folgen, ist der Film immer schwächer. So war bisher zumindest ausnahmslos meine Empfindung bei allen zeitnahen Vergleichen von Literatur und Verfilmung.
Gäbe es für diesen großartigen Film keine literarische Vorlage, wäre ich sogar geneigt, die Höchstwertung zu vergeben.
By the way, der nächste Versuch derart müsste eigentlich Inherent Vice betreffen. Ist sicher interessant, ob der von mir nach Lektüre des Buches auch noch 'ne 10 bekommt.
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Lars76 zu Nur die Sonne war Zeuge
Nachdem ich erstmalig die literarische Vorlage gelesen habe, muss ich hier nach erneuter Sichtung von 8 auf 7 runterstufen, denn zwangsläufig drängt sich sowohl der Vergleich zum Roman als auch zur filmischen Adaption von 1999 auf.
Diese hier weicht in fast allen Belangen, wie z.B. in Charakterzeichnung und Erscheinung der Figuren, in Beschreibung ihrer Beziehungen untereinander und vor allem die Handlung betreffend so weit vom Roman ab, daß von ihm eigentlich nur noch ein Grundgerüst bestehen bleibt, so daß mehr ein von Patricia Highsmith inspirierter, eigenständiger Thriller entstanden ist, der als Romanadaption wenig taugt, aber dennoch empfehlenswert bleibt.
[Spoiler]Besonders bewegt mich die Frage, warum man sich 1960 nicht getraut hat, Ripley davonkommen zu lassen, was ja die ursprüngliche Geschichte komplett auf den Kopf stellt. Zwar wird das Ende quasi offen gehalten, man sieht keine Verhaftung, aber Dickies Leiche ist aufgetaucht, und die Polizisten stehen schon bereit.
Kinematographisch interessante Randnotiz: Bei einer anfänglichen Begegnung mit Freddie Miles will dieser seine zwei weiblichen Begleitungen vorstellen. Der Name der Zweiten (Romy Schneider) fällt ihm nicht ein, er winkt ab. Diese abschätzige Geste und Schneiders Kurzauftritt beschreiben eventuell gut ihren damaligen Bekanntheitsgrad in Frankreich und sind gleichzeitig Startpunkt ihrer französischen Karriere.
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Frank_L zu Borgman
Ziemlich krude Story ... der haarige Typ vom Cover wird ausm Wald gejagt und nistet sich bei einer Familie ein. Die werden dann assimiliert ...
Und das Wortspiel passt sogar ganz gut. Der Film hat definitiv seine Momente. Leider ließ er mich mit mehr Fragen als Antworten zurück.
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Frank_L zu Wyrmwood - Road of the Dead
... ganz nett ...
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Frank_L zu Spring: Love is a Monster
Einen Ami verschlägt es nach Italien und lernt dort eine Frau kennen, die ab und an seltsame Verwandlungen durchmacht ...
Der Film ist eine große Romanze mit netten Creature-Effekten. Ich fand ihn jedoch insgesamt zu langatmig. Viel Gerede und der angekündigte Zauber zwischen beiden Hauptakteuren blieb aus.
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Lars76 zu Nackte Gewalt - L.A. Police Department
Eine Sondereinheit der Polizei soll mutmaßliche Schwerkriminelle beobachten und auf frischer Tat ertappen, damit sie möglichst lange hinter Gitter wandern. Dafür wird auch schonmal für die Opfer zu lange abgewartet, um dann mit übertriebener Härte zuzugreifen, denn inoffiziell geht es nicht um Festnahmen, sondern um eine Abschussquote, deren Steigerung auch jede Menge Kollateralschäden erzeugt.
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Lars76 zu Flucht aus Absolom
Der zukünftige Strafvollzug in den USA ist kein Zuckerschlecken, vor allem nicht auf der Insel Absolom, wo besonders renitente Gefangene einfach ausgesetzt werden und sich in zwei Gruppen geteilt haben: Zivilisierte und degenerierte Kannibalen.
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Lars76 zu The Salvation: Spur der Vergeltung
Konsequent und kompromisslos erzählte Rachegeschichte.
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