Kommentare

Cover: Horns - Für sie geht er durch die Hölle (2013)

Lars76 zu Horns - Für sie geht er durch die ...

... ist ein erfrischend unangepasster Genremix aus Drama-, Thriller-, Fantasy- und Horror-Versatzstücken, garniert mit einer ordentlichen Prise schwarzen Humors, teils fast kitschiger Romantik und etwas Splatter.
Der Film basiert auf einem Roman des Stephen-King-Sohns Joe Hill ("Teufelszeug"). Ein Vergleich zwischen literarischer Vorlage und filmischer Adaption ist mir nicht möglich.

7.0
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Cover: Lärm und Wut (1988)

Lars76 zu Lärm und Wut

... ist schonungslose Milieustudie und packendes Sozialdrama, das ungeschönt soziale Isolation, emotionale Vereinsamung und gesellschaftliche Verrohung thematisiert.

8.0
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Cover: The Keeping Room: Bis zur letzten Kugel (2014)

Lars76 zu The Keeping Room: Bis zur letzten Kugel

Nach Zweitsichtung geht's hier einen Zähler rauf, und ich muss meinen ersten Eindruck korrigieren. Eine Enttäuschung ist der Film nicht und hebt sich durchaus von Western-Durchschnittsware ab. Schön, daß sich hier das vermeintlich "schwache" Geschlecht als überraschend zäh erweißt und sich gegenüber den im Krieg zu Bestien mutierten Männern beweisen und deren Angriffe auf Würde, Leib und Leben abwehren kann. Noch besser, daß im Angesicht der diffusen Kriegs- und der konkreten männlichen Bedrohung auch Rassenschranken fallen und Schwaz und Weiß sich auf einer Stufe wiederfinden.

6.0
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Cover: Die Gewalt bin ich (1977)

Lars76 zu Die Gewalt bin ich

Als der "Chinese" (Tomas Milian) aus dem Gefängnis flieht und auf den ehemaligen Kommissar Tanzi, der ihn damals in den Knast brachte, einen Anschlag verüben lässt, überlebt Tanzi angeschossen, wird aber offiziell für tot erklärt, um untertauchen zu können. Der "Chinese" will nun das krimnelle Rom unter sich und dem Mafioso Di Maggio (John Saxon) aufteilen. Als bei einem überfall Tanzis Onkel verletzt wird, gibt der seine Deckung auf, um die beiden Gangster gegeneinander auszuspielen, wobei er sich rabiater Methoden jenseits des Gesetzes bedient.
"Polizieschi", in dem viel geprügelt und geschossen wird, bei dem man aber dennoch das Gefühl nicht los wird, Umberto Lenzi hätte hier mit angezogener Handbremse inszeniert.

7.0
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Cover: Der Untergang der Cosa Nostra (1996)

Lars76 zu Der Untergang der Cosa Nostra

... erzählt vom Aufstieg und Fall John Gottis, der durch Bruch mit den ungeschriebenen Gesetzen der Mafia und den Mord an einem Don zum Oberhaupt der New Yorker Gambino-Familie wird, bis er nach mehreren gewonnen Prozessen und jahrelangen Ermittlungen des FBI und durch einen Kronzeugen doch noch lebenslang hinter Gittern landet.
TV-Produktion auf hohem Niveau, deren aus in diesem Genre vielen üblichen Verdächtigen bestehender Cast schauspielerisch durch die Bank überzeugt.

7.0
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Cover: Far Cry (2008)

Lars76 zu Far Cry

Eine Enthüllungsjournalistin lässt sich vom ehemaligen Special-Forces-Mitglied und jetzigen Ausflugsdampferkapitän Jack Carver (Til Schweiger) auf eine Insel bringen, wo Dr. Krieger (Udo Kier) in einem geheimen Projekt genmanipulierte Supersoldaten züchtet, wie sie von ihrem dort militärisch stationierten Onkel (Ralf Moeller) gesteckt bekommen hat. Auf der Insel angekommen geraten Kapitän und Passagier schnell in die Hände der Schergen, Onkel Max ist mittlerweile selbst zum Opfer der Experimente geworden. Mit Hilfe einiger Sidekicks nimmt Carver den Kampf gegen die Schurken und die Gen-Soldaten auf.
Kruder, maximal C-Actioner mit einem Hauptdarsteller, der als knüppelharter Held maximal fehlbesetzt ist (Schweiger geht einfach nur als Basterd Hugo Stiglitz klar) und einem nie lustigen, manchmal gar peinlichen Humor, der dazu auch noch völlig deplatziert wirkt. Dennoch unterhält diese Konsolenspielverfilmung unter der Regie von Uwe Boll erstaunlich konstant auf niedrigem Niveau. Lichtblicke sind der routiniert auftretende Udo Kier als Mad Scientist, eine an manchen Stellen gelungene Kameraarbeit und einige wenige, passable Gore-sfx und Explosionen.
Ein Vergleich zur Spielvorlage ist mir nicht möglich.

