Kommentare
Lars76 zu Outland - Planet der Verdammten
... ist ein ruhig inszenierter, düster-atmosphärischer SciFi-Thriller mit offfensichtlichen Referenzen ans Western-Genre. Die FSK-12-Freigabe überrascht schon etwas angesichts einiger Härten und Freizügigkeiten.
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Lars76 zu Ghostland
... ist aufgrund seines Tempos, seiner Härte, aber auch atmosphärisch ein höchst intensiver Horrorthriller, der gekonnt unterschiedliche Realitätsebenen miteinander verbindet und den Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt schickt.
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Lars76 zu Gottes Wege sind blutig
Irland im 13. Jahrhundert: Ein Gesandter des Papstes, Bruder Geraldus, kommt in dessen Auftrag in ein kleines Kloster, um die Übergabe einer heiligen Reliquie zu fordern, auf daß sie die Rückeroberung Jerusalems ermögliche. Eine Gruppe Mönche macht sich zusammen mit Bruder Geraldus auf den Weg gen Rom, eskortiert von französischen Kreuzrittern. Doch schon der Weg durch das von Kämpfen erschütterte Irland bis an die Küste erweist sich als äußerst gefährlich, denn schon bald keimen in der Gemeinschaft Zweifel und Misstrauen, und unterschiedliche Glaubensansätze führen zu Konflikten. Als dann noch Intrigen und Verrat ins Spiel kommen, wird die waghalsige Reise endgültig zum blutigen Überlebenskampf.
Über weite Strecken ruhig und düster-atmosphärisch inszeniertes Survivaldrama, das nicht mit Blut und Gore geizt.
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Lars76 zu Shootout - Keine Gnade
Ich kann mich den vernichtenden Kritiken hier nicht anschließen. Zwar ist der von Regisseur Walter Hill inszenierte Actionthriller kein Meisterwerk, aber solide Kost, die mit harten, körperlichen Kämpfen und blutigen Schießereien kurzweilig unterhält, dünne Story hin oder her.
Und bei solch einem Film auf Logik zu bestehen, gerade mit Verweis auf's '80er-Jahre-Actionkino, ist für mich nicht nachvollziehbar. Da fällt mir so spontan kein einziger Vertreter ein, der vor Logik strotzt.
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Lars76 zu The Equalizer 2
Der ehemalige, offiziell verstorbene CIA-Agent Robert McCall kümmert sich neben seinem Alltagsjob, diesmal nicht in einem Baumarkt, sondern als Fahrer eines Limousinenservices, weiterhin wahllos um anstehende Probleme ihm bekannter oder wichtiger Mitmenschen, sei es die Befreiung eines von ihrem Vater entführten Mädchens, die Maßregelung einiger sexuell übergriffiger Yuppies oder die Verhinderung des Beitritts eines jugendlichen Nachbarns in eine Drogengang.
Als in Brüssel ein Mitarbeiter der CIA ermordet wird und McCalls Freundin aus vergangenen CIA-Tagen bei ihren Ermittlungen ebenfalls ins Visier der Killer gerät, macht sich McCall die Aufklärung des Falls und Bestrafung der Täter zur Chefsache, wobei er auf weitere Bekannte aus seiner Vergangenheit trifft.
Denzel Washington ist in der Hauptrolle wiederum ähnlich überzeugend, in sich ruhend, Drehbuch und Regie vom selben Team wirken hingegen im Vergleich zum Vorgänger unrund und zerstückelt. Waren Haupt- und Nebenplots vor drei Jahren noch wie aus einem Guss kombiniert, ist das hier viel Stückwerk, wobei gerade der Hauptplot blass bleibt. War die sozialarbeiterische Komponente im ersten Teil noch Aufhänger für den gesamten Plot, nimmt sie hier angesichts ihrer fehlenden Relevanz für die Storyentwicklung zu viel Platz ein. Einzelne Szenerien, wie z.B. das Aufräumen im Yuppie-Apartement oder das Finale sind von Fuqua gewohnt routiniert und auch atmosphärisch ansprechend inszeniert, der Härtegrad ist angemessen.
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Lars76 zu The Equalizer
Zur Einstimmung auf Teil 2 mal wieder gesichtet. Gefällt mir immer noch sehr gut. Neben den (nicht wirklich) "unnötigen Brutalitäten" nimmt der Film sich auch viel Zeit für die Figuren und hält das Spannungsniveau konstant hoch.
