Kommentare

Cover: Twisted - Der erste Verdacht (2004)

Lars76 zu Twisted - Der erste Verdacht

Jessica Shepard (Ashley Judd), gerade nach einer erfolgreichen Verhaftung befördert und zur Mordkommission San Franciscos versetzt, zieht nach Feierabend gerne durch Bars, um Männer abzuschleppen. Kurz nach ihrer Beförderung stehen sie und ihr neuer Partner (Andy Garcia) vor einer Leiche, die sich als eins von Shepards Dates entpuppt. Als immer mehr Leichen mit der gleichen Verbindung zu ihr auftauchen, beginnt sie, an ihrem Verstand zu zweifeln, denn gleichzeitig erleidet sie immer wieder Blackouts, nach denen sie sich an nichts erinnern kann.
Mäßig spannender Thriller, der nicht bietet, was seine Besetzung verspricht.

5.0
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Cover: Mile 22 (2018)

Lars76 zu Mile 22

Nach erneuter Sichtung geht's hier einen Zähler rauf. Die Inszenierung drückt von Beginn an aufs Tempo, geht nie vom Gaspedal und beschert dem Zusacheuer einen einzigen Adrenalinrausch.

9.0
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Cover: Triple Threat (2019)

Lars76 zu Triple Threat

... ist Actionkino der alten Schule, bei dem die Inszenierung sich ohne übertriebenes Schnittgewitter immer Zeit nimmt draufzuhalten. Die rudimentäre Handlung ist zu vernachlässigen und dient nur als Aufhänger für blutige Schießereien und sehr gut choreografierte Martial-Arts-Fights, bei denen die Darsteller sich jeweils in ihrem Stil ausleben können. Schön auch, Adkins mal wieder als Schurken zu sehen, was ihm ebenso liegt, wie die Rolle des einsamen Helden.

8.0
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Cover: Star Force Soldier (1998)

Lars76 zu Star Force Soldier

Elite-Soldat Todd (Kurt Russell), von Geburt an ausgewählt, erzogen und trainiert zum Kämpfen und Töten, gehört 2036 mit vierzig Jahren zum "alten Eisen", eine neue Generation gentechnisch optimierter Soldaten steht in den Startlöchern. Bei einem Schaukampf vermeintlich tödlich verletzt, wird Todd per Müllfrachter auf einem Müllplaneten "entsorgt" und dort, doch nicht gänzlich tot, von Siedlern gepflegt und aufgepeppelt.
Als eines Tages die neuen Super-Soldaten den Müllplaneten inklusive seiner Bewohner als Übungsplatz missbrauchen, schlägt Todd sich auf die Seite der Unschuldigen...
Harter, zynisch-brutaler SciFi-Actioner mit einem sicher unterforderten Kurt Russell, der emotionslos wie der Terminator und konsequent wie Rambo in einer Art Guerillakrieg gegen seine Widersacher vorgeht.

7.0
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Cover: Enemies Closer - Gefährlich nah (2013)

Lars76 zu Enemies Closer - Gefährlich nah

... ist ein vorhersehbarer, in allen Belangen durchschnittlicher B-Actionthriller mit einem hässlich frisierten, aufgesetzt psychopatischen Van Damme als Oberschurken, der bei weitem nicht das Niveau früherer Arbeiten des Regisseurs, wie z.B. "Outland" oder "Sudden Death", erreicht.

5.0
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Cover: Top Secret (1972)

Lars76 zu Top Secret

Unterschiedlichste Agenten und andere Menschen sind aus ganz unterschiedlichen Gründen hinter einer aus einem österreichischen See geborgenen, ominösen Kiste her. "The Salzburg Connection" (Originaltitel) ist aufgrund seines hohen Figurenaufkommens ein recht unübersichtlicher Agententhriller, der eher in entspanntem Tempo daherkommt, aber ansehnlich fotografiert und u.a. mit Udo Kier und Klaus Maria Brandauer (bei seinem Leinwanddebüt) prominent besetzt ist.

6.0
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Cover: Friedhof der Kuscheltiere (2019)

Lars76 zu Friedhof der Kuscheltiere

... ist eine unnötige, überambitionierte, mit Schockmomenten überfrachtete Neuverfilmung des King-Klassikers, Grusel-Massenware von der Stange.

5.0
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Cover: Friedhof der Kuscheltiere (1989)

Lars76 zu Friedhof der Kuscheltiere

Nach erneuter Sichtung ohne direkte vorherige Lektüre des Romans geht's hier einen halben Punkt hoch in der Wertung. Der gehört ohne Frage zu den besten King-Verfilmungen.

8.0
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Cover: Ninja Assassin (2009)

Lars76 zu Ninja Assassin

Die in Berlin ansässige Europol-Agentin Mika Coretti (Naomie Harris) ermittelt gegen tausend Jahre alte Ninja-Clans, deren Mitglieder sich allen, die ausreichend zahlen, als Attentäter zur Verfügung stellen. Als Coretti selbst aufgrund ihrer Nachforschungen in Lebensgefahr gerät, kommt ihr der abtrünnige Ninja Raizo zur Hilfe, der noch eine eigene Rechnung mit seinem ehemaligen Clan offen hat.
Düsterer Actionthriller, der immer wieder beeindruckend Gas gibt, aufs Tempo drückt und ordentlich splattered, leider ausschließlich (?) in großen CGI-Exzessen. Auch Berlin als Kulisse wird quasi kaum genutzt. Daß eine Actionsequenz auf den Straßen des Großen Sterns rund um die Siegessäule angesiedelt ist, kann man nur erahnen.