4.0
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Cover: Herbert (2015)

Frank_L zu Herbert

Sehr emotionaler Film und insb vom Protagonisten wahnsinnig gut gespielt!

8.0
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Cover: Wir Monster (2015)

Lars76 zu Wir Monster

Als die Jugendliche Sarah ihren getrennt lebenden Eltern gesteht, daß der scheinbare Unfalltod einer Freundin von ihr absichtlich herbeigeführt wurde, versuchen sie das Geheimnis ihrer Tochter um jeden Preis zu bewahren. Als der Vater der offiziell nur vermissten Freundin immer penetranter Fragen stellt und sie sich immer mehr in ein Lügengebilde verstricken, wird die Situation immer verfahrener, belastet die jeweils neuen Beziehungen der Eltenteile und führt schließlich zu einer fatelen Eskalation der Ereignisse, so daß sich die Eltern irgendwann eingestehen müssen, daß nicht nur ihre Tochter Sarah ein "Monster" ist. Zusätzlich dramatisch wird das Ganze durch einen Twist, den der Zuschauer recht frühzeitig, die Eltern aber erst zum Ende hin erkennen, wenn schon alles zu spät ist.
Recht packendes Drama, das zwar mit einem offenen Ende aufwartet, aber zumindest einen glücklichen Ausgang nicht mehr möglich erscheinen lässt.

7.0
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Cover: Avengers: Infinity War (2018)

Woodegger zu Avengers: Infinity War

Philosophisches Gespräch aus Wakanda:

"Als Du gesagt hast, dass wir Wakanda für den Rest der Welt öffnen, hab ich mir das anders vorgestellt!"-
"Und was hattest Du dir vorgestellt?"-
"Olympische Spiele, vielleicht sogar ein Starbucks."

Mehr braucht man zu diesem Meisterwerk des Unterhaltungskinos nicht zu sagen :)

2.0
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Cover: The Handmaid's Tale: Der Report der Magd (2017)

Woodegger zu The Handmaid's Tale: Der Report der Magd

Krasses Zukunftsszenario für die USA obwohl man ja eigentlich nur das Schlechteste bereits existierender Staatsformen zu einem Cocktail gemixt hat. Man nehme eine gute Prise Nordkorea, füge reichlich Saudi-Arabien (wahlweise ein anderes muslimisches Land) hinzu und würze mit einer Messerspitze Türkei, den Islam tausche man nun durch das alte Testament und fertig ist die Couch-Dystopie für den westlich verbrämten Dauerkonsumenten.
Während alles in Amerika (Gilead) auf einmal ein Problem zu seinen scheint, so scheint wenigstens die Rassentrennung überwunden, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren. Das ist zwar schön für die "Diversity" der Produzenten, schmälert aber irgendwie auch die Glaubwürdigkeit für dieses ganze Konstrukt. Hab in der ganzen Serie noch kein "normales" Paar gesehen und wie die damit umgehen.
Nichtsdestotrotz ist es ja wunderschön gefilmt und so gut wie immer spannend. Volle Empfehlung!

8.0
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Cover: Panic House (1998)

Lars76 zu Panic House

Nachts brechen drei soziopathische Brüder in ein Haus ein und demütigen und terrorisieren die Familie. Mutter und Sohn werden vergewaltigt, letzterer auch ermordet, ebenso der Familienvater. Als auch noch die kleine Tochter entdeckt wird, schlägt die bis dahin ebenfalls noch unentdeckte jugendliche Tochter zurück...
Harte, menschenverachtende, durchaus spannende Low-Budget-Home-Invasion.

