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Kommentare | FilmPaul

Kommentare

Cover: The Hateful 8 (2015)

Woodegger zu The Hateful 8

Hatte das spontane Glück die 70 mm Fassung im Kino sehen zu dürfen und bin restlos begeistert. Tarantino macht Filme um des Films willen und hier bekommt man wieder ein Bonbon allererster Güte!

Da ist ein Spannangsaufbau der seinesgleichen sucht und sich dann in Kuriositäten und überzogener Gewalt entlädt, herrlich.
Alle Schauspieler haben mir gut gefallen, der eine mehr (Samuel. L Jackson/Kurt Russel/J.J. Leigh), der andere weniger (Michael Madsen), aber das ist bei Tarantino auch oft dem Drehbuch und nicht dem mangelnden Talent eines Schauspielers geschuldet.
Viele Filmfans sind im Umgang einfach auch zu streng mit Tarantinos Werken und erwarten irgendeine Art Heilsbringer, der die Filmwelt auf den Kopf stellt, wie damals Pulp Fiction. Man sollte die Scheiße aber auch einfach mal genießen und nicht zu viele Fragen stellen!
Letztendlich bleibt jeder Tarantino in den Köpfen hängen, sorgt für Gesprächsstoff und lautstarke Reaktionen in den Kinosälen, genauso sollte es sein!

Für mich einer seiner besten Filme und zusammen mit "The Revenant" wurde hier, auf komplett verschiedene Herangehensweise, der Rachewestern, innerhalb eines Monats, zu komplett neuem Leben erweckt und dafür ein Dank!

9.0
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Cover: The Hateful 8 (2015)

Hendrik zu The Hateful 8

Mich hat der nicht überzeugt. Nach dem, auch von mir als schwach empfundenen "Death Proof", schien sich Tarantino mit jedem weiteren Film zu steigern."Django", inhaltlich ähnlich gelagert wie "Hateful" ist das Thema deutlich dynamischer und konzeptionell aus meiner Sicht vollkommen überzeugend angegangen. Und jetzt das...! Ich verstehe schon, dass "Hateful" eine Allegorie auf das unverändert rassistische, waffenstarre und gewaltsatte heutige Amerika meint, aber warum sich Tarantino für eine derart zähe, bleiern humorlose und verquälte Umsetzung entschieden hat, bleibt mir rätselhaft. Leider enttäuschend!

7.0

Hendrik

[Spoiler]Und dass die Nord- und Südstaatenvertreter, sich eben noch antipodisch hassend, zum Schluss in männerbündlerischer Fröhlichkeit und mit letzter Kraft, gemeinsam eine Frau hängen, ist schon eine bemerkenswert widerwärtige Pointe!

Ewal

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fabian

Spoiler gesichert!

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Cover: The Hateful 8 (2015)

Lars76 zu The Hateful 8

Da es, für mich zumindest, die erste große Enttäuschung des laufenden Kinojahres war, wenn auch auf hohem Niveau, habe ich erstmal wenig Lust, etwas dazu zu schreiben. Die (wenigen) Landschaftsbilder und der Score waren noch das beste. Ansich bin ich der Letzte, der etwas gegen lange,dialoglastige, ruhig erzählte, kammerspielartige Filme einzuwenden hat, aber hier überwog bei mir einfach nur das "zähe" Gefühl. Da reißt dann auch die, zugegebenermaßen schön anzusehende, Schlachtplatte in der zweiten Hälfte nichts raus.

7.0

Lars76

Bei Erstellung dieses Kommentars lag meine Bewertung noch bei 6 ohne Empfehlung.

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Cover: The Hateful 8 (2015)

fabian zu The Hateful 8

Tarantino lässt sich bei The Hateful Eight viel Zeit, das fande ich sehr gut, dessen sollte man sich aber vorher bewusst sein. In dieser Hinsicht nah an Death Proof (Th8 für mich deutlich besser), in vielen anderen Aspekten zu nah an Django.

Das 70mm Ultra Wide Format ist großartig und sollte auf jeden Fall häufiger verwendet werden, selbst in kammerspielartigen Szenen ist das Mehr an Breite super. Der Score ist wie schon in Django sehr stark. Jennifer Jason Leigh spielt super, Walton Goggins großartig (auch wenn mir seine ungewohnte, weil von The Shield abweichende, Synchronstimmte, schwer fiel). Tim Roth erinnert mich leider viel zu sehr an Christoph Waltz (und kommt dabei nicht im Ansatz an das Original heran), wobei hier interessant ist ob das an der deutschen Synchro liegt oder an der Darstellung an sich.

Für mich ein empfehlenswerter, guter Tarantino Film mit viel Muße, vielen „Ich hab die dicksten Eier“ Western Dialogen, guten Charakteren, interessanten Wendungen, einem herausstechendem Goggins und dem üblichen Splatter Part (im letzten Teil). Jedoch auch nicht sein größter Wurf.

7.9

Lars76

Daß er besser als "Death Proof" ist (wenn ich das richtig verstehe, könnte auch andersrum gemeint sein), kann ich so nicht unterschreiben, was ja aber letztlich eh eine subjektive Geschmacksfrage ist. Mir hat bei DP einfach alles besser gefallen: das Setting, die Handlung, die Dialoge, deren funktionierender Humor, deren SprecherInnen, jede einzelne Figur, aber auch Stuntman Mike im direkten Kurt-Russell-Vergleich. DP hat mich schlicht um Längen besser unterhalten.
Die Kritik an der Tim-Roth-Figur in "Hateful 8" teile ich: Wirkte von Anfang an wie eine schlechte Kopie Christoph Walzscher Schauspielkunst.

