Kommentare
Lars76 zu Tokyo Gore Police
... ist ein völlig überdrehter Japan-Splatter voller grotesker Ideen und Absurditäten.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Ich seh ich seh
Ganz netter Psycho-Film. Horror ist das aber nicht.
Jeder Kommentar zur Handlung würde spoilern. Der Film entwickelt sich sehr langsam - ist ruhig gehalten - zum Ende gibts zwei drei fiese Szenen.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Rocky IV - Der Kampf des Jahrhunderts
... es wird wirklich immer schlimmer ... das Ende ist sowas von bekloppt.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Kill Bill - Vol. 1
Mittlerweile häufen sich ja die Stimmen, die abwertend von einem (unangebrachten) Tarantino-Hype sprechen. Wenn man sich aber Filme wie diesen hier anguckt, muss man anerkennen, daß er, gewollt oder nicht, definitiv genug dafür getan hat, schon zu Lebzeiten zur Legende zu werden. Wenn nicht dieser, welcher Film ist dann für die volle Punktzahl geschaffen?
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Enemy
Ich hab selten eine so gute Verbindung zwischen Film und Psychologie gesehen. Ich hab den Film zunächst nur wegen Gyllenhaal und Villeneuve sehen wollen - hatte keine weiteren Kenntnisse. Hinsichtlich meiner Empfehlung eins vorweg: "Es geht ENEMY überhaupt nicht um einen stringenten Plot, es geht um die anschauliche Skizzierung unterbewusster Verhältnisse / einer Psyche."
Der Film startet mit einer sehr atmosphärischen "Geheim"Club-Party; nimmt dann durch die Doppelrolle von Gyllenhaal hinsichtlich der Frage "Was geht hier eigentlich ab?" Fahrt auf; endet abrupt mit einem "What the fuck ...?".
Aber dann geht der Spaß erst richtig los; und das hab ich seit langem nicht mehr erlebt (und hier war es von Vorteil, dass ich ihn in einer Gruppe gesehen habe). Alle versuchen die einzelnen Puzzelteile des Films in ein verständliches Gesamtkonstrukt zusammenzusetzen. Jeder hat irgendwo etwas gesehen, was dem anderen entgangen ist. Vereinzelt wurde sich bereits vorher über Wikipedia informiert. Eine komplette Auflösung ist allein aufgrund der Deutung einzelner Szenen nicht möglich - meine Meinung. Folgende Quelle find ich zumindest sehr einleuchtend und verständlich: http://narrationsgedanken.de/enemy-analyse-interpretation-und-erklaerung/
Gyllenhall spielt erneut sehr gut. Die Bilder / die Machart waren auch gut - erneut sehr individuell, wie auch schon von PRISONERS und SICARIO bekannt. Zweitsichtung ist so gut wie sicher.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Als wir träumten
Ich kann mich Hendrik da vorbehaltlos anschließen, AwT ist ein packendes Drama, das nur so strotzt vor Authentizität und Intensität.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu X-Men: Apocalypse
der wird hoffentlich richtig groß !!! Ich glaub Oscar Isaac spielt Apocalypse!
Woodegger
Ich hab den Trailer gesehen und fand den ganz schrecklich. Da gabs eine Szene mit Explosionen und einstürzenden Brücken und die sah furchtbar billig aus. Diese Marvelblockbuster laufen auch immer wieder nach ähnlichem Muster ab: Mächtige Superhelden machen im Showdown auf einem Fabrikgelände Klonroboter kaputt, gäääähn.
Frank_L
egal - wird trotzdem geil :)
PS: ich behalt mir einfach mal meine infantile Vorfreude ;-)
- 2
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu From Dusk Till Dawn
Hier ist von vorne bis hinten einfach nur alles geil und cool. Eine detaillierte Aufzählung würde den Rahmen sprengen.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Andrea zu The Imitation Game - Ein streng ...
Ich fange mit meinem einzigen Kritikpunkt an: Die Kriegsszenen sind visuell unterer Durchschnitt und wirken plakativ. Das ist insofern schade, da sie eingesetzt werden, um die Dringlichkeit der Entschlüsselung zu verdeutlichen, was filmisch und emotional nicht überzeugt.
Aber alles andere ist großartig gelungen. Die Geschichte der Enigma-Entschlüsselung ist ja relativ bekannt, das Leben des Entschlüsselers jedoch kaum.
Der Film zeigt den genialen Mathematiker Alan Turing als eigenwillige, isolierte und zwiespältige Persönlichkeit, als Hoffnungsträger und Hassobjekt zugleich.
Und so ist auch nicht die Entschlüsselung des Codes das eigentlich Spannende und Aufregende, sondern die Charakterstudie eines Menschen, der ebenfalls ein Geheimnis hat.
Es ist eine zutiefst bittere Geschichte. Nicht allein, dass Turing Anerkennung und Ehrung seiner Lebensleistung verwehrt wurde, nur weil er homosexuell war und damit ein Krimineller, den es anzuklagen und mit zerstörerischen Chemikalien zu therapieren galt und der schließlich in den Selbstmord getrieben wird. Sondern auch, weil jede seiner Lebensstationen feindselig war.
Wer anders als Benedict Cumberbatch könnte diesen besonderen Menschen verkörpern? Einzigartig zeigt er Turings Qualen des Andersseins, aber auch seine komischen Eigenarten, ohne ihn lächerlich zu machen.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Andrea zu Ein großer Aufbruch
Das Kammerspiel wird von einem starken Ensemble getragen, von Matti Geschonneck fulminant in Szene gesetzt und ausgestattet mit einem intelligenten Drehbuch von Magnus Vattrodt (Grimme-Preisträger 2012 und 2013).