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Lars76 zu A Lonely Place to Die - Todesfalle ...
Bleibt wertungsstabil bei erneuter Sichtung.
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Lars76 zu Killing Machine
... ist ein harter Thriller mit Selbstjustizthematik, der aber bei weitem nicht so reißerisch ist, wie es der "deutsche" Vertriebstitel vermuten lässt.
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Lars76 zu Die letzten Glühwürmchen
... ist ein Film, bei dem ich die weit verbreitete Begeisterung nicht teilen kann, weil er mich emotional nicht in dem Maße erreicht, wie anscheinend einen Großteil der Zuschauer. Die Darstellung des Schicksals des Geschwisterpaares ist angesichts vieler tausend ziviler Kriegsopfer austauschbar, so daß ihre Figuren blass bleiben. Störend empfand ich eine zeitweise Romantisierung der Situation. Eventuell liegt es auch an meinem überwiegenden Desinteresse gegenüber Animes.
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Lars76 zu Nightmare
... ist ein zäher Low-Budget-Horrofilm, an dem die von Tom Savini inszenierten Splatter- und Gore-sfx immer noch das beste sind, handwerklich ein Genuss.
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Frank_L zu Three Billboards Outside Ebbing, ...
Endlich nachgeholt. Ganz großartiges Kino! Wunderbarer Film. Einfach toll. Ich schließ mich allen Vorrednern an!
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Frank_L zu The Shallows: Gefahr aus der Tiefe
Hab nicht viel erwartet... Das wurde erfüllt. Zu dem Genre braucht man jetzt auch nix neues erwarten.
Zusammengefasst: Hai gegen blonde surferin und alles spielt aufm Wasser gut 100m von Ufer entfernt.
Die Bilder sind gut gemacht. Die Darstellerin macht den Job gut.
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Lars76 zu Das Phantom Kommando
Nach erneuter Sichtung geht's hier gleich mal zwei Zähler rauf, und unter'm Strich bleibt die Erkenntnis, das es vielleicht nicht einer von Arnis besten Actionern, aber definitiv einer seiner unterhaltsamsten ist.
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Lars76 zu The Cured: Infiziert. Geheilt. ...
Irland nach einer Epidemie, deren Virus die Infizierten in gewohnt blutrünstige, kannibalische Monster verwandelt. Die Seuche wurde eingedämmt, das Land überwiegend von Infizierten befreit, sogar ein Heilmittel entwickelt, auf das allerdings nicht alle Erkrankten ansprechen. Ein weiteres Problem besteht darin, daß die Geheilten sich an alles aus ihrer Infektionsphase erinnern können, inklusive ihrer Greueltaten. Die Geheilten werden streng überwacht, leben in speziellen Zentren, soweit sie nicht von Familienangehörigen wieder aufgenommen werden, bekommen Jobs zugeteilt, müssen sich regelmäßig bei einer Kontaktperson melden.
In dieser Situation wird der geheilte Senan von seiner Schwägerin Abbie (Ellen Page), der Frau seines während der Seuche getöteten Bruders, aufgenommen und wohnt zusammen mit ihr und ihrem kleinen Sohn.
Die Geheilten werden von den zuständigen Behörden teils drangsaliert und schikaniert, Teile der Bevölkerung reagieren auf die Wiedereingliederung ablehnend, es kommt zu Demonstrationen und Übergriffen. Als dann auch noch eine Euthanasie der nicht Heilbaren seitens der Politik diskutiert und angestrebt wird, bildet sich eine Art Untergrund- und Widerstandsbewegung, die mit terroristischen Methoden agiert.
Das Drama verhandelt die Problematik der Wiedereingliederung auf zwei Ebenen, einmal auf der gesellschaftlichen, aber auch auf der privaten, denn Senan hat ein dunkles Geheimnis aus seiner Infiziertenzeit, das er nicht dauerhaft vor Abbie verbergen kann.
Spannendes Drama, das dem Infiziertengenre interessante neue Aspekte abgewinnt und hinzufügt, aber auch Bezüge zum realen gesellschaftspolitischen Geschehen zulässt.
