Kommentare
Lars76 zu In einer kleinen Stadt
... ist die Verfilmung des letzten Stephen-King-Romans, der in Castle Rock angesiedelt ist. Ein Fremder eröffnet einen neuen Laden mit dem titelgebenden Namen "Needful Things", ein Trödelladen der besonderen Art, in dem jeder Bewohner der Kleinstadt etwas findet, das ihm über alle Maßen am Herzen liegt. Bezahlen lässt sich der Ladeninhaber Leland Gaunt jeweils mit zwei Währungen, einerseits mit Geld, aber auch - und das ist letztlich viel wichtiger - mit einem oder mehreren "Streichen", den der Käufer einem anderen Einwohner spielen soll. So spinnt Gaunt ein immer weiter reichendes Netz aus Intrigen und sät Hass und Zwietracht. In Verbindung mit schon vorher bestehenden Konflikten zwischen den Bewohnern Castle Rocks komt es so zu einer fatalen Eskalation, die die Stadt an den Rand der kompletten Zerstörung bringt, so zumindest im Roman.
Die Verfilmung geht nicht ganz so weit, ist aber trotz einiger gravierender Abweichungen zur literarischen Vorlage eine gelungene atmosphärisch dichte King-Adaption mit einem gut aufgelegten Cast.
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Lars76 zu The Zero Boys
Es handelt sich hier um eine unausgegorene Mixtur aus B-Action und -Slasher, wobei letzteres klar überwiegt.
Freunde solcher Filme mag der einigermaßen zu unterhalten, hat aber letztlich einen zu geringen Bodycount. Von gängiger Durchschnittskost kann er sich vielleicht noch durch die Tatsache absetzen, daß Hans Zimmer am Score mitgewirkt hat. Mir war bis heute vollkommen unbekannt, daß der auch für solche Gurken komponiert hat.
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Lars76 zu Redacted - Die Wahrheit stirbt zuerst
Bei erneuter Sichtung wertungsstabil bleibt dieser Film unverändert intensiv-bedrückend und unangenehm zu schauen.
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Lars76 zu The Untouchables: Die Unbestechlichen
Nach erneuter Sichtung hält der bei mir stabil seine Wertung.
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Lars76 zu Dressed to Kill
Nachdem letztes Jahr die Unrated-Fassung von der FSK neu geprüft und mit einer 16er-Freigabe versehen und dann auch noch erstmalig in Deutschland für's Heimkino veröffentlicht wurde, habe ich den endlich mal wieder gesehen und als noch besser empfunden, als ich ihn in Erinnerung hatte. Neben "Scarface" und "The Untouchables" ist dies wohl einer von De Palmas besten Filmen, spannungsreich fesselnd, sehr stimmungsvoll, mit viel Suspense und einem tollen Cast. Besonders beeindruckend ist hier, wie mehrmals in längeren Passagen auf Dialoge verzichtet wird und nur mittels grandiosen Kamerafahrten und Score eine sehr dichte Atmosphäre erzeugt wird.
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Lars76 zu Blow Out - Der Tod löscht alle Spuren
Mittlerweile habe ich den dann doch mehrmals gesehen, und die Empfehlung bleibt uneingeschränkt bestehen. De Palma hat hier einen stilvollen, spannungsreichen, atmosphärisch dichten Thriller abgeliefert.
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Lars76 zu El Dorado
Trotz der gut zwei Stunden Laufzeit vermag "El Dorado" gut zu unterhalten, was vor allem dem weit verbreiteten trockenen Humor geschuldet ist. Ansonsten werde ich mit den klassischen US-amerikanischen Western im Allgemeinen nicht wirklich warm, speziell nicht mit dem Schauspieler John Wayne, dem man hier den Revolverhelden nur bedingt abnimmt, dessen Attitüde ich generell aber auch nicht mag.
