Kommentare
Lars76 zu Das Geheimnis seiner Liebe
Mitte der '70er-Jahre gerät der Geschichtslehrer Tom Crick (Jeremy Irons) in eine psychische Krise, nachdem seine Frau ihn verlassen hat, Gedanken an seine dramatische Jugend immer präsenter werden und seine Schüler überwiegend gelangweilt und desinteressiert seinem Unterricht folgen. Statt des Lehrplanstoffes erzählt er seiner Klasse die persönliche Geschichte seiner Kindheit und Jugend und seines Erwachsenwerdens in den Fens, einer Region an der englischen Ostküste. Es ist eine Geschichte von sexueller Neugier, Schuld, Inzest und Mord.
Die schauspielerischen Leistungen sind gut, aber der Sehgenuss leidet leider etwas unter einer holperigen Erzählstruktur.
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lordvalek zu Arrival
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Lars76 zu American Ultra
Irgendwie hatte ich eine Actionkomödie erwartet und wurde überrascht, aber nicht negativ. Hatten die Macher eine Komödie im Sinn, haben sie auf ganzer Linie versagt oder ganz einfach nicht meinen Humor getroffen. Aber die Ernsthaftigkeit, sogar Düsternis in einigen Szenen, hat mir gut gefallen. Ebenso die teils recht drastisch-blutige Action.
Und, da muss ich Fabi rechtgeben, Sympathie für den Hauptdarsteller, die ich definitiv habe, ist hier sicher nicht verkehrt.
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Lars76 zu Baskin
Baskin kann klar mit Atmosphäre und reiner Handarbeit bei den Effekten punkten. Überhaupt gibt es handwerklich wenig auszusetzen. Leider gibt es kaum sympathische Charaktere, so daß ein Mitfiebern eher ausbleibt. Größtes Manko ist in meinen Augen hier die nicht lineare Erzählstruktur, die mir das volle Verständnis der Handlung verwehrt, so daß eine bessere Wertung nicht und eine Empfehlung nur eingeschränkt möglich ist. Jedenfalls ist Baskin ein ambitioniertes Regiedebüt.
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Frank_L zu Somewhere - Verloren in Hollywood
unspektakulär in jeder Hinsicht. leider ohne Höhepunkte hinsichtlich Handlung, score, Schauspieler, Atmosphäre. vielleicht kann man sich dem lost in Translation Vergleich auch nicht ganz verwehren. unterm strich fast ein wenig belanglos. schade.
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Lars76 zu Hass
Nach x-ter Sichtung dann doch mal die Höchstwertung! Der hat auch nach gut 20 Jahren nichts von seiner Intensität verloren. Ein ungeschliffener Rohdiamant!
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Lars76 zu Crawlspace - Killerhaus
Die Empfehlung hier geht klar an Freunde von Low-Budget-Horrorfilmen. Qualitativ ist der niemals eine 7, obwohl Score und Kameraarbeit schon hörens- bzw. sehenswert sind.
Den Unterhaltungswert zieht dieser Film vor allem aus dem Schauspiel Kinskis, der als Sohn eines ehemaligen Naziarztes in der Gegenwart als Vermieter eines New Yorker Appartementhauses seine Mieterinnen heimlich beobachtet und kreativ meuchelt. Herrlich, wie Kinski, vom Wahnsinn gezeichnet durch die Lüftungsschächte robbt.
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Lars76 zu Funny Games
Eine Familie - Mutter, Vater, Sohn und Hund - machen Urlaub im eigenen Haus am See, Segelboot inklusive. In die Idylle treten alsbald Peter und Paul, wie sie sich nennen, zwei scheinbar wohlerzogene, äußerst höfliche junge Männer, mit dem harmlosen Anliegen, nach Eiern zu fragen. (Nur) scheinbar zufällig, denn eigentlich gewollt, eskaliert diese Situation quasi aus dem Nichts, und was folgt, ist eine Reihe maßloser Demütigungen und psychischer und physischer Brutalitäten, die die Familie erleiden muss.