Große Gefühle zeigen sich in bissig-böse geschliffenen Dialogen mit lakonischem Witz und morbiden Zynismus - ein Familientreffen gerät zur schonungslosen Abrechnung - gänzlich unsentimentaler Umgang zum Thema Sterbehilfe inklusive.
In Wirklichkeit kann ich mir solche gnadenlose Ehrlichkeit kaum vorstellen, aber im Film geht das voll auf.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Wir sind jung. Wir sind stark.
... ist ein sehr bedrückendes Drama. Wenn man die damaligen Flüchtlingszahlen mit den heutigen vergleicht, muss man sich fragen, wozu der braune Mob heute fähig ist. Gruselig!
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu Zum Sterben zu früh
Guter deutscher Krimi, danke Axel für die Empfehlung. Wie häufig bei den düstereren Vertretern der deutschen Polizei - Krimis fällt es mir schwer zu glauben dass es in deutschen Kriminalämtern so ab geht. Aber ich akzeptiere das einfach mal, irgendwo muss es ja herkommen. Dann ist spannend und schnell erzählt.
Andrea
Im Vorläufer-Film "Unter Feinden" erzählt Lars Becker die Vorgeschichte – ebenso rau und noch einen Tick intensiver.
Wer dieses Genre mag, dem sei die Filmreihe „Nachtschicht“ von Lars Becker empfohlen (seit 2003 12 Folgen, ca. jährlich eine).
fabian
Steht beides auf meiner Merkliste :-) Wobei Unter Feinden zwar vorher gedreht wurde, aber zeitlich danach spielt wenn ich richtig informiert bin.
Andrea
Ja richtig, "Zum Sterben zu früh" erzählt die Vorgeschichte von "Unter Feinden", dem zeitlich aber vorher gedrehten Film. Das wollte ich eigentlich auch schreiben. War dann aber offensichtlich zu kompliziert :-)
- 3
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
fabian zu Alki Alki
Ein großartiger Film.Grundsätzlich tieftrauig, jedoch schafft es Axel Ranisch wie schon in „Ich fühl mich Disco“ erneut, den Film durch originelle Ideen, skurrile Momente, tolle Schauspieler und vor allem durch die Zuneigung zu allen Figuren, aufzulockern und aufzuheitern ohne dabei das eigentliche Thema zu verharmlosen oder ins alberne abzurutschen. Diesen schmalen Grad zu finden, und das nun bereits zum mindestens zweiten Mail, einmalig!
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu Irgendwann in Mexico
Nach "Desperado" geht "Mexican Bloodshed" geht in die zweite Runde. Gefühlt gibt es weniger Blut, mehr Action und mehr Story. Salma Hayek taucht leider nur noch am Rande, vor allem in Rückblenden, auf. Dafür gibt es noch Eva Mendes, die nicht weniger heiß ist.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
paul zu Alki Alki
Kann mich Frank nur anschliessen.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Alki Alki
Doch ich möchte ihn dringend empfehlen, da das thema Alkoholismus hier sehr intelligent in Szene gesetzt wurde. Ernsthaftigkeit, Humor und Gefühle werden wunderbar ausgeglichen durch tolle Schauspieler verkörpert. Ich empfehle jedem, sich vorher möglichst wenig über den Film zu informieren. Umso überraschend positiv - im handwerklichen und stilistischen sinne - wirkt er. Hat mich mehr überzeugt als IFMD - "Ich fühl mich Disco" ;-)
PS: warum wird so ein Film unter "Comedy" geführt und warum sind die ofdb/imdb Bewertungen so durchschnittlich ???
- Link in Zwischenablage kopieren
- 1
Lars76 zu Desperado
"Mexican Bloodshed" + Salma Hayek, was will man mehr?!
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Ich fühl mich Disco
Ich fand den Film unendlich traurig. Hab ich nicht so erwartet und soll durchaus positiv gemeint sein. Heiko Pinkowski als Vater fand ich großartig. Dagegen komm ich mit den Schlagereinlagen von Herrn Steiffen nicht klar. War für mich dann auch kein aufheiterndes Element.
Bin also weiterhin zwiegespalten in meiner Meinung.
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Frank_L zu Rocky III - Das Auge des Tigers
Bei der Bewertung hab ich alle Augen zugedrückt ... auch das des Tigers. Ok, der war schlecht ;)
Nix neues. Der kurze Auftritt von Hulk Hogan war ein Highlight. Mr. T spielt den Bösen - kommt aber nicht beeindruckend genug rüber. Der Rest der Handlung ist dann recht geradlinig. Oberpeinlich [Spoiler]sind zum Ende einige Szenen mit Creed als Trainer am Strand - echtes fremdschämen - unglaublich, dass das durchgewinkt wurde.
fabian
Liegt gerade bei mir zu Hause rum ... jetzt trau ich mich gar nicht mehr :-)
Frank_L
doch doch ... Hulk Hogan ist cool und ich will wissen, ob du auch die fremdschäm-momente erkennst ... ich hab gebrüllt vor Fassungslosigkeit :)
- 2
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0
Lars76 zu The Guy from Harlem
Falls jmd. Interesse hat an Blaxploitation, der wird heute in der Z-Bar gezeigt. Ich muss leider arbeiten.
http://www.z-bar.de/index.html
- Link in Zwischenablage kopieren
- 0