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Cover: The Shannara Chronicles (2016)

fabian zu The Shannara Chronicles

Großer (Kinder-) Mist. Die Story ist kaum zu ertragen, selbst für das vermutlich anvisierte jugendliche Publikum kann ich mir das nicht vorstellen. Die Bilder schwanken von guten (CGI) Landschaftsaufnahmen bis hin zu grotten schlechtem TV Niveau. Nach der 3. Folge direkt ignoriert. Finger weg!

3.9
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Cover: Unterwegs nach Cold Mountain (2003)

Hendrik zu Unterwegs nach Cold Mountain

Also kitschig wäre das Letzte, was mir zu "Cold Mountain" einfallen würde... Ist schon ein bisschen länger her, aber ich habe ihn damals vor allem als intensiv und bewegend erlebt! Zellweger eventuell etwas überm Strich agierend...
Aber ich bin auch hingebungsvoller Minghella-Verehrer! 2008 mit 54 Jahren gestorben. Was für ein Verlust!

8.5
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Cover: Lost River (2014)

fabian zu Lost River

Dieser Arthouse Film als Mix aus Mystery, Horror und Drama hat mich leider nicht erreicht. Walhalla Rising meets Only God forgives. Die Bilder und der Score schaffen eine intensive, teils psychodelische Atmosphäre, mir ist das ganze jedoch leider irgendwie zu abgedreht.

6.8
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Cover: Foxcatcher (2014)

Frank_L zu Foxcatcher

Erstklassiges Schauspieler-Kino, bei 134 min leider nicht mehr. Zunächst aber mal "hut ab" wie carell, tatum, ruffalo in Szene gesetzt werden. Da hat die Maske ganze Arbeit geleistet. Und der Film lebt von der Leistung der Schauspieler. Für Tatum ein guter Einstieg in den Charakter-Film.
Sonst zieht sich der Film etwas auf seinen gut 2 Std. Nachdem ich mir im Nachhinein die Story um du Pont näher betrachtet habe, hätte man in diesen 2 Std echt mehr bringen können, um ihn nicht nur als verkappten Homosexuellen mit Mutter-Sohn-Problematik darzustellen. Der Typ hatte im echten leben eine richtig große Macke !!!

7.7
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Cover: The Drop - Bargeld (2014)

fabian zu The Drop - Bargeld

Ewal trifft alle wichtigen Punkte, ich setze dem ganzen nur die Empfehlung hinzu!

7.4
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Cover: Wyrmwood - Road of the Dead (2014)

fabian zu Wyrmwood - Road of the Dead

Ein kleiner aber sehr, sehr feiner Genre - Vertreter mit einigen sehr guten, frischen Ideen. Hat mir sehr gut gefallen und ich hätte mir direkt ein Mini - Serien Format gewünscht.

7.3
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Cover: Bad, Bad Things (2002)

Lars76 zu Bad, Bad Things

... ist eigentlich eine recht seichte schwarze Thrillerkomödie, hat mich aber sehr gut unterhalten. Ein kleiner TV-Produktionsassistent wird von seinem Chef und Idol, einem erfolgreichen, exentrischen TV-Produzenten, eingeladen, das Wochenende auf seinem Landsitz mit ihm und seiner Frau zu verbringen. Dort laufen die Dinge natürlich aus dem Ruder. Neben einiger Komik gibt es einen funky OST und eine unglaublich heiße Diane Kruger.

7.0
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Cover: Angeklagt (1988)

Lars76 zu Angeklagt

... ist ein sehr intensives, phasenweise schwer erträgliches Drama. Für eine Punktwertung ist die letzte Sichtung zu lange her.

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Cover: Verliebt in die Gefahr (1991)

Lars76 zu Verliebt in die Gefahr

Was für ein bescheuerter deutscher Vertriebstitel für "Year of the Gun", einen Politthriller.
Im Rom des Jahres 1978 schreibt der Journalist David neben seiner Arbeit an einem fiktiven Roman über die Roten Brigaden. Als das Manuskript in die falschen Hände gelangt, geraten David und Kollegen und Freunde ins Visier der Terroristen.

7.0
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Cover: Alleluia - Ein mörderisches Paar (2014)

Lars76 zu Alleluia - Ein mörderisches Paar

... ist das verstörende Psychogramm einer krankhaft eifersüchtigen Liebe und fesselt vor allem mit teils hypnotischen Bildern und Score.

7.0
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Cover: Der Bunker (2015)

Lars76 zu Der Bunker

... ist bizarr, grotesk und obskur und hat eine spezielle Atmosphäre, einen eingängigen Score und gute Schauspieler - sehenswerter deutscher Genrefilm.

7.0
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Cover: City of God (2002)

Hendrik zu City of God

Favela-Gang-Drogenhandel-Irrsinn, der mit erheblicher Vehemenz und Schnittfrequenz unablässig auf die 12 geht und damit zumindest bei mir vor allem Erschöpfung bewirkt hat. Das Meirelles ein famoser Regisseur ist, der viel und wichtiges zu sagen hat, hat er später noch bewiesen. Man sieht es auch hier, nur leider begraben unter atemloser Hektik und zähem Geballer. Anstrengend!

7.5
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Cover: La Grande Bellezza - Die große Schönheit (2013)

Hendrik zu La Grande Bellezza - Die große ...

Eine Fellini-Hommage. Leider hat Sorrentino, neben den unbestreitbar magischen Momenten, auch Fellinis Redundanz und Geschwätzigkeit kopiert. Der eher essayistische Charakter krankt an der Dürftigkeit des Gesagten und ist nicht selten auch einfach langweilig. Nun ja...

6.5
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