Kommentare
fabian zu Ich fühl mich Disco
Einfach Köstlich. Ein lustig traurig schönes Feel - Good Movie mit jede Menge originellen Ideen und tollen Schauspielern. Große Empfehlung. Für Leute die solche Typen kennen und im speziellen für Lichtenberger ein Muss.
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Majkel_Kroyst zu Ein MordsTeam
Eine leidlich unterhaltsame Krimi-Komödie mit bekannten Versatzstücken, die einige Stereotypen auslässt, aber weiß Gott nicht alle.
Der zwei-unterschiedliche-Typen-raufen-sich-zusammen-Plot ist - nicht nur in französischen Krimi-Komödien - uralt und erfährt hier keine originelle Neuinterpretation. Handwerklich und der schauspielerisch ist der Film gut, aber die Story ist wenig raffiniert und die Witze sind eher fad.
Muss man sich nicht anschauen.
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Majkel_Kroyst zu Ich - Einfach unverbesserlich 2
Hat mich ganz gut unterhalten, aber irgendwie fand ich die Story ein wenig schwach. Mir hat der erste definitiv besser gefallen.
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Majkel_Kroyst zu Ich - Einfach unverbesserlich
Superlustiger Trickfilm. Schöne Charaktere und tolle Ideen.
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Lars76 zu Max Payne
Ich kenne das Spiel nicht, aber der Film hat eine schön düstere Atmosphäre, fette Slomos ... und Mila Kunis.
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Lars76 zu The Counselor
Im Großen und Ganzen kann ich mich Hendrik anschließen. Trotz verhältnismäßig wenig Action und Gewalt für die Thematik habe ich mich in den knapp zwei Stunden nie gelangweilt, es macht großen Spaß, den Schauspielern zu folgen, gerade da viel mit close-ups auf Gesichtern gearbeitet wird. Etwas verwirrend ist kurz nach dem Film, daß die Zusammenhänge meist nur angedeutet werden. Etwas später finde ich es aber erfrischend, mal etwas den Kopf benützen zu müssen, um die Geschichte zu verstehen. Ganz groß fand ich die unterm Laken gefilmte Eingangsszene.
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Hendrik zu The Counselor
Zum Thema Drogenhandel ist in unzähligen Filmen alles gesagt worden. Scott und McCarthy verlegen alles Drama und allen Horror in die Dialoge.
Eine kammerspielartige Atmossphäre.
Die genretypischen Bilder und Abläufe werden rein illustrativ, gleichsam wie eine lästige Pflicht erledigt.
Die Dialoge hätten einige Straffung vertragen und lappen mitunter ins Lächerliche aber die sehr verständliche Unlust von Regisseur und Autor die Sache auf konventionelle, erwartbare Art zu erledigen, beeindruckt.
In der Summe ist das ein beachtlicher Film, der einen erstaunlichen, an antike Dramen erinnernden Zugriff auf den Stoff wagt, was ganz entschieden für ihn spricht.
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Lars76 zu Wir sind was wir sind - Die Kannibalen ...
Eine auf den ersten Blick ganz normale Familie in Mexiko-City: Mutter, Vater, eine Tochter, zwei Söhne. Zu Beginn stirbt der Vater, die Familie verliert ihren Ernährer bzw. ihren Jäger, denn in diesem Fall handelt es sich um Kannibalen. Im Gegensatz zu den 70er-Jahre Kannibalen-Exploitern ist dieser Film vor allem ein Sozialdrama, das es tatsächlich schafft, kein streng differenziertes s/w-Bild von Gut und Böse zu zeichnen, sondern den Zuschauer am Schicksal der Familie teilhaben lässt. Natürlich gibt es auch Gewalt, die aber oft im off geschieht. Die sichtbaren Schauwerte werden dezent und nicht plakativ zum Selbstzweck eingesetzt.
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Majkel_Kroyst zu No Country for Old Men
Ein unglaublich starker Film.
Hendrik
Warum?
Majkel_Kroyst
Nun gut, dann will ich mich kurz erklären.
Ganz einfach:
An diesem Film stimmt so ziemlich alles.
Es fällt mir ein wenig schwer, irgendwo anzufangen, aber der Film hat auf mich eine geradezu hypnotische Wirkung gehabt. Es war einer der Filme, bei denen ich aus dem Kino gegangen bin und mir gewünscht habe, dass ich ihn noch nicht gesehen hätte, damit ich ich noch einmal das erste Mal sehen könnte. Schon Javier Bardem macht den Film sehenswert mit seiner grandiosen Darstellung des psychopathischen Antagonisten. Bardem hat sich später in Interview darüber beklagt, dass die Coen-Brüder ihn wochenlang mit diesem beknackten Haarschnitt haben herumlaufen lassen – aber das war es wert. Neben Figuren wie Hannibal Lecter und Norman Stansfield ist mit Anton Chigurh ein weiterer genialischer Bösewicht geschaffen worden, der bei aller abstoßenden Bösartigkeit eine Faszination ausstrahlt, dass man meint, selbst auf den Geschmack kommen zu können, mit dem Hackebeilchen durch die Lande zu streifen.