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Lars76 zu Dentist 2 - Zahnarzt des Schreckens
Dr. Feinstone bricht aus einer psychiatrischen Klinik aus, in der seit seinen Eskapaden im ersten Teil behandelt wird. Er begibt sich in das beschauliche Kleinstädtchen Paradise, wo der einzige ortsansässige Zahnarzt bald bei einem "Unfall" ums Leben kommt. Dr. Feinstone übernimmt selbstredend die Praxis seines verstorbenen Vorgängers, leidet aber schon bald wieder unter ausgeprägten paranoiden Wahnvorstellungen, was erste Opfer nach sich zieht. Unterdessen hat seine ehemalige von ihm grausam verstümmelte Frau einen Privatdetektiv damit beauftragt, ihn ausfindig zu machen...
Die Fortsetzung ist aus den gleichen Gründen ähnlich unterhaltsam wie ihr Vorgänger, sie ist tiefschwarzhumorig und blutig, mit derben Spaltter- und Gore-sfx und einem erneut sehr gut aufgelegten Corbin Bernsen in der Hauptrolle.
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Lars76 zu The Dentist
... ist eine vorzüglich unterhaltende Horrorkomödie, die nur so strotzt vor Sarkasmus und schwarzem Humor und mit teils derben, handwerklich sehr guten Splatter- und Gore-sfx und einer herrlich makaber-morbiden Grundstimmung aufwartet. Corbin Bernsen in der Rolle des krankhaft eifersüchtigen, paranoid-psychotischen Dr, Feinstone liefert eine schauspielerische Glanzleistung! Seine wiederholten Monologe im Off über Schmutz und Verfall, die er beide überall in seiner Umgebung wahrzunehmen scheint, bleiben unvergessen.
Frank_L
Jugenderinnerung ... ganz früh gesehen ... bis heute nicht vergessen ;-)
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Lars76 zu Son of a Gun
... ist ein mehr als solider Actionthriller, optisch ansprechend inszeniert, mit einem überzeugend aufspielenden Ewan McGregor. Spannung ist bis zum Ende gegeben.
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Lars76 zu Laid to Rest
... ist ein Slasher mit einer hanebüchen böden Story, gänzlich ohne Atmosphäre, ohne Sympathieträger, mit ausschließlich dämlichen Figuren und einem absolut uncharismatischen Killer. Daß der Streifen nicht komplett im filmischen Brachland versackt, verdankt er seinen wirklich erstklassigen, extrem derben handgemachten Splatter- und Gore-sfx, die man allerdings in deutschen Veröffentlichungen nicht unzensiert bewundern kann. Da die deutsche Synchro den Film aber noch schlechter macht, kann man bei Bedarf getrost auf teure Veröffentlichungen aus dem deutschsprachigen Ausland verzichten und auf UK- oder US-DVDs zurückgreifen.
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Lars76 zu BlacKkKlansman
Ende der '70er-Jahre ist Ron Stallworth (John David Washington) nicht nur der erste afroamerikanische Police Officer in Colorado Springs, er infiltriert auch die örtliche Gruppe des Ku Klux Klans. Den telefonischen Kontakt stellt er her und pflegt ihn, für die realen Treffen wird ein weißer (jüdischer!) Kollege (Adam Driver) quasi sein Avatar.
Spike Lee bereitet diese wahre Begebenheit in einer perfekten Mischung aus Ensthaftigkeit, viel absurd-grotesker Situationskomik und (im doppelten Sinne) schwarzem Humor für's Kino auf und zeigt, daß er immer noch intelligente, politische Filme inszenieren kann, in denen er Historisches mit aktuellen und Aktuelles mit historischen Bezügen verknüpft.
Neben Denzel Washingtons Sohn in der Hauptrolle spielt der gesamte Cast unfassbar gut auf, Lees Inszenierung besticht mit aus jeder Pore Authentizität atmendem Zeitkolorit und wird von einem superbem groovy Soundtrack begleitet.
Absolut und zwingend sehenswert, wenn möglich im Originalton!
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Lars76 zu Kinjite - Tödliches Tabu
... ist ein reaktionärer, mit überkommenen "Auge um Auge - Zahn um Zahn"-Moralvorstellungen aufwartender Thriller. Rassistische und chauvinistische Zwischentöne klingen an, was teilweise gleichzeitig ironisch auf die Schippe genommen wird.
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