Wertung
8.9
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9
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Kommentare
9

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8.912 Years a Slave

Land:
USA, UK 2013, 134 min, ab 12
Genres:
Biography, Drama, History
Regie:
Steve McQueen
Drehbuch:
John Ridley
Darsteller:
Chiwetel Ejiofor, Dwight Henry, Dickie Gravois, Bryan Batt, Ashley Dyke, Kelsey Scott, Quvenzhané Wallis, Cameron Zeigler, Tony Bentley, Scoot McNairy
Wertungen:
8.1 7.2

Inhalt

Im New York des Jahres 1841 war Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) ein freier Mann, verheiratet, mit Kindern und einer einträglichen Arbeit als Violinist. weiter auf ofdb.de

Kritik

Ein Film über den Schwarzen von nebenan, anno 1841. Mit einem Quereinstieg in die Geschichte der Sklaverei erteilt 12 Years a Slave Lektionen in Demut. ... weiter auf critic.de

Trailer bei YouTube und bei critic.de

  • 12 YEARS A SLAVE - Official Trailer (HD)
  • 12 YEARS A SLAVE Trailer Deutsch German | 2014 Brad Pitt [HD]
  • 12 Years a Slave 2013 720p BluRay x264 Dual Audio Hindi DD 2 0   English 2 0 ESub
  • 12 Years a Slave - Trailer

paul

Mich hat er nicht erreicht, aber Steffi ist sehr überzeugt und hätte eigentlich eine 10 geben wollen. Sehr guter Film ist es, aber nicht in der Liga wie ein Inception!

9.0

cothoga

Dann stehst also deine Bewertung immer für 2 Meinungen? Bei der Steffi dann aber mehr Gewicht hat ("mich hat er nicht erreicht" und "9 Punkte" ist eine merkwürdige Aussage)? Vllt sollte die Steffi einen eigenen Account eröffnen! Ich kann doch keinen Film auf Grundlage dieses/r Kommentars/Bewertung schauen!

paul

Er hat mich nicht erreicht sollte den emotionalen Part des Film wiedergeben, insgesamt fand ich Film trotzdem sehr gut. Nur musste ich eben nicht heulen ;-)

  • 2
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  • 0

Woodegger

sehr fesselnder film und auch schön mal mit ein paar teilen der filmpaul-crew im kino gewesen zu sein und dann gleich so ein monster von film!

ich hätte dem film gern noch eine knappe stunde mehr gegönnt. besonders die einführung ist mir etwas zu kurz abgehandelt worden. die familie und das leben von solomon, bevor er in die sklaverei verschifft wurde, ist leider etwas oberflächlich geraten, so dass dem zuschauer nicht unmittelbar klar wird was dieser mensch eigentlich verloren hat, wodurch weitere szenen manchmal etwas kühl wirken, da solomon sich teilweise auch wohlwollend seinem schicksal ergibt!
mein vorbild in sachen charaktereinführung is immernoch peter jacksons king kong, wo er sich wirklich erstmal über eine stunde zeit gelassen hat bevor man den affen überhaupt sieht, aber erst dadurch entsteht so eine art identifikation mit den protagonisten!

auch diese 12 jahre wurden m.e. im film nicht deutlich genug rübergebracht, hätten auch 12 monate sein können wenn der titel es nicht vorweggenommen hätte. keine jahreszahlen, und auch keine sichtlichen alterungsspuren der protagonisten!

schauspielerisch ist es ein treffen der oberliga, teilweise etwas zuviel des guten, wirklich jede kleine furzrolle ist mit bekannten gesichtern besetzt! da man halt die schauspieler so krass kennt, geht man erstmal auf ihre leistung ein, anstatt sich auf die story zu konzentrieren! da hätte mehr mut in talentierte no-names sicherlich nicht geschadet, und die gibt es sicherlich!

fast unmittelbar nach django unchained muss man festhalten, das tarantino das thema sklaverei mit der gleichen würde behandelt hat und genauso für erschütternde bilder dieser epoche steht, dafür respekt!