Für mich persönlich ist Hanekes Film einer der maximal unangenehmst zu guckenden, die gezeigten Grausamkeiten sind kaum zu ertagen, was durch spezielle dramaturgische Kniffe noch verstärkt wird. Die Täter bewahren überwiegend ihre Fassade der Wohlerzogenheit und Höflichkeit, unterstützt vom Ösi-Akzent des einen, [Spoiler]der sich mehrmals im Verlauf der Handlung direkt an den Zuschauer wendet und diesen dadurch zum Komplizen macht. Und läuft es einmal schlecht für die Täter, wird einfach zur Fernbedienung gegriffen, die Handlung zurückgespult und korrigiert, ein Happy End ist hier zu keiner Zeit vorgesehen.
FG hat trotz der Brutalitäten und Grausamkeiten, von denen einiges im Off geschieht und "nur" zu hören ist, niemals einen exploitativen Charakter, durch die Einbeziehung des Zuschauers durch direkte Ansprache der Täter wird Hanekes Medienkritik an der Zurschaustellung von Gewalt mehr als deutlich. Das Lachen angesichts mancher trotz allem vorhandenen Situationskomik bleibt dem Zuschauer konsequent im Hals stecken.
Unterm Strich bleibt ein Filmerlebnis äußerster Intensität mit einem grandiosen Schauspielerensemble, von denen leider zwei zumindest viel zu früh verstorben sind.
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Frank_L zu Possession
Was für ein Mindf*ck! Die Geschichte geht in WestBerlin gefilmt als Beziehungskrise/-kiste los. Entwickelt sich dann aber auf eine psychedelische Lynch-Art. Super Schauspieler, besonders Isabelle Adjani. Am Ende hatte ich das Gefühl, nicht die Hälfte verstanden zu haben ...
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Lars76 zu Blinkende Lichter
Vier Kleinganoven liefern einen Koffer voller Geld nicht beim Auftraggeber ab und wollen sich nach Barcelona absetzen. Sie kommen allerdings mit ihrem Fluchtwagen nicht weit und verstecken sich mitten im Wald in einem heruntergekommenen ehemaligen Gasthaus. Wie es sich ergibt, kauft einer von ihnen die Bruchbude samt Grundstück mit dem Ziel, ein Restaurant zu eröffnen. Während die Vier halbherzig an die Renovierung gehen, suchen die geprellten Gangster weiter nach ihnen.
Schwarze Komödie, bevölkert von vielen skurrilen Figuren, durchzogen von staubtrockenem Humor.
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paul zu Halt and Catch Fire
Noch eine Empfehlung von Dominik
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paul zu Mr. Robot
Empfehlung von Dominik
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Lars76 zu Die Ohrfeige
Seit seine Frau sich vor zehn Jahren von ihm getrennt hat, lebt der 50jährige Gymnasiallehrer Jean (Lino Ventura) mit der gemeinsamen Tochter Isabelle (Isabelle Adjani) in Paris. Die mittlerweile 18jährige bricht ihr Medizinstudium ab, Jean wird von seiner Partnerin verlassen und soll auch noch in die Provinz versetzt werden, weil er sich mit zwei Männern geschlagen hat, die einen Studenten verprügelten, ohne zu wissen, daß sie Polizisten waren.
Sehr charmante Tragikomödie!
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Frank_L zu The Witch
Sehe es eher wie Fabi ... hat ne Weile gebraucht, um mich zu fesseln.
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Lars76 zu Was vom Tage übrig blieb
Als Mitte der 1950er-Jahre der britische Adelssitz Darlington Hall von einem US-Amerikaner (Christopher Reeve) ersteigert wird, will der dortige Chefbutler James Stevens (Anthony Hopkins) versuchen, die ehemalige Hauswitschafterin Mary Kenton (Emma Thompson) als Kollegin zurückzugewinnen. Auf der Fahrt zu einem Treffen mit ihr erinnert sich Stevens in Rückblenden zurück an ihre gemeinsame Dienstzeit von den 1930er-Jahren, als er sie einstellte, bis zu ihrer Kündigung. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Figur des Chefbutlers, der in vollkommerner Selbstaufgabe, gefangen im Korsett aus Etikette, Pflichtgefühl und Tradition seinem Herrn Lord Darlington dient, dabei stets perfekt die Distanz wahrend gegenüber den Dingen um ihn herum, seien es politische Konferenzen im Rahmen der Appeasement-Politik, die Entlassung zweier deutsch-jüdischer Mädchen durch den Dienstherren, weil sie Jüdinnen sind, trotz des Wissens, daß sie ohne Arbeit nach Deutschland zurückkehren müssen, der Tod des eigenen, ebenfalls in Darlington Hall angestellten Vaters oder seine aufkeimenden Gefühle für die Hauswitschafterin Mary Kenton, die es nicht schafft, Stevens aus der Reserve zu locken und somit von ihm in die unglückliche Ehe mit einem Anderen gedrängt wird. Trotz aller dramatischen Intensität gibt es auch immer wieder Auflockerung durch erfrischende, tragikomische Leichtigkeit.