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Lars76 zu Kingsman: The Secret Service
Nachdem ich den im Kino nach mehrfacher Sichtung des Trailers auf gar keinen Fall sehen wollte, nun doch mal nachgeholt, da er ja hier und in OFDb und IMDb doch gut wegkommt in den Bewertungen. Da ich keinerlei Erwartungshaltung hatte, wurde ich nicht enttäuscht, aber besonders begeistert bin ich auch nicht. Zwar hat "Kingsman" seine guten Ideen und Momente, aber allein die eine Figur Samuel Jacksons macht dann so ziemlich alles zunichte. Abgesehen von der absolut lächerlichen Lispelstimme ist dieser alberne Charakter als Oberschurke in einer eigentlich ernsthaften Geschichte vollkommen fehlbesetzt.
Die Überraschung meiner Vorredner bezüglich der gezeigten Gewalt und der FSK-Freigabe kann ich nicht nachvollziehen. Durch die comichafte Überspitzung, die deutlich erkenntlichen CGI-sfx und den latent humorigen Grundton wird z.B. die Kirchenszene jeglicher Drastik beraubt. Man stelle sich eine solch ähnliche Szene in einem Film mit realistischem Kontext und handgemachten (authentischen sfx vor. Der Film bekäme sicher eine FSK-18-Freigabe.
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Lars76 zu Verfluchtes Amsterdam
Für Interessierte:
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=2755
Wirklich viel fehlt nicht, wenn er so gekürzt immre noch im TV läuft. Um sich einen Eindruck des Films zu verschaffen, kann man also durchaus einschalten.
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Lars76 zu Malone
Burt Reynolds ist Malone, ein ausgestiegener und untergetauchter CIA-Agent, der aufgrund einer Wagenpanne in einem Dorf hängenbleibt und dort zwischen die Fronten eines lokalen Konfliktes gerät. Wenn, dann geht es gut zur Sache, sowohl Prügel als auch Schießereien sind blutig inszeniert. Leider gibt es davon insgesamt zu wenig, und etwas (ggf. auch unfreiwilliger) Humor würde den bierernsten Grundton etwas auflockern und den Unterhaltungsfaktor steigern.
Leute die mit B-Actionern etwas anfangen können und nichts gegen Burt Reynolds einzuwenden haben, können durchaus mal einen Blick werfen.
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Lars76 zu Der Herr der Ringe: Die Gefährten
Nach erneuter Sichtung im Anschluss an die Hobbit-Trilogie bleibt die Wertung stabil bestehen. Inhaltlich, atmosphärisch und optisch wesentlich stärker als die Hobbit-Filme.
Lars76
Einen Tag später und nach Sichtung von Teil 2 und 3 muss ich meine Bewertung ändern und einen Zähler rauf gehen auf die Höchstwertung. Sowohl der Einstieg als auch die komplette Ring-Trilogie ist Monumentalkino in Perfektion, es gibt einfach nichts zu meckern. Die gesamte Trilogie ist wohl das einzige so umfangreiche Werk, das ich ohne zu zögern immer wieder gerne anschaue, am besten die Ext.-Fassungen am Stück. Und am Ende bin ich traurig, daß alles schon wieder vorbei ist.
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Lars76 zu Der Hobbit - Die Schlacht der fünf ...
Mit einiger Verzögerung dann endlich mal den dritten Teil gesichtet (inkl. nochmaliger Sichtung der beiden Vorgänger, alle in den Ext.-Fassungen).
Bei so einem Maratohn fällt es mir schwer, die einzelnen Teile differenziert zu bewerten, daher gilt für jeden der Gesamteindruck der Trilogie.
Ich habe (bisher) kein einziges "Mittelerde"-Buch gelesen, aber zumindest im Vergleich zu den Ring-Filmen ist die Hobbit-Trilogie deutlich schwächer. Entscheidender, aber sehr persönlicher Faktor: Ich mag Zwerge nicht besonders, und dafür spielen sie hier einfach eine zu große Rolle. Außerdem gibt es zu viel Humor im Verhältnis zu weniger Düsternis. Und die Optik, CGI-sfx etc., machen in der Ring-Trilogie einen deutlich besseren Eindruck.