8.5
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  • 0

Frank_L

Es gibt Filme, deren Bewertung grundsätzlich sehr klar und eindeutig ist und es gibt Filme, bei denen man zwar zwischen subjektiver und objektiver Sichtweise unterscheiden müsste / sollte, aber beide Seiten der Medaille dann wiederum doch klar zu bewerten sind. Und es gibt "12 years a slave" … kein Film lässt mich hinsichtlich der Bewertung permanent die subjektive und objektive Sichtweise abwägen und erschwert mir eine Bewertung.

Rein subjektiv schaff ich es ganz grundlegend nicht in den Film einzutauchen. Die amerikanische Sklaven-Thematik ist mir zu weit weg und selbst eine allgemeinere Deutung der Thematik im Sinne von Rassismus / Diskriminierung zündet bei mir nicht, weil mir nicht gezeigt werden muss, dass Rassismus oder Diskriminierung in jeglicher Form einfach mal unter aller Sau ist. Da mir hier irgendwie der Anknüpfpunkt fehlt, habe ich einen sehr bedrückenden Film voller Qual und Leid erlebt … aber geh ich ich ins Kino, um in möglichst realistischer Darstellung Qual und Leid von Menschen zu erleben? Nein. Daher auch keine MUSS-Empfehlung meinerseits.

Aber ich habe den Film nicht nur emotional erlebt sonder auch 'gesehen' und kann ihn von objektiver Seite her keineswegs schlecht reden. Ein insgesamt sehr stimmiger Film. Die Handschrift von Steve McQueen beim Zusammenspiel von Bildern und Musik hat mir gefallen. Die Schauspieler sind toll - insbesondere Fassbender hat mir (erstmals) richtig gut gefallen - quasi Prädikat "ganz großes Kino". Und Fabi, ich bin den Eindruck nicht losgeworden, dass die engl. OV noch nen Tick fesselnder sein könnte … einfach aufgrund möglicherweise noch charismatischerer Stimmen.

8.0

fabian

Das ist wirklich spannend, exakt diese Idee (Warum muss ich mir einen Film ansehen der mir schlechte Laune macht, obwohl ich über das Problem aufgeklärt bin) haben wir, nachdem Jonas es ebenso formulierte, ziemlich lange besprochen (und um so länger das Gespräch dauerte umso mehr gab es schon Argumente dafür).

Woodegger

na ja, warum herr der ringe sehen wenn die bücher ein noch krasseres "kopfkino" erzeugen würden? man guckts einfach aus purer neugier!

Frank_L

Das mit der Neugier ist mir zu platt. Neugier worauf … das müsste man zwingend näher definieren. Denn wenn ich geahnt hätte, dass mir einige Szenen so ans Gemüt gehen, dann wär mir die Neugier auf schauspielerische Leistungen und Machart von McQueen egal gewesen ...

Woodegger

na ja, ob deine neugier am ende befriedigt oder enttäuscht wird ist halt das risiko beim kinobesuch!
fakt ist, du bist ins kino gegangen, wusstest sicherlich vorher das es um sklaverei geht und hast behauptet dich ausführlich mit diesem thema auseinandergesetzt zu haben, bist aber dennoch ins kino gegangen, einfach weil du NEUGIERIG warst und das in einem sklavereidrama einige szenen aufs gemüt schlagen könnten, davon ist ja vorher wohl schwer auszugehen :)

würdest du auch behaupten schindlers liste ist überflüssig, einfach weil man ja weiß wie grausam die nazis waren und man sich das nich nochmal 3 stunden als film reinfahren muss?

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  • 5
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  • 0

Hendrik

Je länger ich über den Film nachdenke, desto besser gefällt er mir. Dabei war meine Begeisterung schon gestern kaum noch steigerungsfähig. Ich kann wirklich überhaupt keinen Makel entdecken, finde ihn sowohl inhaltlich wie auch formell vollständig gelungen und bin außerstande irgendeinen seiner unzähligen Vorzüge hervorzuheben. Mich hat kaum ein Film der letzten Jahre derart aufgewühlt und mit solcher Dringlichkeit umweglos erschüttert! Ich schließe mich daher uneingeschränkt Fabians Empfehlung an: Muß man sehen!

Das Einzige, lieber Jonas, was ich in diesem Film durchaus nicht finde, ist Humor.

9.5

Ewal

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Hendrik

Dann ist mir das wirklich entgangen. Ich achte beim nächsten Mal drauf.