Das Schauspielerensemble um Emma Thompson, Anthony Hopkins, Christopher Reeve und Hugh Grant leistet bis in alle Nebenrollen Großartiges, ebenso meisterlich sind Regie, Kamerarbeit und Produktionsdesign. Einfach großes Kino!
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Lars76 zu Rechenschaft
Isabelle Adjani spielt die Betriebsärztin in einem Callcenter, wo sie zwischen allen Stühlen steht. Von oben bekommt sie Druck, z. B. die Behandlungszeit auf 15 Minuten begrenzt zu halten, von den Angestellten, die ihrerseits unter enormem Druck der Manager während der Arbeitszeit stehen, Verkaufsquoten zu erreichen, bekommt sie Druck, wider besseres Wissen Tauglichkeitsbescheinigungen auszustellen und auf Krankschreibungen zu verzichten, da die Angestellten den Verlust des Arbeitsplatzes fürchten. Nach dem Übergriff eines Mitarbeiters auf die Ärztin und dem Suizid eines anderen Angestellten, verliert sie unter dem allgegenwärtigen Druck die Nerven, als einer der Angestellten eine Waffe zieht, und die Situation in der Firma eskaliert.
Ambitioniertes, sozialkritisches Drama, das durch Sprünge zwischen Zeit- und Handlungsebenen teils etwas verwirrt.
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Lars76 zu Return of the Footsoldier
Das in Deutschland treffender als "Return of the Footsoldier" vermarktete Sequel knüpft direkt an den Vorgänger an. Carlton Leach ist ein dauerkoksendes, paranoides Wrack, fängt sich aber bald und übernimmt wieder "Jobs" für Auftraggeber aus Londons Unterwelt. Seien es Schuldner, die Geld nicht zurückzahlen, nicht akzeptierte Schutzgelderpresser oder Dealer, die keine Gebühren an Clubesitzer zahlen - Carlton und seine Crew kümmern sich um die Dinge. Jetzt auch auswärts, auf Teneriffa oder in Portugal. Nebenbei lernt Carlton noch seinen bis dahin unbekannten Sohn kennen, trennt sich von und kommt wieder mit seiner Frau zusammen. Letztendlich scheitert sein Ausstiegsversuch, und er wird (unfreiwillig) in Londons "Familie" aufgenommen.
Der Fortsetzung mangelt es an der Härte, der Kompromisslosigkeit, dem Drive und der Situationskomik des überragenden Vorgängers, es gibt keine Entwicklung mehr, die Figuren neben Carlton Leach bleiben blass. Dennoch macht man nichts falsch, guckt man sich diesen soliden zweiten Teil an.
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Lars76 zu Casino
Nach erneuter Sichtung gibt's hier auch mal die Höchstwertung. Selbst nach knapp drei Stunden könnte es noch endlos weitergehen. De Niro und Pesci sind einfach eines der absouten Traumpaare der Filmgeschichte, und Scorsese hat hier seinen Stil vollkommen perfektioniert.
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Lars76 zu Kap der Angst
Um einen Vergleich zum Original herzustellen, ist dessen Sichtung zu lange her, aber der wird jedenfalls einen Zähler besser bewertet.
Scorseses Remake ist ohne Frage ein makelloser Thriller, aber irgendwie bekommt er mich nicht wirklich. Alles ist etwas zu viel, sei es der aufdringliche Score, De Niros übertriebenes Spiel oder seine Massen an klischeehaften Tattoos.
Eingeschränkte Empfehlung für Scorsese-Fans, aber definitiv einer seiner "schwächeren" Filme.
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Lars76 zu Die besten Regisseure der Welt
Nachdem ich den endlich erstmalig gesichtet habe, bleibt die Empfehlung bestehen.
In diesem Gangsterdrama backen die Protagonisten noch kleine Brötchen, genauso wie Scorsese als Regisseur, aber er zeigt hier schon, was er später in Meisterwwerken wie "Casino" zu epischer Perfektion brachte.
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