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Lars76 zu Wessen Blut wird fließen?
Nach Jahren und der x-ten Sichtung geht's hier einen Zähler runter. Das nicht, weil ich den Film mittlerweile schlechter finde oder weniger mag, aber es ist einer der Filme, der vor allem von seinen Wendungen lebt und dies nicht mit anderen Details gut kompensieren kann, wenn man ihn schon kennt. Hinzu kommt, daß einige Figuren in anderen Teilen der Reihe wieder auftauchen und dies zusätzlich Brisanz bzw. Spannung rausnimmt.
Letztlich mag man die "Saw"-Reihe ja nicht aufgrund ihrer verworrenen Erzählstruktur, sondern vor allem wegen ihrer expliziten Gewaltdarstellung und dem hohen Splatter- und Gore-Faktor. Und davon hat Teil 1 definitiv zu wenig.
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Lars76 zu The Wrestler - Ruhm, Liebe, Schmerz
So, den endlich auch einmal gesichtet und trotz hoher Erwartungshaltung nicht enttäuscht worden.
Sehr intensives, trauriges, intimes und authentisches Drama, das man hier geboten bekommt. Natürlich von Rourke eine Glanzleistung in Sachen Charakterdarstellung, aber nicht nur von ihm. Auch die, vor allem weiblichen, Nebendarsteller überzeugen auf ganzer Linie.
Es ist mutig von den Machern, den "Helden" eines Films derart (fast) ausschließlich scheitern zu lassen, während zwischenzeitlich die Illusion erweckt wird, alles wende sich zum Guten. Beeindruckend!
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Lars76 zu 28 Days Later
Nach all den Jahren und der x-ten Sichtung geht's hier einen Zählrer rauf. Zwar ist das Tempo über weite Strecken recht behebig, aber die Atmosphäre ist ab Beginn im Labor großartig, ebenso wie die Bilder vom verwaisten London und Umgebung. Und die "Helden" sind hier alle durch die Bank Sympathieträger.
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Lars76 zu Southie - Terror in South Boston
Danny Quinn (Donnie Wahlberg) kehrt nach mehreren Jahren trocken vom Alkohl aus New York in seine Heimat South "Southie" Boston zurück. Seine Mutter ist schwer herzkrank, seine Schwester Kathy (Rose McGowan) Alkoholikerin und seine beiden Brüder sind bei einem örtlichen Gangster hoch verschuldet. Danny sucht Kontakt zu seiner ehemaligen Freundin und möchte sein Leben rechtschaffen mit einem Job fortsetzen. Doch die Umstände und alte Freunde lassen ihm keine Chance, seine Pläne umzusetzen und ziehen ihn schnell wieder in kriminelle Machenschaften, wobei er zwischen die Fronten zweier konkurrierender Gangsterfamilien gerät.
Mit mehr Geld, einem versierteren Regisseur und einem fähigeren Cast hätte der Stoff sicher Potential für eine epische Umsetzung. So bleibt's leider bei zwar nicht schlechtem, aber letztlich belanglosem Mittelmaß.
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Lars76 zu Aguirre, der Zorn Gottes
Ich hab' den zwar noch nicht gesehen, lehne mich aber soweit aus dem Fenster, eine Blindempfehlung zu geben.
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Lars76 zu Zodiac - Die Spur des Killers
David Fincher hat mitreißendere Filme gemacht, aber stilistisch ist dies ein 1A-Thriller mit einem tollen Cast!
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Lars76 zu Joshua Tree - Das Gesetz der Rache
Empfehlung für Freunde von B-Actionern! Zwar gibt es kaum einen mehr hölzern spielenden Darsteller als Dolph Lundgren, aber Action und Schießereien können sich sehen lassen. Es kommt sogar ein Hauch von Heroic Bloodshed auf.
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Lars76 zu Die Straßenkämpfer
Intensives Drama und authentische Milieustudie mit viel "street-credibility" und einem super Cast und OST. Ein Genre-Klassiker!
Im übrigen ein bescheuerter deutscher Vertriebstitel.
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