Woodegger

na ja, was den humor angeht, die szene in der der betrunkene micheal fassbender versucht solomon zu fangen um ihn dann zu verprügeln hat schon einen gewissen slapstickcharakter (wie er sich so im schweinestall auf die fresse packt und dann übers geländer stürzt), auch wenn einem angesichts der umstände das lachen im halse stecken bleibt!

fabian

Stimmt, das war auf jeden Fall eine solche Szene

  • 4
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Lars76

Ein Film mit politischer Dimension, Dank an Steve McQueen, daß er sich diese authentische Geschichte für einen Film über die Slaverei ausgesucht hat! Es gibt kaum etwas zu bemängeln, außer evtl. den Umstand, daß aufgrund der Authentizität das immerhin gute Ende recht unspektakulär bleibt und der Zuschauer keine wirkliche Befriedigung erfährt. Aber dafür gibt es ja anderes, wie Django unchained z.B.
Trotz schwerer Kost und "bad feel"-Unterhaltung eine klare Empfehlung im Sinne von "never forget" und "wehret den Anfängen"!

8.0
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Ewal

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9.0
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  • 0

fabian

Ich komme direkt aus dem Kino und anschließender 1,5 Stunden Nachbereitung. Da gibt es entsprechend viel zu sagen, wovon ich nur einen Bruchteil widergeben kann. Ein für mich ausgezeichneter Film der die Aspekte der Sklavenhaltung in den USA mit äußerster emotionaler und körperlicher Härte darstellt. Und gleichzeitig verdeutlicht wie vielfältig diese Probleme auf die heutige Zeit ausgeweitet werden können. Keinesfalls leichte Kost. Dabei zeigt er weder die Ursprünge noch die die Weiterentwicklung der Situation, sondert einen Ist - Zustand (von 12 Jahren) mit all seinen Facetten und vor allem all seinen Persönlichkeiten. Durchdacht und rund in Besetzung und Handlung von vorne bis hinten. Muss man sehen. [Spoiler]Details wie die Besetzung des Bass (Brad Pitt) passen vielleicht nicht perfekt, ansonsten stimmt hier einfach alles.

Abgesehen davon, ich freue mich auf weitere Filme von McQueen, mit Fassbender und mit Cumberbatch, der Typ ist in jedem Fall eine Entdeckung der letzten Zeit.

9.0

Ewal

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fabian

Hier, das lies mich während und nach dem Film nicht mehr los … Sountrack von

12 years a slave (Zimmer)


und siehe da … DA IST ES …. INCEPTION (Zimmer)



Und abgehsehen davon höre man hier …

genau so ....

My Name Is Lincoln (Steve Jablonsky )


nicht weniger ähnlich ...

THE THIN RED LINE (Zimmer)


Shame (Harry Escott)

9.0

Ewal

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fabian

Danke. Auch wenn ich mich gefreut hätte direkt im Kino drauf zu kommen und nicht erst zu Hause über youtube (und das auch noch bei einem meiner Lieblingsfilme Inception).

Frank_L

Die Zimmer-Musik ist echt immer gleich und m.E. viel zu dick aufgetragen. Der reißt mich nicht mehr ausm Kinosessel. Viel charismatischer find ich John Williams - 'Star Wars' und 'der weiße Hai' hat jeder sofort im Ohr. Oder Ennio Morricone, der ohnehin nen Alleinstellungsmerkmal hat.

fabian

Wobei ich sagen muss das ich den Inception Soundtrack sehr gut und perfekt für den Film fand. Grunsätzlich gehe ich da aber mit.

  • 4
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fabian

Das dritte Mal McQueen, das dritte Mal Fassbender, gefeiert beim Toronto Festival ... Das erwarte ich einiges.

9.0

Woodegger

ich erwarte den film auch schon mit spannung und glaube das er auch definitiv hält was er verspricht! die sklaverei in amerika hat ja letztes jahr erst tarantino mit DJANGO UNCHAINED aufgefasst, allerdings gings da in sachen realismus wohl regisseurtypisch einfach am ziel vorbei, obwohl tarantino den kern der sache durchaus grandios getroffen hat! "12 YEARS A SLAVE" soll wohl mehr in richtung "SCHINDLERS LISTE" gehen und dafür wird es in den USA echt mal zeit!

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