6.0
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Cover: Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit (2018)

Lars76 zu Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit

... ist ein Psychodrama über die letzten zwei Jahre im Leben des Malers, das mich als Drama erstaunlich kalt gelassen hat, was mutmaßlich an meinem weiterhin bestehenden Desinteresse an Van Gogh und seiner Kunst liegt. Inhaltlich ein für mich belangloser Film, den zu bewerten mir schwer fällt. Die Punkte bekommt er vor allem für die von mir gerne gesehenen Schauspieler.

6.0
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Cover: The Sisters Brothers (2018)

paul zu The Sisters Brothers

Mich hat es leider nicht wie die Anderen mitgerissen... daher überlasse die Wertung lieber den Genrekennern!

Frank_L

ist doch alles subjektiv hier! keine falsche Scham ;)

  • 1
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Cover: The Highwaymen (2019)

paul zu The Highwaymen

Hat mir gut gefallen! [Spoiler]Stark wie trotz wenig Kulisse ich mich einfühlen konnte in die Zeit.

8.5
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Cover: Der letzte Zug von Gun Hill (1959)

Lars76 zu Der letzte Zug von Gun Hill

... ist ein prominent besetzter, klassischer Western, in dem ein Einzelner gegen eine scheinbare Übermacht kompromisslos seinen Weg geht. Inhaltlich scheint der locker von dem zwei Jahre früher entstandenen "3:10 to Yuma" inspiriert zu sein, welcher wiederum das Original zum "Todeszug nach Yuma" darstellt.

7.0
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Cover: Galveston - Die Hölle ist ein Paradies (2018)

Lars76 zu Galveston - Die Hölle ist ein Paradies

... ist ein atmosphärisch dichtes, düsteres Thriller-Drama, bei dem der Thrill etwas zu kurz kommt, genauso wie der Film insgesamt gerne etwas länger hätte sein können.

7.0

Hendrik

Die Romanvorlage vom "True Detective"-Schöpfer Nic Pizzolatto hab ich dir vor einigen Jahren geschenkt. Hast du sie vor dem Film gelesen?

Lars76

Nee, hab' ich erst danach gecheckt, daß ich das Buch hab'. Können uns aber gerne mal den Film zusammen angucken.

Hendrik

Ja, ist nämlich lustig: Ich hab bei der Lektüre schon gedacht, was du dann zum Film geschrieben hast: Mitunter heftig aber vor allem im Mittelteil hängt er durch, scheint zu vergessen, dass er doch ein Thriller ist, und also eine gewisse Grundspannung halten sollte...

Lars76

Ein Gefühl von Durchhängern hatte ich nie, auch nicht im Dramateil. Hätte halt nur mehr Thriller und insgesamt länger sein können.

  • 4
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Cover: Sons of Anarchy (2008)

Lars76 zu Sons of Anarchy

... verursacht alles, was eine fesselnde Serie mit sich bringt: Schlafmangel, sozialen Rückzug, keine Filme im Programm, Verlust des Realitätsbezugs, Verwahrlosung, Vernachlässigung sonstiger Hobbys. ;)

8.0
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Cover: Backtrace (2018)

paul zu Backtrace

Ohhhh my god!!!! Schlimmer und sinnloser geht es nicht!!!!! Ernsthaft! Warum dreht der so einen Film?

0.5
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Cover: Wir (2019)

Lars76 zu Wir

... ist intelligentes, zum Nachdenken, Grübeln, Spekulieren, Interpretieren und Diskutieren anregendes, atmosphärisch dichtes Horrorkino, in dem eine Familie über eine klassische "Home Invasion"- in eine albtraumhaft-apokalyptische Situation geschickt wird, in beeindruckenden Bildern gefilmt, begleitet von einem tollen Score.

8.0
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Cover: The Sisters Brothers (2018)

Hendrik zu The Sisters Brothers

Dass sich "Sisters Brothers" wenig um Genrekonventionen schert, ist wohl richtig, nur stellt sich die Frage, inwiefern diese 2019 überhaupt noch existieren. Spätestens seit den 60ern hat der Western seine eh schon großzügig angelegten Handlungsspielräume nochmal erheblich erweitert, seiner italienischen Variante, zum Beispiel, waren vermeintliche Genre-Orthodoxien vollkommen gleichgültig. "Sisters Brothers" traut sich allerdings etwas, dass sich dann doch nur wenige Western trauen: Er ist vollkommen unspannend, es gibt keinen klar identifizierbaren Showdown, geschossen wird überhaupt nur ausserordentlich beiläufig und selbst die Musik (ein weiteres Mal fantastisch: Alexandre Desplat) vermeidet jedes Klischee. Dafür kann man Nordamerika beim Entstehen zusehen, es gibt jede Menge Spaß, tief bewegende Szenen, Killer, die grammatikalische Fragen erörtern oder über die Möglichkeit des Kommunismus diskutieren und durchaus westernuntypische visuelle Spielereien und Landschaften. Ein wirklich schöner Film, zu dem mir kein einziger Kritikpunkt einfällt.

9.0
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