Auch Josh Brolin macht seine Sache sehr gut, nicht zuletzt ist aber die Rolle des Llewelyn der perfekte Gegenpart zu Chigurh; beide sind einzelgängerische Krieger mit eigenem Auftrag und nur Llewelyn könnte Chigurh das Wasser reichen. [Spoiler]So ist es denn auch nur konsequent, dass Llewelyn eher en passant von den mexikanischen Ganoven getötet wird. Sein Ableben ist mehr Unfall oder auch Intrige, womit die Frage, wer wen zur Strecke bringen würde ungelöst bleibt. Es ist eine vielleicht wenig elegante Lösung, um die Problematik an sich in diesem Story-Kniff quasi philosophisch aufzuheben. Die Sache bleibt für immer offen, so ist es eben.
Nichtsdestotrotz ist Chigurh die Figur, die im Sinn bleibt, mit schwarzes-loch-artigen finsterem Appeal. In gewisser Weise ist er die Grundidee der Storyline. Chigurh ist das fleischgewordene Schicksal. Unaufhaltsam, selbstgerecht und verrückt. Eine absolute Sternstunde des Films, dem Mann zuzuschauen. Der Oscar war mehr als verdient.
Tommy Lee Jones (und das ich-habe-alles-gesehen-Steinrelief, das er als Gesicht mit sich herum trägt) als alternder Sheriff ist ebenso eine glänzende Besetzung. Ein gravitätischer Haudegen, der als Kommentator der schlimmen Dinge, die da in der Welt geschehen den Film begleitet und die Weisheit des alten Hasen verkörpert. Schön, dass sich die Coen-Brüder nicht zu schade sind, ihm einen grenz-debilen Deputy als Sidekick zu Verfügung zu stellen. Dadurch kommen nicht nur einige schöne doofe Witze zu Stande, sondern es wird auch die Bleischwere des Films torpediert.
Auch die restliche Darstellerriege macht ihre Sache ausgezeichnet bzw. ist wunderbar besetzt, man schaue sich nur die Szene in der Tankstelle an. Von Woody Harrelson ganz zu schweigen.
Und damit wären nur die schauspielerischen Leistungen angesprochen. Der Film ist zudem – selbstverständlich – ganz herrlich fotografiert. Ganz davon abgesehen, dass die Story recht originell ist, ist die Dramaturgie ganz ausgezeichnet. Die Figuren, als auch der Plot selbst schieben sich kunstvoll in die Geschichte hinein, so dass man einerseits staunend den schönen Bildern und der grausigen Geschichte zusieht und andererseits sich an der grausig-schönen Entfaltung der Geschichte delektieren kann.
Der Film ist faszinierend und spannend, wofür es mehrere Gründe gibt, nicht zuletzt liegt es aber sicherlich auch an der zum Teil geradezu verstörenden Härte und Brutalität, die gezeigt wird. Das mag zum Teil gewaltpornografisch wirken, aber ich würde kaum behaupten, dass der Film wirklich gewaltverherrlichend ist. Dafür ist er dann doch zu düster und moralkritisch.
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Majkel_Kroyst zu The Counselor
Heißa Marie! Wer hätte gedacht, dass der Streifen so enttäuscht. Ich habe, nachdem ich mir den Film gestern angeschaut habe, tatsächlich ein bißchen gebraucht, bis ich mir eingestehen konnte, dass er nicht viel taugt.
Wie es hier schon anklang: Wie ist das den möglich, bei der Besetzung, dem Regisseur und dem Drehbuchautor - abgesehen von der ganzen Knete, die der Film gekostet haben wird?
Das Problem ist vielleicht, dass man sich die ganze Zeit fragt, was der Film eigentlich will bzw. wohin er will, auch wenn man ahnt, dass es irgendwie bleischwer um Moral und Schicksal geht.
Zwar geschieht einiges, aber es fehlt die Handlung - und es wird viel geredet, aber nichts auf den Punkt gebracht.
Man könnte es auch so sagen: wenn der Film eine gute Story hätte, wäre er perfekt.
Ach ja: immerhin hat er das Zeug, einem die Laune zu verderben, weil von Anfang an alles so klar auf das Verderben zusteuert unter der schönen Oberfläche.
Aber dafür sollte man sein Geld tunlichst nicht ins Kino tragen. Das ist der Film nicht wert.