6.0
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Cover: Dragon Eyes (2012)

Lars76 zu Dragon Eyes

... ist eine belanglose "Last Man Standing"-Variation in Form eines Actionthrillers. JCVD tritt hier nur in Flashbacks in einer Nebenrolle als Knastkumpan und Martial-Arts-Trainer auf.

5.0
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Cover: Red Sparrow (2018)

Lars76 zu Red Sparrow

... ist trotz seiner obsolet wirkenden Spionage-Handlung und seiner klischeebesetzten Inszenierung ein konstant spannender, nicht mit Härten geizender Agententhriller.

8.0
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Cover: Black Death (2010)

Lars76 zu Black Death

... ist intensiv-atmosphärischer, düsterer Mittelalter-Horror, obwohl der Horror letztlich aus einer anderen Richtung kommt, als dem Zuschauer mit viel Suspense lange Zeit suggeriert wird. Der Film zeigt schonunglos eine allgemeine Verrohung in Ausnahmezeiten, die selbst die betrifft, die lange Zeit versuchen, sich ihre Menschlichkeit zu erhalten, und hält nicht mit Kritik an der Kirche hinterm Berg.

8.0
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Cover: Legends of Tomorrow (2016)

Frank_L zu Legends of Tomorrow

Ganz furchtbarer Mist. Und davon gibt's schon 4 staffeln? Wer winkt denn sowas durch? Skandal!

1.0
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Cover: Metropolis 2000 (1983)

Lars76 zu Metropolis 2000

... ist ein kurzweilig unterhaltsamer, 100%ig trashiger Endzeit-Action-Spaß!

6.0
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Cover: Stephen Kings Bag of Bones (2011)

Lars76 zu Stephen Kings Bag of Bones

Der Schrifsteller Michael Noonan (Pierce Brosnan) leidet nach dem plötzlichen Tod seiner Frau an einer Schreibblockade und versucht, diese im gemeinsamen Sommerhaus am Dark Score Lake zu durchbrechen. Dies gelingt zwar, Noonan muss sich dort aber auch Geistern aus seiner eigenen Vergangenheit und aus der Vergangenheit des Ortes stellen und kommt einem dunklen Geheimnis der Älteren und einem damit verbundenen Fluch auf die Spur.
Dieser für's Fernsehen konzipierte und gedrehte Zweiteiler ist leider nur eine weitere maximal durchschnittliche Verfilmung eines Stephen-King-Romans, in der fast alle Figuren neben dem Schriftsteller Noonan zu Randnotizen verkommen oder gar nicht erst auftauchen. Auch inhaltlich wird für meinen Geschmack zu viel geändert. Größtes Manko für mich ist, daß Pierce Brosnan die Hauptfigur einerseits unsympathisch und ganz anders verkörpert, als ich sie mir beim Lesen des Buches vorgestellt habe. Andererseits scheint Brosnan sichtlich unterfordert, und es stellt sich die Frage, was er in solch einer Produktion überhaupt verloren hat.

5.0
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Cover: The Shepherd (2008)

Lars76 zu The Shepherd

... ist ein mehr als solider (B-)Actioner, in dem u.a. ein humorlos auftretender JCVD als rachsüchtiger Cop und Scott Adkins als rechte Hand des Oberschurken aufeinander losgelassen werden. Sowohl Schießereien als auch Kämpfe sind blutig inszeniert und letztere auch, wie unter Florentines Regie zu erwarten, sehr ansehnlich choreografiert.

7.0
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Cover: Killing Them Softly (2012)

Lars76 zu Killing Them Softly

... ist ein über weite Strecken ruhig erzähltes Gangsterdrama über kaputte Typen in einer kaputten Welt mit spontanen Gewalteruptionen, trockenem Humor, skurrilen Figuren und absurder Situationskomik.

8.0
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Cover: Felon (2008)

Lars76 zu Felon

... ist ein hartes, intensives Gefängnisdrama, das den Zuschauer zusammen mit der von Stephen Dorff sehr gut verkörperten Hauptfigur aufgrund unglücklicher Umstände von einem Augenblick zum nächsten aus einer heilen in eine kaputte, befremdliche Welt und in eine Spirale der Gewalt katapultiert, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt.

8.0
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