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fabian zu Lone Ranger
Einfach nur peinlich. Beim Showdown hätte ich am liebsten abgeschaltet. Will ein spannender, lustiger Western mit viel Trara und einem schrulligen Jonny Depp sein. Ist aber nur langweiliger Klamauk, einfach überhaupt nicht lustig, und der Versuch das zu sein killt die mögliche Spannung und macht die vermeintlich ernsthaften Szenen lächerlich. Und das Finale, ich dachte ich muss brechen. Was bei Pirates of the Caribbean funktioniert, geht hier einfach nur in die Hose.
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Hendrik zu Coffy - Die Raubkatze
Ich würde das alles gern mögen aber auch auch dieser Film ist über weite Strecken unglaublich langweilig und dumm. In der deutschen Synchronfassung einfach bodenloser Stumpfsinn. Auch hier gute Musik, die aber nichts mehr rettet. Schrott!
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Hendrik zu Black Shampoo
Unfassbar langweilig! Aber sehr guter Soundtrack.
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Lars76 zu Black Shampoo
Der lahmste Blaxploitationer ever seen!
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Frank_L zu Midnight Meat Train
Läuft am Fr, 06.12. im UCI (Midnight Movies). Hat jemand Interesse?
fabian
Kann ich leider nicht
Lars76
Der lohnt auf jeden Fall in der uncut-Fassung. Wird aber hier nur die um einige Minuten gekürzte FSK-geprüfte Fassung sein.
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Lars76 zu The Woman
Die Verfilmung von Jack Ketchums Roman "Beuterausch" ist viel besser als die des Vorgängers "Beutegier". Hier trifft die einzig Überlebende des Kannibalenclans auf die uramerikanische Familie Cleek, die zwar nicht aus Kannibalen besteht, hinter deren Fassade es aber mindestens genauso krank zugeht. Vor allem Familienvater und Sohn sind hier die Monster.
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Lars76 zu Black Snake Moan
Starke Christina Ricci, starker Samuel L. Jackson, starkes Drama.
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fabian zu Mama
Fand ich nicht so dolle. Die Holprigkeiten in der Story waren mir zu viel und ich hab mich deutlich zu wenig gegruselt um das wieder wett zu machen.
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Majkel_Kroyst zu S-VHS aka V/H/S 2
Schäbiges Sequel zu VHS.
Wieder werden einzelne Found-Footage-Filmchen gerahmt durch eine weitere Found-Footage-Geschichte. (Detektiv-Pärchen filmt, wie es in ein Haus einsteigt und dort VHS-Filme findet und anschaut. Das war in Teil 1 schon so ähnlich.)
Die Rahmengeschichte ist schlecht und die eingebauten Filmchen sind nicht viel besser. Die Tricks sind erstaunlich unprofessionell. Das einzige, was mir gut gefiel, ist die "Zombie-mit-Helmkamera"-Idee.
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Majkel_Kroyst zu Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr
Hat mir wirklich gut gefallen, vor allem im Vergleich mit "White House Down". Brutaler, dreckiger und stimmiger.
Bei Gerard Butler zählt gewohntermaßen ein Menschenleben nicht viel und ich habe schon länger keinen Film gesehen, in dem mit solcher Konsequenz Menschen umgebracht wurden - aber nicht zuletzt dadurch ist der Streifen glaubwürdiger und unschmonziger als "White House Down." (WHD) Emmerich macht Familienfilme ohne Rücksicht auf den guten Geschmack und hier liegen die Prioritäten eben woanders - inklusive Geschmachsrücksichtslosigkeit. [Spoiler]Gottlob: Hier werden Kinder gerettet und nerven nicht ewig rum und wedeln mit Flaggen herum, auf dass sie zu Helden werden. Wer WHD gesehen hat, weiß was ich meine. Bei dem Gedanken an die blöde Protagonistentochter könnte ich jetzt noch brechen.
Es ist beeindruckend, mit welcher Brutalität und Gewalt die Story durchgezogen wird. Dageben ist WHD wirklich ein Kindergeburtstag. Tod und Vernichtung ist die Devise, aber hallo. Aber das passt eben auch, denn wie sollte es sonst aussehen, wenn Terroristen das Weiße Haus übernehmen und ein einzelner Sicherheitsmann den Laden aufräumt? Natürlich ist Butler genretypisch eine Tötungsmaschine sondergleichen, ein Übermensch, der alle plattmacht und schießen kann wie sonst keiner; aber das muss natürlich auch so sein, damit die Sache irgendwie akzeptabel bleibt. So einer kann sich natürlich keine übermäßige Empathie erlauben, deshalb hat er ja den Job. Ist eben ein harter Action-Film und keine Reflexion über das Gute Leben.
Aaron Eckhart fand ich nicht schlecht, aber schien mir Jamie Foxx glaubwürdiger. Gerard Butler hingegen kommt besser rüber als Channing Tatum. Butler hat nicht umsonst schon häufiger Rollen gehabt, in denen er seinen leicht psychopathischen Anflug ausspielen konnte.
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